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Mein Enkel ein schones Maltipoo-Welpen kaufen!

halil

Neuer Knochen
Mein Enkel (er wird diesen Sommer 10) hat seit über einem Jahr nur noch einen Wunsch: einen kleinen Hund. Und zwar hat er sich total in diese kleinen, flauschigen Maltipoos verliebt – ihr kennt die sicher, diese „Teddy“-Hunde mit lockigem Fell und großen Augen .
Er hat Bilder gesammelt, Videos geschaut und sogar angefangen, Bücher über Hunde zu lesen. Das Ganze ist also keine spontane Idee mehr.
Ich würde ihm diesen Wunsch wirklich gerne erfüllen – aber ich will auf keinen Fall irgendwo einfach blind einen Welpen kaufen und später feststellen, dass ich irgendeinen unseriösen Händler unterstützt habe oder der Hund krank ist. Man liest ja leider genug darüber…
Ich habe angefangen zu recherchieren und bin ehrlich gesagt ziemlich erschrocken, wie kompliziert das Ganze ist:
Ich habe gelesen, dass ein seriöser Züchter unbedingt Gesundheitsnachweise und Infos zu den Elterntieren geben sollte und dass man sich die Welpen am besten persönlich anschaut . Gleichzeitig scheint es aber auch viele schwarze Schafe zu geben, die einfach nur schnell Geld verdienen wollen…
Hat da jemand Erfahrungen?
 
Die wichtigste Frage ist: Was sagen die Eltern dazu?

Denn sie würden sein, die die tatsächliche Verantwortung haben!

Erstens das Geld: Sie werden alles bezahlen müssen, was so um einen Hund herum anfällt: Futter, Versicherung, Steuer, Friseur (ein Maltipoo muss genau wie ein Pudel regelmäßig zum Friseur!), Tierarzt, und last but not least Geschirr, Leinen, Liegeplätze, Spielzeug...

Zweitens die Versorgung: Wer wird tatsächlich für diesen Welpen sorgen? Das kann ein 10jähriges Kind nicht leisten. Ein Welpe ist noch nicht stubenrein, man muss sehr oft mit ihm raus, ganz in der Früh sofort nach dem Aufstehen und spätnachts vor dem Schlafengehen. Und auch später, sein Leben lang, muss man mindestens dreimal am Tag mit dem Hund raus. Der Hund muss erzogen werden, der ist nicht von selbst brav.
Hier beobachte ich regelmäßig wie neue kleine Hunde auftauchen, mit einem Kind an der Leine. Das dauert nie lang, im besten Falle übernimmt dann ein Erwachsener die Hundebetreuung - aber meistens verschwinden diese süßen kleinen Hunde einfach wieder, wenn das Kind (und die Eltern) draufkommen, dass ein Hund eben doch kein Spielzeug ist, sondern eine Verantwortung fürs Leben.

Videos, Bilder, und "sogar" Bücher bedeuten nicht, dass dein Enkel da wüsste was auf ihn zukäme. Die erzählen meistens nur wie toll das ist. Aber wenig über die Schattenseiten und die Schwierigkeiten, über das tägliche sich-Kümmern um den Hund, über die Tatsache dass man einen Hund NICHT überall hin mitnehmen kann; Hunde dürfen nicht in Schulen, auf Spielplätze, in Geschäfte, etc. Bei allen Unternehmungen die ein 10jähriges Kind machen will, muss man sich fragen ob da der Hund mit kann - und wenn nicht, wer derweilen auf den Hund aufpasst. Man kann ihn NICHT einfach irgendwo alleine lassen.

Und schließlich... Maltipoo und seriöse Züchter?
Ein Maltipoo ist ein Mix aus Malteser und Pudel. Sieht süß aus, keine Frage, deswegen werden sie ja gern gekauft. Aber es gibt keinerlei Zuchtstandard für sie, keinerlei Zuchtverband, d.h. keinerlei Aufsicht und Vorgaben für die diversen "Züchter", die machen können was ihnen beliebt, weil sie ja keine reinrassigen Hunde züchten sondern Mixe erzeugen.

Fazit:
Red mit seinen Eltern. Wenn die einen Hund wollen, und geld- und zeitmäßig in der Lage sind vernünftig für ihn zu sorgen, dann sollen sie den Hund kaufen. Wenn nicht., dann nicht.
Ich vermute ja stark dass dein Enkel dich belagert, weil seine Eltern schon strikt "Nein" gesagt haben...
 
Kurz und Knapp:
Maltipoos ist KEINE Rasse und wird von Vermehrer / Hinterhof - Verpaarungen gezeugt. Es sind Mischlinge!!! Daher gibt es KEINE Untersuchungen die Ausschlaggebend sind.
Finger weg von Designer-Hunde.

Entweder ihr entscheidet Euch für eine Rasse die auch in einem Ordentlichen Verein zB. ÖKV, VDH, SKG, ENCI ect gemeldet sind oder ihr gebt einem Hund aus einem Tierheim, generell einem Hund in Not, eine Chance!

Designer-Hunde/Vermehrer zu unterstützen ist und bleibt verwerflich.
 
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