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Tierrechtsprozess: 220 Selbstanzeigen

Leia

Profi Knochen
220 Personen wollen sich selbst anzeigen

11. Februar 2010, 15:41


Solidaritätsaktion falls Verfahren gegen Aktivisten nicht sofort eingestellt wird

Wien - Im Zusammenhang mit dem Prozess gegen 13 Tierschützer, die sich ab 2. März im Landesgericht Wiener Neustadt unter anderem wegen Beteiligung an einer kriminellen Organisation verantworten müssen, gibt es eine ungewöhnliche Solidaritätsaktion. 220 Personen des öffentlichen Lebens - darunter der Schauspieler Hubsi Kramar und der Liedermacher Sigi Maron - wollen in der kommenden Woche bei der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt Selbstanzeige erstatten, sollte das Verfahren gegen die Tierschützer nicht sofort eingestellt werden.
Für die "Plattform gegen die Kriminalisierung politischen Engagements", von der die Aktion ausgeht, ist die strafrechtliche Verfolgung der 13 Aktivisten eine "Justizfarce", wie der Verein am Donnerstag in einer Presseaussendung betonte. In den Augen der Plattform stellen die der Anklage zugrundeliegenden Sachverhalte "ein normales und typisches Verhalten von politischen AktivistInnen der Zivilgesellschaft" und keine strafbaren Handlungen dar.
Laut Boris Lechthaler, dem Sprecher der Plattform, wird es zu den konzertierten Selbstanzeigen wegen Beteiligung an einer kriminellen Organisation kommen, sollte die Staatsanwaltschaft nicht einlenken. Wie Lechthaler versicherte, könnten zahlreiche weitere Personen dem Beispiel der 220 folgen.
Die "Plattform gegen die Kriminalisierung politischen Engagements" wird am kommenden Mittwoch zu der Solidaritätsaktion eine Pressekonferenz in Wien veranstalten. In "persönlichen Statements" wollen die bekanntesten Proponenten ihre Beweggründe darlegen, weshalb es für sie unumgänglich ist, sich mit den 13 Tierschützern solidarisch zu zeigen. (APA)


http://derstandard.at/1265851927011/220-Personen-wollen-sich-selbst-anzeigen
 
Das Ganze kann man wirklich nur mehr als Farce beschreiben, zig Millionen ausgegeben, fuer Ermittlungen, dessen Ausgangspunkt einfach nur lachhaft sind.

Aber so kann man unbequeme Aktivisten halt auch schoen aus den Weg raeumen. Kostspieliges Unterfangen mit weitreichenden Konsequenzen fuer jeden Tier, Umwelt oder auch Menschenrechtsaktivisten / Sympathisanten.
 
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