Bestrafung von "Kampfhunden"

@goldiefan: "mightybulls" ist der zwingername von den bullterriern die dich von oben bis unten abschlabbern!
wollt ich nur mal schnell hinzufügen! :D

lg, mary mit den hunden die fälschlicherweise als schweinderlhund bezeichnet werden... ;)
 
da ich mit meinen kleinen hunden immer schaue wem ich wo begegne, habe ich bis jetzt, nur mit wenigen hunden schwierigkeiten gehabt.
vor kurzer zeit kam mir eine pitbullhündin ohne beißkorb und ohne leine entgegen. da ich weiß, dass meine hunde größere hunde anbellen und ich nicht wußte wie diese hündin reagieren würde, bat ich den hundebesitzer durch zurufen, er möge seinen hund an die leine nehmen. meine waren es auch. dieser reagierte überhaupt nicht. er meinte nur, sein hund mache eh nichts.
meine hunde keifften diese pitbullhündin, wie von mir vermutet, an und diese fuhr darauf auf meine, derzeit sehr kranken hunde. (mein 16 jähriger hatte eine über 1 kilo schwere zyste am hals und mein 11 jähriger hatte einen knoten am hals der noch nicht genau diagnostiziert war).
das einzige was der pitbull besitzer sagte: "na endlich wehrt sich mein hund"
erst als ich einen hysterischen schreikrampf bekam, nahm er seinen hund an die leine.
später hatte ich von anderen hundebesitzern gehört, dass dieser pitbullbesitzer seinen hund auch schon, um ihn aggressiv zu machen, geschlagen hätte.
ich habe mir vorgenommen, falls ich ihn wieder ohne leine und ohne beißkorb sehen sollte, eine anzeige zu machen.
was wäre wenn z.b.meine kleine enkelin (5 Jahre) mit meinen hunden gegangen wäre.
muß ich erst abwarten, bis etwas passiert?
ich habe seit diesem zwischenfall diesen hundebesitzer zum glück nicht mehr gesehen.
dann möchte ich noch erwähnen, dass vor einiger zeit eine ganz liebe frau mit einem staff, in meiner strasse gewohnt hatte.
der reagierte überhaupt auf keine fremden hunde.
womit ich auch sagen will, dass es nur auf den besitzer ankommt wenn ein hund böse (aggressiv) ist.
habe bereits erwähnt, dass mein zwergschnauzer auch ein kleines monster, weil ich total unerfahren, war, als ich ihn als geschenk bekam.
aber zu meinem und seinem glück war er nur ein kleines monster das nicht allzuviel anstellen konnte.

l.g.whizmo
 
also ich muss mich dazu mal melden:

wenn ich sachen lese, wie "eine fünfjährige mit dem hund gehen lassen,..." und einen satz vorher "das nächste mal wenn ich ihn treffe eine anzeige erstatte" dann kann ich dazu nur sagen, aufpassen, dass man selber keine anzeige bekommt. denn sogar in der hundehalteverordnung steht, dass man mindestens 16 jahre alt sein muss um einen hund alleine auszuführen. und trotz des alters ist immer der hundebesitzer schuld und nicht der hundeführer !!!!!

und unwissenheit schütz nicht !!!!

also besser nachlesen.

ich lasse meine 2 jährige nichte auch mit dem hund an der leine gehen, aber ich bin dabei. und hundesitter habe ich auch keinen, weil ich das risiko trage, ob jetzt meine mama mit dem hund runter geht oder mein mann.

was die kampfhunde angeht so finde ich nicht, dass sie gefährlicher aussehen, als andere hunde, ich glaube, dass man viel zu viele bilder im kopf hat wo man einen soka beim raufen, zähnefletschen, verbeissen,...sieht und daher die normale begegnung auf der strasse unterbewußt mit soeinem bild im gehirn verbindet.

das kommt sicherlich auch auf die erfahrungen an. wenn ich einen golden sehe, verbinde ich damit als ersten gedanken automatisch angstbeissere. weil ich es sehr oft so erlebt habe. sehe ich einen irishsetter verbinde ich den ersten gedanken mit schlatz, weil der hund meiner freundin (ein irish setter) gastritis hat und daher immer mit einem zähflüssig herunterhängendem schlatz herumspaziert. usw,....

ich glaube auch, dass man immer die krassesten erlebnisse als ersten gedanken verbindet. wenn ich z.b. einen dogo argentino antreffe muss ich automatisch an die szene im 8ten bezirk denken, wo 2 dogos einen yorkie zerlegt haben.
das ist aber kein vorurteil an der rasse, sondern ein erlebnis, das mein gehirn erinnert.
dagegen kann man gar nichts machen.-

und ein großes problem ist, dass die medien unser gedächtnis immer wieder mit solchen schreckensbildern auffrischen, sodass es allmählich zum normaldenken wird. plötzlich ist jeder hund, der einem amstaff. auch nur annähernd ähnlich sieht ein böser kampfhund, der blut am maul hat.
und man wartet nur auf einen übergriff.

diese innere anspannung überträgt sich auf den hund. obs jetzt der eigene ist, der dann den anderen ankläfft oder der entgegen kommende, der angespannt wird und den eigenen zur reaktion ermutigt.

das beste ist einen hund, egal welcher rasse als hund anzusehen, denn das ist er auch. ein dackel ist genauso ein hund wie ein pitbull. und ein pudel hat genauso zähne wie ein mastiff. man sollte einem rottweiler genauso wie einem goldie gegenüber treten, es gibt nur den einen unterschied, dass der eine hundehalter was von seinem tier versteht und der andere nicht.

ich kann nur empfehlen sich den besitzer genau anzusehen.

lg
 
doggy schrieb:
"mightybulls" ist der zwingername von den bullterriern die dich von oben bis unten abschlabbern!
wollt ich nur mal schnell hinzufügen! :D
huch hast du deine bullis von der sandra? *grübel* :D
 
uuuuuuuups, da habt ihr was falsch verstanden.
meine enkelin geht nichteinmal alleine vor die wohnungstüre, aber sie geht sehr oft mit mir und meinen hunden gassi.
also ich bin immer dabei. die kleine darf allerdings die hunde, meistens einen, an der leine führen und wenn sich dann ein unangeleinter pitbull auf meine angeleinten hunde stürzt könnte einiges schiefgehen.
bitte um entschuldigung, wenn ich mich unklar ausgedrückt habe.
liebe grüße whizmo
 
NOXX schrieb:
nicht im ernst, oder???

es war aber so. mein damaliger freund hat mir den hund in der nacht gebracht, ohne mit mir vorher darüber gesprochen zu haben.
er hat sich auch nie um den hund gekümmert. :mad:
übrigends, den freund gibt es nicht mehr und ich habe es keinen tag bereut, dieses geschenk angenommen zu haben. :)

liebe grüße whizmo
 
claro schrieb:
sorry, das wäre aber von dir total verantwortungslos. eine 5 j. kann man doch nicht allein mit einem hund rauslassen.
ich habs leider nur falsch formuliert.
ich lasse hin und wieder meiner enkelin, einen meiner hunde an der leine, beim gassi gehen führen. BIN ABER IMMER DABEI.
liebe grüße whizmo
 
wollte zum ursprungsthema noch was schreiben:

ich bin grundsetzlich schon der meinung, dass wenn ein hund regelmäßig menschen beisst, dieser eingeschläfert werden sollte.

erstens stellt so ein hund eine ernst zu nehmende gefahr für andere dar, zweitens wäre es dem hund gegenüber fair, da er als alternative lebenslang hinter gitter sitzen müsste, weil so ein hund nicht viel hoffnung auf einen neuen platz haben wird und drittens ist es mit viel stress für den hund verbunden ihn wieder zu rehabilitieren.

meiner erfahrung nach haben hunde, die beissen nicht wirklich die besten rahmenbedingungen und schon vieles durchgemacht.

das fängt bei der fehlenden erziehung an, geht weiter zum besitzerwechsel weil der hund den vorstellungen nicht entspricht, weiter über abschiebung ins tierheim wo die beziehung und die liebe fehlen bis hin zu misshandlungen und demütigung die dann der nächste mensch im leben eines hundes anwendet um ihn wieder "hinzubekommen".

die hunde, die ich kennengelernt habe, die regelmäßig streit anfangen, oder sogar menschen beissen, haben den respekt vor dem menschen verloren und konnten kein vertrauen aufbauen. diese hunde sind leider sehr asozial und unerzogen und teilweise schon in einem alter, wo man sich überlegen sollte, ob man dem hund ein umkrämpeln noch antun will. immerhin ist ein hund mit 7-8 jahren schon ein reiferes kaliber.

natürlich gibt es auch hunde, die wesentlich jünger sind, aber wer tut sich das an ??? so ein "verhundster" hund bedeutet viel arbeit und viel verzicht.
man muss unendlich viel geduld haben und kann damit rechnen, dass man an den rand der gesellschaft gedrängt wird einfach nur aus der tatsache heraus, dass man einen unzurechnungsfähigen hund hat. und wer traut das risiko gebissen zu werden seiner familie zu ??

da stellt sich doch wirklich die frage, ob man solchen hunden nicht doch lieber den stress erspart.

das sollte für den hund eher als erlösung empfunden werden und der besitzer, der den hund zum dem gemacht hat was er ist sollte bestraft werden, von mir aus mit gefängnis und nicht zahlbaren geldstrafen.

ja sicherlich, in gewisser weise wird auch der hund bestraft, weil er sein leben geben muss, weil sein mensch fehler gemacht hat. aber der hund kann sich darüber nicht so komlexe gedanken machen wie wir menschen. der hund wird nicht verstehen, das er sich von grundauf anders verhalten muss um gesellschaftlich anerkannt zu werden. er handelt, wie er es gelernt (oder nicht gelernt) hat und baut schlechte erfahrungen mitein.

mir tun solche hunde sehr leid und es soll sich jetzt nicht so anhören, als ob ich der meinung bin, alle hunde die beissen werden vernichtet - problem gelöst.

ich bin sehr dafür, dass man solchen "hoppalas" vorbeugt. es sollte jeder hundebesitzer geprüft werden, ob er in geistiger, psychischer, seelischer, oder körperlicher verfassung ist einen hund zu halten.
im gesetz steht, dass man ahnung haben muss, BEVOR man sich einen hund nimmt. wer hat das schon ???
da fängt das problem ja schon an.
nächstes unmittelbares problem ist, dass hunde an minderjährige verkauft, verschenkt, abgegeben werden,... das kanns doch bitte nicht sein.
was ist mit ehemaligen straftätern ???
eine frage, wie kann man einem menschen, der aufgrund aggressiven verhaltens vorbestraft wurde einen hund zutrauen ??

wenn man vorher prüft, wer einen hund halten kann und wer nicht, und regelmäßig stichkontrollen macht, wie die tiere gehalten werden, und wen was passiert hohe geldstrafen eingezogen werden dann bin ich überzeugt, dass die zahl der "bösen" hunde schrumpft.

lg
 
@whizmo

Mir ist es auch schon ein paar mal so gegangen-mein hund angeleint, ein anderer Hund nicht angeleint und keinen beisskorb. Ich rufe dem besitzer zu er möge seinen hund anleinen, weil meiner auf andere (kleine) hunde (nur wenn er angeleint ist) aggressiv reagiert. Was zurückkommt ist "der tut eh nix..." Das passiert aber wie gesagt nicht nur bei "kampfis" sondern bei allen möglichen Hunderassen bzw. deren Besitzer!


LG Maria
 
das muß ich jetzt auch noch loswerden.
selbiger pitbullbesitzer, welcher seinen hund zu meinen kleinen hunden ließ, ging einmal mit seinem hund auf den von mir zu betreuenden gehsteig.
ich bin hausbesorgerin. als sein hund auf den gehsteig, vor meine füße schieß, ersuchte ich den hundebesitzer, doch diesen kot zu entfernen.
er sagte : "host an psychischen streß scheiß hausmastarin?" spuckte mich an und verschwand mit seinem unangeleinten, ohne beißkorb tragenden, pitbull.
meine meinung ist, dass sich leider sehr viele agressive menschen, einen dieser hunde nehmen.
ich weiß, dass nicht alle hunde und hundebesitzer gleich sind, aber ich wohne in wien, in der nähe vom rennbahnweg (vielleicht sagt euch das was). :(

liebe grüße whizmo
 
@whizmo dir wird sicherlich schon mal aufgefallen sein, warum eine bestimmte bevölkerungsschicht sich gerade auf die sokas stürzt.

oft sind es prolentenhafte menschen, die ihr ego (oder nichtvorhandenes ego) aufmotzen wollen. und die greifen natürlich zu verrufenen hunderassen wie sokas. vor 5 jahren kannte man amstaff. pit und co. noch nicht so. warum ??? weil sie nichts besonderes waren. irgendwer ist dann auf die idee gekommen das gerücht zu verbreiten ein pit hat eine tonne beisskraft. das wurde wie bei stille post gesteigert und aufgeputscht bis die medien, die es auch nicht besser wussten sondern sich an die gerüchteküche hielten den soka zum sündenbock der nation zu machen. natürlich war es späktakulärer, wenn ein amstaff. zubeisst und plötzlich wurde aus jedem ähnlich aussehenden mischling ein "kampfhund", weil das klingt viel besser und gefährlicher. in null komma nichts haben bestimmte leute entdeckt, dass sie mitmenschen mit solchen rassen angst machen können. ein paar geschichterln wie gut und ausdauernd der eigene bullterrier kämpfen kann und man hatte seine anerkennung unter gleichgesinnten. jeder, der frech zurückredet, dem wird mit dem "monster auf 4 beinen" gedroht und man ist der obermacker in der umgebung.
früher waren die kampfis von heute dobermänner, boxer, rottweiler. heute machen bulli, pit, dogos, .... das rennen. nur haben wir es soweit getrieben, dass die sache eskalierte. in unserer zeit ist der hund ein prestigeobjekt, welches falsch interpretiert zum konflikt mit der gesellschaft führen kann.

die beste lösung wäre, ignorieren. aber wer kann denn weghören, wenn die liebste rasse jede woche aufs neue ein schlechtes image angedichtet bekommt ???
und die medien werden auf den quotenbringer "kampfhund" sicherlich auch nicht so schnell reagieren. und die leute, die sowas lesen und glauben werden sicherlich auch nicht vernünftig damit umgehen.

also was willst du machen ???

lg
 
das einige was mich jedesmal aufs neue zur weißglut bringt sind die ansichten und der unermessliche rassehass, der anscheinend in der europäischen (deutschsprachigen) menschenrasse umgeht.

nicht anderes ist es nämlich rassendiskreminierung hat damit schon lange nichts mehr zu tun, es hat sich zu einem regelrechten rassehass entwickelt und erinnert mich an hitlers zeiten.

nur das der hitler von damals keine einzelperson ist sondern sich in diversen medien miteinander verschmilzt.

tatsache ist ein hund ist ein hund, egal welche rasse es ist und bleibt immer ein hund.

jeder hund hat zähne und jeder hund kann beissen. jeder hund hat gefühle und kann schmerzen empfinden, und jeder hund kann sich wehren.

wenn jetzt maulkorbpflicht besteht, so besteht der für jeden hund, egal ob pinscher oder deutsche dogge. warum wird man dann in der u-bahn als doggenbesitzer schief angesehen, obwohl der hund maulkorb trägt und der terrier der keift, und sich ungut verhällt wird übersehen, weil es ein kleiner hund ist ???

hund ist hund.

warum werden auf der strasse junge leute mit großen hunden beschimpft weil ohne leine, und alte omas mit dem dackel, der grundsetzlich nicht folgt und schnappt da wir weggesehen ????

hund ist hund.

ich höre oft sachen wie: das ist ein kleiner hund, der kann nicht so einen schaden anrichten. aja ??

wenn der kleine hund ein kind im gesicht erwischt, und die nase abbeisst ist das auch ein arger schaden. auch wenn nur ein finder fehlt ist der schaden groß genug. und sogar der kleinste biss kann sich entzünden und wochenlange behandlungen nachsich ziehen.

ich finde man sollte das ganze mal aus einem anderen blickwinkel betrachten. im grunde ist es mir egal ob mich ein LKW oder ein PKW überfährt, ich will weder von dem noch vom anderen verletzt werden. und drauf gehen kann sich bei beiden, da ist die größe nicht relevant sondern die verletzungen die ich davon trage.

bei hunden streitet man wegen der größe oder wegen der rasse. bei autounfällen ist jedem egal ob es ein vw oder ein citroen war. auto ist auto.

hund ist hund.

lg
 
also entschuldige akela, aber vergleiche mit dem 3. reich und hitler sind meiner meinung nach einfach nicht zulässig!!!!!

im übrigen herrscht nicht nur in der europäischen welt diskriminierung!
 
mcbright schrieb:
@whizmo

Mir ist es auch schon ein paar mal so gegangen-mein hund angeleint, ein anderer Hund nicht angeleint und keinen beisskorb. Ich rufe dem besitzer zu er möge seinen hund anleinen, weil meiner auf andere (kleine) hunde (nur wenn er angeleint ist) aggressiv reagiert. Was zurückkommt ist "der tut eh nix..." Das passiert aber wie gesagt nicht nur bei "kampfis" sondern bei allen möglichen Hunderassen bzw. deren Besitzer!
LG Maria

liebe maria!

du hast recht, es gibt auch sehr viele kleine hunde die nicht angeleint durch die gegend laufen. mir geht es ähnlich. in der stadt habe ich meine hunde immer angeleint und wenn ich einen tierbesitzer ersuche er möge doch den hund anhängen oder auch nur halten bis ich vorüber bin, heißts dann oft nur, der tut eh nichts. wenn er dann allerdings stänkernd (knurrend) zu meinen kommt, wird gerauft.
ich will nicht, dass meine hunde jemanden etwas tun und noch weniger will ich, dass meinen etwas passiert. ;)
ist es wirklich für viele so schwierig, mit einem hund im stadtgebiet, wo schulkinder spielen und nicht weit daneben autos fahren, den hund an der leine zu führen.
wenn jetzt ein yorkie mit meinen rauft, ärgere ich mich. wenn jedoch selbiges mit einem großen passiert, krieg ich fast einen herzinfarkt.
sodale und jetzt gehe ich gassi mit meinen drei monstern. (ich habe derzeit ein silky terrier mäderl als pflegehund) frauchen für längere zeit im spital.
l.g.whizmo
 
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