Aufruf zur Gründung einer Selbsthilfegruppe

milly

Medium Knochen
Ich möchte gerne eine Selbsthilfegruppe bilden für Hundehalter von Hunden mit aggressivem Verhalten insbesondere ggü. Artgenossen (oder/und Menschen, Kindern etc...)

Ich stelle mir vor, dass sich einige Leute finden, die wie ich seit diesem Problem arbeiten, einiges und vieles schon probiert. gelesen. gehört und gemacht haben doch noch immer nicht auf "des Pudels Kern" gestossen sind.
Ich bin heute soweit, dass ich mir denke, dass man/frau selbst der Profi für seinen eigenen Hundwerden muss. Dies, so stelle ich mir das vor, geht sicher leichter mit Gleichgesinnten. Hierfür könnte man sich in gewissen Abständen treffen, Bestandsaufnahme machen, Trainigspläne erstellen, bestimmte Situationen filmen, auswerten, Experten einladen oder einfach nur Dampf ablassen...

Vielleicht wäre das eine Möglichleit aus dem Dilemma herauszukommen, ständig jemanden um teuer Einzelstunden bitten zu müssen, oder Hundehalter mit gut sozialisierten Hunden "auszunützen" oder hinter Büschen sitzend vorbeigehende Hunde abzuwarten...
Was haltet ihr von dieser Idee?
Möchte da vielleicht jemand mitmachen, oder hat jemand Erfahrung damit, wie man das am Besten angeht oder vielleicht sonstige Anregungen?
Bitte um Zahlreiche Feedbacks!

milly
 
ich würd sagen, in seminarform wär das besser....die kosten teilen sich so auf mehrere auf, fragen können gestellt werden, der trainer könnt anregungen geben und die nächsten treffen fänden dann wieder ohne trainer statt....

in regelmässigen abständen einen trainer zu konsultieren halte ich eigentlich für besser....
 
danke für dein schnelles input!
Seminarform finde ich gut mit abwechselnden freien und geleiteten Gruppen.
Adäquate Trainer zu finden schwieriger! Vortragenden sich prinzipiell zu holen ist aber natürlich unabdingar!
 
wichtig wär ein trainer, der kontinuierlich ,sagen wir, alle 4mal kommt. so könnten fortschritte und misserfolge besprochen werden und übungseinheiten vorgezeigt werden .

hoffentlich findest du einen kompetenten trainer, der sich durch eine solche veranstaltung nicht seines geschäftes beraubt sieht.

warum veranstaltest es nicht gleich in einer problemhundeschule ?
 
ja, so könnte ich mir das auch vorstellen. Deine Bedenken teile ich bzgl. des Geschäftsentganges, doch derjenige macht es ja für Bares.
Wer hat eine gut geführte "Problemhundeschule". Kennst du jemanden?
 
der georg sticha kennt sich mit hunden gut aus......
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde ein Animal Learn Seminar empfehlen ("Das Aggressionsverhalten des Hundes") :)
 
danke, hab ich auch schon anvisiert! c.v. reinhardt kommt nach wien im sommer, doch soweit ich weiß sind alle von ihr geführten seminare ohne die dazugehörigen hunde.
hast jemand erfahrung mit animal learn? kenne bis dat niemanden, der langfristig sein problem lösen hat können?
lg
 
Ich halte nichts von selbst "herumdoktorn", wenn es echte Problemhunde sind. Wenn du krank bist gehst du ja auch zu einen Arzt und probierst nicht mit gleich Kranken alle möglichen Medikamente aus
:eek:
Es gibt auch die Möglichkeit mit Problemhunden zu arbeiten ohne teure Einzelstunden zu nehmen.
Die Berta hat dir zb. das Therapiezentrum von Gerog geschrieben. wqww. top-dog.at, da kannst du zb. auch in den Kurs gehen, wenn du keine Einzelstunden nehmen möchtest.
:)
 
Hallo,

ich habe von Animal Learn schon eingies Gutes gehört. Selber habe ich leider keine Erfahrungen damit. Aber Bekannte von einer Freundin sind mit ihrem Hund dort (fahren jedesmal extra von Wörgl/Tirol am Chiemsee). Die sind ganz begeistert. Und der Hund zeigt lt. meiner Freundin auch deutliche Fortschritte. Da geht es zwar nicht um Aggression, sonder um Angst/Panik, aber die Methode von Animal Learn scheint zu funktionieren. Wenn man den Hund so nicht kennt und nicht gerade versucht ihn zu streicheln, dann merkt man gar nicht, dass er wirklich vor jeder Situation früher Panik hatte (war von seinem 2. bis zum 9. Lebensmonat an der Kette in einem Hinterhof).

Aber ich fürchte, dass es mit Animal Learn von dem her schwierig werden könnte, weil die soviel ich weiß nur in Deutschland sind und halt ab und zu nach Österreich kommen und Seminare machen.

Ich wünsche dir/euch auf alle Fällle alles Gute mit euren Hunden. Wenn man sich mit Hunden auskennt und bereit ist sich fortzuentwickeln kann man seinen eigenen Hund auch selber "therapieren". Aber das geht halt nur bei Leuten, die wirklich "Hundeverstand" haben und sich mehr mit dem Thema Hund beschäftigen als der durchschnittliche Hundebesitzer.
Also bei meinen zwei Problemfällchen hat es ganz gut geklappt. Wir arbeiten immer noch und entwickeln uns gemeinsam weiter.
 
hallo tibetan,

danke für die umfassende info. Habe bereits mit animal learn kontakt aufgenommen! Klingt recht durchdacht dieses Konzept.
Ja, denke ich auch,dass wenn man sich mit der Thematik eingehend beschäftigt, dass man auh als HUndebesitzer selbst einiges verändern kann!
Wäre auch mein großes Anliegen!

hallo helen,
Du hast recht!
Dass man dabei vorsichtig sein muss, und es eben kein "dilletantisches Herumdoktern" sein darf, ist eigentlich Voraussetzung, um sowas anzugehen.

Prinzipell sehe ich aber schon einen Sinn darin, auch bei eigenen Krankheiten, sich auszukennen und nicht ständig von der Meinung verschiedener Professionalisten abhangig z sein, die ohnenhin jeweils unterschiedliche Meinungen und Richtungen vertreten. Und so erlebe ich den Bereich der Hundeausbildung ebenso. Insbesondere, wenn man einen Hund mit besonderen Bedürfnissen und Motivationen hat...

Ich möchte auch hier ind diesem Forum keine große Diskussion starten über Sinn und Unsinn einer Selbsthilfegruppe, sondern wollte nur mal prinzipell feststellen, wieviel Interesse im Allgemeinen vorhanden ist.

Danke auf jedenfall für eure Feedbacks!
 
Hallo

eine selbsthilfegruppe wär ja an sich keine schlechte idee, jedoch würde es in unserem speziellen fall eher einer gruppe sehr ruhiger souveränder hunde (vor allem weiberl) sein, die uns fortschritte bringen kann- ein "haufen" hunde die ihre artgenossen nicht mögen auf einem platz bringt unserer hündin warscheinlich nichts.

also- vielleicht kann man etwas in die richtung miteinplanen? eben sehr ruhige souveräne hunde dabei zu haben an denen man dann vorbeispazieren könnte ect. (um zu lernen dass man sich nicht aufregen muß)

lg
katrin
 
hallo daniela,

also ich lass mich für solche zwecke gern "ausnützen" :D und einen ruhigen, gut sozialisierten hund bringe ich je nach termin auch mit ;)

lg, natasha
 
CANISgirl schrieb:
hallo daniela,

also ich lass mich für solche zwecke gern "ausnützen" :D und einen ruhigen, gut sozialisierten hund bringe ich je nach termin auch mit ;)

lg, natasha

kann ich mich da auch anmelden, für ein Treffen mit deinem ruhigen, gut sozialiserten hund? :) seh grad du wohnst im 15. wäre ja nicht weit von mir entfernt.
 
hALLO

also ruhiger sozialisierter Hund klingt super- bub oder mädchen? wir würden zum trining wieder ein mädchen brauchen ;o)
lg
katrin
 
hallo,

ja, ich nehme auch anderweitige anfragen gerne an :D
es handelt sich allerdings um einen rüden, unkastriert, aber wie gesagt gut sozialisiert und die ruhe selbst. ;)
 
high hello kitty108!

sehe ich auch so! Ich denke aber,dass man solche Trainings sowoeso nie in der Gruppe machen kann, sondern einzeln. Doch genau das wäre die Idee dahinter gewesen!
Leute mit ähnlichen Bedürfnissen ihrer Hunde, die sich dann aufgrund ausreichender Anamnese eine profesionelle Herangehensweise gemeinsam überlegen, einen Pool von verschiedenen Hunden haben, und jeweils ein Trainingsprogramm unter Anleitung oder unter Beobachtung (Film, Fotos...)
selber erstellen und durchführen.
Anschließend Material auswerten, besprechen, und AUfgefallenes gemeinsam durchdenken, gegebenenfalls umändern usw. usw.

Ideen hätte ich genug! Doch es müsste eine Hand voller Leute sein, die sie erstmal treffen (ohne Hunde selbstverständlich) und dann solche bereitwilligen Menschen wie Natascha - CANISgirl- treffen, wenn es eben notwedig ist mit schwarzen ruhigen Labradorrüden zu arbeiten!
Aber das muss erst individuell ausgearbeiet werden. Und ich denke,dass sich der AUfwand nur unter mehreren lohnt, ihn anzugehen!

Soviel zur Umsetzungsidee!

Liebe Natscha,

Danke wie immmer, für deine Unterstützung!
Brauch dich ja sowieso im Juli! Nicht vergessen!
LG Daniela
 
hi

die idee find ich super, und ich wär auf jeden fall dabei, aber mit einem ruhigen sehr ausgeglichenen hund kann ich leider nicht dienen :o

treffen wär gar kein problem, eher im gegenteil das kann doch sehr nett werden- ich bring kuchen mit :D (schokokuchen jam jam jam!)

lg
katrin
 
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