Schwimmen mit Hund

Marylus

Junior Knochen
Hallo :)

Ich hab eine Frage, meine Daisy ist eine Wasserratte, sprich sie geht immer ins Wasser und will auch immer ins Wasser.

Nun zu meinem Problem, wenn ich mit ihr zum Beispiel zur Donau geh und es mir bequem mache, gibt sie einfach keine Ruhe. Egal ob sie liegt, sitzt, herum läuft etc. sie will immer ins Wasser nur das geht halt leider nicht immer. Auf jeden Fall wird sie dann total unruhig, bleibt nicht sitzen und raunzt die ganze Zeit. Am Anfang hab ich ihr noch Kommandos gegeben, wie sitz, platz, was aber nur bedingt funktioniert hat und das geraunze hat trotzdem nicht aufgehört. Dann dachte ich mir, ich werd sie jetzt mal ignorieren - hat auch nciht funktioniert sie kanns sogar ne Stunde ohne Unterbrechung durchhalten :D

Habt ihr eine Idee wie es mir gelingt das sie einfach mal entspannt da liegt so das ich auch ein bisschen entspannen kann wenn wir nicht grad im Wasser sind?

lg
 
Das ist ja lustig, oft hat man ja das umgekehrte "Problem": Die Hunde wollen auf gar keinen Fall ins Wasser. Ich würde sagen, dass Du das längere Durchhaltevermögen brauchst, bis sie wirklich versteht, dass es Ihr nichts bringt zu raunzen, unruhig zu sein und zu betteln. Dann stellt sich das von selbst ein. wie bei so vielen Erziehungsmaßnahmen bei Hunden...
 
Wie machst Du es, wenn Du mit Deinem Hund in ein Lokal usw. gehst:confused:? Da muß Dein Hund ja auch Ruhe geben. Wir machen es so, dass sie schwimmen und spielen können und wir schwimmen auch und wenn ich finde, dass es genug ist, dann rufe ich sie zu mir und sage: Leg Dich, Ruhe ist. Das kennen sie und machen es, sie würden ansonsten auch permanent nur ins Wasser und würden dadurch immer überdrehter.
 
Das ist ja lustig, oft hat man ja das umgekehrte "Problem": Die Hunde wollen auf gar keinen Fall ins Wasser. Ich würde sagen, dass Du das längere Durchhaltevermögen brauchst, bis sie wirklich versteht, dass es Ihr nichts bringt zu raunzen, unruhig zu sein und zu betteln. Dann stellt sich das von selbst ein. wie bei so vielen Erziehungsmaßnahmen bei Hunden...

also du meinst ich sollte sie einfach ignorieren bis sie aufgibt? :confused:
 
Wie machst Du es, wenn Du mit Deinem Hund in ein Lokal usw. gehst:confused:? Da muß Dein Hund ja auch Ruhe geben. Wir machen es so, dass sie schwimmen und spielen können und wir schwimmen auch und wenn ich finde, dass es genug ist, dann rufe ich sie zu mir und sage: Leg Dich, Ruhe ist. Das kennen sie und machen es, sie würden ansonsten auch permanent nur ins Wasser und würden dadurch immer überdrehter.

In einem Lokal ist es was anderes. Zwar raunzt sie hin und wieder wenn ihr langweilig ist, aber dann ist Ruh. Das funktioniert ganz gut. Ansonsten ist sie ja auch so eine brave und hört auf alle Kommandos, aber wenn Wasser da ist gehts ihr durch :D noch dazu wenn dann vielleicht Kinder vorbeilaufen, schreien oder ins Wasser springen, dann glaubst sie wird gerade geschlachtet oder so zittert am ganzen Körper, winselt und bellt ein bisschen.
 
In einem Lokal ist es was anderes. Zwar raunzt sie hin und wieder wenn ihr langweilig ist, aber dann ist Ruh. Das funktioniert ganz gut. Ansonsten ist sie ja auch so eine brave und hört auf alle Kommandos, aber wenn Wasser da ist gehts ihr durch :D noch dazu wenn dann vielleicht Kinder vorbeilaufen, schreien oder ins Wasser springen, dann glaubst sie wird gerade geschlachtet oder so zittert am ganzen Körper, winselt und bellt ein bisschen.

Na ja, aber dann mußt Du das ganz einfach - so wie im Lokal auch - konsequent durchsetzen, dass auch einmal Ruhe sein muß, auch wenn das tolle Wasser daneben ist. Nicht schreien oder an ihr herumreissen, das bringt nichts. Gib ihr ein Platz oder Leg Dich, wenn sie nicht liegen bleibt, dann hol sie wieder zu Dir, gib ihr das Kommando, kein Schimpfen oder so was. Bleib ruhig, reg Dich nicht auf, Du hast einen längeren Atem und wenn Du es 20 x machen mußt. Wenn sie brav war, dann kannst Du sie super belohnen, indem Du sie frei gibst und sie darf im Wasser herumtollen. Aber mach das erst, wenn sie wirklich ruhig neben Dir liegt, solange sie noch auf dem Sprung ist und sie noch zittert und winselt auf keinen Fall.
 
"Ganz einfach" ist das leider nicht bei allen Hunden. Hab auch so ein frustrationsintolerantes Hysteriepinkerl daheim. :o Das Problem ist, dass solche Hunde nicht so schnell ruhig und schon gar nicht entspannt werden, sich oft immer weiter hoch fahren und das oft ohrenbetäubende Gesudere wirklich und wahrhaftig an den Nerven nagen kann. Im Lokal und neben dem begehrten wasser zu warten ist da schon ein haushoher Unterschied. ;)
 
Mein Großer ist beim Wasser ähnlich - hängt damit zusammen, dass er Wasser mit Ball/Spielzeug verknüpft und ich ihn ja als Balljunkie übernommen habe.

Helfen tut grundsätzlich erstmal gar nix mehr, wenn er im "Rausch" ist.

Vorher gibt´s allerdings schon einige Möglichkeiten.
Ich geh oft mal zum Wasser und es passiert gar nix. Weder reingehen, geschweige denn spielen.
Einfach hinsetzen/legen und beobachten.
Weitere Möglichkeit, wo er auch viel ruhiger bleibt ist immer wieder mal ein Futterstück ins Wasser werfen oder alternativ am Ufer im Gras verteilen.

Hat es dann mal Action gegeben und ich will Ruhe, hilft nur absolute Konsequenz und ihn auf Platz zu legen und ihn im Notfall auch einige Zeit zu halten.
Ist niemand im Wasser und tut sich nix, dann beruhigt er sich relativ rasch und kann auch mal einige Zeit ruhig liegen.

Komischerweise ist´s im Urlaub am Meer viel entspannter gewesen....da ist er zwar auch wasserverrückt, lässt sich aber viel besser wieder "runter bekommen".
 
"Ganz einfach" ist das leider nicht bei allen Hunden. Hab auch so ein frustrationsintolerantes Hysteriepinkerl daheim. :o Das Problem ist, dass solche Hunde nicht so schnell ruhig und schon gar nicht entspannt werden, sich oft immer weiter hoch fahren und das oft ohrenbetäubende Gesudere wirklich und wahrhaftig an den Nerven nagen kann. Im Lokal und neben dem begehrten wasser zu warten ist da schon ein haushoher Unterschied. ;)
Ich habe nicht gemeint, dass es einfach ist, sondern man muß einfach konsequent bleiben;).
Ich weiß, dass Hunde unterschiedlich sind, Nero ist ja auch so ein hysterischer Pinkel. Darum ist es auch so extrem wichtig, dass man die Ruhe wirklich durchsetzt. Hätten wir das bei Nero nicht von Anfang an gemacht, als er aus dem TH zu uns kam, dann hätte er glaube ich schon einen Herzinfarkt vor lauter Aufregung:eek:.
Tja und wem sagst Du das mit dem Wasser, bei einem Labrador und einem Labradormix mußt Du eindeutig konsequent sein, weil sonst bekommst Du solche Wasserratten nie wieder an Land:D:cool:!

Hat es dann mal Action gegeben und ich will Ruhe, hilft nur absolute Konsequenz und ihn auf Platz zu legen und ihn im Notfall auch einige Zeit zu halten.

Genau so machen wir es auch:)!
 
ja meine ist auch ein Balljunkie und generell total nervös. Ich brauch nur zum Balkon gehen und runter sehen, schon beginnt sie kurz zu raunzen. Geschweige denn wenn jemand an ihr vorbeiläuft, da würd sie am liebsten immer gleich mit.

Danke für die Tipps, ich werd mich mal in Geduld üben :o
 
Ich habe nicht gemeint, dass es einfach ist, sondern man muß einfach konsequent bleiben;).
Ich weiß, dass Hunde unterschiedlich sind...

Ich weiß, dass du´s nicht so gemeint hast. ;)

Bei meinem Weißen ist dieses ruhig und konsequent bleiben und warten nur in diesen Situationen manchmal gar nicht mehr möglich, weil er sich dadurch noch mehr hoch fährt (und weil es manchmal auch schlicht nicht geht, einen Hund stundenlang schreien und kreischen - das ist ja bei ihm kein normales, und "nur" nerviges" sudern mehr - zu lassen; ). Wir haben separat von diesen Situationen sacht geübt, dass er sich etwas mehr in Geduld übt, die Situationen zudem tw. extra zum Üben nachgestellt (d.h. nicht hingehen und nebenbei üben, sondern hingehen zum üben), zudem hat sicher auch das zunehmende Alter dazu beigetragen, dass es besser wird.
 
ich hab auch ne wasserratte zu hause und bei mir hat nur eines geholfen. da wir leider nicht all zu oft zu einem see kommen, wo auch mein wauz mitkommen kann, ist er da immer sehr sehr aufgeregt und hibbelig. wir machen es einfach so: an die schleppleine nehmen ( sonst würde er den see schwimmend überqueren *g*) und einfach mal machen lassen, dann ein bisschen ball-spielen im wasser und wenn er darauf keine lust mehr hat an land weiterspielen. dann ist ihm meistens so warm, dass er nochmal kurz ins wasser geht, aber sich dann neben uns hinlegt und entspannt ( dann ist er fix und fertig) . bei jedem weitern besuch am see war es besser, weil er gemerkt hat, wir bleiben eh länger und er muss nich hektisch werden
 
du lässt deinen hund mit leine ins wasser?
Ansich klingt die Idee ja ganz gut, allerdings hätt ich da ein bissi Angst das sie sich mit der Leine verhädert und dann irgendwas passiert :/
 
ohne leine würde vor lauter eifer davon schwimmen. er hat die leine auch immer im maul (ja er muss die leine immer retten *gg*) und dreht sich genau so, dass er sich nicht verwickeln kann.
 
Hallo!
Meine leider verstorbene Cocker Hündin war auch so eine Wasserratte!
Inclusive anbellen und heulen wenn ich mich mal hingelegt habe, es ging leider nie ganz weg.
Geholfen hat es wenn ich sie am Anfang fix und fertig gemacht habe und sie dann zu mir aufs Handtuch neben mich gelegt habe, aber ganz entspannt war sie nie, nicht mal als sie schon 13 war..
Ich denke das der Hund sich so freut das er sich nicht entspannen kann, deshalb ist es wahrscheinlich besser sich zuerst zu beschäftigen und dann NICHT mehr, dann geht man halt früher nach Hause, aber nicht noch mal ins Wasser lassen denn dann weiß er daß er nur ausdauernd sein muß.
Das ganze kann man dann ja langsam steigern.
Mit meinen 3en klappt das jetzt gut! Die stehen auch auf Wasser sind aber nicht so anstrengend weil sie uns nicht dauernd auffordern. Zu dritt ist es halt auch anders als wenn ein Hund ständig darauf wartet das etwas ins Wasser fliegt zum Rausholen oder das er anders bespaßt wird.
GlG
 
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