leine und ander Hunde...

hi anita! ich hab in diesem thread nur deinen letzen beitrag gelesen...kann also sein, dass ich was wiederhole oder so....

also ich denke, dass ihm die situation einfach zu viel wurde!! er war ja anfangs noch ganz ruhig oder? wie viele hunde bleiben denn ruhig, wenn sie zuerst in 10 entfernung 2 keiffen beobachten und dann die eine keiffen zu ihm kommt und vor ihm steht und ihn ankeift? das ist einfach furchtbar stressig und ich denke, dass er sich so lang es ging zusammengerissen hat und dann einfach nimma konnte!
hab jetzt noch ein bissl nachgelesen, du schreibst bei begegnungen an der leine reagiert er aggressiv! war das jetzt nur bei dem zwischenfall mit dem malteser oder schon öfter? probiers doch einfach mal (wenn möglich) mit großräumigem ausweichen! so lange bis er UND du in sicherer in solchen situationen seit! das mit dem brustgeschirr würd ich auch mal versuchen! und beobachte mal ob du vielleicht auch anders reagiesrt, wenn er an der leine wo einen hund sieht! vielleicht irritiert dich das selber auch schon! nimmst du die leine kürzer, wirst du unruhig oder irgendwas in die richtung....
lg nora
 
Ich geb meine Hunden prinzipiell keinen Beisskorb rauf. Ich weiss nicht, aber ich würds halt nicht als angenehm empfinden.
Nicht das ich etwas dagegen habe, es ist schliesslich jedermanns selbsteinschätzung inwieweit man seinem Hund den Beisskorb umschnallt-kann ein aussenstehender nicht beurteilen denn ein fremder kennt den Hund ja nicht, aber solang es nicht Pflicht ist unterlasse ich das, dann bleiben die Hunde eben im Garten, der ist riesengroß (ca.600qm) oder ich geh auf Privatbesitz sprich Gemeindegrundstücken,Teichen oder Wäldern spazieren.
Klar das nicht jeder diese Möglichkeit hat, aber ich wüsste ehrlich nicht, was ich mit dem Besitzer des Hundes machen würde, wenn sein Hund meinen zerlegt.

Für mich sind meine Hunde wie mein Kind, zwar ist die rangordnung geregelt, aber wenn jemand auf meine Hunde losgeht werd ich auch zum Tier, und da kanns mitunter schon passieren das ich verbal ausfällig werde, wenn jemand mich oder meine Hunde beleidigt, bloss weil sie dieser Rasse sind.

Die, die schreien, Kampfhunde, bösartige Hunde, agressive und unkontrollierbare Hunde, das sind solche, die meist auch Hunde haben, aber eben nur kleine "schmuser" wie sie meinen, aber wenn man sie fragt, was ihr "Keifer und Schnapper" denn wäre, wenn er die Größe einer BD oder eines Rottis hätte, dann werden sie kleinlaut, denn die meisten fürchten sich ja vor großen Hunden die viel Lärm machen, aber bei den kleinen muß mans ertragen?

Ich wechsle immer die Strassenseite, wenn mir jemand mit einem kleinen Hund entgegenkommt, weil ich immer davon ausgeh das der kleine auf den großen hinpeckt-und das beste kommt jetzt:
Die Leut mit den kleinen Hunden rufen dann über die Strasse: ist er leicht bissig weils die strassenseite wechseln?
Mit einem Lächeln auf den Lippen sag ich dann: Nee, meiner nicht, aber Ihrer schaut so aus. Kaum gesagt, in gleicher Höhe fangt der kleine dann schon zu kläffen an.

*kopfschüttel*

´hihi

aber wenn ich mich mit jemand unterhalte, halte ich prinzipiell 5m abstand, sofern diese/r einen hund mitführt.
 
Mh, war ja ne echt doofe Situation.

Also ich versuche in solchen Situationen meinen Hund mit Leckerli bzw. mit Spielzeug von dem anderen Hund abzulenken und dann zügig an dem anderen vorbeigehen.

In dieser Situation hätte ich wohl versucht die Dame darauf hinzuweisen ihren Hund nicht angeleint an einen anderen heranzulassen, naja aus den üblichen bekannten Gründen. (Gefahr drohender Rauferei usw.)

Denke es ist immer risikohaft Hunde die schon so aufgeregt sind so nahe aneinander zu lassen.

Claudia
 
vielleicht mag dein hund einfach nur nicht wehrlos sein und deshalb wird er nervös wenn andere in der nähe sind?
immerhin ist er angeleint und bekörbt und der andere ist frei beweglich...

mich wunderts ja überhaupt das jemand auf einen bulli zugeht ohne gewissen sicherheitsabstand des eigenen hundes zur sicherheit *ggg*
bin schon so geschädigt *sorry* ich weiss es sind nicht alle so, aber doch schon viele :-)
 
Jo war mutig, meiner war ja an diesem Platz nicht der einzige Pitbull.
Es waren insgesamt acht (sogenannte Kampfhunde), da wir gerade für die Sachkundeprüfung trainiert haben.
 
bei mir war das die einzige situation mit ihm, weil wir so gut wie immer ohne leine unterwegs sind und da gibts nichts....... nichtmal wenn sich ein anderer Hund ihm quer stellt und zu knurren beginnt da kann er sich schon sehr zurückhalten.... wobei da eine rauferei für mich nicht so schlimm wär, aber bei einem malteser....... der hat natürlich keine chance
Wobei ich da um sein frauerl mehr angst hatte... sie war einem herzinfarkt nahe...

würde gerne üben........aber leider komm ich nur in der stadt in solche situationen......
 
DAS 1. MAL IN DER STADT

Grüß dich Anita,

auch ich habe die Beiträge ab "Jetzt mal konkr. zu meinenm Fall mit Nico" gelesen.

Ich lese da, dass du das erste Mal mit deinem Hund in der Stadt warst.

Ich kann mir vorstellen, dass dein Hund bei diesem Ausflug viele neue intensive Wahrnehmungen verarbeiten musste.
Das hat Auswirkung auf sein Verhalten.
Ich würde dir folgendes empfehlen:
Gib deinem Hund die Möglichkeit diese intensive Umgebung der Stadt langsam vertraut zu machen.
Ein Hund ist nur wenige Minuten aufnahmefähig.
Alles was danach kommt, prallt mehr oder weniger ab (wenn du glück hast).
Oder entwickelt sich zu einem schlechten Erfahrungsschatz.

Such dir einen Teil der Stadt, wo du z. B. in Seitengassen mit Grünstreifen deinem Hund Erholungspausen geben kannst (schnüffeln, stöbern,...). Meiner Ansicht nach ist eine Hundebegegnung in diesem Fall ein zusätzlich belastender Faktor. Auch ein Spiel.
=> Ergebnis: aufgekratztes, wildes herumtollen.

PS:
Ich bin kein Anhänger von der Aussage: "Was uns nicht umbringt, macht uns härter"
=> ich glaub da eher an Abstumpfen, und das find ich nicht notwendig!

lg
Herbst
 
Hi Leute!
Ich kann persönlich bei Diva nicht von so einem Verhalten berichten! Sie ist an wie ohne Leine der Frieden in Person! Selbst wenn sie ein Hund ankeift oder so gar hinschnappen will (war bis jetzt zum Glück nur mit Beißkorb) will sie weiter zu dem andern Hund um zu spielen!
Letzens sind wir aber auf einen Westi an der Leine getroffen! Diva ohne! Die Frau kam plötzlich ums Eck und Diva hörte mal wieder nicht! (klar, war schon direkt beim hund) Also ich hin um sie anzuleinen! Da meinte die Dame auch, ich sollte sie lassen, ihr Hund würde ansonsten bös werden er könne das nicht leiden!
So etwas solls auch geben!
 
Original geschrieben von anitahartner
, aber bei einem malteser....... der hat natürlich keine chance


du darfst aber auch nicht vergessen, wie sich der malteser verhalten hat! ich würde nicht sagen, dass dein nico an der leine aggressiv reagiert, sondern dass im die situation einfach zu viel war! er ist ja auch noch ruhig gestanden als die frau+malteser bei euch gestanden ist und der kleine ihn angekeift hat, oder? es hat ihm einfach gereicht...und da er an der leine war konnte er ja nicht einfach weggehen....
aber ich würd mir jetzt nicht unbedingt sorgen machen, dass er an der leine aggressiv ist! vielleicht hätte er bei einer "normalen" hundebegegnung auch an der leine gar kein problem!
 
ich denk auch, dass es ihm einfach zuviel war

die stadt an sich bedeutet ja schon stress f ihn - wenn man bedenkt, dass er sonst landleben geniessen darf!

selbst BB der das ja schon kennengerlernt hat, wird nervös, wenn zb mehr leute, autos, kinder, hunde, strassenarbeiter, müllabfuhrmänner usw als für ihn bereits erlebt u gewöhnt unterwegs sind - ich denke den hunden fällt einfach viel mehr auf als uns

jetzt war nico schon mal mehr als ausgelastet all diese eindrücke aufzunehmen u zu verarbeiten u dann keift ihn auch noch die ganze zeit so ein kleiner von unten an - also ehrlich - mir wär da auch d geduldsfaden gerissen

ich versuch alle neuen situationen mit BB langsam anzugehen - zb bevor wir mit der u-bahn gefahren sind, haben wir erst ein paar mal i d station gesessen u nur an- u abfahrende züge beobachtet, mit viel lob dazwischen - als ihm die egal waren, kam der nächste schritt

möchtest du ihn wirkl an die stadt gewöhnen würd ich es auch erst mal langsam angehn -zB in liefering an d glan entlang zur salzach u wenn die erste aufregung vorbei ist, beim zrückgehen mal zwischen ein paar strassen auf u ab oder nur mal vorbeifahrende autos auf ihn wirken lassen - dazwischen wieder irgendwelche auflockerungen zb übungen die er echt gut kann u f die er viel gelobt werden kann

alle ausflüge mit etwas angenehmen f ihn verbinden, dann wirds schon klappen!
 
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