Traumhund - ausgeträumt???

Blue2002

Super Knochen
Ich muß mir hier was von der Seele schreiben. Ich grüble schon seit Samstag über dieses Thema und Herz und Verstand liefern sich einen enormen Kampf.
Am Samstag haben wir (Lydia und ich) das örtliche Tierheim bei uns besucht naja, eigentlich wollten wir nur nachschauen, ob sich die Missstände dort schon etwas verbessert haben (was leider nicht der Fall war). :mad: Auf jeden Fall hörten wir auch von der neuen Aussenstation, wo einige Hunde untergebracht sind. Natürlich wollten wir uns das auch nicht entgehen lassen und wir sind dorthin gefahren.
In der Aussenstation haben die Hunde es verhältnismässig gut geräumige Zwinger (ist ein umgebauter Stadl) in denen 2 Hunde untergebracht sind (naja, bis auf die Kettenwürger!). :mad:
Nun zum eigentlichen Thema. Einer dieser Hunde dort (nein, eigentlich ja zwei) hat es mir besonders angetan (und ich ihm *grins*). Das Problem: Schulterhöhe von gut 85 cm, bin schlecht im schätzen aber gut 50 kg, Rotti-Schäfermix???, Rüde, keine Erziehung. Trotzdem lieb und vorsichtig zum Menschen - zumindest nach dem ersten Eindruck. Mit ein wenig Erziehung denk ich mir, ist er der Traumhund schlechthin. :)
Ich habe mir jetzt auch vorgenommen, jeden Freitag oder Samstag mit ihm zu arbeiten und ihm vorerst mal die Grundkommandos beizubringen. Außerdem muß man ihm das Anspringen von Leuten noch abgewöhnen.
Natürlich hab ich dann auch schon weitergeträumt. Wie es wohl wäre, wenn ich den Süßen aufnehmen würde....
Bedenklich finde ich den enormen Größen- und Gewichtsunterschied zu meinen Wauzis Akhira und Gismo ca. 22 cm Schulterhöhe und knapp 6 kg. :eek: Obwohl ich auch Fälle kenne, wo sich ein großer und ein kleiner Hund den Haushalt teilen. Auf der einen Seite sehe ich die potentiellen Gefahren, auf der anderen Seite wäre es natürlich schön, wenn er bei uns leben könnte.
Bin ich schon total durchgeknallt??? Ich weiß, dass wahrscheinlich die Vernunft und Sorge um meine beiden Wauzis siegen wird würde jedoch gerne Eure Meinung hören. :o
 
also meinung *lächel* habe ich schon, ich würd sagen wenn der wuff sich gut mit den deinen verträgt...auch wenn er kleiner ist....sehe ich da wenig probleme
weil mir ist aufgefallen das grosse hunde sich sogar hinlegen wenn sie kleinere begegnen (cash macht das u. lässt sich sogar alles gefallen was so ein kleiner macht) nat. sind da alle hunde verschieden.

was ich gut finde ist das du mit ihm übst....denn so würde es leichter für dich sein falls du ihn zu dir nimmst.....
natürlich kann immer was passieren.....damit muss man rechnen wenn man einen grossen u. einen kleinen hund hat.....

ich würd sagen handle nach deinem gefühl u. nach deinem verstand......

wünsche dir viel glück,
toll das du dir sooo viele gedanken machst :)
 
:) Es kommt wie immer auf die Hunde an, wenn der Hund kein "Elefant" ist, der die Kleinen über den Haufen trampelt, sehe ich keine Probleme.
Die tollste Konstelation, die ich kenne ist, Irischer Wolfshund mit Chihuahua,
die Beiden lieben sich sehr
Ich habe ja eine 30cm Mixhündin, die ohne Probleme bei den Großen mitläuft, alle respektieren sie.


Du musst halt schauen, ob sie sich vertragen :)
 
Simba ist auch groß und total vorsichtig wenn wir kleine Hunde treffen. Da spielt er auch nicht so wild wie mit großen.

Wenn du eh mit ihm arbeitest und die Hunde sich verstehen dann lass den Traum wahr werden....:)
 
Mundl hatte zwar nur 34 kg... aber er hat mit Vorliebe mit nem Zwergpinscher 1,irgendwas kilo gespielt
 
es kommt wirklich sehr auf den hund an, ein büffel ist beim spielen mit einem zwerg natürlich nicht ideal (verletzungsgefahr), aber es gibt riesenbabies, die ganz toll mit kleinen spielen (schon mal beobachtet, dass häufig züchter großer rassen auch gern mal kleine wusel züchten?), das kann man wohl pauschal nicht sagen.
 
Ja so ungefähr habe ich mir das eh gedacht - ähhm geträumt *grins*. Ich werd erstmal mit ihm arbeiten und wenn die Grundkommandos mal einigermassen sitzen und eine "Vertrauensbasis" gegenseitig da ist, werd ich ihm Akhira vorstellen. Sollte das klappen, lernt er Gismo kennen und dann sehen wir weiter. :) Weil, Katze gibt's ja auch noch und die hat's nicht unbedingt mit großen Hunden. :(
 
Mein Ben (Leomix) ist ein sehr ungestümer Hund und hat sehr viel vom Leo (zumindest die größe und das Gewicht). Am 29.12 ist bei uns ein Welpi eingezogen. Schulterhöhe ca. 20 cm und hat jetzt 3.50 kg. Der Ben spielt wahnsinnig vorsichtig mit Ihr und passt auch sehr gut auf, wenn sie miteinander spielen. Beim fressen legt er sich jetzt immer hin, damit er annähernd die größe von Jessi hat. Nur hin und wieder vergisst er wie groß er eigentlich ist und steht während dem spielen aur. Dann zieht er nicht nur das Spielzeug hinter sich her sondern auch die kleine. Mein Ares (labimix) interessiert sie eigentlich gar nicht und umgekehrt. Der ist aber auch etwas älter (9 Jahre). Also ich würde sagen es spricht nichts dagegen, groß und klein gleichzeitig zu halten, vorrausgesetzt, sie verstehen sich!
Lg Petra
 
also wenn der hund net wirklich die sprichwörtliche "wildsau" ist, sollte es an und für sich keine probleme geben.

wir lassen unsere 2 kleinen ( sheltie welpe/junghund ) sehr häufig mit großen bären spielen und die meisten legen sich dann hin, was unserem kleinen merlin sehr recht ist, den je ruhiger der hund desto lieber ist es ihm, da spielt die größe dann gar keine rolle mehr.

bei "neufi´s" riesenbabys ( 2 neufundländer ), war er sogar richtig gut drauf, weil das zwar sehr große hunde, aber auch gegenüber kleinen, ruhige, bedachte hunde sind.

oder siehe hier ;)
Merlin&Goliath

kommt eben wie gesagt auf das Wesen und Temperament des großen Hundes an.

lg

Markus
 
samariter schrieb:
bei "neufi´s" riesenbabys ( 2 neufundländer ), war er sogar richtig gut drauf, weil das zwar sehr große hunde, aber auch gegenüber kleinen, ruhige, bedachte hunde sind.

lg

Markus


"Danke für die Blumen", soll ich von den Riesenbabys ausrichten.:D

LG
Susanne
 
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