Ärger über Tierschutzverein

Original geschrieben von PitbullXena
achja nochwas is mir eingefallen!

als ich vor kurzem im TSH war, war vor mir bei der hundevergabe ein junges pärchen mit zwei kindern und die holten einen staff aus dem tierheim!

also alles unterschrieben und als die family dann mit dem hund gegangen war sagte die frau in der hundevergabe "der hund kommt sicher eh bald wieder! ich glaub der mag keine kinder":mad:

wie kann man dann einer familie mit kindern einen hund mitgeben wo man nicht mal weiß ob er kinder mag?????:mad: :mad: :mad:

lg nina und die hundeclique

leider muss i sagen hab i selbst im wtv gearbeitet....
da läuft so viel schief, und vor allem in der hundevergabe (spreche da eine spezielle blonde dame an, die alles was sie kann von mir gelernt hat in nem jahr und glaubt jetzt sie is die beste)

ich bin froh das ich dort raus bin.. die wenigsten pfleger schern sich was um ihre tiere (LEIDER!!!!) und denen wird von der leitung ständig steine in den weg gelegt....

wtv ist ein rotes tuch für mich, und bis auf ein paar ganz wenige pfleger ist das personal zum wegschmeissen.

p.s.: sollte einer meiner ehem. kollegen das lesen und nicht damit einverstanden sein :D ihr habt ja meine nummer, traut ihr euch? :D
 
Die waren und sind bei mir unten durch. Ich äussere mich nicht mehr dazu. Ich war und bin sehr entäuscht vom WTV.
 
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Hallo!

Ich bin heute durch Zufall auf dieses Forum und die Diskussion gekommen. Ich weiß nicht, ob es jemanden interessiert, aber ich habe diesen Herdenschutzhund im Februar 2004 übernommen. In jedem Fall ist das, was über ihn verbreitet wurde Unsinn. Mit Tierschutzvereinen habe ich leider auch schon sehr schlechte Erfahrungen.

Der Hund hat sich bei mir prächtig entwickelt und ist für mich einer der besten Hunde, die ich in über 40 Jahren habe. Es ist halt nur immer eine Frage der Infrastruktur und wie man mit den Hunden umgeht.

Wenn Interesse besteht, erzähle ich gerne mehr.

LG Robert
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

grundsätzlich kann ich es verstehen, wenn Tierschutzvereine oder TSH dem neuen Besitzer "Hürden" aufstellen, um ein Tier zu bekommen:
viel zu oft wird der Hund, die Katze, das Kleintier wieder retourgebracht oder gleich ausgesetzt.

Auch ich musste vor längerer Zeit fast "kämpfen" um dort Tiere rauszubekommen, es wurden viele Steine in den Weg gelegt, ich hab nicht locker gelassen - mittlerweile konnte ich gottseidank mir einen "Namen" machen (scheiss eigentlich eh drauf, aber es musste sein) und nun habe ich in dem TSH meiner Region eine Zusammenarbeit aufgebaut die selten ist: ich bekomme alles was meine spezielle Tierart (meine liebste Tierart) betrifft sofort weitergeleitet, alle Anfragen. Es kommt auch kein Tier dieser Art dort raus, ohne dass ich vorher "eingeschalten" werde.
Der Weg war steinig, aber ich wünsch mir dies für alle Teile Österreichs, für alle Tiere.

Manchmal mutet es so an, dass die TSH gar keine Tiere hergeben wollen, macht ich auch die Erfahrung. Es scheint oft so, dass die gar nicht "loslassen" wollen - stimmt.

Das Wr. TSH ist wahrscheinlich noch mehr überfüllt als andere hier - die wissen wahrscheinlich oft gar nicht mehr, wer wo wie und warum ist - Verwechslungen sind auch nicht ausgeschlossen.

Es ist ein Chaos - ich weiss - aber bitte hört trotzdem nicht auf ein TSH aufzusuchen um einem Tier einen Platz zu bieten - auch wenn es ein "Kampf" ist - nur nicht aufgeben! Die Tiere können nichts dafür!

lg
 
Hallo Sugar!

Ich glaube, es ist nicht so richtig rübergekommen. Aber ich rede von eben diesem "Yumusch" um den es im Thema ursprünglich ging. Diesen Hund habe ich nämlich übernommen, nachdem ihn absolut niemand haben wollte.

LG Robert

NS: Melde mich am Abend wieder. Muß jetzt in den Garten. Da freut sich auch mein vierbeiniger Freund!

http://hunde.isthier.de
 
Lieber Robert,
bitte erzähle von Yumush. Hab selber einen Herdenschutzhund und bin Mitglied im Verein pro-herdenschutzhunde. Leider gibt es gerade sehr viele Notfälle vor allem Kangals.
 
wie bereits in einem anderen thread erwähnt, habe ich am freitag (13.05.05) einen hund adoptiert.
von steine in den weg legen, konnte nicht die rede sein.
ich hab mir alle zwinger angesehen (wobei mir allein der anblick fast weh getan hat)... mir die entsprechende nummer gemerkt, bei der hundevergabe erkundigt, wie er denn sei usw.. mir wurde sofort angeboten, den hund ins büro bringen zu lassen - ich natürlich freudig zugestimmt.. ein paar minuten später kam er samt pflegerin, wir suchten gemeinsam einen der hundespielplätze auf, und wir konnten uns bekannt machen.
der rest war auch sehr einfach - ja ich will ihn, ausweis gezeigt, wurde zum ta geschickt (wo gechipt und nochmal untersuchtwurde), zur information, vertrag unterschrieben und gezahlt
das wars!
 
Hallo,
arbeite seit ca. 14 Jahren ehrenamtlich in einem TH O.Ö. und werde über meine Erfahrungen beizeiten berichten.

Gruss Amanda
PS: Übrigens recht machen kann man es nicht jedem, es ist eine überaus schwierige Arbeit in einem TH (nicht mit den Tieren sondern mit den Menschen sprich den Interessenten und den TH-Personal) - nur soviel momentan zu den TH.
 
ich hab auch eine geschichte zu erzählen.
vor einigen jahren hatte ich mir vorgenommen im th arche noah in graz mehrmals wöchentlich mit den dortigen hunden spazieren zu gehen.

das einzige was von mir verlangt wurde war ein lichtbildausweis - keine fragen darüber ob ich hundeerfahrung habe - wurde mir ein schäfer (rex) in die hand gedrückt. "in einer stunde muss er wieder zurück sein" - bevor ich fragen konnte wie er auf radfahrer, autos, andere hunde etc reagiert, war der "pfleger" weg und ich stand mit dem riesenhund alleine da.

bevor ich auch nur einen schritt mit ihm ging ließ ich ihn an mir schnuppern, streichelte ihn und spielte ein bisschen. (ich war damals grad mal 17 jahre alt). da ich dachte - "is eh ein braver" bin ich mit ihm los. aus irgendeinem grund bin aber wege gegangen wo ich weiß - dass dort wenig "hundeverkehr - menschenverkehr" ist.
es ging alles gut, er wirklich sehr sehr brav.
nach einer stunde brachte ich ihn zurück und wartete eine geschlagene halbe stunde darauf, dass man mir den hund wieder abnahm und ihn zurück in seinen zwinger brachte. niemand kam.

auf einmal ging die tür (weiß nicht ob jemand die arche noah kennt) zum hof auf und ein rüde sprang mit gefletschten zähnen raus und auch gleich auf rex zu. die zwei begannen sich zu beissen und keilen, ich schrie um hilfe - keiner kam.
da die zwei hunde so groß waren traute ich mich auch nicht dazwischen zu gehen. rex war noch angeleint und in meiner panik versuchte ich immer ihn wegzuziehen (großer fehler...) die leine schnitt sich in meine hand - meine hand blutete (hab noch immer die narbe davon) die hunde bluteten.
nach endlosen 10 min rauferei kam dann endlich ein pfleger der die hunde auseinanderriss - sperrte den einen weg und ich stand zitternd da - rex noch immer in der hand. der pfleger schrie auf mich ein - was mir einfällt die hunde zusammen zu lassen und ob ich "komplett deppert" sei.
er riss mir rex aus der hand und verschwand im gebäude.

das war meine erfahrung mit der arche noah und nie mehr war ich dort. ich hatte damals wirklich eine scheissangst und noch heute steigts mir auf wenn ich daran denk.
 
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