Kriminell

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Irish

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Kriminell
von Wolfgang Pungartnik

Ich bin "kriminell"...
meinen die Medien,
denn ich habe einen "Kampfhund"
an der Leine.

Ich brauch ihn als Waffe,
als Selbstbestätigung,
will damit nur zeigen,
seht her wie toll ich bin!

Ich bin "unnormal"...
meinen die Bürger,
weil ein "normaler" Mensch nie
mit so einer "Bestie" herumläuft,
wie kann er nur, ist der verrückt?

Ich bin "asozial"...
meinen die Nachbarn,
bin Dealer, Junkie, Zuhälter,
denn nur Leute aus diesem Milieu
führen "solche" Hunde aus!

Ich bin "eine potentielle Gefahr"...
meinen die Behörden,
besitze die "Bestie" nur zum Kampfe,
ich mache ihn "scharf", trainiere ihn hart,
und hoffe nur, dass er sich paart.

Ich bin ein "Außenseiter"...
meinen die Anderen
wie DER schon aussieht,
lange Haare, tätowiert,
Lederjacke, unrasiert!
Bestimmt ist DER auch vorbestraft,
Kinder, Rentner aufgepasst!

Ich bin Dir dankbar...
meint der Hund an meiner Leine,
weil Du trotzdem mit mir Gassi gehst,
mich streichelst, fütterst und berührst
mir Liebe schenkst und mir vertraust.

Ich bin doch "nur" ein Hund
mit "falscher" Rasse!

...und deshalb bin ich gerne
ein krimineller, unnormaler,
asozialer, potentiell gefährlicher
Außenseiter.
 
Gefährliche Hunde

Obwohl mir das Thema schon zum Hals heraushängt :
Es hat in Tirol durchaus vermehrt Fälle in den letzten Jahren gegeben, die Anlaß zu diesem völlig verblödeten Gestz gaben. Ich hatte selbst versucht, einen anderen Ansatz für eine Gesetzesänderung mitzuschaffen, vielleicht wird das in die nun geplante Änderung mit einbezogen : nämlich daß Hunde, die zu gewissen Rasen gehören, dazu aber auch alle schäferblütigen, jährlich erfolgreich abgelegte Prüfungen schriftlich vorzuweisen haben.
Denn das Problem liegt in erster Linie darin, daß die meisten Hunde nur unzureichend (wenn überhaupt) erzogen sind - und Hunde mit vermehrtem Wach- oder Schutzcharakter müssen erst recht eine besondere Ausbildung erhalten. Leider hat in Tirol auch die Exekutive völlig versagt (oder schaut bewußt weg ???), denn viele der gefährlichen Hunde sind im Besitz von Leuten aus dem Rotlichtmilieu und es ist bekannt, daß mit ihnen auch illegale Hundekämpfe gemacht werden.
Ich mag es nicht, wenn ich mit meinen angeleinten Whippets und Azis (erfolgreich erzogen und mit Prüfungen) spazierengehe und es kommt uns ein unbekannter, großer, sehr schwerer Hund ohne Leine entgegen, der auf meine zustürmt und sein Besitzer/in schreit von irgendwoher : "der tut eh' nix". Darum geht es nicht, sondern darum, daß das Größe- und Gewichtsverhältnis nicht stimmt, denn wenn ein 60-kg-Hund einen 12- oder 15-kg Hund umrennt, dann hat der kleinere mit Sicherheit zumindest eine heftige Prellung und schreit. Dies kann aber durchaus zu weiteren Aggressionsreaktionen des grösseren Hundes führen - alles hinlänglich aus der Praxis und auch Menschen gegenüber bekannt.
 
Ich hatte selbst versucht, einen anderen Ansatz für eine Gesetzesänderung mitzuschaffen, vielleicht wird das in die nun geplante Änderung mit einbezogen : nämlich daß Hunde, die zu gewissen Rasen gehören, dazu aber auch alle schäferblütigen, jährlich erfolgreich abgelegte Prüfungen schriftlich vorzuweisen haben.

nö, nö, so nicht. wenn schon, denn schon und dann für alle!!
 
Ich hatte selbst versucht, einen anderen Ansatz für eine Gesetzesänderung mitzuschaffen, vielleicht wird das in die nun geplante Änderung mit einbezogen : nämlich daß Hunde, die zu gewissen Rasen gehören, dazu aber auch alle schäferblütigen, jährlich erfolgreich abgelegte Prüfungen schriftlich vorzuweisen haben.

Deine Aussage ist diskriminierend!!!!
 
Ich bin für einen Nachweis von jedem Hundebesitzer, dass er fähig ist, einen Hund zu halten, ihn zu erziehen und die Verantwortung für ihn zu übernehmen! Das auf einzelne Rassen zu beschränken ist genauos sinnvoll wie das Bundestierschutzgesetz. :(
 
ja jeder hundebesitzer sollte eine prüfung ablegen müssen. nicht nur die von den "kampfhunden"! jeder hund kann zu einem kampfhund gemacht werden... ist meine meinung
 
Ich finde man sollte schon bevor derjenige einen Hund haben will, eine Prüfung machen muß, ob er mit einem Hund umgehen kann, ihn informiert über die Körpersprache des Hundes uvm.
Man müßte ganz am anfang anfang zu prüfen und zu informieren!
 
Original geschrieben von Florentin
Ich finde man sollte schon bevor derjenige einen Hund haben will, eine Prüfung machen muß, ob er mit einem Hund umgehen kann, ihn informiert über die Körpersprache des Hundes uvm.
Man müßte ganz am anfang anfang zu prüfen und zu informieren!

Aber vieles lernt man erst DURCH und MIT dem Hund...
 
Ich finde man sollte schon bevor derjenige einen Hund haben will, eine Prüfung machen muß, ob er mit einem Hund umgehen kann, ihn informiert über die Körpersprache des Hundes uvm.

Da muss ich dazu etwas sagen.
Jack ist nicht mein erster Hund, davor hatte ich immer mit Hunden beruflich und privat zu tun.
Man kann mich also sicher nicht zu den "Anfängern" zählen.
So, nun ist es so das Jack ein ganz besonders ausgefuchstes Exemplar eines Dobis ist und er mir in dem einem Jahr mehr über Hunde beigebracht hat als jedes Buch/ jeder Professor an meiner Schule.

Jack ist ein Doberman.
Er zieht, er kommt nicht wenn man ruft, er arbeitet nicht mit, ist konzentrationsschwach, unkooperativ, nervös,....
Laso gehört mir der Hund weggenommen, weil ich nicht mit ihm umgehen kann (trotz "Hundeschule").

So und dann kommt da ein Trainer, beschäftigt sich mit mir eine Woche und mein Hund dreht sich um 180° Grad, also wie bin ich jetzt zu blöd einen Hund zu erziehen oder ist es einfach diese einer Trainer der endlich einmal weis wie man mit "so" eineM Wesen von Dobi umgeht ?

Nicht alles ist immer gleich so einfach.
 
Wuhei´s Kommentar finde, sorry aber das ist meine Meinung, ziemlich daneben.
Genau so hat man hier in Deutschland auch agumentiert, Ergebnis ist ja hinreichend bekannt.
Für eine allgemeine Sachkunde von Hundebesitzern bin ich auch.
Wehre mich aber strickt dagegen zu behaupten das nur Besitzer bestimmter Rassen betroffen sind.
Denn "Sachkundig" sollte sich jeder Hundebesitzer machen, auch zum Wohle seines eigenen Vierbeiners!

Außerdem laufen nicht nur sogenannte "Kampfhunde" unangeleint rum.
Ich sitze gerade hier mit verbundener Hand, weil ich gestern Nacht beim Gassigehen mit meinem Pitbull von einem unangeleinten und ohne Besitzer auf der Straße rumlaufenden "Pudelmix" angegriffen wurde, des sich in meinen angeleinten Hund verbissen hatte.
Danke! Nur soviel das immer die Sokas die wahren Bösen sind.
 
Re: Gefährliche Hunde

Original geschrieben von wuhei
Es hat in Tirol durchaus vermehrt Fälle in den letzten Jahren gegeben, die Anlaß zu diesem völlig verblödeten Gestz gaben.

Hallo!

BSP:

1999 gab es in Tirol 200 Beißunfälle. Darunter keinen von den auf der Liste stehenen Rassen ...

LG Nina
 
soweit ich informiert bin ist der listenführer bei den bißverletzungen die zum tode geführt haben der deutsche schäferhund und die dsh-mischlinge, weiß leider nicht mehr wo ich die liste zu gesicht bekommen habe!


lg roseanne
 
@Roseanne ja das ist richtig. Aber man sollte auch bedenken das der Schäfer eine beliebte Rasse ist. Viel öfters anzutreffen als ein Pitti oder ein Dobi. Der Jack Russel zb. stand auf der Englischen Beißstatistik mal ganz oben.
 
@irish

da hast du vollkommen recht. und das wegen den jack russel: das glaube ich dir - denn zuwenig beschäftigung oder zuwenig konsequenz kann aus so einem kleinen hund eine ganz schöne belastung werden (züchterin von amy kennt eine parson russel-besitzerin die mit skihandschuhen schläft weil ihr PJR sie gebissen hat wenn sie im bett [im schlaf wohlgemerkt] angekommen ist. die hat ihn auch nicht aus dem bett rausbekommen oder bekommt ihn immer noch nicht raus - keine ahnung ob der rüde immer noch so ist).


lg roseanne
 
Ich sag nur Terrier. *g*

Mein Rüde ist ein Shelti/Dackelterriermix. Der Terrier schlägt voll durch bei ihm. Ein liebenswertes Biest eben :)
 
hi!
das machen nicht nur terrier. der langhaardackel meines ex-stiefvaters hat meiner mutter die hand durchgebissen und auch mir eine schöne fleischwunde verpasst..:mad:
ist echt nicht lustig, wenn du aufwachst und dackelchen steht mit fletschenden zähnen über dir. er wurde dann eingeschläfert..:(
lg
 
Das bezog sich nicht auf beissen @Claro. Ein waschechter Terrier ist nun mal anstrengend. Siehe Lucky von Milli. Obwohl, er ist jetzt eh schon sehr brav. Aber war viel Arbeit.
 
Jö siehste. Vielleicht ist es das warum er immer so grantig ist.
Der Knopf fehlt.. Morgen geh ich mit Bernie in´s Piercingstudio. :D
 
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