Hundebissstudie

christian590

Medium Knochen
Schäferhund ist der Beißer Nummer 1

ds-3.jpg


Der beste Freund des Menschen ist nicht jener der Kinder. Im Gegenteil: Wie aktuelle Daten aus dem Kinderunfall-Forschungszentrum zeigen, sind gerade Hunde aus dem Bekanntenkreis für Kinder besonders gefährlich. Vor allem, wenn diese nicht richtig auf die Hunde "reagieren".

Wie die Hundebiss-Studie, die vor kurzem im Kinderunfall-Forschungszentrum "Große schützen Kleine" mit der Grazer Universitätsklinik für Kinderchirurgie fertig gestellt wurde, wurden 73 Prozent der analysierten Unfälle durch einen dem Kind bekannten Hund verursacht, wie Hunde von Freunden oder Nachbarn. Davon biss in 24 Prozent der Fälle der eigene Hund und in 15 Prozent der Fälle ein gänzlich fremder Hund zu.

Kinder unter zehn Jahren besonders gefährdet
Die Gefahr, einen Hundebiss zu erleiden, sinkt mit steigendem Alter der Kinder. 73% der betroffenen Kinder waren zum Zeitpunkt des Unfalls unter zehn Jahre alt.

Zu 28 % spielten die Kinder mit dem Hund, als es zum Unfall kam, zu 14 % gingen am Hund vorbei, zu 10 % kuschelten sie mit dem Hund, zu 8 % fütterten sie ihn. In 74 % der Fälle ging dem Unfall eine Interaktion des Kindes mit dem Hund voraus.

99 % der Kinder wurden nach dem Hundebiss ins Krankenhaus gebracht. 85 % erlitten tiefe Wunden, 26 % mussten operiert und 27 % stationär aufgenommen werden.

Schäfer sind die größten Beißer
Besonders gefährlich sind große Hunde (größer als 44 cm), die 58% der Bisse zu verantworten haben. Was die Rassen betrifft, so waren an fast 40 % der Unfälle ein Schäferhund oder Dobermann beteiligt das heißt, dass diese die höchste Beiß-Quote aufweisen. Der drittgefährlichste Hund ist der Spitz.

weisser-hund.jpg


Tipps für den Umgang mit Hunden
Um Kinder vor Hundeangriffen zu schützen, hat Große schützen Kleine mehrere Tipps für Kinder und Eltern: So sollten sich Menschen von den Hunden erst beschnuppern lassen, bevor sie das Tier streicheln, da das Riechen für Hunde ein wichtiges Kommunikationsmittel ist. Da Hunde gerne alles jagen, was läuft, sollte man an Hunden vorbei gehen statt zu laufen und auch nicht versuchen davon zu laufen.

Für viele Hunde könnte direkter Augenkontakt als Aggression gedeutet werden, deshalb sollte direkter Blickkontakt mit den Tieren vermieden werden. Auch Herumschreien kann bei Hunden aggressives Verhalten hervorrufen. Ein schlafendes oder fressendes Tier sollte nie gestört werden, bei einem Hundekampf darf man nicht dazwischen gehen, da kämpfende Hunde alles in ihrer Nähe beißen.

Sollte es dennoch zu einem Angriff kommen, so ist es am besten, ruhig stehen zu bleiben, die Beine zusammen zu geben, Kopf und Hals mit Armen und Händen zu schützen, da Hunde meistens in Arme, Beine, Kopf und Hals beißen. Sollte der Angegriffene bereits am Boden liegen, ist es wichtig, entweder sofort aufzustehen oder sofern das nicht möglich ist -, das Gesicht zum Boden zu geben und Ohren mit den Händen zu bedecken.
 
christian590 schrieb:
Schäferhund ist der Beißer Nummer 1
Schäfer sind die größten Beißer
Besonders gefährlich sind große Hunde (größer als 44 cm), die 58% der Bisse zu verantworten haben. Was die Rassen betrifft, so waren an fast 40 % der Unfälle ein Schäferhund oder Dobermann beteiligt das heißt, dass diese die höchste Beiß-Quote aufweisen. Der drittgefährlichste Hund ist der Spitz.

Dieser Absatz gefällt mir so ganz und gar nicht! Schäfer sind nicht die größten Beißer, es sind nun mal beliebte "Familienhunde". Der Schäferhund ist halt zahlenmäßig stark vertreten, daher natürlich auch mehr Hunde dieser Rasse, die sich Sekkiererei von Kindern NICHT gefallen lassen.

Und was heißt der drittgefährlichste Hund ist der Spitz??????

Sicher scheint ein Mastino in der Statistik nicht auf, weil sie spärlich gesät sind. Oder ein Dogo Argentino - alle seltenen Rassen. Aber nur weil es Schäferhunde und Spitze in rauhen Mengen gibt, sind die noch lang keine gefährlichen Hunde!

Sollte es dennoch zu einem Angriff kommen, so ist es am besten, ruhig stehen zu bleiben, die Beine zusammen zu geben, Kopf und Hals mit Armen und Händen zu schützen, da Hunde meistens in Arme, Beine, Kopf und Hals beißen. Sollte der Angegriffene bereits am Boden liegen, ist es wichtig, entweder sofort aufzustehen oder sofern das nicht möglich ist -, das Gesicht zum Boden zu geben und Ohren mit den Händen zu bedecken.

Ich laß mich doch nicht kampflos beißen!!! :eek: Sei sicher, wenn mich ein Hund angeht, dann wehr ich mich und zwar heftig! Angriff ist die beste Verteidigung. Wenn ich das so gemacht hätte, wie oben beschrieben, wär ich wahrscheinlich paar Tage im Krankenhaus gelegen :D

lg
Forintos
 
Zuletzt bearbeitet:
mir gefällt allerdings,dass jetzt öfter geschrieben wird,dass kinder weder schreien noch an hunden vorbeilaufen sollen.
vielleicht erklären das jetzt mehr eltern ihren kindern!!
ich weiß schon ,dass ich selbst drauf schauen muss,dass mein hund kinder, auch wenn sie schreien oder laufen,ignoriert.....
aber ehrlichgesagt wenn ein kind mit seinem roller 1 cm neben meinem hund vorbeifährt,sodass der schon fast zur seite springen muss,wundert es mich nicht,dass er erschrickt und vielleicht bellt
 
Dies ist ein Auszug aus der Grazer Studie da sind alle Hunderassen aufgeführt. Und der Schäfer ist nachweislich seit Jahren nicht nur der am leichtesten abrichtbare Hund sondern auch der der am schnellsten beisst.

Sicherlich gehören da auch die sogenannten Wadlbeisser ( dackel und Co auch dazu, aber da grosse Hunde eher auch Kopfhöhe sind endstehen dadurch auch die schwereren Verletzungen ..

Im übrigen stammt dieser Artikel aus der Kronenzeitung ...
 
christian590 schrieb:
Dies ist ein Auszug aus der Grazer Studie da sind alle Hunderassen aufgeführt. Und der Schäfer ist nachweislich seit Jahren nicht nur der am leichtesten abrichtbare Hund sondern auch der der am schnellsten beisst.

Sicherlich gehören da auch die sogenannten Wadlbeisser ( dackel und Co auch dazu, aber da grosse Hunde eher auch Kopfhöhe sind endstehen dadurch auch die schwereren Verletzungen ..

Im übrigen stammt dieser Artikel aus der Kronenzeitung ...

Ja sicher Christian, sagt die Statistik.... Weil auf einen z.B. Staff kommen gut 10 Schäferhunde. Klar, daß die Staffs die Statistik nicht anführen können, weil es einfach nicht so viele gibt, die in Familien leben.
Es gibt eben mehr Schäferhunde. Und daß da auch viel öfter was passiert oder passieren kann, liegt auf der Hand.
Wenn ich mir oft so Eltern anschau, die ihre Kinder machen lassen, was sie wollen, der Hund muß ALLES erdulden, dann wundert es mich nicht, daß es dann verletzte Kinder gibt!!! :confused:

Und dabei ist es egal, ob es sich um Dackel oder Schäfer handelt. Nur - bei einem großen Hund ist das Ausmaß der Verletzungen eben viel schlimmer, als bei einem kleinen. Wenn ein Pudel ein Kind beißt, ist das nicht der Rede wert.
Wenn das ein Schäfer tut, dann steht der in der Zeitung. Das ist der Unterschied.

lg
Forintos
 
forintos schrieb:
Ja sicher Christian, sagt die Statistik.... Weil auf einen z.B. Staff kommen gut 10 Schäferhunde. Klar, daß die Staffs die Statistik nicht anführen können, weil es einfach nicht so viele gibt, die in Familien leben.
Es gibt eben mehr Schäferhunde. Und daß da auch viel öfter was passiert oder passieren kann, liegt auf der Hand.

hmm, haben die statistiken nicht bereits dieses "pro kopf" nicht schon inkludiert? :rolleyes:

aber wie heisst so schön:
"traue keiner statistik, die du nicht selber gefälscht hast!" :D
 
SnoopDog1977 schrieb:
hmm, haben die statistiken nicht bereits dieses "pro kopf" nicht schon inkludiert? :rolleyes:

aber wie heisst so schön:
"traue keiner statistik, die du nicht selber gefälscht hast!" :D

meistens nicht, da geht es um absolute Zahlen. Außerdem wird zum Schäfer alles dazugezählt, was annähernd ähnlich aussieht, aber gar kein DSH ist. Vor allem auch die vielen vielen "reinrassigen" ohne Papiere, die von nicht-wesensüberprüften Elterntieren abstammen - während dem Kommissar Rex-Hype vermehrt gezüchtet weil geldbringend - und ein nervenschwacher Schäfer beißt viel eher als ein wesensfester.
 
naja aber es gibt doch deutlich mehr schäferhunde als spitze oder? und von daher kann man so eine statistik ja gar net so genau machen oder? i mein wenn auf huwie 10 schäfer sind, zwei dobermänner, drei spitze und ein pudel von mir aus dann sind 16 hunde und wenn von denen einer beißt dann is die wahrscheinlichkeit hoch, dass es einer der schäferhunde ist weil einfach mehr da sind ... i denk ma einfach jeder hund könnte beißen wenn er sich bei irgendwas gestört fühlt.... ich weiß nicht .. ich halte nicht sehr viel von so einer statistik *gg* kommt eben auf den charakter des hundes an, weniger auf die rasse ....
 
ich habe einen verkürzten bericht über die studie in der zeitung gelesen..
da waren die angaben genauer - von allen bissen geht nicht ganz die hälfte auf schäferhunde zurück...
 
statistiken werden doch immer so berechnet,dass die anzahl der hunde(oder was auch immer) nicht ausschlaggebend ist. egal ob auf einen staff,dogo,mastino,oder sonstiges zehn oder mehr zb. schäferhunde kommen. sonst wäre das ja
kompletter humbug.
 
statistiken sind toll!!!!:mad:
ich frag mich bei statistiken und meinungsumfragen immer, wo die das hernehmen. ich wurde noch nie zu irgendwas befragt! sei es politik oder sonst was. heisst das,dass meine meinung die gleiche ist,wie die von den leuten die befragt wurden??
und ehrlich wenn sich wer mit rassen nicht auskennt und ins spital geht, ist es leicht gesagt,es war ein schäfer oder sonst was. ich denk, dass sind die hunde die die mehrheit der menschen kennt.
und auch wenn´s ein mischling war,sobald er schäfer ähnlich aussieht,ist er auch gleich einer.

ich find das ganze nur doof!
 
Eine Statistik sagt NIEMALs etwas über den einzelnen aus!

Das darf man natürlich nicht vergessen - und natürlich darf man ein paar Fakten nicht außer acht lassen wie - viele Menschen besitzen Schäferhunde, Schäferhunde waren/sind Modehunde = Modehunde bekommt man oft von schlechten Vermehrern etc etc...

Trotzdem, find ich es sehr gut, das solche Statistiken gemacht werden, allein schon um Eltern zu zeigen, wie man dem Kind lehrt richtig mit dem Hund umzugehen...

Und ich glaube kaum, das isch ein Kind wehrt wenn ein großer Hund fletschend auf ihn zu rennt...

LG Susanne
 
Hatten wir diese ganze welche-Hunde-beissen-am-meisten-und-sind-sooo-böse-Geschichte nicht schon mal vor ein paar Jahren??? Wir können uns noch erinnern... -die Berichte der Medien wurden geflutet von "Kampfhund"-Geschichten. Jede Zeitung und jede Sendung im Fernsehen hat uns vor den bösen Hunden gewarnt. Viele Tiere wurden Ihren Besitzern ungerechtfertigt weggenommen, in Stadtteilen die Haltung sogar verboten.
Waren nicht laut Statistik nicht die bösen. bösen Am-Staffs Nr. 1?

Da frag ich mich wie die Schäferhunde in der Statistik auf Platz 1 rutschen können.

Ich habe den Artikel leider (oder gott sei Dank, ich hätte mich den ganzen Tag nur fürchterlich geärgert und jeden mit meinem Geltungsdrang genervt)
nicht gelesen.

Die Leute die blind den Medien vertauen und Ihre Beiträge 1 zu 1 übernehemn tun mir wahrlich leid!!!!!!
 
ily schrieb:
Hatten wir diese ganze welche-Hunde-beissen-am-meisten-und-sind-sooo-böse-Geschichte nicht schon mal vor ein paar Jahren??? Die Leute die blind den Medien vertauen und Ihre Beiträge 1 zu 1 übernehemn tun mir wahrlich leid!!!!!!

Das Thema hatten wir doch erst...:rolleyes:
 
Also ich hab einen DSH und weil der so "weich" ist fütter ich ihn möglichst oft mit rohem Fleisch damit er blutrünstig wird und wenn sie geeignet ist fang ich wohl bald Gerbauchshundeausbildung an damit sie auf Kommando alle zerfleischen kann.

Das ist mein (nicht ernstgemeinter....das sag ich zur Sicherheit) Beitrag zu dieser Statistik!

Ganz nebenbei: glaubts ihr nicht, dass vielleicht (nur ganz ganz vielleicht) die Besitzer und ihre (ganz ganz bisi) veralteten Methoden ihre Hunde zu erziehen Schuld sein könnten und nicht der deutsche Schäferhund??


lg nati und ihr Kampfknuddlwuddl Tosca
 
Oben