wollte zum ursprungsthema noch was schreiben:
ich bin grundsetzlich schon der meinung, dass wenn ein hund regelmäßig menschen beisst, dieser eingeschläfert werden sollte.
erstens stellt so ein hund eine ernst zu nehmende gefahr für andere dar, zweitens wäre es dem hund gegenüber fair, da er als alternative lebenslang hinter gitter sitzen müsste, weil so ein hund nicht viel hoffnung auf einen neuen platz haben wird und drittens ist es mit viel stress für den hund verbunden ihn wieder zu rehabilitieren.
meiner erfahrung nach haben hunde, die beissen nicht wirklich die besten rahmenbedingungen und schon vieles durchgemacht.
das fängt bei der fehlenden erziehung an, geht weiter zum besitzerwechsel weil der hund den vorstellungen nicht entspricht, weiter über abschiebung ins tierheim wo die beziehung und die liebe fehlen bis hin zu misshandlungen und demütigung die dann der nächste mensch im leben eines hundes anwendet um ihn wieder "hinzubekommen".
die hunde, die ich kennengelernt habe, die regelmäßig streit anfangen, oder sogar menschen beissen, haben den respekt vor dem menschen verloren und konnten kein vertrauen aufbauen. diese hunde sind leider sehr asozial und unerzogen und teilweise schon in einem alter, wo man sich überlegen sollte, ob man dem hund ein umkrämpeln noch antun will. immerhin ist ein hund mit 7-8 jahren schon ein reiferes kaliber.
natürlich gibt es auch hunde, die wesentlich jünger sind, aber wer tut sich das an ??? so ein "verhundster" hund bedeutet viel arbeit und viel verzicht.
man muss unendlich viel geduld haben und kann damit rechnen, dass man an den rand der gesellschaft gedrängt wird einfach nur aus der tatsache heraus, dass man einen unzurechnungsfähigen hund hat. und wer traut das risiko gebissen zu werden seiner familie zu ??
da stellt sich doch wirklich die frage, ob man solchen hunden nicht doch lieber den stress erspart.
das sollte für den hund eher als erlösung empfunden werden und der besitzer, der den hund zum dem gemacht hat was er ist sollte bestraft werden, von mir aus mit gefängnis und nicht zahlbaren geldstrafen.
ja sicherlich, in gewisser weise wird auch der hund bestraft, weil er sein leben geben muss, weil sein mensch fehler gemacht hat. aber der hund kann sich darüber nicht so komlexe gedanken machen wie wir menschen. der hund wird nicht verstehen, das er sich von grundauf anders verhalten muss um gesellschaftlich anerkannt zu werden. er handelt, wie er es gelernt (oder nicht gelernt) hat und baut schlechte erfahrungen mitein.
mir tun solche hunde sehr leid und es soll sich jetzt nicht so anhören, als ob ich der meinung bin, alle hunde die beissen werden vernichtet - problem gelöst.
ich bin sehr dafür, dass man solchen "hoppalas" vorbeugt. es sollte jeder hundebesitzer geprüft werden, ob er in geistiger, psychischer, seelischer, oder körperlicher verfassung ist einen hund zu halten.
im gesetz steht, dass man ahnung haben muss, BEVOR man sich einen hund nimmt. wer hat das schon ???
da fängt das problem ja schon an.
nächstes unmittelbares problem ist, dass hunde an minderjährige verkauft, verschenkt, abgegeben werden,... das kanns doch bitte nicht sein.
was ist mit ehemaligen straftätern ???
eine frage, wie kann man einem menschen, der aufgrund aggressiven verhaltens vorbestraft wurde einen hund zutrauen ??
wenn man vorher prüft, wer einen hund halten kann und wer nicht, und regelmäßig stichkontrollen macht, wie die tiere gehalten werden, und wen was passiert hohe geldstrafen eingezogen werden dann bin ich überzeugt, dass die zahl der "bösen" hunde schrumpft.
lg