Sachlich bleiben kann ich nur unter gewissen Umstaenden, die hier mMn nicht zutreffen. Ich diskutiere da auch nicht weiter. Nochmals, Unrecht bleibt Unrecht. Punkt. Indem man Unrecht rechtfertigt u. nichts anderes tust du damit, auch wenn es sich "nur" um Hunde handelt, bewirkst du, dass jegliche Form von Unrecht, wie z.B. Menschenrechtsverletzungen in solchen Laendern damit gerechtfertigt werden.
Um die Vorgehensweise von Menschen be- bzw. verurteilen zu dürfen, ist meines Erachtens das Wissen um die Zusammenhänge, um die Motive unabdingbar:
Ein Mensch, der hier und jetzt kilometerweit geht und im Wald Fallen aufstellt, Hasen damit fängt und diese gemeinsam mit den Kindern verspeist, tut unrecht, nicht nur in meinen Augen, auch dem Gesetz nach.
Ein Mensch, der im Wien der Kriegsjahre und auch kurz nach Beendigung des Krieges kilometer weit geht und im Wald.......tat nicht unrecht, sondern mühte sich, um seinen Kindern wenigstens ein wenig Essen geben zu können.
Auch wenn jetzt sicher gesagt wird, das sei etwas ganz anderes.....es ist ein Bespiel, das deutlich zeigt, dass die gleiche Vorgehensweise in unterschiedlichen Zusammenhängen unterschiedlich zu beurteilen ist.