Kontrollwahn/Panik - "Sein" BegleitHund - wie geht ihr damit um?

  • Ersteller Ersteller GelöschtesMitglied16139
  • Erstellt am Erstellt am
G

GelöschtesMitglied16139

Guest
Hey,

wie geht ihr mit dem Kontrollwahn eures Hundes um, wenn ihr einen zweiten Hund mit habt und der erste Hund "seinen" Hund beim geringsten Kontakt mit einem fremden Hund zu maßregeln anfängt.

Mein Yuma teilt alles mit anderen Hunden, Spielzeug, Futter und Gutis. Aber seinen Hund teilt er nicht.

Es ist egal ob wir mit Rüde oder Hündin, Alt oder Jung, neuer Begleiter oder altgedienter Spaziergehpartner gehen.

Sobald "sein" Begleithund einen anderen begrüßt, ev. sogar noch herumhupfen anfängt, wird unser Begleithund regelrecht gebügelt. Mit angedeuteten Genickbissen, rempeln, wild knurrend übers Feld jagen....(die armen Hunde)

Ablenken nützt bei ihm in diesem Fall nichts. Für mich schaut das nach panischem Kontrollwahn aus. Ich unterbinde das indem ich ihn anleine und weggehe, oder wir gehen gemeinsam weiter und lassen den fremden Hund hinter uns.

Früher hat er beim Weggehen (also tw. lassen wir ja auch seinen Hund zurück) gekreischt und auch mal in die Luft geschnappt. Heute geht er Problemlos, aber sicher nicht freiwillig mit - schmeckt ihm halt nicht.

Im Frühjahr zieht ein zweiter Hund bei uns ein, der dann wirklich zu "ihm" gehört. Ich mache mir Sorgen das der Welpi sehr isoliert wird, wenn wir dieses Verhalten nicht ändern können. Ich geh dann natürlich auch einzeln, aber trotzdem passt es mir nicht dass Yuma jeden Kontakt unterbindet.

Wie lernt er in diesem speziellen Fall Gelassenheit? :confused:

ich hoffe das ist jetzt nicht recht verwirrend :D - alles unklar - oder?

Edit: er teilt auch mich, er hat kein Problem wenn andere Hunde mit mir knutschen...er eifert in dieser Hinsicht nicht. Er ist ein Schäferhund und 2 Jahre jung.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bei mir war es so, dass der erwachsene Hund den Welpen schützen wollte und fremde , andere Hunde ( also auch solche, die er kannte) wegjagen wollte, anknurrte, die Hunde immer splittete.

Ich hab das unterbunden - bzw, hab den Welpen zu mir geholt, so dass der erwachsene NICHT meinen Part ( den Welpen schützen) übernehmen musste.

Mit immer höherem Alter des Junghundes hat sich das Verhalten der älteren Hündin gebessert.
Und auch dadurch, dass der Welpe dann öfter in Situationen mit befreundeten Hunden war, wo gespielt wurde und die Erwachsene sah, dass nichts passierte.

Grundsätzlich seh ich bei so einem verhalten, dass Dein Hund einen Rudelführerpart übernimmt - weil er der Meinung ist, dass Du das nicht richtig machst.

Der andere Hund ist nicht SEIN Hund, sondern DEIN Begleithund.
Versuch mal als Rudelführer klarer aufzutreten.

LG
 
:D - Sry, ich grinse gerade, dacht ich es mir doch dass ich wirr schreibe.

Er vertreibt NICHT den dazukommenden Hund (das würde ich ja noch verstehen) sondern er maßregelt den uns begleitenden Hund (der von Anfang an mit uns spazieren ging)

Mit dem dazukommenden Hund hat er kein Problem, zu dem ist er freundlich und macht ev. auch Spielaufforderung.

Das "Sein" hebe ich nur so hervor weil er so tut als ob derjenige uns begleitende Hund nur SEINS ist.

Das meine Position nicht klar wäre, hm - ich kann es mir einfach nicht vorstellen. Er nimmt nur Kontakt auf wo ich es erlaube etc....das ganze passt dann nicht zusammen.

Anleinen und weggehen bringt eben keine Veränderung. Im Gegenteil die Prügel die er austeilt werden heftiger. Ich möchte das er besser mit der Situation zurechtkommt. Immer nur anleinen und weggehen, ist für mich Problem Vermeidung, aber keine Lösung.
 
Hi Gabi,

der Nanook kanns auch nicht ab, wenn Chin mit anderen (eh befreundeten) Hunden spielt - er geht dann immer Chin mobben. Deshalb wird er gerufen, angeleint und "muss" Sitz oder Platz machen, solang Chin spielen darf. Wenn Chinua dann fertig ist, kann er eh wieder rennen. Solang er nicht ungut dabei ist, darf er mitlaufen.

Als es Chinua noch nicht gab, wars seine Lieblingsfreundin Tosca - eine sehr verträgliche Schäferhündin; da mochte er auch nicht, wenn die Kontakt mit fremden Hunden hatte. Damals hab ich recht erfolgreich mit Lutschtube und Distanz langsam verringern gearbeitet. Wobei es ihm da um die fremden Hunde ging.
 
ahhh die verdammte Verwandtschaft :D ...wieso bitte schreibst nicht gleich ein Handbuch darüber.:)

Absitzen lassen und zuschauen geht gar nicht - ja es geht schon...mit Ohropax. Also wieder Distanz Arbeit. Ich muss eindeutig was tun, nachdem seine Büglereien immer heftiger werden.

Du bist aber der erste Mensch der sagt er kennt das auch..! Das ist kein häufiges Verhalten, nehme ich zumindest an...nachdem kein Hundebesitzer den ich fragte damit was anfangen konnte.
Fremdhund vertreiben JA, aber eigenen Hund verprügeln - Nein...
 
Also so heftig hat Nanook da nie geschrien. Er findets halt doof, dass Chinua rennen darf und er nicht, aber wenn er sich nicht benehmen kann, hat er einfach Pech gehabt. Er jeiert dann halt ein bissl; das ignorier´ ich und sonst lass ich ihn zwischendurch mal ein Sitz, ein Platz oder von mir aus ein Gib Pfote machen, damit er das Gefühl hat, auch was machen zu dürfen.

Ev. auf Distanz mit den Ruheübungen arbeiten? :confused:
 
Ich hab seit 1 Woche einen 2.Hund und da macht das mein großer auch.
Bin mir aber noch nicht sicher ob es nur Rangordnung ist, er ist der ältere und er darf erst zu den anderen Hunden oder Maßregelung "nein du bist mit mir unterwegs".
Wir haben allerdings nur kurze Momente und er lässt sich brav abrufen.

Interessantes Thema!
 
Gabi, ich habs schon richtig verstanden.
Hab nur erzählt, wie mein Hund das gemacht hat - der hat eben den anderen gemaßregelt, was auch nicht ok ist.

Eine Bekannte hat die gleiche Problematik wie Du, sie konnte es auch nicht abstellen und der junge Hund hat sich nie gut entwickelt - kein Selbstbewusstsein etc.

Keine Ahnung, wie das in einem Rudel wirklich ist - aber ich denke, dein einer Hund nimmt sich einfach Rechte heraus, die er nicht hat.

Niemals hat ER den 2. Hund zu maßregeln.....frag mich aber bitte nicht, WIE genau du das in Deinem Rudel klarmachst.

Auf jeden Fall muss da schon wegen des 2. Hundes was geschehen, der kann sich ja nie frei entwickeln.

GIbts vielleicht gute Trainer, die da helfen können ?

Wie schaut es mit getrennter Arbeit aus ?
Also beide Hunde getrennt arbeiten, geistig auslasten und dann spazierengehen - und vielleicht anleinen ?
( auch blöd, ich weiss - ich mag auch gern freilaufende Hunde..)

Sorry, mir fällt grad nichts wirklich konstruktives ein - aber du hast auf jeden Fall mein MItgefühl, weil sowas ist für alle Beteiligten stressig.

LG
Ulli
 
offensichtlich hat yuma bei diesen begegnungen richtig stress, die "sein" begleithund dann abkriegt.
ich würde damit beginnen yuma zu zeigen, dass die tollsten Dinge im leben dann passieren, wenn sich ein fremder hund "seinem" begleithund nähert.
dafür müßtest du eine extra trainingssituation nachstellen, in der du die distanz zwischen den beiden andren hunden kontrollieren kannst.
achte zunächst darauf ab welcher distanz yuma beginnt unruhig zu werden - er soll die situation erkennen aber noch nicht anfangen "seinen" hund zu maßregeln. in dieser distanz (der andre hund soll nicht mehr näher kommen) beginnst du was ganz tolles zu füttern (oder zu spielen wenn er das lieber mag). währendessen gehen die anderen 2 hunde wieder auf distanz. im lauf des training könnt ihr dann langsam die distanz zwischen den andren hunden verkleinern.
in situationen, die du nicht kontrollieren, bleibt dir nichts übrig außer managment wie bisher

und die empfehlung "sei ein rudelführer" würd ich eher vergessen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Doof, immer bei "Problemen" kann ich mich mit "Ohhh das kenn ich von meinem Jack" einbringen :D

Jack und Luna sind ja seit Jahren "ein Paar" und wir gehen zu 85% gemeinsam spazieren, somit finden auch die Hundekontakte gemeinsam statt.

Ich habe das "Glück", dass meine zwei nicht sonderlich scharf drauf sind, mit anderen/fremden Huden zu spielen, somit wird meist nur geschnuppert, max. eine Runde gedreht und dann gehen wir auch schon weiter.

Sollte aber Luna oder ein anderer Hund, der mit uns unterwegs ist, einen wirklichen Spielpartner finden, dann würde Jack ganz genau so reagieren (wobei er vermutlich eher den fremden Hund maßregeln würde).

Ich unterbinde das Spielen dann meist und gehe weiter.

Sollte das nicht der Fall sein, dann leine ich ihn an und gehe weg. Ist für Luna halt immer doof, weil sie dann eh auch zum Spielen aufhört und nachläuft.

Es artet bei ihm übrigens auch in derartiges Geschrei aus, dass die Leut' glauben, ich steig ihm auf den Schwanz :o

Das macht er allerdings auch, wenn zwei wildfremde Hunde spielen und er nicht mitlaufen bzw. die zwei stoppen darf.

Diesen "Kontrollwahn" kann ich bei ihm nicht wegtrainieren, da das bei ihm wirklich so ein wahnsinns Trieb ist. Ich kann's nur umlenken bzw. rechtzeitig erkennen (bevor er hinstartet und ungut wird), abrufen, anleinen und weggehen.

Ich würde, wenn dein Zweithund einzieht, Hundebegegnungen nur soweit zulassen, dass es nicht im Spielen endet, kurzes Beschnuppern und weitergehen. Sollte Yuma da bereits Tendenzen zeigen, dann anleinen und unterbinden. Soll er halt schreien :cool:

Und dann trainieren. An der Leine langsam hingehen, sollte er anfangen zu mobben (oder was auch immer) weggeen. Dann darf halt nur der andere hin.

Wobei ich sagen muss, dass ich so richtige Hundebegegnungen auf großen Hundewiesen eigentlich meide, wenn ich mit beiden unterwegs bin.

lg Cony
 
Easy würde, wenn Mausi mit anderen Hunden spielen würde, genau das Gleiche machen :cool:, den sie hat auch die Unart, Mausi zu maßregeln, wenn ich Mausi was sage...z.b. rauf da, oder rauß da...weil sie ins Gestrüp will...dann ist die Ordnungspolizei Easy schon da und rüpelt sie an....oder wenn Mausi zu weit vorläuft und ich sie zurück rufe, würde sie genau gleich reagieren....deshalb kommt sie, sobald sie sich so verhält an die Leine :)..egal ob sie kreischt, oder Kopfsteht:cool:
Easy hat auch die ""nette" Angewohnheit Mausi zu sekieren, wenn ihr fad ist,beim Spazieren gehen, sobald sie damit anfängt, wird sie angeleint und darf neben mir dahinzockeln :cool:, nach 5 Minuten darf sie wieder runter...zeigt sie wieder Mobbingverhalten, kommt sie wieder an die Leine....spätestens nach dem 2. Mal benimmt sie sich
 
Easy würde, wenn Mausi mit anderen Hunden spielen würde, genau das Gleiche machen :cool:, den sie hat auch die Unart, Mausi zu maßregeln, wenn ich Mausi was sage...z.b. rauf da, oder rauß da...weil sie ins Gestrüp will...dann ist die Ordnungspolizei Easy schon da und rüpelt sie an....oder wenn Mausi zu weit vorläuft und ich sie zurück rufe, würde sie genau gleich reagieren....deshalb kommt sie, sobald sie sich so verhält an die Leine :)..egal ob sie kreischt, oder Kopfsteht:cool:
Easy hat auch die ""nette" Angewohnheit Mausi zu sekieren, wenn ihr fad ist,beim Spazieren gehen, sobald sie damit anfängt, wird sie angeleint und darf neben mir dahinzockeln :cool:, nach 5 Minuten darf sie wieder runter...zeigt sie wieder Mobbingverhalten, kommt sie wieder an die Leine....spätestens nach dem 2. Mal benimmt sie sich

Kommt mir sehr bekannt vor.

Jack meint immer, den Kater erziehen zu müssen, bei Dingen, die er (Jack) nicht darf, der Kater aber schon :cool:

Setzt Clause zum Sprung auf's Fensterbrett an, ist Jack schon dort und möchte ihn davon abhalten.

Setzt Clause zum Sprung auf den Esstisch an, ist Jack schon dort...

Ich unterbinde das auch sofort (er macht's auch nur, wenn ich da bin) und wenn er gar nicht hören will, kommt er auf den Platz.

lg Cony
 
Danke! Eure Post’s helfen mir insofern schon weiter, da ich sehe er ist kein Einzelfall, es gibt nur unterschiedliche Ausprägungen.

Wie Alyaska geschrieben, das mit dem Rudelführer glaube ich nicht. Ich kann mit der Rangordnung in Bezug auf meine Position gar nichts anfangen. Er testet mich nicht aus, er ist sehr führig und brav. Die größten Baustellen sind bis auf Kleinigkeiten behoben, es geht in großen Schritten voran, obwohl er nun in der Pubertät ist. Schlimmstenfalls geht er auch mal nach vorne wenn er prollt, aber im Gegenzug zu seinem früheren hysterischen Verhalten bei Hundebegegnungen, ist er heute viel leichter zurückzuholen. Ein bestimmtes NEIN und er geht zurück.


Gestern abends beim letzten Häuserrundgang trafen wir binnen 5 Minuten 2 Rüden die sich sofort in die Leine hängten und Radau machten. Die einzige Reaktion von ihm ist die Körperspannung und den anderen ganz genau beobachten, aber auf einen Zungenschnalzer geht er auf die abgewandte Seite, die Rute geht wieder nach unten und wir gehen in einem Abstand von 3 Meter vorbei. Wenn ich ihn da lobe, schaut er so richtig stolz…Gööö guat konn i des J - er hat schon einen kleinen Streber in sich…

Es ist nach meinem Empfinden Stress und Panik.
Bis jetzt hab ich nicht unbedingt ein Problem gesehen. Wenn wir einen Hund mithatten bin ich Begegnungen ausgewichen oder hab sie kurz zugelassen…und weiter ging es…

Dann ist mir bewusst geworden dass ich das mit einem eigenen Welpen nicht machen kann. Der kann nicht so isoliert leben und sich trotzdem gut entwickeln.

Bei uns kommen viele Hunde frei und alleine übers Feld gelaufen um mal kurz Hallo zu sagen….dem kann ich auch nicht immer ausweichen. Das ist für mich aber Ok. Ich kenne fast alle Hunde dort und sie sind größtenteils problemlos.

Ich werd mir da was überlegen zum üben. Vorher muss mir das noch mal genau anschauen, soweit ich es jetzt noch in meinem Gedächtnis hab, maßregelt er direkt während des Begrüßungsschnupperns. Da geht er dazwischen und fängt seinen Hund zu rempeln und zu verjagen an.

Wahrscheinlich muss ich sein Gekreische einige Zeit aushalten (lernen) bis sich was ändert.

Nachdem ich heute Nacht 3 Mails von Schäferhaltern bekommen habe, deren Hunde das gleiche Verhalten zeigen…könnte dass eine spezielle bzw. gehäuft auftretende Schäfer Eigenschaft sein? Mobben, ja das kennen wir eh alle, Schäfer machen es besonders gern. Aber da geht’s irgendwie um Kontrolle (zumindest für mich) und das Mobbing ist nur ein begleitender Faktor…oder was weiß ich...:D

Lia – was steckt denn in Jack drinnen? Das mit der Katze kenne ich von Yuma auch, zwar ein bisschen anders…Ginger (der Kater) darf keine narrischen 5 Minuten haben…da versucht Yuma ihn sofort auszubremsen…der kleine Kontrolletti…
 
- Andrea - also Easy und Mausi....die Namensgebung find ich sowas von genial und lieb :o - gfoit ma (wollt ich schon lang mal anmerken :)
 
Danke! Eure Post’s helfen mir insofern schon weiter, da ich sehe er ist kein Einzelfall, es gibt nur unterschiedliche Ausprägungen.

Deshalb les ich so gern im Wuff Forum. Da wird mir immer bewusst, dass es auch andere gibt, die teilweise viel schlimmere Probleme haben und dann kommt mir mein Wildfang wieder richtig einfach vor :p (is aber nicht auf deinen Thread bezogen)


Wie Alyaska geschrieben, das mit dem Rudelführer glaube ich nicht. Ich kann mit der Rangordnung in Bezug auf meine Position gar nichts anfangen. Er testet mich nicht aus, er ist sehr führig und brav. Die größten Baustellen sind bis auf Kleinigkeiten behoben, es geht in großen Schritten voran, obwohl er nun in der Pubertät ist. Schlimmstenfalls geht er auch mal nach vorne wenn er prollt, aber im Gegenzug zu seinem früheren hysterischen Verhalten bei Hundebegegnungen, ist er heute viel leichter zurückzuholen. Ein bestimmtes NEIN und er geht zurück.

Gestern abends beim letzten Häuserrundgang trafen wir binnen 5 Minuten 2 Rüden die sich sofort in die Leine hängten und Radau machten. Die einzige Reaktion von ihm ist die Körperspannung und den anderen ganz genau beobachten, aber auf einen Zungenschnalzer geht er auf die abgewandte Seite, die Rute geht wieder nach unten und wir gehen in einem Abstand von 3 Meter vorbei. Wenn ich ihn da lobe, schaut er so richtig stolz…Gööö guat konn i des - er hat schon einen kleinen Streber in sich…

Da kannst du wirklich stolz auf euch sein! Jack ist inzwischen sieben Jahre und wir haben laaange gebraucht, bis er sich so verhalten hat. Und auch da gibts nach wie vor Hunde bzw. Situationen, in denen ich mit der Zunge schnalzen könnt bis ich blau werd :rolleyes:


Es ist nach meinem Empfinden Stress und Panik.
Bis jetzt hab ich nicht unbedingt ein Problem gesehen. Wenn wir einen Hund mithatten bin ich Begegnungen ausgewichen oder hab sie kurz zugelassen…und weiter ging es…

Genau so mach ich's auch. Das funktioniert auch mit zwei Hunden, die dir dann gehören.


Dann ist mir bewusst geworden dass ich das mit einem eigenen Welpen nicht machen kann. Der kann nicht so isoliert leben und sich trotzdem gut entwickeln.

Das würd ich jetzt gar nicht unbedingt sagen. Ich bin inzwischen überzeugt davon, dass Hunde, die mit ein, zwei souveränen Hunden im Welpen-, Junghundealter regelmäßig Kontakt hatten, viel besser sozialisiert sind, als jene, die von klein auf auf Hundewiesen, in Hundeschulen oder auf sonstigen Hundetreffs anzutreffen waren (gilt natürlich nicht für alle, aber für viele Hunde, die ich kenne).

Also mein Jack hat sich gewisse "Unarten" in Bezug auf andere Hunde ganz bestimmt erst durch zu viele Kontakte in der Welpenzeit angewöhnt.

Ich verstehe aber natürlich, dass du entspannte Hundebegegnungen haben möchtest und so wie du schreibst, man kanns ja auch ned immer verhindern (will man auch nicht immer).


Bei uns kommen viele Hunde frei und alleine übers Feld gelaufen um mal kurz Hallo zu sagen….dem kann ich auch nicht immer ausweichen. Das ist für mich aber Ok. Ich kenne fast alle Hunde dort und sie sind größtenteils problemlos.

Ich werd mir da was überlegen zum üben. Vorher muss mir das noch mal genau anschauen, soweit ich es jetzt noch in meinem Gedächtnis hab, maßregelt er direkt während des Begrüßungsschnupperns. Da geht er dazwischen und fängt seinen Hund zu rempeln und zu verjagen an.

Ich konnt's bei meinem nicht "wegüben". Ich denke, dass es in seiner Rasse/Mischung drin steckt, so wie bei anderen Hunden das hüten, jagen oder was auch immer. Ich kann's bis zu einem bestimmten Grad umlenken, aber ganz wegbekommen werd ich's nie. Wenn Jack zwei spielende Hunde sieht, fetzt er hin, schaut sich die Situation aus der Nähe an und geht wieder weg. Wenn ich ihn nicht hinfetzen lasse, dann schreit er, jault, springt rum.... :rolleyes: Ich hab jetzt schon eine gewisse Distanz und ein Gehorsmakeitslevel erreicht, so dass wir diese Situationen halbwegs im Griff haben, aber entspannt isser nach wie keineswegs.

Wahrscheinlich muss ich sein Gekreische einige Zeit aushalten (lernen) bis sich was ändert.

Wie gesagt, bei uns isses zwar durch Training und Gehorsam besser geworden, aber ich weiß, dass er es sofort tun würde, wenn ich ihn ließe. Da hat's auch nicht geholfen, ihn jahrelang kreischen zu lassen. :o


Nachdem ich heute Nacht 3 Mails von Schäferhaltern bekommen habe, deren Hunde das gleiche Verhalten zeigen…könnte dass eine spezielle bzw. gehäuft auftretende Schäfer Eigenschaft sein? Mobben, ja das kennen wir eh alle, Schäfer machen es besonders gern. Aber da geht’s irgendwie um Kontrolle (zumindest für mich) und das Mobbing ist nur ein begleitender Faktor…oder was weiß ich...:D

Lia – was steckt denn in Jack drinnen? Das mit der Katze kenne ich von Yuma auch, zwar ein bisschen anders…Ginger (der Kater) darf keine narrischen 5 Minuten haben…da versucht Yuma ihn sofort auszubremsen…der kleine Kontrolletti…


Was Jack genau ist, kann wohl niemand sagen. Aber ein Schäfer ist sicher drin. Und damit's nicht ganz so fad ist vermutlich noch Husky, Terrier, ..... :D

Junge Katzen könnte ich ihm nieeee langfristig in der Wohnung vor die Nase setzen. Da würd er durchdrehen. Mit Clausi ist es kein Problem, weil der ruhig und alt ist. Der liegt hauptsächlich rum, springt aber nicht mehr auf Kästen, Regal oder fetzt wie irr durch die Wohnung. Würde er das machen, wäre Jack ständig hinterher bzw., wenn ich ihn nicht lassen würde, würde er zumindest von seinem Platz aus ständig verfolgen, wo er ist und nicht zur Ruhe kommen.

lg Cony
 
Könnte es sein, dass das durchaus Schäfer-typisch ist, dieses Verhalten?
Bei uns hat das ja letztendlich dazu geführt, dass Aideen und Betelgueze meistens getrennt werden. Aideen hat es nämlich in ganz extremer Ausprägung betrieben, und Betelgueze wollte es sich dann doch öfter mal nicht gefallen lassen.....:rolleyes:
 
Bernie hat sich den "Gegner" erstmal genau angeschaut. Bernie the Checker und dann hat er entschieden ob er/sie zur Asti darf.
Er wusste genau ob dieser Hund ein wilder ist oder ein sanfter.
Eingegriffen hab ich nur wenn er es übertrieben hat. Quasi zur Spassbremse wurde. Wehe Asti fand einen anderen Rüden sympathisch. :D
 
Könnte es sein, dass das durchaus Schäfer-typisch ist, dieses Verhalten?
Bei uns hat das ja letztendlich dazu geführt, dass Aideen und Betelgueze meistens getrennt werden. Aideen hat es nämlich in ganz extremer Ausprägung betrieben, und Betelgueze wollte es sich dann doch öfter mal nicht gefallen lassen.....:rolleyes:
das kann ich mir gut vorstellen, Mausi wird auch richtig grantig, wenn Easy so lästig ist.

ich kenne das vor allen von Schäferhunden, also holl. Schäfer, Malis etc.
Vielleicht sind es die Hütegene, die in den Hunden drin sind...meine Mausi zeigt so ein Verhalten überhaupt nicht, aber meine DSH-Hündin hatte das auch und meine Weiße zeigen das ebenso, bei den Schäfern meiner Mom war es genau gleich, als sie 2 hatte...und die holl. Schäferhündin meiner Schwester würde das auch machen.
 
.......Du bist aber der erste Mensch der sagt er kennt das auch..! Das ist kein häufiges Verhalten, nehme ich zumindest an.........

ach ich glaube, das ist häufiger, als man denkt - ich sehe das immer wieder, nur raffen´s die Leute halt nicht :rolleyes:

Ich will das ja nicht schon wieder als "schäferhundtypisch" kategorisieren, aber ich hab nun mal einen Schäferhund und ich sag´s Dir, DIE konnte das auch ganz gut. :p

Überhaupt hatten sich "ihre" Begleiter und auch -Innen gefälligst abzumelden, wenn sie sich schon unbedingt entfernen mussten und dann eine magische Grenze nicht zu überschreiten (ich sag mal 10, max. 15 m), sonst.....:cool:

Tja, die Quittung folgte prompt und ziemlich körperlich.

Ich wusste das ja irgendwann, man ist ja lernfähig, und hab das ab dann möglichst unterbunden (entweder über den Gehorsam oder eben durch Anleinen) - was soll man denn auch anderes machen?
 
jaaa, das ist häufiger als man denkt. und kommt net nur bei schäfis vor;)
auch windis, whippets, wenns zu zweit sind, schauts anders aus,
mutterhündin maßregelt tochter, wenn sie mit anderen spielen will, oder rüde "verteidigt" seinen begleiter, vor allem, begleiterin,

nur, ich finds bei´der mutterhündin verständlich, die is im zwiespalt, zw. tochter und feundin, also wird zuerst die tochter gemaßregelt, dann die freundin, beide fügen sich.:D

beim rüden schauts anders aus. der verteidigt alles ressourcen! bzw. vermeintliche. alles is seins. wurscht, ob hündin oder rüde, die ihn begleiten. und das ist für mich rüpelhaft. d.h., hat er net zu tun. auch wenn sein begleiter andere spielfreunde findet, muss es für ihn ok sein. is es für ihn net,er reagiert da seeehr böse!
für mich erziehungssache. nicht alles ist seins! und schon gar net seine begleithunde.
 
Oben