Die Waldflächen in Deutschland nehmen nicht ab, Windräder hin oder her, die brauchen einen Flächenanteil vielleicht irgendwo im Promille-Anteil, und was extra dafür abgeholzt wird, wird anderswo wieder aufgeforstet.
Was abnimmt, ist die Qualität des Waldes, er ist bedroht durch - Achtung, keine Überraschung, zu viel Hitze- und Dürreperioden, ausgelöst durch den Klimawandel, der wiederum durch zu viel CO2 in der Luft ausgelöst wird.
Unsere Wälder beschreiben den Zustand Deutschlands, was mit dem Klima nichts zu tun hat. Mal regnet es ununterbrochen, mal haben wir eine Dürrezeit. Das ist ein normaler Kreislauf, der schon vor unserer Zeit da war.
Dass das zusätzliche CO2 ein guter Dünger wäre und daher gut für die Wälder, ist leider nichts mehr als ein gerne von Klimawandelleugnern verbreitetes Märchen. Bei Hitze und Trockenheit und womöglich noch Borkenkäferbefall dazu gibt der Wald mehr ab, als er aufnehmen kann, mehr CO2 führt hier nicht zu mehr Wachstum.
Aber genau DAS geht aus den Links von Shattered und Brigie hervor.
Ich zitiere aus Shattereds Link.
Die Taklamakan-Wüste, eine der größten und
trockensten Wüsten der Welt, nimmt inzwischen mehr Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf, als sie abgibt. Das legen Untersuchungen nahe, die am 20. Januar in der
Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht wurden.
Grund dafür ist laut den Forschern der University of California San Diego das
größte Aufforstungsprojekt der Welt: das Three-North Shelterbelt Forest Program, auch bekannt als "Chinas Grüne Mauer". Seit 1978 hat China dadurch mehr als 66 Milliarden
Bäume um die Ränder der Wüsten Taklamakan und Gobi gepflanzt.
Die Wälder der Taklamakan-Wüste helfen im Kampf gegen den Klimawandel
Das Programm zielte ursprünglich darauf ab, die Wüstenbildung zu verlangsamen.
Jetzt ist klar: Es verwandelt die zweitgrößte Sandwüste der Welt, "eine biologische Leere", wie es in der Studie heißt, in eine Kohlenstoffsenke. Es handelt sich also um eine Art riesigen CO2-Absorber, der mehr Kohlenstoff aufnimmt als abgibt.
Die Studienergebnisse, so schreiben die Forscher, würden zeigen, "dass selbst die extremsten Wüsten ökologisch wiederhergestellt und zur Kohlenstoffspeicherung genutzt werden können, wodurch sie zur Eindämmung des Klimawandels beitragen".
Dann habe ich KI gefragt und bekam die Antwort.
In der Regel ist damit einer der folgenden zwei Bereiche gemeint:
- Natürliche CO2-Senken: Meist sind damit Wälder (insbesondere der Regenwald), Moore oder die Ozeane gemeint. Diese nehmen durch Photosynthese oder chemische Prozesse massenhaft CO2 auf und helfen so, die Erderwärmung zu bremsen.
- Technische Lösungen (Direct Air Capture): Es kann sich auch um Anlagen handeln, die mit riesigen Ventilatoren Luft ansaugen und das CO2 chemisch herausfiltern, um es danach unterirdisch zu lagern (CCS-Technologie). Ein bekanntes Beispiel sind die Anlagen der Firma Climeworks.
Kurz gesagt: Es ist ein "Staubsauger" für Treibhausgase, der hilft, die CO2-Konzentration in der Luft zu senken.
Dass der Regenwald auch wie verrückt abgeholzt wird, ist sicher auch bei dir angekommen.
Meine Frage: Ist das Fake?