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Tollwutfall in RLP festgestellt

Warten wir es mal ab.

Ist es Putin egal, ob in West-Europa wieder Tollwut auftritt? Ja ganz sicher.
Gibt er Auftrag, möglichst viele tollwutinfizierte Heimtiere nach West-Europa zu schleusen?
Kann ich mir schwer vorstellen, zu ineffizient.

Tollwut ist schreckenerregend, weil nach Ausbruch der Krankheit eine fast 100%ige Sterberate.

Die Infektion passiert aber nicht so einfach durch bloße Anwesenheit des Tieres oder Streicheln etc.
Sie geschieht durch Kontakt von infektiösem Speichel mit Hautverletzungen oder Schleimhaut. Intakte Haut kann das Virus nicht überwinden, und an der Luft ist es nicht lebensfähig. D.h. die Übertragung geschieht in aller Regel durch Bisse. Bloßes Streicheln reicht nicht.

Dass bei Hunden, die aus Tollwutländern importiert wurden, Tollwut festgestellt wird, kommt vor und ist heute in Westeuropa das größte Infektionsrisiko. Und so etwas kann IMMER passieren, sei es dass Bestimmungen nicht eingehalten weden, sei es dass Daten gefälscht (oder auch verwechselt) werden...

z.B. dieser Fall hier, ein Hund aus Marokko:
 
Nein, ich glaub auch nicht, dass es politsich motiviert ist!
Die haben ganz andere Sorgen.
Aber ich glaub auch nicht, dass "nur" ein Fehler passiert ist. Normalerweise müßten doch Hund und Papiere mehrere Stellen durchlaufen, bis die ganze Bürokratie erledigt ist... Kostet ja auch nicht grad wenig...
Und dass bei diesen vielen Stellen nix auffällt ist schon komisch, finde ich. Erst hieß es ja, der Hund ist einiges älter. Die Blutproben und Papiere und Impfpass sollten immer mit dem Chip abgeglichen werden. Bei der Titerbestimmung die Chipnummer...
Das find ich merkwürdig.
Wäre der Hund nicht erkrankt, wäre das ja nie aufgekommen.
Die Bauchop, die der kleine hatte, kurz vor der Ausreise.... Dann fünf Tage Reise.... Für so nen kleinen Knirps find ich das heftig...

Ich hoffe, dass alle Tiere gefunden werden, die auf dem Transport waren!
 
Die Behörden werden alle Tiere in Quarantäne nehmen... Die Verantwortlichen und die zwei Transporter die Tiere ins Land gebracht haben sind bekannt..

lt. den Behörden besteht keine Gefahr für gimpfte Haustiere in der Region, weil keine anderen Fälle in der Gegend bekannt...


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Das Tierheim hat auf die Kommentare versucht zu reagieren.. aber bei soviel Hass, ist eine vernünftige Diskussion nur schwer möglich.. dabei gibt es sehr viele gute Tierschutz Orgas, die sich für den Tierschutz aufopfern und wirklich harte und gute Arbeit leisten, weshalb man jetzt nicht verallgemeinern sollte...
 
Was auch immer da schief gelaufen ist: Auf jeden Fall ist es wichtig zu wissen, wie, warum so etwas passieren konnte. Nicht um Schuldige zu finden - sondern um ein Prozedere zu finden, das mehr Sicherheit für alle bietet, nicht zuletzt für die betroffenen Tiere.
Transport von Russland geht über mehrere Ländergrenzen und Sprachgrenzen, und die Dokumente in verschiedenen Schriften. Da kann leicht einmal passieren dass Dokumente falsch zugeordnet werden, grade wenn ein Transport so lange dauert und alle schon gestresst und übermüdet sind.


@Shattered: Die Hündin wurde in Deutschland operiert. Die Halter sagen ja dass die Hündin vor der OP freundlich gewesen sei, nach der OP aber ganz anders. Also muss sie schon vor der OP bei ihrem neuen Halter gewesen sein.
Soviel geht aus dem Bericht von Herrn Sehr hervor.

Am Ende des Berichts ist ein Bild von der Hündin, vor einem Weihnachtsbaum. Also war sie zu Weihnachten sicher schon dort.
 
Ich würde in den Impfausweis schauen, mit was gegen Tollwut geimpft wurde und dann im nachfolgendem link schauen, was die Hersteller sagen.. aber in der Regel spritzen Tierärzte für 3 Jahre und dann muss man auch nichts befürchten..


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Ich zitiere mich bzw die Tollwutimpfstoffe die ich eingestellt habe, weil diese Weltweit die gleichen und egal in welcher Sprache für jeden im Impfbuch erkennbar sind..
 
Ja der Bericht von Herrn Sehr ist etwas unklar, weil man ihm die emotionale Belastung und Erschütterung doch sehr anmerkt. Da springt er in seiner Erzählung ein bisschen hin und her. Ich musste das auch mehrmals lesen, um mir den Zeitablauf zusammenzureimen.
 

Der Hund wurde im Januar in Deutschland operiert. Ins Land kam er ja bereits im November..

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Da würde ich mir überhaupt keine Gedanken machen, wenn sie schon mehrfach geimpft ist und zuletzt 2024! Egal, was der Hersteller hat eintragen lassen als empfohlenes Intervall, das ist eher eine wirtschaftliche Entscheidung, so eine wiederholte Tollwutimpfung hält normalerweise 5-7 Jahre locker.

Dieser Fall zeigt eindrucksvoll, dass man sich eben schon Gedanken machen muss, was eingetragen wurde. Denn wenn der liebe Tollwutimport z.B. beim Spazierengehen Kontakt zu deinem Hund hat, dann wird der eingeschläfert, wenn keine gültige Impfung eingetragen ist.
 
An den gesetzlichen Aspekt hab ich noch gar nicht gedacht...
Man wird wirklich leichtsinnig, wenn das eigene Land als tollwutfrei erklärt ist und Tollwutimpfung und Titer nur noch dann verpflichtend sind, wenn man mit dem Hund in ein anderes Land bzw ein Nicht-EU-Land reisen will.

Auch im eigenen Land hab ich bisher gedacht, Tollwut geimpft, sicher vor Ansteckung, passt schon.
Dass das aber nicht viel hilft, wenn der Hund von einem tollwütigen Tier gebissen wird und die vom Hersteller angegebene Schutz-Zeit bereits abgelaufen ist, das war mir nicht bewusst.

Ich wusste auch nicht, dass Tollwut nur bei einer Obduktion 100% sicher erkannt werden kann. D.h. am lebenden Tier kann nicht sicher diagnostiziert werden, ob es infiziert ist oder nicht.
Das Virus wandert von der Biss-Stelle entlang der Nervenbahnen zum Gehirn, und das kann wenige Tage, aber auch ein Jahr dauern. Während dieser Inkubationszeit gibt es keinerlei Anzeichen für die Erkrankung. Erst wenn das Virus im Gehirn ankommt, bricht die Krankheit aus und führt dann innerhalb weniger Tage zum Tod.
Aber schon vor dem Ausbruch der Erkrankung - bis zu 10 Tage vorher, also lange vor jeder Auffälligkeit im Verhalten - ist das Tier infektiös.

Und es ist einfach eine zu 100% tödliche Krankheit. Deshalb geht man da auf Nummer sicher: Wenn Kontakt mit einem an Tollwut erkrankten Tier und kein valider Impfschutz = Einschläferung.

Ok, hierzulande kommt so ein Fall nur noch sehr selten vor. Aber kommt eben doch vor, wie man an diesem nun publik gewordenen Fall sehen kann. Und von den Hunden, die mal eben so aus dem Urlaub mitgebracht werden - ohne jegliche Impfung - erfährt man ja nichts. Wie soll man da sicher wissen, ob bei einer Beißerei der andere Hund an Tollwut erkrankt war oder nicht?



Hm. Kiki hatte ihre letzte Tollwutimpfung 2019....
Und meine Tierärztin hat das schon angesprochen, dass ich das auffrischen lassen sollte. Aber da hatte sie grade andere Probleme und ich hab dann nicht mehr dran gedacht.

Muss ich aber machen.
 
Ok, richtig, aber sehr sehr theoretisch. Wie wahrscheinlich ist das aber wirklich, dass man tatsächlich Kontakt hat?

Bei einem jüngeren Hund würde ich auch immer darauf achten, dass alles passt, um den gesetzlichen Bestimmungen im Falle eines Falles zu genügen. Aber hier geht es ja um ein älteres Tier mit ein paar Problemen.

@Brigie : in der Großstadt, viele Hunde, viele Menschen wäre es schon empfehlenswert!
 
Hmm ja, Kiki ist 12 (geschätzt).

Kleiner Hund, soweit gesund, hat, denke ich, eine Lebenserwartung von ca weiteren 4 Jahren.
Das wäre unschön wenn das mit Tollwut plötzlich beendet würde.

Ja klar, höchst unwahrscheinlich. In Österreich gibts fast 1 Million Hunde, und nur sehr vereinzelt Tollwutfälle bei importierten Tieren.
Aber sollte der Super-GAU passieren und Kiki angesteckt werden, würde ich mir das halt nie verzeihen können. Weil es so leicht verhinderbar gewesen wäre.
 
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