Gelöscht_46
Super Knochen
Hi!
Endlich mal richtig gute Neuigkeiten - Mitte 2005 wird dieser sinnlose Führerschein abgeschafft und nur mehr auffällige gewordene Hunde werden überprüft
Bald wieder ohne Führerschein zu haben: Staffordshire-Terrier. Foto: Keystone
Hundegesetz bekommt eine Gnadenfrist
Per Feuerwehraktion sollte der Führerschein für Kampfhunde wieder abgeschafft werden.
Das Tiroler Kampfhundegesetz bekommt ein halbes Jahr Galgenfrist. Erst Mitte 2005 wird die umfehdete Bewilligung für gefährliche Rassen abgeschafft. Ab dann gehen die Behörden (in Person der Bürgermeister) nur noch gegen Vierbeiner vor, die aggressiv werden. Ihnen kann ein Leinen- oder Maulkorbzwang verordnet werden.
Im Büro von LR Konrad Streiter werden "rechtliche Probleme", als Grund für den Zeitverzug genannt. Denn Streiter hinkt seiner Ankündigung vom Sommer hinterher. Noch heuer wollte er den Hunde-Führerschein (ist erst seit März 2004 Pflicht) einstampfen.
Das Kampfhundegesetz muss also von den Gemeinden vorerst weiter vollzogen werden. Für 17 Rassen und auffällige Tiere braucht es einen behördlichen Sanktus. Und Hundehalter müssen durch ein psychologisches Gutachten ihre eigene Hunde-Tauglichkeit nachweisen.
In Innsbruck wurden 120 Hundeführerscheine ausgestellt. Die Kosten sind nicht ohne: 200 Euro pro Person, die sich mit einem Kampfhund nach draußen wagt. Nicht jedes Herrl ist bei der Stadt aufgetaucht. "In einem dutzend Fälle" setzte es Strafen von 150 bis 200 Euro für das Gassi-Gehen mit nicht angemeldeten Kampfhunden.
Weigert sich der Hundehalter beharrlich, sein Tier anzumelden, droht ihm der Entzug seines Begleiters - theoretisch. "Wir haben das ein paar Mal versucht, es ist aber nie gelungen", berichtet Thomas Janni (Stadt Innsbruck) von den Mühen des Gesetzesvollzugs.
Am Land sind Kampfhunde offenbar seltener. Ganze drei Hundeführerscheine hat Arno Guggenbichler. Bürgermeister von Absam, ausgestellt. Dort kostet die Genehmigung 96 Euro. Zwei neue Anträge hat Guggenbichler liegen lassen. "Das Gesetz wird ja geändert", gibt der Ortschef zu verstehen. Doch das lässt auf sich warten - siehe oben.
Endlich mal richtig gute Neuigkeiten - Mitte 2005 wird dieser sinnlose Führerschein abgeschafft und nur mehr auffällige gewordene Hunde werden überprüft
Bald wieder ohne Führerschein zu haben: Staffordshire-Terrier. Foto: Keystone
Hundegesetz bekommt eine Gnadenfrist
Per Feuerwehraktion sollte der Führerschein für Kampfhunde wieder abgeschafft werden.
Das Tiroler Kampfhundegesetz bekommt ein halbes Jahr Galgenfrist. Erst Mitte 2005 wird die umfehdete Bewilligung für gefährliche Rassen abgeschafft. Ab dann gehen die Behörden (in Person der Bürgermeister) nur noch gegen Vierbeiner vor, die aggressiv werden. Ihnen kann ein Leinen- oder Maulkorbzwang verordnet werden.
Im Büro von LR Konrad Streiter werden "rechtliche Probleme", als Grund für den Zeitverzug genannt. Denn Streiter hinkt seiner Ankündigung vom Sommer hinterher. Noch heuer wollte er den Hunde-Führerschein (ist erst seit März 2004 Pflicht) einstampfen.
Das Kampfhundegesetz muss also von den Gemeinden vorerst weiter vollzogen werden. Für 17 Rassen und auffällige Tiere braucht es einen behördlichen Sanktus. Und Hundehalter müssen durch ein psychologisches Gutachten ihre eigene Hunde-Tauglichkeit nachweisen.
In Innsbruck wurden 120 Hundeführerscheine ausgestellt. Die Kosten sind nicht ohne: 200 Euro pro Person, die sich mit einem Kampfhund nach draußen wagt. Nicht jedes Herrl ist bei der Stadt aufgetaucht. "In einem dutzend Fälle" setzte es Strafen von 150 bis 200 Euro für das Gassi-Gehen mit nicht angemeldeten Kampfhunden.
Weigert sich der Hundehalter beharrlich, sein Tier anzumelden, droht ihm der Entzug seines Begleiters - theoretisch. "Wir haben das ein paar Mal versucht, es ist aber nie gelungen", berichtet Thomas Janni (Stadt Innsbruck) von den Mühen des Gesetzesvollzugs.
Am Land sind Kampfhunde offenbar seltener. Ganze drei Hundeführerscheine hat Arno Guggenbichler. Bürgermeister von Absam, ausgestellt. Dort kostet die Genehmigung 96 Euro. Zwei neue Anträge hat Guggenbichler liegen lassen. "Das Gesetz wird ja geändert", gibt der Ortschef zu verstehen. Doch das lässt auf sich warten - siehe oben.