An alle Halter von 2 oder mehr Hunden: Hilfe!

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Podenca

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Hallo Ihr Lieben.

Ich bin hin- und hergerissen und brauche Euren Rat.

Aaaalso, wir Ihr wißt habe ich bereits eine 3- jährige Podenco- Mix- Hündin namens Lea. sie ist kastriert und zu allem was lebt überaus freundlich, manchmal etwas ängstlich. Sie liebt es, im Rudel zu spielen (wir treffen uns täglich zum Toben mit einigen Hunden im Park), sie mag Kontaktliegen, ist überhaupt sehr harmoniesüchtig und unheimlich lieb, sogar zu Kindern und Katzen.

JETZT hat mein Freund im Internet herum gesurft und einen weiteren PodMix gefunden, in den ich mich glatt verliebt habe. "Sie" heißt Elke :D , ist 3- 4 Jahre alt, so groß wie unser Hund und hat laut Tierheim ähnliche Eigenschaften.

Jetzt wäge ich das Für und Wider ab.

Für:
- Lea wäre wahrscheinlich superglücklich. Ich glaube, sie langweilt sich manchmal mit uns öden Menschen, obwohl wir uns viel mit ihr beschäftigen.
- Ich wäre superglücklich, einem weiteren Hund geholfen zu haben und mich mit ihm beschäftigen zu dürfen.
- Hundeerfahrung habe ich auch und ne ziemliche Geduld, wie man an den Fortschritten von Lea sehen kann.
- Lea kann dann auch spielen, wenn wir mal keine Zeit haben, in den Park zu gehen (was seltenst vorkommt) oder niemand uns dort trifft.
- Platz ist genug da.
- Futter ist gut und genug da.
- Lea ist schon ziemlich gut erzogen, ich hoffe, Elke würde sich einiges von ihr abgucken.
- Wir fahren eh normalerweise nicht in den Urlaub, und wenn dann mit Hund. Da paßt dann auch noch ein zweiter dazu.

Nun brauch ich mal Eure Erfahrungsberichte, was die Haltung von 2 oder mehr Hunden betrifft:
- brauchen sie zu zweit auch doppelt so viel Aufmerksamkeit vom Halter oder beschäftigen sie sich viel mit sich selbst?
- Ist es schwieriger, eine neue Wohnung zu finden (sollte das Thema sich mal ergeben) wenn man zwei Hunde hat, als wenn man einen Hund hat?
- Welche Besonderheiten ergeben sich, an die ich hier jetzt vielleicht nicht denke?

Ich bin mir sicher, Lea würde sich mit ihr vertragen, sie ist wirklich sehr verträglich.

Bitte sagt mir, was Ihr darüber denkt.
Ich bin ja sooo verliebt..... :(

Bis dann,
Stefanie
 
es kann immer sein, dass sie sich nicht mögen, das sollte man vorher ausprobieren. das gassi gehen wird u.u. komplizierter, wenn die beiden nicht sehr gut erzogen sind oder irgendwelche probleme haben. schlimmstenfalls musst du getrennt gehen, was viel zeit raubt.

dimmi und ginger beschäftigen sich mehr miteinander, ich muss mich jetzt eher weniger um ihn kümmern, weil er zuerst zu ihr geht, wenn ihm langweilig ist (kommt bei der kleinen nervensäge aber praktisch nicht vor :D).
allerdings kommt dann halt noch der andere hinzu und damit hast du im endeffekt gleich viel oder mehr zu tun. 2x kuscheln (geht simultan, wenn die beiden sich gut verstehen), 2x spielen, 2x üben, 2x hundeschule, etc.
vl könnt ihr euch die hunde "aufteilen", dann ist jeder für einen zuständig.

dimmi geniesst es jedenfalls sehr, nicht mehr alleine zu sein.
 
Hi Stefanie,

ich hab auch mal mit 1 Afghanen angefangen, inzwischen sind es 3 :)

Bei meinen gibt es hinsichtlich Verträglichkeit überhaupt kein Problem.

Tja, was soll ich Dir sonst noch sagen:

Vor-/Nachteile ?
Die Hunde können gemeinsam im Garten toben und spielen eben auch miteinander.

Urlaub fahr ich ebensowenig wie Du, denn mit einem Hund kann man halt noch einfacher verreisen, mit 3 wäre das etwas mühsam.

1 Hund hatte ich überall mit, auch abends wenn ich mal essen ging etc. Bei 3 wäre das etwas mühsam. So kommen meine Freunde halt zu mir und wir sitzen im Garten statt im Gasthaus ;)

Zu Besuch kommen ja ohnehin nur mehr Hundeliebhaber, die anderen bleiben meist weg :D

1 Hund hatte ich immer mit im Büro, 2 Hunde auch noch, aber 3 Hunde halt nur mehr, wenn im Büro nix los ist (so wie derzeit im Sommer).

Den Unterschied von 1 auf 2 Hunde, den find ich gar nicht so gross. Aber von 2 Hunden auf 3 Hunde, der ist wesentlich grösser. Vor allem bei Windhunden, die man nicht frei laufen lassen kann, denn der Mensch hat halt nur mal 2 Arme bzw. Hände :) Da ist man dann in der Bewegungsfreiheit schon etwas eingeschränkt.

Ich habe das Glück meine Hunde im "Notfall" immer zum Züchter bringen zu können bzw. habe ich auch Freunde, die bei mir in meinem Haus auf meine Hunde aufpassen, sonst ist es halt einfacher für 1 Hund einen Hundesitter zu finden, als für 2 Hunde. Aber Du bist ja nicht alleinstehend so wie ich.

Also nur Mut, wenn beide Hündinnen verträglich sind, dann gilt sicherlich der Satz:
Was ist schöner als einen Windhund zu haben? Zwei Windhunde!!! :D :D

LG
Inge
 
Ich habe immer 2 bis 3 Hunde und noch nie Probleme damit gehabt.
Zur Zeit sind es 2 Hündinen, auch die verstehen sich gut.
Vorher waren es 2 Hündinen und ein Rüde, war auch kein Problem.

Es gibt aber auch andere Fälle, wo es nicht gut geht, es kommt auf die
Hunde an, wenn du 2 Hündinen erwischt, die beide gerne das Sagen hätten, wird es zu Problemen kommen, wenn sich eine einordnen kann, wird es
sicher klappen.

Zuerst mal mit Beiden auf neutralem Boden ein Treffen machen, vielleicht
auch mehrmals wenn es möglich ist und vielleicht könnt ihr die Hündin auch
mal mit nachhause nehmen für einen Nachmittag, es gibt auch Hunde, die
überall verträglich sind, nur ihr zuhause nicht teilen wollen

Ansonsten finde ich 2 Hunde super, man kann mit 2 gut alleine spazieren gehen, man kriegt sie schön im Auto unter und ich fahre auch mit 2 Hunden
in den Urlaub :)
 
Hallo!
Vielen Dank für Eure bisherigen Antworten. Sie haben mir sehr weitergeholfen.
Leider ist es nicht möglich, das vorher auszuprobieren, weil die Hündin, die mir vorschwebt, noch in Spanien ist und nur überführt wird, wenn wir fest zusagen, daß wir sie nehmen, und die Schutzgbühr von 300 Euro überweisen.
Aaaaaaaaber sie hat auch 2 supersüße Welpen, 4 Monate alt, die bei Pflegeleuten leben. D.h. vielleicht hat man das Glück, daß sie 1. schon beinahe stubenrein sind und 2. wir ihm das gelegentliche Streunen, das unsere Lea unternimmt, abgewöhnen könnte. Bzw: das Glück, daß er dieses Bedürfnis noch gar nicht hat, weil er nicht in Freiheit gelebt hat.
Ach, ich schick Euch mal den Link:
Hier sind die Welpen
und hier ist Elke
Sindbad und Gabriel sind Elkes Welpen.

Oh Mann, die nächste schlaflose Nacht steht mir bevor......

:confused:
 
Hallo,

es kann sein, das die erste Zeit etwas anstrengender sein kann. Mal davon abgesehen dass sie Hündinnen sich verstehen müssen (und das kann schon an einer Hündin scheitern), dann muss die zweite sicher noch erzogen werden und das kostet Zeit. Es muss nicht sein, dass die zweite Hündin von der ersten lernt, sondern auch andersrum (Macken werden auch gerne abgeguckt und gelernt).

Ansonsten kann es (wenn alles stimmt) das schönste für den Ersthund sein.

Gruss Adina
 
ich finde es sehr schön, wenn man dem einzelhund die gelegenheit bietet mit artgenossen zusammen zu leben. im normalfall geht sowas auch gut, weil hunde ja das bedürfnis haben mit argenossen beisammen zu sein.
es gibt natürlich auch wirkliche einzelgänger unter den hunden UND es ist definitiv eine sache hundekollegen zum spielen zu treffen und sein eigenes leben mit einem anderen hund zu teilen.

für deinen hund würde es bedeuten alles zu teilen, essen, spielzeug, deine aufmerksamkeit,... traust du ihr das zu ??

hast du schon mal einen pflegehund oder urlaubshund bei dir wohnen gehabt ?? geht das gut ??

dann wie schon erwähnt wird der alltag durch zwei hunde etwas schwieriger.

-mit 2 hunden sponten einkehren zum beispiel.
-mit 2 hunden angeleint einkaufsackerl nach hause tragen.
-fahren in öffentlichen verkehrsmitteln.
-platz im auto
-besuche bei freunden oder familie, viele haben kein problem mit 1 hund, bei zwei wird es da schon anders aufgenommen.
-doppelte tierarztkosten

es hat natürlich auch den vorteil, dass wenn die hunde mal alleine sind, sie nicht völlig alleine sind, sie haben sich gegenseitig.

auch wie sie zueinander sind, wenn sie sich gut verstehen ist unbeschreiblich.

ich denke unterm strich, tut es einem hund sehr gut, das leben mit einem ihresgleichen zu verbringen.
denn auch wenn du alles für deinen hund tust, du bist eben kein hund.
mit einem artgenossen können hunde einfach ganz andere seiten ausleben.

meine persönliche meinung.

lg
 
@Andrea: meine Lea streunt manchmal ganz gern. Sie hat halt schon ca. 1,5 Jahre als Straßenhund verbracht.

Ach Mensch....
Ich hab drüber nachgedacht und bin zu dem Schluß gekommen, daß wir es vorerst lassen. Obwohl die drei echt SUPERniedlich sind und bestimmt auch sehr lieb. Ich denke, es würde mir zuviel werden. Und Lea, die wir schon haben, vieleicht auch. Vielleicht findet sie es gerade gut, bei uns im Mittelpunkt zu stehen und nicht teilen zu müssen.
Außerdem bin ich berufstätig (4Std. täglich) und wir wohnen in der Stadt, haben keinen Garten.
Die drei sind so super, daß ich mir sicher bin, sie werden schnell in eine nette Familie aufgenommen :(
Mit Lea haben wir inzwischen alles so prima im Griff. Sie hört ganz gut, ist lieb, stubenrein, alles läuft prima. Wir sollten keine Unruhe hineinbringen.....
Und vielleicht kommt ja auch später nochmal menschlicher Nachwuchs. Was mach ich dann mit 2 Hunden?! Ich bin kein Temperamentsbündel.....

Ich danke Euch für Eure Ratschläge.

Vielleicht findet ja jemand von Euch Gefallen an den Süßen, die Ihr über den oben genannten Link findet.

Bis bald!
Stefanie
 
Hallo.
Ich habe 3 Hunde, 1 Rüde, 2 Hündinnen.
Als erstes mal das negative.
Ganz großes Problem wird, wenn die Hündinnen sich vielleicht doch nicht verstehen. Bei unseren ging es über 1 Jahr ganz prima, dann gedachte die jüngere auch Chef zu werden und die andere gibt den Posten nicht ab. Wir hatten schwere Beißereien und müssen die Hündinnen seit über 3 Jahren getrennt halten. Zum Glück haben wir die Möglichkeit dazu, aber es macht unser Leben schon kompliziert. Wir hatten versucht, die jüngere Hündin abzugeben, haben aber leider kein adäquates neues zuhause für sie gefunden.
Auch die Wohnungssuche gestaltet sich mit mehreren HUnden kompliziert. In Mehrfamilienhäusern kriegt man so gut wie nie eine Wohnung mit zwei Hunden.
Spaziergänge sind auch nicht immer die reine Freude, weil es genügend hundefeindliche Mitmenschen gibt, die noch nen Kommentar loswerden wollen, warum man auch noch zwei! Hunde hat.
Auch Hundebegegnungen können schwieriger werden, aber ich glaube das ist etwas rasseabhängig. Windhunde sind da wohl friedlicher. Meine neigen dazu gemeinsam Front gegen andere machen zu wollen.

Das positive ist:
Die Hunde sind nie allein. Sie können alle artgerechten Verhaltensweisen ausüben und das kann man als Mensch nicht ersetzen.
Sie können miteinander spielen und toben. Obwohl sich das mit zunehmendem Alter auch gibt, aber sie liegen halt auch zusammen und putzen sich und so was.
Es ist schön sie zu beobachten, was sie so tun.
 
Podenca schrieb:
Nun brauch ich mal Eure Erfahrungsberichte, was die Haltung von 2 oder mehr Hunden betrifft:
- brauchen sie zu zweit auch doppelt so viel Aufmerksamkeit vom Halter oder beschäftigen sie sich viel mit sich selbst?
- Ist es schwieriger, eine neue Wohnung zu finden (sollte das Thema sich mal ergeben) wenn man zwei Hunde hat, als wenn man einen Hund hat?
- Welche Besonderheiten ergeben sich, an die ich hier jetzt vielleicht nicht denke?

Hallo!

Meine zwei beschäftigen sich hie und da miteinander, finden es aber sonst beide interessanter, etwas mit Menschen zu unternehmen - allerdings sind da auch 6 Jahre Altersunterschied.

Wenn beide längere Zeit alleine sind, freuen sie sich umso sehr auf den anderen - auch sind sie somiti nie "alleine" zuhause, sondern immer zu zweit.
Stressiger finde ich es mit zwei Hunden nicht, eher angenehmer :D - wofür hat man denn 2 Hände ;)

LG Nina
 
hmmm,..bei mir war es so, dass ich immer gesagt hab ich kann zu meinem rüden keinen zweithund dazunehmen, der ist so eifersüchtig, der stirbt an gebrochenem herzen!

dann kam mein pflegewauz, der dann geblieben ist!

tja,...es ist nicht so, dass sie aneinandergekuschelt schlafen, weil mein blondi das überhaupt nicht leiden kann - bei keinem hund!

aber dennoch spielen sie miteinander - schlecken sich ab und zu ab und meine naomi hat sich sehr auf basko fixiert,...sie war anfangs sehr, sehr ängstlich, aber dadurch das mein blondi ein gefestigtes wesen hat, hat das meiner gestromten sehr zur entwicklung geholfen,...und naomi ist auch beliebt bei den anderen hunden im stall,...

ich würd NIE WIEDER einen einzelhund halten,..weil ein mensch einem hund niemals das geben kann, was er von seinesgleichen bekommt!

lg
doris
 
in der situation befinde ich mich auch gerade.
will gern einen 2 hund, aber muss noch voru nahteile abwiegen :cool:
 
Hallo Stefanie,

meine Erfahrung mit 3 Hündinnen (Mix 15 J./Staff.9,5 J./galga 6J.)ist, wenn man sich als guter Rudelchef erweist und sich an die Rangfolge hält bzw. den ranghöheren Hund unterstützt, entsteht keine Anarchie.
Wenn ich alle 3 gleich behandeln würde und meine alte Hündin nicht etwas bestärken würde in ihrer Position, hätte ich wahrscheinlich doch etwas Probleme gehabt, denn die Galga strebt nach mehr. Ich halte sie bewußt ganz klein auf den niedersten Plätzen, denn sie kam auch als Letzte dazu. Es gab bei uns noch nie den kleinsten Knurrer o.ä., die reinste Harmonie.
Was die Wohnungssuche angeht, habe ich alleinstehend mit 2 Hunden (davon 1 Staff.!!) 3 Wohnungen gehabt und nicht lange suchen müssen. Es kommt halt eben auf Deine Ansprüche an, denke ich.
Ich kann zum Zweithund raten, ist für mich personlich optimal. Die Hunde können sich auch mal untereinander beschäftigen und das schlechte Gewissen plagt einen nicht so, wenn sie mal alleine bleiben müssen. Man lernt außerdem sehr viel über Hunde, wenn man nich nur einen hat.

Grüßle Sandra
 
hallöchen!!!

auch wenn du dich jetzt schon *gegen* den zweithund entschieden hast, wollte noch meine meinung sagen :p bezüglich verträglichkeit:

ich hatte shadow seit 4 jahren, bevor milka dazugekommen ist. er ist und war ein superverträglicher hund, hatte nie probleme mit anderen wuffls, egal ob rüde oder hündin, auch nicht mit dem männchen von meinen eltern.
dann kam milka. in sein revier, sprich seine wohnung.

das war heftig. er hat sie anfangs überhaupt nicht akzeptiert; geknurrt, als sie nur in der nähe war, und war super eifersüchtig. (hatte ja eh das recht dazu!)

wie gesagt, es gab nur probleme..
mit der zeit, mit viel geduld, viel liebe und kleineren *streitereien* haben wir das aber in den griff bekommen, er ist der rudelchef und milka hat ihn so akzeptiert, und er sie.

wie schon erwähnt, es kann der liebste hund sein, nur draussen, also im park oder beim spielen oder bei treffen, ist es immer etwas anderes, als im eigenen revier!!

wünsche dir/euch alles gute!

lg yasi
 
Der Trend geht zum Zweithund

Lebe auch mit zwei Hunden zusammen und könnte mir nicht mehr vorstellen einen Hund alleine zu halten. In einigen Situationen ist es natürlich schon etwas stressiger mit zwei Hunden zu laufen, dass liegt aber auch daran das ich meine Podenco Hündin nicht überall von der Leine lassen kann!!!

Wohnungssuche ist natürlich mit zwei Hunden noch schwieriger, allerdings komme ich auch aus Essen und weiß nicht wie die Wohnungssituation bei dir aussieht.

Ansonsten hast du doch alle Vorraussetzungen für den zweiten Hund...was wartest du also noch...venga,venga, venga.....
 
Danke Euch allen herzlich für Eure Ratschläge. Ich habe sie mir alle zu Herzen genommen und denke, daß ich die richtige Entscheidung getroffen habe, wenn ich keinen der drei süßen zu mir nehme.
Auch wenn´s weh tut...

Euch allen ein schönes Wochenende!

Ciao,

Stefanie
 
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