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Gras fressen

  • Ersteller Ersteller Hermi
  • Erstellt am Erstellt am
H

Hermi

Guest
Ich habe eine 12jährige Dackel-Schäfermischlingshündin, lieb, gesund und problemlos. Was mir manchmal Sorgen macht, ist, dass sie von Zeit zu Zeit sehr viel Gras fressen muss, und dann nur ein bestimmtes. Sie "grast" dann bis zu 20 Minuten, muss dann nicht erbrechen. Es kommt vor, wenn sie Durchfall hat, dann verstehe ich es ja, doch manchmal sehe ich keinen Grund. Wer weiß Rat?
 
Hallo Hermi!
Ich habe bisher noch nichts Nachteiliges über Grasfressen erfahren! Meine Hündin macht das auch von Zeit zu Zeit. Sie grast dann ähnlich wie eine Kuh; vor allem die langen, harten Gräser haben es ihr angetan. Allerdings hat sie auch Gänseblümchen zum Fressen gern; wo sie hinkommt wächst garantiert keines mehr, sie köpft alle!
lg
Helga
 
Hi Hermi!

Dein Hund hat einfach Geschmack. Da Wölfe auch ihre Beute samt Mageninhalt gefressen haben, was ja unseren Hunden heute fehlt (außer du füttertst hie und da ungeputzte, rohe Kutteln, die wahnsinnig stinken *gggg*) und sich auch als Nahrungsergänzung von Gräsern und Kräutern ernährt haben, würde ich sagen, dein Hund ist ganz normal.

Es ist z.B. unnatürlich und unnötig einem Hund Getreide zu füttern, da er das in der Wildnis nicht bekommen hat, auch das Fleisch hat er nicht über dem Lagerfeuer gekocht, sondern roh gefressen.

Was er sehr wohl genossen hat, waren Gräser, Kräuter und auch Beeren.
Lass deinem Hund ruhig das Vergnügen!

lg
Bonsai
 
Hallo!
Extremes Grasfressen (und darunter fällt eventuell 20minütiges Grasen) ist in den allermeisten Fällen ein Hinweis auf Überwucherung der physiologischen Darmflora, v.a. Clostridien! Durch irgendwelche Umstände vermehren sich plötzlich Bakterien, die an und für sich beim gesunden Tier im Darm vorkommen, verursachen MANCHMAL (aber bei weitem nicht immer) Blähungen oder Durchfall und der Instikt des Hundes ist offensichtlich so gut ausgeprägt, daß er in solchen Fällen eben Gras frißt, weil Rohfaser-reiches Futter die Nahrungsgrundlage für diese Keime (nämlich Eiweiß) entzieht und sich in vielen Fällen das ganze wieder von selbst reguliert. Sollte das nicht funktionieren ist eine Therapie der Wahl genau das, was Hunde von sich aus tun: nämlich Eiweiß-Reduktion und gleichzeitiger Anstieg der Rohfaser im Futter.
Ich hoffe, Dir weitergeholfen zu haben,
Manu
 
Danke für die Antworten!
Da die "Graszeit" meist mit einem lauten Bauchquietschen verbunden ist, könnten es vielleicht wirklich Darmgase sein, die sie plagen. Zu riechen ist nichts!!!!!
Jedenfalls bin ich beruhigt, dass auch andere Hunde zeitweise gerne Vegetarier sind *gg*!
Hermi
 
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