Hund zu Wohnungskatze

Danimaus

Junior Knochen
Hallo!

Also ich bin die Dani, bin erst seit heute hier registriert und stell auch schon gleich die 1. Frage! :D

Ich hätte soooooooooo gerne einen Hund! Da wir aber eine reine Wohnungskatze zu Hause haben, bin ich mir nicht sicher ob es eine gute Idee wäre einen Hund dazuzuholen.
Könnt ihr mir weiterhelfen?
Mein Freund und ich sind auch beide berufstätig, gibt es jemanden der es schafft dass sein Hund trotz Arbeit nicht zu kurz kommt?

Hoffe auf eure Hilfe! *ganzliebschau*

lg Dani
 
hallo, und herzlich willkommen!

zuerst möchte ich dir mal sagen das ich auch eine reine wohnungskatze hab (mehrere) und 4 hunde hin und wieder einen 5 wenn de rmeiner schwester da ist.

du solltest auf jeden fall bedenken das ein hund wenn er welpe ist alle 1-2 stunden raus muss, das er nicht gleich alleine bleiben kann, das du dir auf jedenfall sehr viel geduld nehmen musst. und wenn ihr beide arbeiten geht`s bedenke was der hund den ganzen tag machen soll? den kannst du doch nicht zu hause lassen alleine.
hundesitter gibt es zwar viele ist aber nicht die lösung für tägl.
(für mich wär es keine lösung, weil der wuffi sich dann nicht auskennt)
willst du einen "schon grösseren, also älteren hund" dann bedenke das auch der nicht all zu lange alleine bleiben sollte.

erzähl mal an welchen wuffi du gedacht hast und wie lange er alleine sein muss/soll. ob du den wuffi vielleicht zur arbeit mitnehmen kannst.
was passiert wenn ihr urlaub macht. und ganz wichtig - ist eure katze hunde gewöhnt. vergiss bei der ganzen hunde-sache eure katze nicht! :)
 
Hallo :)
Auch ich habe seit 6 Jahren eine reine Wohnungskatze und seit 5 Wochen einen Labradorwelpen. Es klappt eigentlich ganz gut, Das heisst ; solange Luna (der Hund) die Mausi (die Katze) nur anschnuppert , hält Mausi ruhig, lässt es sich gefallen , schuppert auch ;) Tja, geht der Spieltrieb mit der Luna durch und sie fängt z.B. an zu hüpfen, die Pfoten auf die Katze zu legen usw, findet die Katze es nicht mehr so lustig und faucht. Bleibt aber meistens sitzen, wird es ihr zuviel springt sie auf die Fensterbank (da kann Luna nicht hoch :D ) und gut ist. Klar, jagen sie schon mal durch die Wohnung, bis sich die Katze auf den Schrank oder die Fensterbank "rettet".
Das hat aber was mit der Körpersprache der Tiere zu tun, was für Luna spielen bedeutet, empfindet die Katze als Angriff.
Anders sieht es bei Futter aus, da kennen Luna und Mausi keine Feinde :p . Fressen aus einem Napf. (jaja, die Gier *gg*)
Schläft Luna, wird sie von der Katze ausgiebig beschnuppert, Neugierde halt. Aber ich denke nicht, dass die Katze Angst vor Luna hat, es ist eher das tollpatschige und die Bewegungen die sie abschrecken. Leider, leider hat sich die Katze von der Luna aus dem Bett vertreiben lassen, aber ich glaube es dauert nicht mehr lange und beide liegen drin :D
Ein Problem was bei uns auch das Katzenklo. Luna frass Katzenstreu. Ich habe das Klo zur Wand gedreht, so das die Katze reinkommt, Luna aber nicht ;) Der Hund frass auch das Katzenfutter auf, ich hab Mausis Futter nun auf dem Schrank stehen. Kein Problem.
Also, viel Spass mit dem Hund und der Katze :)

Steffie mit Luna und Mausi
 
Ich hab zu meinen zwei Katzen einen Hund dazugenommen und es gab kein Problem. Die Katzen haben sich nach ca. einer Woche vollkommen an den Wuffi gewöhnt. Es war aber auch so, dass Nikita die Katzen vollkommen ignoriert hat.
Natürlich kann es aber auch anders sein, das kommt immer auf den Hund bzw. die Katzen drauf an.

Was Hund und Arbeit betrifft hab ich Glück, mein Hund darf mit ins Büro und ich arbeite nur 30 Std. Wenn ich meinen Hund nicht mitnehmen dürfte und ich den ganzen Tag arbeiten müßte, wäre es ziemlich schwierig.
 
Brummi schrieb:
du solltest auf jeden fall bedenken das ein hund wenn er welpe ist alle 1-2 stunden raus muss, das er nicht gleich alleine bleiben kann, das du dir auf jedenfall sehr viel geduld nehmen musst.

Dessen bin ich mir bewusst, wäre ja nicht mein 1. Hund! ;)

Brummi schrieb:
und wenn ihr beide arbeiten geht`s bedenke was der hund den ganzen tag machen soll? den kannst du doch nicht zu hause lassen alleine.

Ich könnts so hinbekommen dass ich zu Mittag 1 Stunde nach Hause fahre. Er wäre also vormittags und nachmittags 4 Stunden alleine. Abends spazieren gehen is eh klar und Agility würd ich auch gerne machen.
Morgends würd ich bzw. mein Freund natürlich auch mit ihm spazieren gehen bevor ich arbeiten gehe.

Brummi schrieb:
hundesitter gibt es zwar viele ist aber nicht die lösung für tägl.
(für mich wär es keine lösung, weil der wuffi sich dann nicht auskennt)

Kommt für uns auch nicht in Frage.

Brummi schrieb:
erzähl mal an welchen wuffi du gedacht hast und wie lange er alleine sein muss/soll. ob du den wuffi vielleicht zur arbeit mitnehmen kannst.

Haben an einen Dalmatiner, AmStaff, Pit Bull oder so in diese Richtung (mittelgroß u. kurzhaarig) gedacht. Festlegen tun wir uns da aber nicht.

Brummi schrieb:
was passiert wenn ihr urlaub macht.

Entweder Hund fährt mit oder meine Eltern die selber einen Hund haben nehmen ihn in Pflege.

Brummi schrieb:
und ganz wichtig - ist eure katze hunde gewöhnt.

Ja, durch den Hund meiner Eltern!
 
also ich kann nur von meinen erfahrungen berichten. habe zwar keine reine wohnungskatze (unsere geht auch raus) aber ich denke, es macht nicht wirklich einen unterschied. also bei uns ist es so, dass india als welpe (allerdings zu katzen, die hunde gewohnt sind) kam. obwohl india mit pointy (der katze) sehr grob umgeht, lieben sich die beiden. pointy geht sogar mit uns spazieren mit - folgt besser als der hund :) . - hat der katze niemand gelernt, als sie uns zufällig mal am feld sozusagen getroffen hat, ist sie die ganze runde von einer stunde mitgegangen und seitdem geht sie eigentlich ständig mit. nur ist sie danach vollkommen fertig, weil sie da ein regelmässiges tempo gehen muss :)
 
als wir voriges jahr im november scooby zu uns nahmen, hatten wir zwei 9 jährige wohnungskatzen, die noch nie zuvor in ihrem leben einen hund gesehen hatten. das gepfauche und geknurre (von den katzen wohlgemerkt) war riesig.

scooby hatte allerdings den "vorteil", daß er damals sehr krank war und daher nur rumgelegen ist und viel geschlafen hat. daher konnten sich die katzen ihm langsam nähern und waren nicht gleich einem quirligen, energiegeladenen hundewelpen ausgesetzt.

richtige freunde sind sie bis heute nicht, sie akzeptieren sich und tolerieren sich. kommt scooby aber zu nahe wird nach wie vor gepfaucht. es reicht aber schon, daß sie sich akzeptieren, daß sie mal kuscheln habe ich sowieso nicht erwartet.

du siehst es ist also kein riesenproblem, sie gewöhnen sich aneinander. sie werden sich akzeptieren...wenn sie noch freunde werden und kuscheln ist das ein doppelplus, aber ausreichend ist die akzeptanz.

wichtig ist, daß die katze rückzugsmöglichkeiten hat, wo der hund sie nicht erreichen kann. die katze soll die möglichkeit haben auf den hund zuzugehen wann SIE will und nicht wann der hund will. sie wird zuerst das geschehen skeptisch aus der ferne begutachten und früher oder später wird die neugierde siegen :).
 
ET01 schrieb:
wichtig ist, daß die katze rückzugsmöglichkeiten hat, wo der hund sie nicht erreichen kann. die katze soll die möglichkeit haben auf den hund zuzugehen wann SIE will und nicht wann der hund will. sie wird zuerst das geschehen skeptisch aus der ferne begutachten und früher oder später wird die neugierde siegen :).

Ich denke das wäre kein Problem! :rolleyes:
 
Hallo!

Habe derzeit folgendes erlebt, habe seit samstag den kleinen lenox. Habe jedoch auch zwei katzen (kater kevin 13 Jahre und katze whisky ca. 3 jahre). kevin ist sehr angriffslustig, und faucht lenox an wenn er zu nahe kommt. Whisky spielt bzw. läuft ihn nach oder er ihr. liegen beide zeitweise auf der couch (abstand ca. 30-50cm). beide katzen sind reine wohnungskatzen. katzenfutter steht auf dem tisch in der küche wo lenox nicht hinkommt. und die whisky frisst auch meist sein futter mit *grins*
ein problem bleibt mir noch - katzenkisterl - werd ich aber noch irgendwie regeln können.

es braucht viel zeit und geduld die katzen an den wauki zu gewöhnen, aber nicht dazwischengehen, sonder schaun was sie machen, und wenns wirklich zu heftig wird dann würd ich schon dazwischengehen!

achja meine katzen waren nicht wirklich hunde gewohnt....ab und zu besuch mit hund.....
 
Wenn die Katze Hunde gewöhnt ist, sollte es kein Problem darstellen. Vielleicht solltest du einen erwachsenen ebenfalls katzenverträglichen Hund dazunehmen. Das mit den 4 Stunden vormittag und 4 Stunden nachmittag fände ich schon akzeptabel, wenn der Hund sonst genug Auslastung kriegt. Bei deiner Hunderassenvorstellung wird das aber vielleicht ein bisschen schwierig, denn sowohl Dalmis als auch Pits brauchen enorm viel Bewegung und Beschäftigung. Wie wäre es denn mit einem Tierschutzhund ?
 
ich würde mir das noch mal gut überlegen mit dem hund !!! immerhin müsste er insgesamt 8 !!! stunden am tag alleine sein !!!!!! soviel ich weiss, bekommt man im tierheim keinen hund, wenn der hund solange allein sein muß !
 
Hallo!

Habe seit gestern einen Hund meines Bruders bei mir.
Es klappt bis jetzt ganz gut, Celine hat ihn sofort akzeptiert.
Wahrscheinlich werde ich auf Grund dessen auch in den BC-Wahn verfallen. :rolleyes: Also nix mit Dalmi oder Pit! :D
 
peaches schrieb:
ich würde mir das noch mal gut überlegen mit dem hund !!! immerhin müsste er insgesamt 8 !!! stunden am tag alleine sein !!!!!!

Ganz alleine wäre er ja nicht, die Katze und der Vogel sind ja auch noch da! :D
Abgesehen davon bekommt er dafür morgens, mittags und abends ausreichend Auslauf. Und an den Wochenenden sowieso.

peaches schrieb:
soviel ich weiss, bekommt man im tierheim keinen hund, wenn der hund solange allein sein muß!

Macht auch nix, mein Bruder hätte auch gelegentlich Hunde abzugeben.
Außerdem bin ich generell vorsichtig bei Tierheimhunden. :rolleyes:
 
Hallo Danimaus!

Wenn Du mit BC Bordercollie Wahn meinst, rate ich Dir davon ab, weil diese Rasse noch mehr Beanspruchung benötigt als ein Damli oder Pit....

Der Bordercollie ist ein Nutzhund gewesen zB als Schafhirte, wenn der 8 h allein sein muss, vereinsamt der Dir und ich denke, daß das auch sein Verhalten beeinflussen würde.

Ich bin aber der Meinung, daß wenn es die richtige Rasse ist, der Hund sehrwohl mit Unterbrechung alleine bleiben kann.

Ich weiß, ich begebe mich wieder mal auf Glatteis und die Gefahr, daß ich gesteinigt werde ist auch nicht gerade gering, aber ich habe auch vor, mir einen Hund heimzutun. Einen Boxer.

Und der wäre auch 8 Stunden jedoch mit 1,5h Unterbrechung alleine. Ich habe aber mit der Firma schon abgesprochen, daß ich in der Anfangszeit auch jeden Tag ne halbe h heim kann. Ist halt ein Vorteil, wenn man nur 2km von der Firma weg wohnt. Und ich denk, nachdem der Hund dann die Hundeschule besucht und ein annehmliches VErhalten für die Kollegen zeigt, werd ich ihn auch zwischendurch mitnehmen.

Wegen der Katzen fürcht ich mich auch schon ein bisschen, denn ich habe selber 2 Kater und das wird "lustig" werde mit der Gewöhnung.

Der große Kater hat sicher kein Problem mit, aber der Kleinere, 1-jährige ist etwas dominant und unser Wohnungsherrscher. Das wird aber früher oder später auch gutgehen.

Wichtig ist halt, daß Du dir ersten Tage in der Gewöhnugnsphase zuhause bist.

Mal sehen, vielleicht finde ich ja auch endlich den passenden Hund.
 
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