far from fear

Wer hat Interesse an einen Pflegehund?

  • Würde sofort einen Pflegeplatz anbieten.

    Stimmen: 7 8,3%
  • Interesse aber keine Möglichkeit

    Stimmen: 62 73,8%
  • Nein würde ich nie in Erwägung ziehen.

    Stimmen: 7 8,3%
  • Ja habe schon mal einen Pflegeplatz angeboten.

    Stimmen: 8 9,5%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    84

sabintheres

Super Knochen
Denkt ihr darüber nach, ob ihr als Pflegestelle aktiv werden möchtet? Ohne Pflegefamilien könnten nur sehr, sehr wenigen Hunden geholfen werden. Die Pflegestellen sind das Herz der Tierschutz- Arbeit von windhunde in not und far from fear!

Die Schützlinge haben alle eine grauenhafte Vergangenheit und brauchen sehr viel Zuwendung, Verständnis und Geduld von ihren Pflegeeltern, wenn sie es endlich geschafft haben in Österreich anzukommen. Die Hunde müssen behutsam lernen, dass ihnen keine Gefahr mehr droht, dass sie in einem Haus leben und dass Menschen nicht immer etwas Bedrohliches sind.

Wenn die Hunde dann wieder auf die Pfoten kommen, naht für die Pflegefamilien meistens schon der Abschied und es wird anfangs sehr schwer sich wieder zu trennen. Der Lohn für all die Mühe ist schwer zu beschreiben. Windhunde haben eine wundervolle, sensible Seele, die sie demjenigen, der sie versteht, offenbaren. Und wer einmal die Liebe eines Windhundes erlebt hat, kann sich ein Leben ohne diese Pelznasen kaum noch vorstellen.

Der bei uns leider noch wenig bekannte Galgo espanol gehört zu den Windhunderassen. In Spanien wird er zur Jagd und bei Windhundrennen verwendet. Wenn die Hunde den Anforderungen ihrer Besitzer nicht mehr genügen, werden sie oftmals auf grausamste Art und Weise getötet. Tierschutzorganisationen arbeiten seit Jahren dafür, dass den Hunden dieser sinnlose und brutale Tod erspart bleibt und versuchen für gerettete Galgos ein neues Zuhause in Europa (vornehmlich Deutschland, Schweiz, Österreich) zu finden.
Der Galgo espanol ist nämlich ein sehr intelligenter, ruhiger, anhänglicher und seiner Familie treu ergebener Hund. Er bellt selten und benimmt sich in der Wohnung unaufdringlich. Der Umgang mit Kindern ist problemlos und auch anderen Tieren gegenüber zeigt sich der Galgo äußerst verträglich und sozial. Aggression ist für ihn ein Fremdwort. Wenn er ausreichend Bewegung bekommt, muss er sein Windhunderbe keinesfalls auf der Rennbahn ausleben. Wichtig: der Galgo ist ein Kurzstreckengenie, kein Dauerläufer.



Infos unter www.windhunde-in-not.at und www.tiervermittlung.org
 
Zuletzt bearbeitet:
@wuff gerald

hallo
wäre es nicht mal möglich einen längeren bericht über far from fear in wuff zu bringen! die graußamen tötungen die an den galgos verbrochen werden, mal öffentlich zu machen und darauf hinzuweisen das dringend Pflegestellen gebraucht werden und viele dinge in la mancha, dem neuen projekt in spanien. ein neues auffanglager soll entstehen und die schlechten bedinungen sollen verbessert werden!

da ich selbst bei einer zeitung schreibe, wäre es mir eine ehre einen artikel zur ansicht zu erstellen!

;)
 
Hallo,
muß man für einen Pflegeplatz nicht zuhause sein??? Ich würde sofort einen nehmen, da ich aber berufstätig bin glaube ich nicht das dies geht. Ich habe meinen Aky im Büro mit und einen zweiten kann ich leider nicht mitnehmen.

LG
Martina
 
Spanier

Das mit den Spaniern ist sowieso eine Katastrophe, egal welcher Hund. Ich denke, eine generelle Veröffentlichung über das Verhalten der Spanier zu den Tieren gehört her. Erst unter dem Druck der Öffentlichkeit kann man schrittweise was erreichen. Es ist nur ein Tropfen auf dem heissen Stein, wenn viele Hunde aus Spanien geholt werden (habe selber 2 Spanier), aber in Spanien selbst verändert sich nichts! Mit Öffentlichkeitsarbeit über die Medien müsste viel mehr Druck ausgeübt werden. Pflegeplatz kann ich leider auch nicht machen, gehe ganztags arbeiten und hab schon 2 (insgesamt 5 Hunde mit dem vom Untermieter). LG Manu u. Co

@ Filou: Hast super Chef wenn Du Deinen Hund mitnehmen darfst! Gibt es leider viel zu wenige!
 
Nicht nur in Spanien

Es ist leider nicht nur in Spanien so :(
Auch in Irland werden Greyhounds und Bordercollies "entsorgt", wenn man sie nicht mehr "braucht".
Es kommt oft vor, daß in der Border-Rescue bei Bea in Irland ein traumatisierter Border landet, der von einem Baum geschnitten worden ist !!!! (aber Gott sei Dank überlebt hat)
Die hängen die Hunde einfach auf *schreikrampfkrieg*!

Ich hab schon Pflegehunde gehabt, aber bei 45 Quadratmetern Wohnung ist es halt ziemlich eng.

LG
forintos
 
Re: Spanier

Original geschrieben von easy
@ Filou: Hast super Chef wenn Du Deinen Hund mitnehmen darfst! Gibt es leider viel zu wenige!

Ich hab gerade einen neuen Chef bekommen. Bei dem alten Chef durfte ich einen meiner Hunde hie und da mitnehmen, aber so eher mit Bauchweh, weil er selber eigentlich keine Hunde mag und ich Enana immer ins Büro geschmuggelt habe oder zumindest so, dass er sie nicht unbedingt sieht. Meinen neuen Chef hab ich gleich darauf angesprochen ob das eh auch so geht und der hat gemeint, dass er überhaupt nichts gegen Hunde hat und meine sowieso so brav ist und wenn ich mal alle drei mitnehmen muss, weil der Hundesitter ausfällt, dann kann ich gerne auch einen in sein Büro bringen :) :) :) *freujubel*. Nun darf Enana richtig offiziell mit :).

lg
Bonsai
 
dimmi kommt auch mit ins büro. fast alle lieben ihn, streicheln, kraulen, spielen, gerade hat einer mit ihm zum spaß "gekämpft", heut morgen hat er ein schweineohrli von der frau am empfang bekommen :)...

und er wird hier total verwöhnt. hat so richtig gut und penetrant betteln gelernt :(
 
bürohunde

meine beiden kommen auch mit ins büro - und unsere neue Mitarbeiterin hat auch einen hund, der mitkommt!
Jetzt haben wir schon drei Bürohunde - und bald mehr 4- als 2-Beiner :D
 
podenca vermisst!

frau fischer der leiterin der windhunde in not org. in österreich: ist in horn ein hund entweder gestohlen bzw entlaufen worden: eine weisse podenco, rauhaarig wird seit tagen vermisst! falls jemand wenn in dieser gegend kennt, bitte drauf aufmerksam machen! danke für eure hilfe!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
graußame qualen

immer wieder wenn ich die mails von far from fear bekomme wo wieder galgos brutal geprügelt und gequält in die aufangstationen kommen und ich dabei in die augen von cesar schaue, überkommt mich ein gänshautschauer!:(

gerade erreichen mich diese bilder!!!

"Die Entsorgung der Galgo Espanols erfolgt auf viele verschiedene Arten, wobei eine abartiger als die andere ist. Man kann gar nicht glauben, dass Menschen zu solchen Taten fähig sind- und scheinbar auch noch Freude daran haben, einem Lebewesen solches unermeßliche Leid zuzufügen.

Viele Hunde werden bei lebendigem Leib angezündet- die Qualen, die sie durchleiden müssen, kann man sich gar nicht vorstellen.

Auch werden immer wieder Hunde auf Bahnschienen gebunden- diese Hunde leben noch- und werden dann dort vom Zug überrollt.

Oft kriegen sie einen Metllpflock ins Maul gerammt, damit sie nicht zubeißen können, wenn sie ihr Besitzer zu Tode prügelt-wohlgemerkt nicht einfach erschlägt, sondern langsam zu Tode prügelt.

Vielfach werden sie auch einfach ertränkt oder sie kriegen Steine um den Hals gehängt und werden dann ins Wasser geworfen.

Auch die Steinigung ist eine oft verwendete Art um einen Windhund zu töten.

Die gängigste Methode sich seines Windhunde zu entledigen ist jedoch das Aufhängen. Die Galgueros berufen sich dabei auf eine Jahrhunderte alte Tradition und wollen diese auch fortführen.
Die Galgos werden in der Regel mit einem Strick an einen Ast aufgehängt. Auch werden sie mit einem Nagel an den Baum geschlagen. Beim Erhängen gibt es eine perverse Methode- je besser ein Galgo war, um so höher wird er gehängt. Hat er dagegen kaum Erfolge vor zu weisen, so wird er so aufgehängt, dass seine Hinterläufe den Boden berühren und er langsam und qualvoll stirbt- diese Praxis ist auch unter dem Begriff "Klavierspielen" bekannt, da der Hund mit seinen Vorderläufen rudert um, Boden unter die Pfoten zu bekommen- was natürlich vergeblich ist.

Als neueste Quälerei haben sich die Galgueros etwas Abscheuliches einfallen lassen. Da das Erhängen der Galgos immer stärker kontrolliert wird und sie somit meist in geheimen Operationen ihre Hunde töten müssen, lassen sie nun ihre Hunde in größerer Zahl frei laufen und erledigen sie dann in einer Art Treibjagd. "

:( :( :( jedesmal wenn ich die fotso sehe laufen mir tränen über das gesicht, nur der mensch ist zu den perversesten dingen fähig:( :(
 
oh mein gott, diese bilder sind bei weitem das grausamste, was ich seit langem gesehen habe. :( :( :(

ich sitz schon seit mindestens 20 minuten vor dem pc und krieg mich gar nicht mehr ein .... was sind das bloß für menschen ? :mad:

unfaßbar, einfach unfaßbar !!!!
 
011.gif
Für solche Grausamkeiten fehlen mir einfach die Worte....
 
.........

Man darf sich gar nicht vorstellen, wozu SOLCHE Menschen wohl noch fähig sind.

Ich finde Typen, die so was machen schlichtweg zu ko****!
Und das alles im Namen der "Tradition". Was für kranke Hirne...

Eine traurige Alexia
 
Wer zu Tieren derart grausam ist hat auch keine Achtung vor dem menschlichen Leben.
Erinnert mich an die Stierkämpfe, ist ja auch so eine "nette" Tradition.
Rodeoreiten detto, alles mit Schmerzen verbunden, tierkämpfe sowieso.
Ich würde aber gar net so weit weg gehen, Tierleid spielt sich unmittelbar vor der Haustüre ab, durch Prügel erzogene Hunde, verlassene Hunde die alleine dahin vegetieren und nur mal zum gassi gehen kommt wer bzw. zum Füttern, Kettenhunde, Hunde die wie Spielzeug verwendet werden.
Nix kann manchen außer reden und reden denn Tierquälerei ist nach wie vor ein sehr geduldiger dehnbarer Begriff in Österreich.
 
Zitat von Hafi

"Ich würde aber gar net so weit weg gehen, Tierleid spielt sich unmittelbar vor der Haustüre ab, durch Prügel erzogene Hunde, verlassene Hunde die alleine dahin vegetieren und nur mal zum gassi gehen kommt wer bzw. zum Füttern, Kettenhunde, Hunde die wie Spielzeug verwendet werden.
Nix kann manchen außer reden und reden denn Tierquälerei ist nach wie vor ein sehr geduldiger dehnbarer Begriff in Österreich."


Des stimmt schon, nur bin ich der Meinung, dass der Großteil der Menschen in Österreich - was den Tierschutz betrifft - schon sehr sensibilisiert ist, Gott sei Dank!!!! Und wenn man auf der Welt herumschaut, was es an Tierleid gibt, wird man net mehr fertig bzw. man wird völlig fertig...

Ich für meinen Teil hab mir vorgenommen, die Hilfe, die ich zu leisten im Stande bin, den spanischen Hunden und da vor allem den Galgos zu widmen. Meine Devise lautet in dem Fall: lieber 100 % für eine Sache als 1 % für 100 Sachen!

Leider kann ich keinen Pflegeplatz anbieten (Sabine weißt eh... Tiempo und Schatzi...) aber ich versuchs bzw. machs halt in einer anderen Weise.

LG Kati
 
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