Meine Freundin..

Smile_Terrier

Super Knochen
Hallo,
habe heute mit meiner Freundin über meine "kleine" Dobermann Hündin geredet.. und da hat sie mir erzählt, das ihre Mutter auch einen Dobermann möchte.
Ich hab sie dann auch gefragt, was sie genau mit dem Hund vorhaben (arbeits mäßig)... und sie meinte: "nichts, nur für den Garten, dass nicht immer alle einfach reinkommen, zum abschrecken!"

Das hat mich ziemlich wütend gemacht.. hab ihr auch gesagt, dass ein Dobermann ein Arbeitshund ist und auch arbeiten will und muss!
hat sie aber nicht wirklich interessiert..

Ich finde, das sie sich keinen Dobermann anschaffen sollte, weil ich denke durch solche Leute die sich einen Dobermann anschaffen, weil sie beschütz werden wollen oder nur als reinen Wachhund halten, kommen erst diese vorurteile von wegen Soka`s.
oder?

lg
Melanie
 
hallo,

ich glaub das ist egal welchen hund sich deine freundin nehmen würd. er wär so oder so arm dran, solang sich ihre beweggründe nicht ändern

das von solch einer haltung die vorurteile kommen, glaub ich aber nicht

lg
 
naja......bezüglich Vorurteile.....ich finde es schon bezeichnend, dass ein dobermann zum abschrecken her muss.
wenn der dann eigenarten in welcher form auch immer entwickelt, weil er unterbeschäftigt ist, hat das dann sowohl medial als auch für die betroffenen hunde, halter, nachbarn, besucher...was auch immer andere auswirkungen, als z.B. wenn dasselbe mit und bei einem yoki passiert.

es is völlig wurscht, welche rasse herhalten muss, um als "gartenhund" zu dienen - das ist IMMER völlig daneben.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
aber mehr aufheben wird natürlich um einen "durchgeknallten" dobermann gemacht.

insofern versteh ich schon den zusammenhang vorurteile und dieser spezielle fall schon

lg
claudia
 
Viele denken bei Dobermann, Rottweiler, Pitbull etc. halt nur "Sieht abschreckend aus, ist oft als Wachhund zu finden = Wachhund". Bei der Mentalität braucht man irgendwann einen Wachhund gegen den Wachhund, weil man mit dem nicht mehr klarkommt. Außerdem frag ich mich, wie ein Hund was beschützen soll, zu dem er keine Beziehung hat. Ich finde das traurig, soll sie sich Gänse zulegen (taugen angeblich eh mehr als Hunde als Wächter).

Ich hab mal vor ca. 10 Jahren in der Bonner Annonce folgenden Text gelesen: "Suche Dobermann als Schutzhund für meine 9jährige Tochter, die sexuell missbraucht wurde."
Ja, da dacht ich mir so einiges:
1. Nette Mutter, dieses Erlebniss ihrer Tochter öffentlich rumzuposaunen. Ich würd meine dafür, also...
2. 'ne 9jährige, ganz alleine mit nem riesigen Hund, viel Spaß. Hund zerrt, Kind plärrt, Hund unterm Auto, Kind entführt. Super Idee!
3. Schutzhund für's Kind? Dann empfehl ich erstmal ein Weilchen "Familienhund fürs Kind"? Ich meine, so ein Hund braucht Führung und Familienanschluss. Ein verunsichertes Kind? Und wenn der Hund dann "schützt", bzw. angreift, wer soll ihn dann in Schach halten? Das kleine schwache Kind? Das will ich sehen!

Hab mir den Anruf dann aus überflüssigem Taktgefühl verbissen...
 
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