Hund & Job?

claro schrieb:
sie brauchen sich aber nicht wirklich und kuscheln auch nie miteinander.

Trotzdem, mein alter Rüde ist ein echter "Grantscherben" - da wird nicht gekuschelt, aber wenn er alleine wäre ( war er auch die ersten 5 Jahre, doch damals war ich erstens nur halbtags arbeiten, zweitens war da eine liebe Nachbarin ) , würde er ununterbrochen weinen, hat er Gesellschaft, ist es OK.
Für ihn ist es also offensichtlich ein großer Unterschied.
 
Hi!

Ich gebe auch zu bedenken, daß die Umgewöhnung eines Hundes sicher länger dauert als ein durchschnittlicher 2wöchiger Urlaub!

Was tut ihr, wenn ihr am Ende eures Urlaubs feststellt, daß euer neues Familienmitglied noch nicht (so lange) alleine bleiben kann??

Da ich alleine lebe, müssen meine Hunde auch zu Hause (sie sind zu dritt) bleiben. Allerdings darf ich im Falle einer Erkrankung eines Hundes diesen jederzeit mit in die Arbeit nehmen. Und diese Absicherung ist für mich sehr wichtig.
 
Hallo :)

Vielleicht hilft es, sich im Vorfeld Kontakte zu schaffen, indem Ihr anderen Leuts ihre Hunde ausführt ? Ideal wäre Hundis von Rentnern, die nicht mehr so weit laufen können und froh sind, dass ihr Hund mitnehmt, die aber wiederum Zeit haben, Euren dann über Tags aufzunehmen.
Ich denke aber, an solche Lebensumstände gewöhnt sich am besten ein jüngerer Hund !Den kann man über Bewegung (joggen, radfahren, laufen, Mäusebuddeln, Erziehungsspielchen, andere Hunde) auslasten, so dass er dann friedlich im Körbchen liegt. Katzen find ich halt ne bessere Rudelergänzung für Hund als Hamster...

Meine Nachbarschaftshilfe übrigens habe ich auch vor meinem Hund kennengelernt(habe ihren Hund ausgeführt)

Manchmal verstehe ich auch nicht, was wegen 2h mehr oder weniger, die Hund alleine ist, Geschiss gemacht wird, wieviele Hunde sitzen in Heimen ein, Jahrelang im Zwinger, ich behaupte, dann lieber nen geregelten 8-h Tag im neuen Heim, bei Leuten, die Hund ansonsten ausserhalb der Arbeit voll in ihr Leben integriert haben !Und ihres natürlich den Bedürfnissen des Hundes angepasst haben !

LG v Alex
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Dusseltier schrieb:
Manchmal verstehe ich auch nicht, was wegen 2h mehr oder weniger, die Hund alleine ist, Geschiss gemacht wird, wieviele Hunde sitzen in Heimen ein, Jahrelang im Zwinger, ich behaupte, dann lieber nen geregelten 8-h Tag im neuen Heim, bei Leuten, die Hund ansonsten ausserhalb der Arbeit voll in ihr Leben integriert haben !Und ihres natürlich den Bedürfnissen des Hundes angepasst haben !
8 Stunden ist die Arbeitszeit, dazu muss man die Wegzeit rechnen, und so nahe am Arbeitsplatz werden sie nicht wohnen, sonst könnten sie zu Mittag ja heim. Dazu kommt dann noch die Mittagspause, die selten in diese 8 Stunden integiert ist und eventuell noch ein Einarbeiten vom Freitag, damit man da Frühschluss hat.

Somit bin ich bis vor kurzem auf 10 Stunden Abwesenheit von Zuhause gekommen. Wenn man dann noch dazurechnet, dass man ca. eine halbe Stunde bevor man die Wohnung verlässt Gassi gegangen ist (meistens muss man sich noch umziehen, etc.), dann sind es schon 10einhalb Stunden, die der Hund aushalten muss und dies halte ich schlicht und einfach für ungesund. Einem Hund so etwas zuzumuten finde ich einfach nicht fair.

lg
Bonsai
 
realistischerweise müssen die leute auch vollzeit arbeiten um das leben, tierarztkosten und auch den hund finanzieren zu können. ich finde wenn man die freizeit dann dem hund schenkt d.h. zusammengehörigkeitsgefühl geben, lange spaziergänge machen, kontakt zu menschen und artgenossen ermöglichen ist das gar kein problem.die hunde stellen sich schnell auf den tagesablauf ein und verschlafen grösstenteils der zeit in der sie alleine sind, beschäftigungsmöglichkeiten wie nen grossen naturknochen aus der th, spielzeug usw. zur verfügung stellen. hunde verschlafen bis zu 17 stunden des tages.

8 stunden sind nicht so viel.ausserdem glaub ich nicht das bei einem erwachsenen gesunden hund um drei uhr morgens aufgestanden wird weil man ja alle 5-6 stunden runter muss mit ihm.

37m² ist ok...wenn der hund ansonsten viel auslauf hat und ausgeglichen ist wird die wohnung also das zu hause grossteils nur als ruheplatz genutzt.
meine wohnung ist auch so gross und mein golden verschläft die meiste zeit wenn wir zu hause sind...kriegt manchmal gar net mit das ich weggehe.
 
also ich bin da eher bonsai´s meinung und finde es schlicht und ergreifend nicht in ordnung, wenn man einen hund soo lange alleine läßt.

ein hund ist nicht wie eine katze, die auch wenn sie die möglichkeit hat den ganzen tag freiwillig schläft.

sicher kann man einem hund alles beibringen und antrainieren und sicher wird er schlafen, wenn ihm fad ist und er keine andere möglichkeit hat ABER gut und richtig ist es deshalb nicht.

ich weiß es gib (und ich kenne selber hunde) die GERNE den ganzen tag schlafen und ihre ruhe haben ABER das ist eher die ausnahme und nicht die regel.

viel eher kann man sich als zukünftiger hundebesitzer darauf einstellen, dass der hund, wenn er den ganzen tag alleine ist, bellt, heult, zerstört,...

ein hund der den ganzen tag im zwinger im tierheim sitzt, der verhält sich auch nicht ruhig, sondern bellt. zerstören kann er ja bei einer verfliesten fläche ohne was drinnen nicht viel und er hat den vorteil, dass er durch akustik mit nachbarshunden kommunizieren kann.


ich frag mich nur: für was bitte hat man einen hund, wenn man den ganzen tag nix von ihm hat ???

in der nacht schläft man ca. 8 stunden, am tag ist man mit wegzeit,... 9 stunden ohne ihn, bleiben 7 stunden, von denen man einkaufen gehen, kochen, duschen, auf´s klo gehen, anziehen, freunde treffen, ins kino gehen, übertsunden oder schulungen im job, familiengeschichten, putzen,... abziehen muss, was bleibt denn dann noch an zeit, die man aktiv mit dem hund verdringen kann ???

und mir kann hier keiner erzählen, dass er nach einem 8-9 stunden arbeitstag, nach allen privaten erledigungen und pipapo noch weiß gott wieviel energie hat um sich wirklich intensiv (vielleicht noch bei regen oder im dunkeln) mit dem hund beschäftigt und das tagtäglich. :rolleyes:

ich mein, sicher man kann einen hund so nebenher haben, aber ist das im sinne und interesse des hundes und des hundehalters ???


lg
 
und mir kann hier keiner erzählen, dass er nach einem 8-9 stunden arbeitstag, nach allen privaten erledigungen und pipapo noch weiß gott wieviel energie hat um sich wirklich intensiv (vielleicht noch bei regen oder im dunkeln) mit dem hund beschäftigt und das tagtäglich.

im sommer war es mir nicht möglich den hund zur arbeit mitzunehmen.
habe um 7 angefangen und um 15:30 augehört..wegzeit zur arbeit waren 15 minuten...danach habe ich meinen hund geschnappt - unterwegs noch was zu essen gekauft und kurz nach 16:00 waren wir auf die donauinsel oder hundezone wo wir dann noch ca 3 stunden waren.
klar war ich hundemüde aber das hätte ich mir vorher überlegen müssen, jetzt ist der hund da und somit wird genügend zeit mit ihm verbracht.

seit kurzem ist es mir möglich meinen hund zur arbeit mitzunehmen...also können wir gleich nach der arbeit gemeinsam ohne zwischenstop auf die hz fahren.
 
ich muss fairerweise zugeben, bei mir ist das einige zeit auch so gelaufen und zwar in der lehrzeit. da kann man keine ansprüche stellen, von wegen hund mit zur arbeit nehmen oder flexible arbeitszeiten und so.

da bin ich täglich vor der arbeit 3 stunden der hund in vollem lauf mit dem rad gefahren und nach der arbeit nochmal 4 stunden. viel geschlafen hab ich nicht, kochen hab ich durch 3 minuten mikrowellenmahlzeiten ersetzt um zeit zu gewinnen. bei erledigungen (arzt, familie,...) hab ich den hund immer und überall dabei gehabt, um die stunden an denen sie alleine ist möglichst gering zu halten. ABER wäre es nach akela gegangen hätte sie das leben, welches ich ihr jetzt biete bevorzugt.

und seien wir uns ehrlich welcher hund würde das nicht ??


seit ich ausgelernt bin habe ich meine lebenssituation den hunden zuliebe umgestellt. ich nehme sie, wenn es sein muss mit zur arbeit, kann mich in der arbeit zwischendurch um sie kümmern (streicheln, spielen,..). nach der arbeit verbringe ich die zeit zu gunsten der hunde und wir machen was hundegerechtes, und wenn ich am abend ins kino gehen will, oder andere erledigungen habe, wo die hunde eben nicht mit können, brauch ich kein schlechtes gewissen haben, dass sie schon den ganzen tag alleine waren.

es ist zweifellos für beide parteien streßfreier und das beste so. ich verbringe sehr viel zeit mit meinen hunden und habe ein auge auf sie. ich brauche nicht nach der arbeit nach hause hetzen und die minuten zählen, ich gehe direkt von der arbeit mit den hunden wohin ich halt lust habe zu gehen, und wenn der arbeitstag mal länger dauert, dann gehe ich eine kleine runde um den häuserblock zum gassi machen und bleibe einfach länger in der arbeit, ohne stress, weil ich weiß meine hunde haben sich eben "erleichtert" und sind eh bei mir, stellen nix an,....

lg
 


Manchmal verstehe ich auch nicht, was wegen 2h mehr oder weniger, die Hund alleine ist, Geschiss gemacht wird, wieviele Hunde sitzen in Heimen ein, Jahrelang im Zwinger, ich behaupte, dann lieber nen geregelten 8-h Tag im neuen Heim, bei Leuten, die Hund ansonsten ausserhalb der Arbeit voll in ihr Leben integriert haben !Und ihres natürlich den Bedürfnissen des Hundes angepasst haben !

LG v Alex
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Da geb ich dir vollkommen recht!!!

LG
schneckilein
 
Also mein Partner und ich arbeiten auch beide 40 Stunden die Woche, aber wir haben eine tolle Möglichkeit gefunden, dass sie beiden nicht lange alleine sind.

Vorher hatten wir eine Hundesitterin, die mit meinen Süßen zu Mittag spazieren ging.

Also ich könnte es mit meinem Gewissen nicht vereinbarn, wenn meine beiden 8 Stunden alleine zu hause wären, ohne gassi gehen.

LG
 
@dusseltier

eines würde ich aber schon klar stellen:

ein hund muss auch erst lernen, der wird nicht programmiert und funktioniert dann. gerade bei einem welpen muss man das miteinkalkulieren.

so ein hund nach wunsch erfordert viel erziehung, zeit, geduld,...

viele werfen ja schon nach wenigen wochen oder vielleicht monaten das handtuch und eben solche hunde landen dann im tierheim. oft kann es jahre dauern, bis der hund so ist wie man es gerne hätte und garantie gibt es keine. was, wenn der hund ein zerstörer wird, eine blasenschwäche hat, eine keiffen wird ???

gerade bei ersthundehaltern passieren viele erziehungsfehler, die so auf die schnelle dann nicht korregierbar sind, oder die der hund vielleicht nie wieder ablegt ? dann ist weder der hund glücklich, noch der besitzer, noch der chef, oder die nachbarn.

daher bin ich der meinung, lieber vorher gut überlegen und vernünftig entscheiden, auch wenn das bedeutet, dass man seinen willen eben nicht durchsetzt.

lg
 
@cinqueterre

das mit dem vollzeitarbeiten kann man glaube ich nicht verallgemeinern.
es kommt sicher darauf an, was man arbeitet, was man verdient, was man für einen lebensstandard hat und welchen anspruch, die lebenserhaltungskosten sind ja auch unterschiedlich,.....

ich bin eine zeit lang mit 350 gut über die runden gekommen, muss aber fairerweise dazu sagen, dass kein urlaub, krankenstand, internet, dvd.gerät, telefon, auto schon gar nicht, essen gehen,... drinnen war. ;)

und wenn man z.b. bedenkt, dass ein chiwawerl (absichtlich falsch geschrieben) einen kaum arm fressen wird, auch tierarztkosten bei arzneien oder narkosen,... geringer ausfallen -

lg
 
Ich arbeite von 8 bis 17 Uhr und mein Freund hat unterschiedlich Dienst.
Einmal ab 13 Uhr oder bis 13 Uhr, und wenn er den ganzen Tag Dienst hat, hat er 2 Stunden Mittagspause, wo er zu den Hunden gehen kann, weil er nur 2 Minuten von unserer Wohnung entfernt arbeitet ;)
 
schneckilein, hast du schon mal überlegt deinen chef zu fragen, ob er denn mit einem kleinwüchigen hund einverstanden wäre ??

oder wie sieht es damit aus, dass du und dein lg eure arbeitszeiten so aufeinander abstimmt, dass der hund halt nicht so lange alleine ist ?

das du z.b. vormittags arbeitest und dein lg nachmittags, sodass immer einer beim hund sein kann ?

und wenn alles stricke reissen, ist ja immer noch die möglichkeit mit einem hundesitter, was ja auch sehr ins geld gehen kann.

und wie wäre es überhaupt mit einer katze ???

die macht in ein kisterl, schläft gerne den ganzen tag, macht keinen lärm und bleibt ohne probleme den ganzen tag alleine ???


lg
 
Ein Einzelhund, eingesperrt in einer Wohnung mindestens 4 x pro Woche für 9 oder gar 10 Stunden, das finde ich zu lange.
Zwei oder mehr Hunde, die sich gut vertragen und die Möglichkeit haben, sich zu lösen, oder mittags Gassi geführt werden, das geht.

Was die Zeit ganz allgemein betrifft: was für Kinder in vielen Fällen reichen muß, das sollte auch für Hunde genügen. Rund 2 Stunden insgesamt am Tag, an 4 Tagen vielleicht etwas weniger, an 3 Tagen etwas mehr, aber dafür qualitativ hochwertige Beschäftigung, das finde ich ausreichend.
Gemeinsames auf der Couch liegen zähle ich hier aber nicht dazu!
 
Ein Hund und eine KAtze sind nicht das gleiche.

Und leider ist unsere Arbeitswelt so geworden, dass sich viele Leute nicht aussuchen können ob sie vormittag oder nachmittag arbeiten wollen oder können.

Viele müssen nehmen was kommt. Und es wird je älter man wird immer schwieriger neue Arbeit zu finden. Naja und auch die Idealversion für Hundehalter nämlich Haus und Garten, die will schließlich auch finanziert sein.

Weil "Gartenplätze" als Bedingung in den "Ich suche neuen Platz......."Anzeigen, die findet man fast bei jeder!
 
Ich wünsche allen, daß sie gesund bleiben und ihre Partnerschaften halten (das ist erst gemeint)!

Aber was tut ihr, wenn ihr als Hundebesitzer nach Lebensänderungen alleine lebt?
Die Hunde abgeben? Kommt für mich nicht in Frage...

Die Wohnung muß finanziert werden, das Auto möchte man behalten, damit man mit seinen Tieren auch mal raus fahren kann.

Meine Lösung war ein Umstieg in die Nachtarbeit, weil ich mir denke, das fällt meinen Hunden leichter. Ich muß auch sagen, daß sie zu dritt sind und immer schon Stunden-weise alleine waren.

Ich gehe täglich mit schlechtem Gewissen außer Haus, wer mich kennt weiß aber, daß meine Hunde absolut immer an erster Stelle stehen!

Wenn meine Tiere sterben (hoffentlich noch lange nicht), werde ich mir aber nur mehr einen Hund zulegen, den ich dann mit zur Arbeit nehmen kann.
Sollte ich in einigen Jahren denken, meine Karriere geht vor, muß ich auf einen vierbeinigen Begleiter verzichten...
 
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