angel
Super Knochen
mein prinz, mein bester freund und seelenverwandter, begleiter seit meinem 16. lebensjahr, lebensretter auf 4 pfoten und echter partner ist am samstag, den 19.6.2004, gegangen.
er hatte sich vom schlaganfall der letzten woche dank tierärtzlicher unterstützung (sowohl schulmedizinisch als auch homöopathisch) und ungebrochenem lebenswillen blendend erholt - soviel übrigens zu 'ist doch ein schönes alter und gib es auf', was mir sogenannte 'wohlmeinende' in der vergangenen woche predigten - und konnte spazieren gehen (sogar wieder mit haxerl heben), 'zeitung lesen', flirten, viiiiel futter erbetteln, unfug machen und sooooviel lachen...
ich hatte mir die letzte woche urlaub genommen um ihn zu unterstützen und gesund zu pflegen, wir haben diese zeit sehr sehr genossen.
wir waren im reitstall mit anderen hunden flirten, ebenso am hundeplatz noch ein paar herzen von hundeführern brechen, da es keinen grösseren charmeur als ihn gab. zeitlebens lag man prinz zu füssen, denn er hatte ein so unglaublich liebenswertes wesen, eine phantastische ausstrahlung, dass alle die ihn näher kannten ihn als den grossartigsten hund beschreiben, den sie jemals kennenlernen durften.
prinz war seit seinem 2. lebensjahr bei uns, und hat dem menschen die körperlichen und seelischen misshandlungen des vorbesitzers niemals nachgetragen. er lernte schneller als man ihm etwas beibringen konnte, friedlich-freundlich und herzenswarm im wesen, absolut souverän als rudelführer, ausgeglichen, wahnsinnig intelligent und mit diesen unglaublich sprechenden augen... er wurde zu einem der besten rettungshunde österreichs, was er in zahlreichen einsätzen und bei seinen bundesheer-auslandseinsatz-überprüfungen (AFDRU) beweisen durfte.
durch die jahrelange rettungshundearbeit kannten wir einander in und auswendig und vertrauten einander bedingungslos. so war es für mich nicht zu übersehen, dass er den schlaganfall überstehen würde. aber es war auch nicht zu übersehen, dass er mir am samstag abend sagte 'he du, mir gehts irgendwie nicht gut'. ein nächtlicher besuch in der tierarztpraxis brachte zutage, dass der kreislauf nicht gut war und in der lunge rasselgeräusche zu hören waren.
die anschließende blutuntersuchung zeigte katastrophale leberwerte, einer dieser werte fungiert auch als tumormarker und war statt maximal 190 auf 1170. der hämatokritwert (rote blutkörperchen) war zu niedrig, was für eine blutung sprach.
die herbeieilende tierärztin machte dann ein bauchultraschall (obwohl sich beim durchchecken im februar dort keine auffälligkeiten gezeigt hatten)...
es war der grösste milztumor, den meine tierärztin jemals gesehen hat. und er blutete bereits. ein milztumor verursacht gott sei dank keine schmerzen, bis zu dem augenblick, wenn das gewebe nachgibt. laut schätzung wäre das in 4 - 5 stunden der fall gewesen. wenige stunden später wäre er aufgebrochen und mein freund hätte unter unerträglichen umständen sterben müssen. so durfte er friedlich, noch ohne schmerzen und vollkommen klar im kopf abschied nehmen.
er schlief binnen sekunden auf die narkose ein und diese war auch schon beinahe ausreichend, so sehr war der kreislauf geschwächt.
er war ein perfekter hund und auch seinen abschied hat er perfekt gestaltet. wie er einen tumor von der grösse sowohl vor den tierärzten (mehrere) als auch vor mir so perfekt verstecken konnte, wie dieses ding überhaupt platz fand, ohne ihn aufgebläht aussehen zu lassen, ist uns ein rätsel. aber er hat es perfekt gemacht. was hätte es genutzt, es vorher zu wissen? gar nichts. normalerweise lassen sich milztumore gut operieren, aber bei diesen gewaltigen ausmaßen hätte prinz auch 10 jahre jünger keine chance gehabt...
so konnten wir die letze zeit unbeschwert geniessen und er hat mir einfach rechtzeitig bescheid gesagt. er wusste wohl, dass wir einander so gut kennen, dass ich verstehen würde, was er sagte...
ich bin dankbar, dass er mit seinem schlaganfall noch dafür gesorgt hat, dass ich mir urlaub nehme und wir viel viel zeit miteinander verbringen, bei tag und nacht. ich bin dankbar, dass es ihm trotzdem so gut ging, dass er noch alles machen konnte, was er wollte und ich bin dankbar, dass er die zeit genauso sehr genossen hat wie ich.
das strahlen seiner augen und sein lachen der letzen tage werde ich nie vergessen.
ihn werde ich nie vergessen.
er war mir der beste freund, den man sich nur vorstellen konnte. der absolut perfekte hund, wie ich ihn mir immer erträumte und wie er mir durch zufall geschenkt wurde. ich bin unendlich dankbar für die 13 wunder-wunderschönen jahre, die wir miteinander verbringen durften.
prinz, mein lieber alter freund hat uns im 15. lebensjahr verlassen.
seine letzte ruhestätte hat er neben seinem besten kumpel georg gefunden, den wir letztes jahr im september gehen lassen mussten.
prinzi, du weisst...
in liebe
sibylle
er hatte sich vom schlaganfall der letzten woche dank tierärtzlicher unterstützung (sowohl schulmedizinisch als auch homöopathisch) und ungebrochenem lebenswillen blendend erholt - soviel übrigens zu 'ist doch ein schönes alter und gib es auf', was mir sogenannte 'wohlmeinende' in der vergangenen woche predigten - und konnte spazieren gehen (sogar wieder mit haxerl heben), 'zeitung lesen', flirten, viiiiel futter erbetteln, unfug machen und sooooviel lachen...
ich hatte mir die letzte woche urlaub genommen um ihn zu unterstützen und gesund zu pflegen, wir haben diese zeit sehr sehr genossen.
wir waren im reitstall mit anderen hunden flirten, ebenso am hundeplatz noch ein paar herzen von hundeführern brechen, da es keinen grösseren charmeur als ihn gab. zeitlebens lag man prinz zu füssen, denn er hatte ein so unglaublich liebenswertes wesen, eine phantastische ausstrahlung, dass alle die ihn näher kannten ihn als den grossartigsten hund beschreiben, den sie jemals kennenlernen durften.
prinz war seit seinem 2. lebensjahr bei uns, und hat dem menschen die körperlichen und seelischen misshandlungen des vorbesitzers niemals nachgetragen. er lernte schneller als man ihm etwas beibringen konnte, friedlich-freundlich und herzenswarm im wesen, absolut souverän als rudelführer, ausgeglichen, wahnsinnig intelligent und mit diesen unglaublich sprechenden augen... er wurde zu einem der besten rettungshunde österreichs, was er in zahlreichen einsätzen und bei seinen bundesheer-auslandseinsatz-überprüfungen (AFDRU) beweisen durfte.
durch die jahrelange rettungshundearbeit kannten wir einander in und auswendig und vertrauten einander bedingungslos. so war es für mich nicht zu übersehen, dass er den schlaganfall überstehen würde. aber es war auch nicht zu übersehen, dass er mir am samstag abend sagte 'he du, mir gehts irgendwie nicht gut'. ein nächtlicher besuch in der tierarztpraxis brachte zutage, dass der kreislauf nicht gut war und in der lunge rasselgeräusche zu hören waren.
die anschließende blutuntersuchung zeigte katastrophale leberwerte, einer dieser werte fungiert auch als tumormarker und war statt maximal 190 auf 1170. der hämatokritwert (rote blutkörperchen) war zu niedrig, was für eine blutung sprach.
die herbeieilende tierärztin machte dann ein bauchultraschall (obwohl sich beim durchchecken im februar dort keine auffälligkeiten gezeigt hatten)...
es war der grösste milztumor, den meine tierärztin jemals gesehen hat. und er blutete bereits. ein milztumor verursacht gott sei dank keine schmerzen, bis zu dem augenblick, wenn das gewebe nachgibt. laut schätzung wäre das in 4 - 5 stunden der fall gewesen. wenige stunden später wäre er aufgebrochen und mein freund hätte unter unerträglichen umständen sterben müssen. so durfte er friedlich, noch ohne schmerzen und vollkommen klar im kopf abschied nehmen.
er schlief binnen sekunden auf die narkose ein und diese war auch schon beinahe ausreichend, so sehr war der kreislauf geschwächt.
er war ein perfekter hund und auch seinen abschied hat er perfekt gestaltet. wie er einen tumor von der grösse sowohl vor den tierärzten (mehrere) als auch vor mir so perfekt verstecken konnte, wie dieses ding überhaupt platz fand, ohne ihn aufgebläht aussehen zu lassen, ist uns ein rätsel. aber er hat es perfekt gemacht. was hätte es genutzt, es vorher zu wissen? gar nichts. normalerweise lassen sich milztumore gut operieren, aber bei diesen gewaltigen ausmaßen hätte prinz auch 10 jahre jünger keine chance gehabt...
so konnten wir die letze zeit unbeschwert geniessen und er hat mir einfach rechtzeitig bescheid gesagt. er wusste wohl, dass wir einander so gut kennen, dass ich verstehen würde, was er sagte...
ich bin dankbar, dass er mit seinem schlaganfall noch dafür gesorgt hat, dass ich mir urlaub nehme und wir viel viel zeit miteinander verbringen, bei tag und nacht. ich bin dankbar, dass es ihm trotzdem so gut ging, dass er noch alles machen konnte, was er wollte und ich bin dankbar, dass er die zeit genauso sehr genossen hat wie ich.
das strahlen seiner augen und sein lachen der letzen tage werde ich nie vergessen.
ihn werde ich nie vergessen.
er war mir der beste freund, den man sich nur vorstellen konnte. der absolut perfekte hund, wie ich ihn mir immer erträumte und wie er mir durch zufall geschenkt wurde. ich bin unendlich dankbar für die 13 wunder-wunderschönen jahre, die wir miteinander verbringen durften.
prinz, mein lieber alter freund hat uns im 15. lebensjahr verlassen.
seine letzte ruhestätte hat er neben seinem besten kumpel georg gefunden, den wir letztes jahr im september gehen lassen mussten.
prinzi, du weisst...
in liebe
sibylle
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