An schlechten Tagen (mein jetzt nicht so sehr das Wetter) geh ich auch wenig raus... aber ein paar Mal die Woche und am Wochenende immer, geh ich dann aber auch fett mit ihnen wandern und sie können eh jeden Tag in den Garten und ich nehm Toya fast überall him mit (Miyu kann noch nicht lang laufen) und ich erledige viel zu fuß (Abstände von 2-6km).
Täglich 3-4x20m is echt wenig, wenn der Hund nicht regelmäßig entschädigt wird...
Es gibt aber auch einfach gehbehinderte Leute oder solche, die anderweitig körperlich nicht viel aushalten und ihren Hund trotzdem so viel wie möglich versuchen, glücklich zu machen.. dann kann ich wieder nicht meckern, wenn die Gassis kurz sind... Manche haben niemandem außer ihrem Hund, aber können ihm trotzdem nicht all das geben, was er braucht. Der Hund tut mir zwar leid, aber der Gedanke an meine einsame alte Vermieterin zB, tut mir noch viel mehr leid. Sie ist ganz alleine in ihrem großen, leeren Haus. Stell mir jetzt vor, sie würde ein trauriges kleines Hundchen aus dem Tierheim holen.. aber geht nicht viel damit raus... trotzdem wäre das Hundchen bestimmt glücklich, endlich jemanden zu haben, der viel Zeit und Liebe für's übrig hat und ist dafür schon dankbar genug?
Ich denke mal, niemand kann seinem Hund das Ideale bieten. Irgendwo haperts wahrscheinlich bei jedem, beim einen beim Gassi, beim anderen am Stockwerk, den Quadratmetern, dem Futter oder sonstwas... ich geh viel mit den beiden raus, hab einen Garten, fütter sie gut, aber ich kann sie zB nicht frei laufen lassen.
Aber wenn man den Hund ansonsten wirklich ganz dolle liebt, und er an sich glücklich und zufrieden ist, sind kurze Gassis vielleicht für den Hund selbst nur ein kleiner Kompromiss, aber das kann ich bei fremden Hunden fremder Leute auch nich beurteilen....