Sauberkeit

Ougaard

Neuer Knochen
Hallo!

Ich habe ein großes Problem mit meinem 1 jährigen Dackelmischling.

Mein Hund war von anfang an an das Alleinesein gewöhnt. Er hat mir nie in die Wohnung gemacht.

Er durfte anfangs noch bei uns im Schlafzimmer schlafen. Als ich dies ändern wollte, weil kein Platz mehr im Bett war wurde es schlimm. Er fing an mir in die Wohnung zu machen. Mir viel dann auf, dass er wenn ich im Wohnzimmer schlief nicht in die Wohnung machte.

Dann habe ich kleinbeigegeben und ihn wieder im Schlafzimmer schlafen lassen, doch dies nutzt jetzt auch nicht mehr. Er macht weiterhin in die Wohnung und ich weiß nicht wie ich ihm das wieder abgewöhnen kann.

Kann mir vielleicht wer halfen?
 
Gab es vielleicht sonst irgendwelche Veränderungen innerhalb der Familie?
Vielleicht passt ihm was nicht!
 
Nein sonst gab es nichts. Er hat nur ganz viel gejault anfangs als er nicht mehr ins Schlafzimmer durfte. Nach zwei Tagen hörte das wieder auf und dann fing er an in die Wohnung zu machen.
 
Ich meine damit dass es vielleicht andere PSYCHISCHE Ursachen hat: ein neuer tierischer Mitbewohner, ein Kind, Scheidung, Trennung, Umzug.... so etwas meine ich!
 
Ougaard schrieb:
Hallo!

Ich habe ein großes Problem mit meinem 1 jährigen Dackelmischling.

Mein Hund war von anfang an an das Alleinesein gewöhnt. Er hat mir nie in die Wohnung gemacht.

Er durfte anfangs noch bei uns im Schlafzimmer schlafen. Als ich dies ändern wollte, weil kein Platz mehr im Bett war wurde es schlimm. Er fing an mir in die Wohnung zu machen. Mir viel dann auf, dass er wenn ich im Wohnzimmer schlief nicht in die Wohnung machte.

Dann habe ich kleinbeigegeben und ihn wieder im Schlafzimmer schlafen lassen, doch dies nutzt jetzt auch nicht mehr. Er macht weiterhin in die Wohnung und ich weiß nicht wie ich ihm das wieder abgewöhnen kann.

Kann mir vielleicht wer halfen?

also meiner meinung nach (wenn wirklich gesundheitlich alles ok ist, und auch keine gravierenden veränderungen sind) ist es eine reine protestaktion.

ich hatte mit meiner ersten hündin ein ähnliches problem. immer wenn jemand bekannter bei uns übernachtet hat, war in der früh ein lackerl genau vor dessen zimmer. sonst hat sie nie! reingemacht!

wie du schon geschrieben hast: wenn du im wohnzimmer schläfst, passiert nichts. ich denke mal, dass der hund sein recht aufs bett nicht aufgeben will *g*. tipp kann ich dir leider keinen geben, wir hatten gsd selten besuch *g*.

vielleicht dem hund eine alternative anbieten?
 
Nein, wir sind zu dritt, mein Sohn ist 4 jahre alt und wir waren alle damals sogar schon beim Kauf dabei. Wir kümmern uns alle um den Hund. Er begrüßt uns ganz lieb, er folgt ganz brav, wir haben Familiär keine Probleme. Wir gehen gerne Zelteln und wenn der Hund im Zelt oder übers Wochenende bei uns im Garten schläft, dann ist er ganz sauber. Er macht das nur in der Wohnung. Ich glaube, es hat ihn sehr verletzt, dass er eine Zeitlang nicht mehr bei uns schlafen durfte. Doch dass es ihn so trifft wußte ich ja auch nicht. Wenn wir Gassi gehen, dann macht er sein Geschäft auch ganz brav unterwegs. Nur über Nacht nicht, hat er vielleicht Angst in der Nacht? Ich habe ihm schon das Licht aufgedreht gelassen, oder die Musik aufgedreht, doch das nützt auch nicht.
 
Vielleicht muss er nachts öfter raus? Wie lange muss er denn ausharren bis er morgens wieder raus kommt?

Mag sein dass es wirklich daran liegt, dass er aus eurem Bett "gestoßen" wurde! Wäre es denn so schlimm wenn er wieder bei euch schläft?
 
Er schläft eh schon länger wieder bei uns. Es sind alle Türen offen. Ich gehe um 22:30 das letzte mal mit ihm und um 05:00 in der Früh wieder das erste mal. Ich bin eine Zeit lang aber in der Nacht auch aufgestanden und mit ihm gegangen, weil ich mir das auch schon dachte, aber das hat auch nicht geholfen.

Vielleicht könnte ich ihm angewöhnen zumindest auf eine Schachtel oder so was zu gehen? , mein Boden in der Wohnung ist schon komplett kaputt. (Laminat). Einen neuen zu machen zahlt sich in dieser Situation aber gar nicht aus.
 
Ich glaube nicht, daß es eine "Protestaktion" war sondern eher Unsicherheit. Vorher hat er im Bett schlafen dürfen und dann auf einmal darf er nicht mal mehr ins Schlafzimmer. Das hat ihn sicher unsicher gemacht. Für ihn war es eine Strafe (Rudelausschluß) und er wußte nicht warum. Ihr hättet es wahrscheinlich langsamer angehen müssen. Erst raus aus dem Bett und dann raus aus dem Schlafzimmer. Seit wann darf er wieder bei Euch schlafen?? Ich glaube es brauchte einfach seine Zeit bis er wieder sicher ist, daß er auch über Nacht bei euch bleiben darf und nicht wieder ausgestoßen wird.

LG
Martina
 
Hi,

Frage: Hast Du Rüde oder Hündin?

Bei einem Rüden würde ich es als Protest einstufen, bei einer Hündin eher als Verunsicherung. Ich weiss, dass das zwar sehr allgemein ist, hängt natürlich auch davon ab, wie der Hund grundsätzlich als Persönlichkeit (dominant : unterwürfig) ist, aber das sind so meine Erfahrungen nach 20 Jahren.

Meine Rüden haben immer nur aus Protest "markiert", meine Hündinnen, wenn sie mit irgendetwas nicht klar gekommen sind und verunsichert waren.

Ach ja, wenn es eine Hündin ist, könnte es ev. (sehr vage!) auch an der bevorstehenden ersten Läufigkeit liegen. Vor der Läufigkeit urinieren Hündinnen besonders häufig! Aber das nehme ich ja eher nicht an, nachdem es mit der Verbannung aus dem Schlafzimmer angefangen hat.

Irritierend für mich ist nur, dass er es auch jetzt noch macht, wo er wieder im Schlafzimmer schlafen darf. Oder durfte er vorher sogar im Bett schlafen und jetzt "nur" im Schlafzimmer, aber (noch) nicht im Bett? Dann hätte er "sein Ziel" - zurück ins Bett - noch nicht ganz erreicht :D

Tipps hinsichtlich "abgewöhnen" zu geben ist da wohl schwierig. Verhindern könntest Du es als erste Maßnahme, indem Du, wenn es eine Hündin ist, ihr in der Nacht so ein Höschen für läufige Hündinnen anziehst und sie dann morgens, nachdem sie außerhalb der Wohnung alles erledigt hat, über alle Maßen lobst! Vielleicht klappt das dann nach ein paar Wochen "Training" wieder!

Inge
Ougaard schrieb:
Hallo!

Dann habe ich kleinbeigegeben und ihn wieder im Schlafzimmer schlafen lassen, doch dies nutzt jetzt auch nicht mehr. Er macht weiterhin in die Wohnung und ich weiß nicht wie ich ihm das wieder abgewöhnen kann.

Kann mir vielleicht wer halfen?
 
Er darf schon seit einigen Wochen wieder bei uns schlafen, sogar im Bett. Er ist ein Rüde. Kann ich ihm auch eine Hose anziehen?, ich glaube ja dass er diese zerreißen wird. Aber ein Versuch währe es vielleicht wert.
 
wie ist er vom Charakter her, vielleicht eher sensibel.
Ich frage deswegen: mein Rüde ist sehr sensibel, würde ich ihn aus dem Bett werfen bräuchte er sicher lange Zeit bis er wieder volles Vertrauen hätte.

LG
Martina
 
Ougaard schrieb:
Er darf schon seit einigen Wochen wieder bei uns schlafen, sogar im Bett. Er ist ein Rüde. Kann ich ihm auch eine Hose anziehen?, ich glaube ja dass er diese zerreißen wird. Aber ein Versuch währe es vielleicht wert.

Hi,

meine Hündin bekommt während der Tage, wo sie stark blutet in der Nacht ein Höschen. Ich persönlich nehm da billige Kinder-Höschen (je nach Grösse des Hundes), in die ich an der passenden Stelle ein Loch (für die Rute) schneide. Ich hab zwar so ein richtiges Schutz-Höschen (glaub von der Firma Trixie), aber das ist auch nix anderes.

Hier eine Auswahl an solchen Höschen

http://www.petshop.de/t-1-1-01-130-00920--.htm

http://www.zoolala.de/shop/assets/s...e613/50151294c30d36707/50151294a00adafb4.html


Probiers bei Deinem Rüden doch einfach mal mit einem abgetragenen Höschen von Deinem Kind, da ist kein grosser Schaden, wenn er es zerbeißt.

Bitte pass aber auf, dass der Gummi vom Höschen nicht über seinem "besten Stück" zu liegen kommt ;)

Inge
 
Mein Hund ist sicher sehr sensibel. Er unterwirft sich leicht, und dann ist er abetr wieder auch sehr stur. Das mit dem Höschen werde ich ausprobieren. Danke für den Tipp.
 
kann es sein das der hund schaut wie weit du gedult hast (wie weit er gehen kann) du hast dem wuffi ja ins wohnzimmer gesperrt, nun ist er beleidigt.
was machst du wenn du in der früh seinen "protest" siehst? schimpfst du mit ihm?

einer von unseren hunden hat nach der übersiedlung fast ein halbes jahr lang ins zimmer gemacht. (unser TA meinte das er beleidigt ist - also eine unart) hab am anfang gemeckert, irgendwann sagte ich nichts mehr (ein böser blick - kein begrüssen am morgen) genügte.
da war ich auch kurz vor der verzweiflung - auch unser boden war zum vergessen! :(
 
Dass das Höschen nützt, glaube ich kaum.

Bitte jetzt nicht falsch verstehen, aber was dem Hund fehlt ist ein konsequenter Rudelführer, auf den er sich verlassen kann, der berechenbar ist. Erst darf der Hund ins Bett, dann darf er nicht mehr. Nach seinem Protest darf er auf einmal wieder. Möglicherweise meint er, er würde neuerlich verbannt werden, wenn er seine nächtliche Unart wieder sein lässt?

Ich sage immer, erlaube niemals einem Hund "ausnahmsweise" etwas, denn das Abgewöhnen ist nicht nur schwer, es birgt auch allerhand Risikien, wie wir hier wieder mal sehen.

Im Moment hilft Dir das aber nicht weiter und ich fürchte, auf lange Sicht wird überhaupt nur Geduld helfen. Zeige Dich Deinem Hund konsequent (nicht böse!) und absolut zuverlässig und zwar in Allem. Gut vorstellbar, dass er auf diese Art das Vertrauen in Dich wiederfindet, aber von heute auf morgen wird das sicherlich nicht gehen.

Das Geschäft am falschen Platz würde ich ignorieren, ich denke, hier wäre der falsche Ansatzpunkt. Der Hund weiß ja, dass er das in der Wohnung nicht darf und das Problem liegt sehr viel tiefer.
 
silent schrieb:
Dass das Höschen nützt, glaube ich kaum.

Bitte jetzt nicht falsch verstehen, aber was dem Hund fehlt ist ein konsequenter Rudelführer, auf den er sich verlassen kann, der berechenbar ist. Erst darf der Hund ins Bett, dann darf er nicht mehr. Nach seinem Protest darf er auf einmal wieder. Möglicherweise meint er, er würde neuerlich verbannt werden, wenn er seine nächtliche Unart wieder sein lässt?

Ich sage immer, erlaube niemals einem Hund "ausnahmsweise" etwas, denn das Abgewöhnen ist nicht nur schwer, es birgt auch allerhand Risikien, wie wir hier wieder mal sehen.

Im Moment hilft Dir das aber nicht weiter und ich fürchte, auf lange Sicht wird überhaupt nur Geduld helfen. Zeige Dich Deinem Hund konsequent (nicht böse!) und absolut zuverlässig und zwar in Allem. Gut vorstellbar, dass er auf diese Art das Vertrauen in Dich wiederfindet, aber von heute auf morgen wird das sicherlich nicht gehen.

Das Geschäft am falschen Platz würde ich ignorieren, ich denke, hier wäre der falsche Ansatzpunkt. Der Hund weiß ja, dass er das in der Wohnung nicht darf und das Problem liegt sehr viel tiefer.

Ich kann Silent nur zustimmen. Er muß wieder Vertrauen in Dich setzen können.

L
Martina
 
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