@zwergi
Einige der Bücher sind momentan reserviert, aber hier trotzdem die Beschreibung falls sie doch nicht genommen werden sollten:
Val McDermid: Tödliche Worte (reserviert)
Nach dem brutalen Scheitern eines Undercover-Einsatzes in Berlin wird die Sonderermittlerin Carol Jordan von ihrem alten Chef in das nordenglische Bradfield zurückgerufen, um wieder ihre frühere Stelle als Detective Chief Inspector anzutreten. Carol leidet noch immer an den Folgen dieses Einsatzes, zudem stößt sie bei ihren Kollegen auf starke Vorbehalte, was ihre psychische Stabilität und ihre Führungsqualitäten betrifft.
Geplagt von Selbstzweifeln und ihren bösen Erinnerungen fällt es Carol schwer, sich in ihrer gewohnten Umgebung einzuleben. Zwar ist auch ihr Freund und ehemaliger Geliebter, der Psychologe Tony Hill, nach Bradford zurückgekehrt, um sich in einer psychiatrischen Haftanstalt neuen Aufgaben zu widmen, doch ihre Annäherung wird nach wie vor von den Vorfällen in Berlin überschattet.
Zu allem Überfluss tun sich schon mit den ersten beiden Fällen, deren Leitung Carol übernimmt, erneut menschliche Abgründe auf, die sie vor eine schwere Belastungsprobe stellen. Im ersten Fall deuten die Umstände des Verschwindens eines kleinen Jungen bald auf die Machenschaften von Pädophilen und Kinderschändern hin. Doch weit folgenreicher soll sich die Jagd nach einem Prostituiertenmörder erweisen: Hier sieht sich Carol trotz ihrer eigenen bösen Erfahrungen gezwungen, eine junge Kollegin in einen gefährlichen Undercover-Einsatz zu schicken ...
Patricia Lewin: Die dunkle Erinnerung (reserviert)
"Patricia Lewin spielt mit den Ängsten der Leser wie kaum eine zweite Autorin." New York Times Erin Baker, Mitarbeiterin der CIA, wird von ihrer Vergangenheit geplagt. Als Kind musste sie erleben, wie ihre Schwester Claire entführt wurde. Und obwohl Claire die Entführung überlebte, hat dieses Ereignis die beiden Mädchen für immer geprägt. Jahre später sieht sie einen Eisverkäufer, der seine junge Kundschaft mit Zaubertricks unterhält. Sie hat diesen Mann schon einmal gesehen: am Tag, als ihre Schwester verschwand. Da der Kidnapper nie gefasst wurde und eine ganze Reihe von aktuellen Kindesentführungen die Polizei auf Trab hält, schaltet sich Erin in die Ermittlungen ein. Gemeinsam mit einem Kollegen vom FBI versucht sie, die Hintergründe der Verbrechen zu beleuchten - und gerät selbst in tödliche Gefahr.
Erin Hart: Die Frau im Moor (reserviert)
Die Landschaft ist idyllisch, doch die Atmosphäre mehr als vergiftet: Nachdem ein Bauer beim Torfstechen in einem irischen Moor den Kopf (und nur den Kopf!) einer jungen rothaarigen Frau entdeckt hat, von der man weder feststellen kann, wer sie ist, noch wann sie gelebt hat, ist das Dorf in Aufruhr. Schnell werden Stimmen laut, dass es sich um die drei Jahre zuvor mitsamt ihrem Kleinkind spurlos verschwundene Frau des reichsten Mannes am Ort handeln müsse, der seitdem zwar trauernde Verzweiflung zur Schau trug, von dem aber doch viele glauben, dass er seine Familie getötet habe. Dieser Verdacht ist schnell widerlegt -- und dennoch: Irgendeinen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen scheint es zu geben.
Der Archäologe Cormac Maguire ist beauftragt, die Moorleiche zu sichern; die junge und natürlich hübsche Pathologin Nora Gavin soll den Kopf anschließend untersuchen. Diese beiden Wissenschaftler bilden, vom Dorfpolizisten einmal abgesehen, das Detektivgespann dieses Romans, das sowohl dem Rätsel der im Moor gefundenen Frau als auch dem Verschwinden von Frau und Kind des Gutsherrn auf der Spur ist. Beide haben dunkle Stellen in ihrer Vergangenheit, die in diesen Fall hineinragen und das Geschehen etwas verkomplizieren; auch -- man ahnt es -- das Verhältnis zwischen den beiden nimmt einen gewissen Teil des Romans ein.
Dan Brown: Sakrileg - The Da Vinci Code (noch zu haben)
Bestsellerautor Dan Brown bietet mit Sakrileg erneut spannende und intelligente Unterhaltung vom Feinsten. Der Direktor des Louvre wird in seinem Museum vor einem Gemälde Leonardos ermordet aufgefunden, und der Symbolforscher Robert Langdon gerät ins Fadenkreuz der Polizei, war er doch mit dem Opfer just zur Tatzeit verabredet.
Eine Verschwörung ist immer noch das Schönste. Stimmt, wenn sie schriftstellerisch so überzeugend und raffiniert inszeniert ist, wie es dem Amerikaner Dan Brown in diesem Thriller gelingt. Genaue Recherchen an den Schauplätzen und penible historische Studien in Zusammenarbeit mit seiner Frau Blythe, einer Kunsthistorikerin, machen das umfangreiche Werk nicht nur für Historiker und Religionswissenschaftler, sondern gerade auch für ein großes Publikum zu einem echten Vergnügen.
Der Symbolologe Robert Langdon sitzt in der Klemme. Er gilt als Hauptverdächtiger im Fall Jacques Saunière, des ermordeten Direktors des Louvre, und gerät als solcher in die Fänge von Capitaine Bezu Fache, der als überaus gerissener Ermittler gilt. Saunière hatte im Todeskampf einen Hinweis auf Langdon gegeben. Mithilfe von Sophie Neveu, der Enkelin des Ermordeten, gelingt Langdon die Flucht. Beide sind der Überzeugung, dass Saunière vielmehr Informationen über eine Verschwörung des Opus Dei und der katholischen Kirche liefern wollte. Im Verlauf einer atemlosen Flucht von Frankreich nach England haben Langdon und Neveu knifflige Codes zu knacken, um Saunières Geheimnis zu lüften, der sich als Großmeister der Geheimorganisation Prieuré de Sion entpuppt. Auf ihren Fersen befindet sich nicht nur die Polizei.