Endlich macht auch mal jemand was für uns...
Es wird jetzt eine Aktion gestartet "für Hunde" das gegenstück zur Hundtrümmerl Aktion.
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1,3 Millionen Kinder gegen 600.000 Hunde: Tierliebe & Nachwuchs als sozialer Zündstoff
·Klicken: Hund als sozialer Zündstoff!
Hundebesitzer und Eltern:
Tief gespaltene Lager!
Eltern und tierlose Bürger gegen Hundebesitzer. Ein (vor allem) städtisches Problem und seit jeher ein Thema, das die Volksseele zum Kochen bringt und die Bevölkerung in zwei Lager spaltet: 1,3 Millionen Kindern und Jugendlichen stehen hierzulande geschätzte 600.000 Hunde gegenüber.
Während Eltern sich über respektlose Hundebesitzer beschweren, die die Exkremente ihrer Vierbeiner nicht entsorgen und Beißkorb und Leine nur vom Hörensagen kennen, beklagen sich Herrchen und Frauchen über die stetig steigende Feindseligkeit gegenüber Hunden.
Der vorläufige Höhepunkt im Hundekrieg: Die "Hundstrümmerl"-Petition der Initiative "Eltern gegen Hundekot", die es bisher auf über 126.000 Unterschriften aus ganz Österreich brachte. Ziel der Bewegung: die Bundeshauptstadt hundehaufenfrei zu machen. "Wir möchten die Stadtregierung dazu bewegen, mit einer Kampagne Bewusstseinsbildung zu betreiben und die Hundebesitzer zu erziehen", so Initiatorin Petra Jens, selbst Mutter von zwei Kindern.
Die 29-Jährige verwahrt sich gegen Vorwürfe, dass durch die Unterschriftenaktion der Hass gegen Hunde geschürt wird: "Wir möchten nur auf das Problem aufmerksam machen. Es geht uns keinesfalls darum, Hundehalter zu kriminalisieren oder Hunde ganz zu verbieten."
Österreicher lieben Hunde
Dass die Österreicher trotz aller derzeit herrschenden Konflikte nach wie vor zum "besten Freund" des Menschen stehen, beweist eine Umfrage der Stadt Wien, die mit geschätzten 100.000 Hunden als die Hunde-affinste Großstadt Europas gilt: Demnach bekennen sich 82 Prozent der Hauptstädter zur ihrer Hundeliebe, während sich nur neun Prozent nicht für die bellenden Vierbeiner erwärmen können. Das klare Ergebnis der Untersuchung: Die Wiener befürworten den Hund in der Stadt - allerdings nur dann, wenn auch die bestehenden Gesetze eingehalten werden. 92 Prozent erachten die Leinen- und Beißkorbpflicht in der City als eine wichtige und sinnvolle Maßnahme.
Aus gutem Grund: Denn schon jeder Dritte hat unliebsame Erfahrungen mit Hunden gemacht oder sich durch sie bedroht gefühlt.
Aktion "Pro Hund"
Dabei müsste das nicht der Fall sein, denn 90 Prozent aller Halter sind diszipliniert und befolgen die Gesetze. Es wird leider immer einige wenige schwarze Schafe geben, die die anderen in Verruf bringen.
"Da kann auch solch eine Unterschriftenaktion nichts daran ändern", so Michael Antolini. Der Veterinär und Humanmediziner betrachtet die Hundekot-Petition mit wachsender Besorgnis. "Dadurch wird der Hass gegen Hundebesitzer geschürt. Und es wird vergessen, welch wichtige soziale Funktionen der Hund hat. Auch ist es nicht richtig, dass Hundekot gefährlich ist. Immerhin sind nahezu alle Stadt-Hunde entwurmt - durch sie besteht keinerlei Gefahr für den Menschen."
Um Bello und Co nun ein besseres Image zu verschaffen, hat der Veterinär gemeinsam mit Brigitte Schneider die Plattform "Pro Hund" ins Leben gerufen. Ziel der Initiative: "Den Hund zu rehabilitieren und ihn nicht nur auf seine Ausscheidungen zu reduzieren. Denn das, was derzeit stattfindet, ist eine reine Hetzkampagne", erbost sich Brigitte Schneider. Der Wiener Top-Anwalt Werner Tomanek, selbst Hundebesitzer, geht sogar noch einen Schritt weiter: "In jedem Park sollte eine Hundezone eingerichtet werden. Dann würde es auch weniger Reibungspunkte geben. Die Kinder haben ja auch ihre eigenen Bereiche. Warum nicht auch die Hunde?"
Stadt plant Kampagne
Die Betreiber der Hundekot-Initiative erhoffen sich von der Stadt Wien entsprechende Maßnahmen. Demnächst wird eine Imagekampagne starten, die Hundebesitzer zu mehr Disziplin ermuntern soll. Umweltstadträtin Ulli Sima: "Wir werden in die Parks gehen und die Leute direkt ansprechen."
Ob undisziplinierte Hundehalter dadurch künftig die Haufen ihrer Vierbeiner entsorgen und Eltern ihre Liebe zum Hund entdecken, bleibt freilich abzuwarten.
Es wird jetzt eine Aktion gestartet "für Hunde" das gegenstück zur Hundtrümmerl Aktion.
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1,3 Millionen Kinder gegen 600.000 Hunde: Tierliebe & Nachwuchs als sozialer Zündstoff
- NEWS-Reportage über den Kampf der beiden Lager
- Durchklicken: Was Hundebesitzer und Eltern sagen!
·Klicken: Hund als sozialer Zündstoff!
Hundebesitzer und Eltern:
Tief gespaltene Lager!
Eltern und tierlose Bürger gegen Hundebesitzer. Ein (vor allem) städtisches Problem und seit jeher ein Thema, das die Volksseele zum Kochen bringt und die Bevölkerung in zwei Lager spaltet: 1,3 Millionen Kindern und Jugendlichen stehen hierzulande geschätzte 600.000 Hunde gegenüber.
Während Eltern sich über respektlose Hundebesitzer beschweren, die die Exkremente ihrer Vierbeiner nicht entsorgen und Beißkorb und Leine nur vom Hörensagen kennen, beklagen sich Herrchen und Frauchen über die stetig steigende Feindseligkeit gegenüber Hunden.
Der vorläufige Höhepunkt im Hundekrieg: Die "Hundstrümmerl"-Petition der Initiative "Eltern gegen Hundekot", die es bisher auf über 126.000 Unterschriften aus ganz Österreich brachte. Ziel der Bewegung: die Bundeshauptstadt hundehaufenfrei zu machen. "Wir möchten die Stadtregierung dazu bewegen, mit einer Kampagne Bewusstseinsbildung zu betreiben und die Hundebesitzer zu erziehen", so Initiatorin Petra Jens, selbst Mutter von zwei Kindern.
Die 29-Jährige verwahrt sich gegen Vorwürfe, dass durch die Unterschriftenaktion der Hass gegen Hunde geschürt wird: "Wir möchten nur auf das Problem aufmerksam machen. Es geht uns keinesfalls darum, Hundehalter zu kriminalisieren oder Hunde ganz zu verbieten."
Österreicher lieben Hunde
Dass die Österreicher trotz aller derzeit herrschenden Konflikte nach wie vor zum "besten Freund" des Menschen stehen, beweist eine Umfrage der Stadt Wien, die mit geschätzten 100.000 Hunden als die Hunde-affinste Großstadt Europas gilt: Demnach bekennen sich 82 Prozent der Hauptstädter zur ihrer Hundeliebe, während sich nur neun Prozent nicht für die bellenden Vierbeiner erwärmen können. Das klare Ergebnis der Untersuchung: Die Wiener befürworten den Hund in der Stadt - allerdings nur dann, wenn auch die bestehenden Gesetze eingehalten werden. 92 Prozent erachten die Leinen- und Beißkorbpflicht in der City als eine wichtige und sinnvolle Maßnahme.
Aus gutem Grund: Denn schon jeder Dritte hat unliebsame Erfahrungen mit Hunden gemacht oder sich durch sie bedroht gefühlt.
Aktion "Pro Hund"
Dabei müsste das nicht der Fall sein, denn 90 Prozent aller Halter sind diszipliniert und befolgen die Gesetze. Es wird leider immer einige wenige schwarze Schafe geben, die die anderen in Verruf bringen.
"Da kann auch solch eine Unterschriftenaktion nichts daran ändern", so Michael Antolini. Der Veterinär und Humanmediziner betrachtet die Hundekot-Petition mit wachsender Besorgnis. "Dadurch wird der Hass gegen Hundebesitzer geschürt. Und es wird vergessen, welch wichtige soziale Funktionen der Hund hat. Auch ist es nicht richtig, dass Hundekot gefährlich ist. Immerhin sind nahezu alle Stadt-Hunde entwurmt - durch sie besteht keinerlei Gefahr für den Menschen."
Um Bello und Co nun ein besseres Image zu verschaffen, hat der Veterinär gemeinsam mit Brigitte Schneider die Plattform "Pro Hund" ins Leben gerufen. Ziel der Initiative: "Den Hund zu rehabilitieren und ihn nicht nur auf seine Ausscheidungen zu reduzieren. Denn das, was derzeit stattfindet, ist eine reine Hetzkampagne", erbost sich Brigitte Schneider. Der Wiener Top-Anwalt Werner Tomanek, selbst Hundebesitzer, geht sogar noch einen Schritt weiter: "In jedem Park sollte eine Hundezone eingerichtet werden. Dann würde es auch weniger Reibungspunkte geben. Die Kinder haben ja auch ihre eigenen Bereiche. Warum nicht auch die Hunde?"
Stadt plant Kampagne
Die Betreiber der Hundekot-Initiative erhoffen sich von der Stadt Wien entsprechende Maßnahmen. Demnächst wird eine Imagekampagne starten, die Hundebesitzer zu mehr Disziplin ermuntern soll. Umweltstadträtin Ulli Sima: "Wir werden in die Parks gehen und die Leute direkt ansprechen."
Ob undisziplinierte Hundehalter dadurch künftig die Haufen ihrer Vierbeiner entsorgen und Eltern ihre Liebe zum Hund entdecken, bleibt freilich abzuwarten.