Artgerechte Haltung von Hunden!!!??

Biggi schrieb:
Entschuldige bitte, aber wer faselt da was vom "Wolf" ? Hab ich was überlesen ?





Ja, z.B. akela1 :rolleyes: und julii was von in der Wildnis leben...
ich finde es nicht verwerflich- wenn Hunde nebenher leben....(was ich nicht zusammenbringen würde)...dennoch ist es auch artgerecht, wenn man die Geschichte der Hunde studiert....drum ist es auch oft schwierig, die importierten Streuner bei uns zu halten- anzupassen an die "zivilsierten" Hunde.....






Ich möcht sogar sagen und das wurde eh schon mal irgendwo im Forum geschrieben, das Hunde in der Stadt nicht arm dran sind. Es kann doch nicht jeder einen Bauernhof oder ein Haus auf dem Land haben.
Hunde in der Stadt haben mehr Hundezeitungen zu lesen als die auf dem Land.
Ich hab doch auch mal in Wien gewohnt und hatte da einen Hund. Dem gings prima. Wir sind fast jeden Tag auf den Schafberg rauf oder sonst auf irgendwelche Wienumgebungsberge. Er hatte überall seine Freunde und er war glücklich.
Jetzt wohn ich auf dem Land und hab zwar Wald und Wiese und Garten, aber ich muß Hundebesitzer einladen, wir fahren viel mit Leni zu Hundetreffen, sonst würde sie das ganze Jahr fast keine Hunde sehen. Ich muß ja auch jeden Tag mit ihr spazieren gehen. Garten alleine genügt ja nicht. Das hab ich auch mit meiner vorigen Hündin machen müssen.
Also, ich finde, man kann auf dem Land , sowie in der Stadt einen Hund artgemäß halten.
Der Hund will ja nur bei seinem Rudel (Mensch) sein und immer wieder Kontakt zu seinesgleichen haben. Dann ist er ja eh schon ein Stückerl glücklich.

Liebe Grüße Biggi und Leni

ich halte es genauso mit meinen Hunden und stimme dir da vollkommen zu :)
falls ich auch wieder "aufs Land" ziehen sollte (Bitte Daumen halten) wird es auch einen Hundeplatz in der Nähe geben, der unsere Agility-Sucht befriedigt :D ;)
 
Helene, dann drück ich Dir ganz fest die Daumen, das Dein Landwunsch in Erfüllung geht.

Liebe Grüße Biggi und Leni
 
@agilitytrainer

ich glaube, ich habe dich verstanden. du beziehst den jagdinstinkt gleich auf einen vergleich mit dem wolf.

das hast du, meine ich missverstanden, denn der jagdtrieb ist da, ob der hund die beute nun erwischt ist eine andere sache.

wenn du wirklich der meinung bist, das hunde nur jagen, wenn man es ihnen lernt, wie kommt es dann, dass ein hund dem anderen nachjagd oder hunde am feld oder im wald wildern und die besitzer damit überhaupt nicht glücklich sind. ich denke nicht, dass diese halter es ihren hunden so beigebracht haben, dennoch der trieb ist vorhanden. und ich meinte bei ARTGERECHTER haltung dürfte man diesen nicht unterbinden, ob der hund das wild oder was auch immer er jagd erwischt oder eben nicht.

und das ist in einer großstadt sich unmöglich.

lg

nachtrag:

und ja verwilderte hunde ernähren sich vom abfall der menschen, weil ja einfacher ist, als zu jagen.
 
@akela1

mit "lernen" meinte ich zig-Jahrtausende....so haben sich -nicht nur meiner Meinung nach-
die Menschen die Hunde erzogen,abgerichtet, und sich gezüchtet....
und ausgesprochenen Jagdhunderassen das Jagen abzugewöhnen, wird schwer möglich sein....aber damit muss man halt auch zurechtkommen, wenn man sich in so einen Hund verliebt hat, und ihm Alternativen bieten :D
die ungeheure Anpassungsfähigkeit der Hunde nutzen :)
ich glaube die meisten Hunde kommen mit der veränderten Umwelt- Umständen- viel besser zurecht, wie wir Menschen :o ;) :cool:
 
aber der art hund wird man mit diesem leben nicht gerecht.

schon das wort "anpassen" zeugt für mich dafür, dass man sich nach dingen richten muss, die nicht selbstverständlich sind.

und bei allem revolutionären gerede muss man doch in der eigenen zeit bleiben, denn wir können es ja nicht rückgängig machen.

und wenn ich als vergleich nehme was da ist, so habe ich hunde keiner bestimmten rasse, die in afrika in dörfern leben, hunde die am land auf der alm vor dem bauernhof gnotzen, hunde, die in australien mit durch den bush wandern,..

alles hunde, die für keinen bestimmten zweck gehalten werden, zwar dazugehören zur gemeinschaft mensch aber dennoch doch auf sich alleine gestellt sind und sich nicht so strengen regeln unterziehen müssen.

teilweise weil die gesetzlage besser ist und man nicht so viel rücksicht nehmen muss auf seine mitmenschen, teilweise weil die leute nicht so viel wert darauf legen.

der hund, darf halt hund sein. und die haltung wo der hund mehr entscheidungsfreiheit hat ist meiner meinung nach sicherlich artgerechter.

aber was weiß ich schon.

lg
 
Oben