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Breite Front gegen neues Hundegesetz

Kein gutes Haar lassen Tierschützer am neuen niederösterreichischen Hundehaltegesetz. Wie berichtet, stempelt das von der ÖVP im Alleingang durchgepeitschte Gesetz acht Hunderassen als besonders gefährlich ab. Besitzer von Bullterriern, American Staffordshire Terriern, Staffordshire Bullterriern, Rottweilern, Tosa, Dogo Argentinos, Pitbulls und Bandogs (die beiden letzten werden vom internationalen Kynologenverband nicht als eigene Rassen anerkannt; Anm.) müssen deshalb künftig einen Hundeführerschein vorweisen und die zehnfache Hundesteuer entrichten. Bullterrier-Verein, Wiener Tierschutzverein und das Hundemagazin Wuff sammelten mehr als 16.000 Unterschriften gegen das Gesetz, die nun Landeshauptmann Erwin Pröll übergeben werden sollen.
"Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass manche Hunderassen gefährlicher sind als andere", begründet die Sprecherin des Österreichischen Kynologenverbandes, Katja Wolf, die breite Ablehnungsfront. "Zumal mehr als 80 Prozent der Hunde Mischrassen angehören. Die Rassenzuschreibungen sind daher nicht nachvollziehbar."


Freue mich dass dieser Artikel gekommen ist - wenigstens geht die Diskussion langsam in eine bessere Richtung -


In dieselbe Kerbe schlägt die Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins, Madeleine Petrovic: "Das Gesetz ist nicht exekutierbar, weil niemand eindeutig feststellen kann, welche Rassen in einem Hund enthalten sind. Eine genetische Identifikation ist unmöglich." Durch das neue Gesetz würden verantwortungsvolle Hundehalter bestraft, das kriminelle Scharfmachen von Hunden sei dagegen nicht zu verhindern.

Dringenden Nachholbedarf sehen die Tierschützer bei der Kontrolle des Welpenhandels. Viele Tiere aus östlichen "Zuchtfabriken" würden zu früh von ihren Müttern getrennt und krank oder sträflichst unterversorgt nach Österreich transportiert. Die Geschäftsanbahnung erfolgt oft über diverse Internetplattformen.
 
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