Leute gibts, die gibts gar nicht!?

antschi

Medium Knochen
Ich hab heute eine ehemalige Kollegin getroffen, die ich das letzte mal in Tulln auf der Hundeausstellung gesehen habe. Damals hatte sie eine kleine Hündin mit, die war 9 wochen alt.(mischling berner sennenhund und hoverwart) Heute frag ich sie, wo denn der Hund ist, sagt sie, im auto weil sie kann sie nicht mit rein nehmen ins Geschäft, weil sie fürchtet :eek: sich vor allen menschen. Na also geh ich mit zum Auto, sie macht auf, und die kleine verkriecht sich ins letzte Eck vom Kofferraum :confused: ! Hab ich gfragt, was denn passiert ist. Antwort: nicht, sie is halt so , da kann man nichts machen. In der Familie sei sie aber die totale Alpha hündin und sie muss immer mit dem Hund die Rangordnung auskämpfen :confused: . Mit einem Welpen?, die is ja erst knapp 5 Monate alt?! Was muss man einem Welpen antun, dass er sich vor allen Menschen fürchtet? und wie sehen Rangkämpfe mit einem Welpen aus?
Ich hab dann meinen Mund gehalten, weil sie hat sich so in einen Wirbel hineingeredet und ich musste weiter arbeiten. Aber ich denk, viel Ahnung von einem Hund hat die nicht :mad: und ich glaub nicht, dass sie in eine HS geht!
Mir tut der Hund fast leid, allerdings weiss ich sonst nichts von der Familie, also will ich kein vorschnelles Urteil abgeben, aber komisch war das schon!

LG antschi
 
antschi schrieb:
Mir tut der Hund fast leid, allerdings weiss ich sonst nichts von der Familie, also will ich kein vorschnelles Urteil abgeben, aber komisch war das schon!

Nur zwei oberflächliche Statements dazu:

1.) Schade! (um den Hund, der mit Sicherheit nichts dafür kann und ganz bestimmt nicht so verkorkst geboren wurde wie er es jetzt offenbar ist, sondern aufgrund seines Umfeldes erst so wurde).

2.) Schei**e! (weil man da erfahrungsgemäß nichts machen kann, solange die Hundebesitzer sich (noch) im sicheren Glauben wiegen, daß es nicht an ihnen liegt, sondern der Hund eben "ganz einfach" so veranlagt ist).

Einzige Perspektive (IMO): Wenn die Besitzer des Hundes früher oder später erkennen, daß sie ein Problem im Umgang mit ihrem Hund haben (respektive das Problem, das der Hund mit seiner Umwelt hat, als ein auch und nicht zuletzt von ihnen zu verantwortendes Problem erkennen), kann man diesen vielleicht anbieten, dieses Problem gezielt anzugehen und daran zu arbeiten.

Solange diese Erkenntnis nicht da ist, wird sich nichts zum Positiven ändern, allenfalls zum Negativen, behaupte ich.
 
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