Frühkastration

Taisha

Neuer Knochen
Hallöchen!!

Ich habe einen 21 Wochen alten Terriermixrüden und er scheint ein verdammt "frühreifes" Früchtchen zu sein :D . Seit der 10 Woche "berammelt" er alle Kuscheltiere, die ich dann alsbald entfernt habe um dieses Verhalten nicht zu förden (bei Menschen versucht er es allerdings nicht). Mit 14 Wochen hat er angefangen zu makieren (auf 3 Beinen!) und seitdem ist mit ihm nichts mehr anzufangen. In der Welpenspielstunde ist er nur hektisch damit beschäftigt überall seine Duftmarken zu verteilen und die Hündinnen zu besteigen. Eine vernünftige Erziehung ist zur Zeit irgendwie kaum möglich, da der Herr bei jedem SPaziergang nur noch Interesse an Makierungspunkten zeigt und auch davon in keinster Weise abzubringen ist.
Abends sitzt er dann in Wohnzimmer und fiepst rum, weil er irgendwo eine läufige Hündin riecht.

Ist denn in diesem Fall ein "Frühkastration" sinnvoll??
Der arme Kerl macht keinen wirklich glücklichen Eindruck, da er nur hektisch damit beschäftigt ist zu markieren und zu schnüffeln.......

Ich finde das mit 21 Wochen alles noch verdammt früh, aber weiß ich auch nicht wirklich, ob dieses Verhalten in dem Alter schon normal ist... :confused: :confused:

Für Meinungen wäre ich sehr dankbar.

Taisha
 
Ich finde die Frühkastration in keinem Fall sinnvoll (außer ein gesundheitlicher, welcher auch immer das sein soll), der Hund soll sich normal entwickeln können und das geht nur mit einem "normalen" Hormonhaushalt. Warst du schon beim TA, was sagt der?
 
Ich lehne Kastration generell ab - ausser aus medizinischen Gründen und lt. Tierschutzgesetz ist ein Eingriff in den Körper eines Tieres ohne medizinische Notwendigkeit auch verboten.

Mir kommt das immer so vor, als würde man sich ein Tier ins Haus holen und dann so zurechschnippeln lassen, dass es "passt"! Sorry, aber das ist meine Meinung dazu!
 
Also das kenn ich vom Maxi auch!
Mit ca. 12.Wochen hat er alle kuscheltiere besprungen,dann hat er es einmal mit ca. 12-13 Wochen bei einer Nachbarin(mensch!!!) versucht :D
Und Haxi hat er auch schon mit 14-15 Wochen gehoben!!!

jetzt ist er 10.Monate! und ist nicht kastriert,er mag halt sehr gerne Weiberl(Macho :D ),will diese dann auch bespringen,aber die wären sich wenns ihnen zuviel wird,jetzt hat er eien Freundin(mit der er sich regelmäßig besucht,jeden Tag) und die will er auch kaum bis nie beschpringen will sie ist jetzt 3.Monate oder bissi älter,und wärt sich schon,also wir haben das auch ohne Kastration geschafft,ich würds nicht Machen,Maxi ist total verspielt und verschmust,und lasst auch alle Stofftiere in Frieden!!! :)
 
Wenn es ein kleiner Hund ist kann es durchaus möglich sein, dass er jetzt schon in die Pubertät/ Geschlechtsreife kommt.
Meist ist die Entwicklung kleiner Hunderassen schneller als bei großen Rassen.

Wenn kein medizinisches Problem vorliegt würde ich erstmal Abwarten wie sein Verhalten sich nach der Pubertät entwickelt.
 
also ich hab jetzt endlich mal eine TA getroffen die mir logische gründe genannt hat warum eine frühkastration nicht zu empfehlen ist. ich wollt auch eine machen lassen und mit den wischiwaschi begründungen hab ich mich nicht abspeisen lassen ;).

solange der hund wächst soll mans nicht machen und zwar deshalb weil dann der hund weiterwächst und bei seiner männlichkeit das wachstum aber gestoppt ist. das heißt im klartext, der hund würde sich dann dauernd in die vorhaut pieseln, weil die weiterwächst, dadurch kommt es permanent zu entzündungen und katharren die alles andere als angenehm sind.

hat mir eingeleuchtet und deshalb hat scooby noch paar monate frist bekommen :)
 
ich habe viele gründe, allen voran scoobys hyperaktivität die ihn nie zur ruhe kommen läßt, weiters weil er trotz seiner gutmütigkeit zu hause im eigenen rudel sehr dominant ist und auch gern mal schnappt und knurrt, außerdem folgt er schon so nicht und läßt sich nicht zurückrufen wenn er einen anderen hund vor mir sieht...wenn dann noch zufällig der andere ne läufige hündin ist, ist bis ich dort bin wahrscheinlich alles zu spät.

ich könnte 10 a4 seiten an gründen anführen :D. außerdem machen wir gleich alles. wenn er in narkose ist wird er kastriert, sein nabelbruch behoben und ein HD-röngten gemacht. und wies derzeit aussieht sein ohrli nochmal angeguckt....man wird sehen :).
 
Also ich bin da ja auch eher der Kastrationsgegner, ABER wenn ein Rüde nichts mehr anderes denken kann und dauernd heult und jammert, wegen läufigen Hündinnen in der Umgebung, wenn man nichts mehr mit einem Hund machen kann, ohne dass er die Nase am Boden hat und alles aufschleckt, dann bin ich sehrwohl dafür, den Hund kastrieren zu lassen. Zum Wohle des Hundes.

Allerdings finde ich, dass man jeden hund erst Mal erwachsen werden lassen sollte.
 
Hallo!!

Danke, für die vielen Antworten und Meinungen.

Werde nachher mal bei TA anrufen um die ganze Sache mal genau durchzusprechen. Finde die ganze Aktion ja auch noch ziemlich früh, allerdings ist mein "Kleiner" ein verdammt dominanter Hund. Auf dem Welpenspielplatz wird, sobald ein neuer Hund in die Gruppe kommt (egal welche Größe) dieser sofort unterworfen. Da gibt es kein wenn und aber, meiner hört erst auf, wenn dieser aufgegeben hat. Er selber läßt sich allerdings von keinem Hund unterwerfen!!! Und das ist manchmal schon ziemlich heftig. Mache mir halt Gedanken wie sich das später mal anläßt.

Wie gesagt, wenn er normales pupertäres Verhalten zeigen würde, wäre ich ja nicht beunruhigt. Allerdings kennt er nichts anderes mehr....... :confused:

Merke auch, daß er zunehmend nervöser wird und nur noch "hektisch" auf jedem Spaziergang schnüffelt und markiert.
 
Guten Morgen!!!

Bin auch der meinung, dass man einem rüden zeit geben sollte bis er mit seiner entwicklung fertig ist! :cool:

milo ist jetzt 15 monate alt. er pinkelt noch im sitzen, mag weibchen zum spielen (riechen tun sie zwar auch gut aber spielen ist viiiel besser!) und ist überhaupt nicht triebgesteuert. :)


Würde noch abwarten und schaun wie er sich verhält.

LG Verena + Milo
 
Shiva_taub schrieb:
Unsere Shiva ist jetzt 20 Monate alt und schon kastriert, ist das zu früh? :confused:
na kommt drauf an wann sie kastriert wurde ;) wenn erst vor kurzem find ich das ok ... 2 Läufigkeiten sollte man abwarten finde ich ...
 
Wann ist denn das richtige Alter einen Rüden zu kastrieren. Ein Freund on mir hat nämlich einen ca 3 Monate alten Rüden und ein 2 jähriges Weiberl. D.h. früher oder später muß die Männlichkeit des Kleinen dran glauben. Wann ist denn der beste Zeitpunkt dafür?
 
Jammah schrieb:
Wann ist denn das richtige Alter einen Rüden zu kastrieren. Ein Freund on mir hat nämlich einen ca 3 Monate alten Rüden und ein 2 jähriges Weiberl. D.h. früher oder später muß die Männlichkeit des Kleinen dran glauben. Wann ist denn der beste Zeitpunkt dafür?

uiii wenn er beide in einem haushalt hat, dann wär wohl schon früher besser. normalerweise erst wenn er ausgewachsen ist und nicht unter einem jahr, aber in seinem fall ist das bissi riskant.

am besten abwarten vielleicht geht sichs aus und sie wird läufig bevor er weiß was das ist. danach dauerts ja wieder bis sie wieder läufig wird..ev. reicht die pause, daß er ein akzeptables alter für die kastration erreicht.
 
Hallöchen!!

Habe meinen Kleinen jetzt erstmal mit einer Hormonspritze "kastrieren" lassen.
In den letzten Tagen ist es wirklich sehr schlimm geworden. Er findet garkeine Ruhe mehr, wechselt alle 2 Min. (auch Nachts) den Schlafplatz, hat das Fressen eingestellt und schlabbert auf der Straße alle "Damenpfützen" auf.
Wußte mir nun wirklich keinen Rat mehr.
Mit Erziehung und dergleichen ist da wohl leider nichts zu machen. Denn ich kann meinen Hund weder zur Ruhe, noch zum Fressen erziehen. Geht halt nicht.........

Hoffe, daß sich in den nächsten Tagen eine positive Veränderung in Bezug auf Nervosität und dergleichen bei ihm einstellt.

Auch wenn mich jetzt alle Kastrationsgegner gerne fressen würden, wüßte ich gerne, wie sie sich in so einem Fall verhalten hätten........

Abwarten ist bei Futterverweigerung nur begrenzt möglich, immerhin ist er noch verdammt jung (ca. 5 Mon.)
 
Taisha schrieb:
Auch wenn mich jetzt alle Kastrationsgegner gerne fressen würden, wüßte ich gerne, wie sie sich in so einem Fall verhalten hätten........

Abwarten ist bei Futterverweigerung nur begrenzt möglich, immerhin ist er noch verdammt jung (ca. 5 Mon.)
Ein Hund verhungert nicht so schnell und schon gar nicht bei einem vollen Napf ;) und sooo schlimm wie du vielleicht denkst is das auch nicht, auch nicht wenn er erst 5 Monate alt ist :) ich hätte ihm keine Hormon-Spritze geben lassen ... aber da es nun schon zu spät ist und es sowieso deine Sache ist, wünsch ich dir, dass es wenigstens was hilft!
 
Elli_Buddy schrieb:
Ein Hund verhungert nicht so schnell und schon gar nicht bei einem vollen Napf ;)

Das ist mit Sicherheit richtig, allerdings merkt man sehr schnell bei Ihm ob er genügend Futter zu sich genommen hat, oder eben nicht.
Und ich kann - auch bei einem vollen Napf - meinen Hund doch nicht dabei zusehen, wie er hungert.
Und auch wenn ich schon öfters gehört habe - "der wird schon fressen, wenn er richtig Kohldampf hat - macht er eben nicht.

Abgesehen von dem Futterstreik ging es mir ja auch noch um die zunehmende Nervosität. Was hätte ich denn da tun können???

Bei uns in der Gegend sitzt in jedem zweiten Haus ein Hund - viele Mädels dabei. Da ist doch ständig eine Läufig - und wie soll mein armer Kerl damit umgehen.

Wußte mir einfach keinen anderen Rat mehr - ist ja auch noch nicht für immer - und daran kann ich dann erkennen, ob es wirklich ein rein hormonelles Ding ist.

Wenn ich das mit Erziehung in den Griff bekommen könnte - egal wie lange es dauert, oder wie aufwändig es ist, würde ich es gerne machen und ihm die OP ersparen.....
 
Ich habe auch Rüde und Hündinn zu hause.

Laut meiner TÄ sollte man den Rüden kastrieren lassen, sobald er sicher auf 3 Beinen pieseln kann. Vorher nicht.

Ich werde meinen Rüden auch auf jeden Fall kastrieren!
 
Hormone Spritzen ist keine gute Idee. Durch die Hormospritzen steigt das Krebsrisiko enorm.

Einmal macht nichts. Aber auf Dauer is es nix.
 
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