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Josi und Jacky

  • Ersteller Ersteller zingaro
  • Erstellt am Erstellt am
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zingaro

Guest
So heißen meine beiden kastrierten Kater. Doch leider muss ich mich von ihnen demnächst verabschieden...mein Freund, mit dem ich über ein Jahr zusammen bin, möchte gern mit mir zusammenziehen. Leider hat er eine manifeste Katzenallergie, Pusteln am Hals, blutunterlaufene Augen, zugeschwollene Atemwege sind die Beschwerden, die er bekam, wenn er bei mir am Balkon zu Abend aß. Auch diverse Therapien (Hömeopathie, Antiallergika vom Arzt, Eigenbluttherapie,...) haben nichts geholfen.
Da er sehr viel akzeptiert hat (ich habe genaue Fütterungszeiten eingehalten,...) denke ich, dass nun der Zeitpunkt gekommen ist, wo ich einen Schritt setzen muss.
Mein Kater Josi ist 3 Jahre und ist der ruhigere von beiden. Er ist ein ganz normaler Wohnungskater, relativ groß, entwurmt, geimpft und fast jeden Tag gebürstet. Sein großes Handicap ist sein Schielen, er erinnert mich an den Löwen Clarens aus "Daktari"... Josi schielt zwar nicht so arg, aber er hat Angst vor großen Höhen. Der große Kratzbaum (2,7m) wird von ihm nur bis zur zweiten Etage genutzt. Er braucht seine Streicheleinheiten und liebt es, sich in Schachteln zu verstecken.
Der kleinere von beiden, Jacky, 2 Jahre ist der Halbbruder von Josi, ebenfalls die selben Hygienemaßnahmen wie bei Josi, nur mit einem Unterschied, dass er ein rabenschwarzer Halbangora ist. Ein weißer Fleck leuchtet am Hals hervor, wenn er durch die Wohnung fegt. Er ist ein kleiner Hudriwusch... überall dran, überall drin und überall dabei. Ein Korb steht da? Ja den hab ich noch nicht inspiziert und schwups, drin ist er!!! Das ist Jacky, ein süßer, zart gebauter Kater.
Wenn sich jemand findet, der meinen Kater ein gutes zu Hause geben kann, gibt es noch einiges an Extras dazu, da ich ja auch meine Einrichtung entfernen muss. Das Katzenspielzeug, Kratzbäume und Futter geht natürlich auch mit. Ich möchte aber ihr weiteres Leben gerne (aus der Ferne) mitverfolgen. Photos und so weiter (oder auch Besuche?) wären toll. Der Gedanke an die Trennung ist schon fürchterlich für mich, deshalb möchte ich wenigstens aus der Ferne noch ein bisschen was von ihnen haben.
Josi wäre erschlagen worden, wenn er nicht zu mir gekommen wäre, er war der ausgehungertste und schwächste eines Wurfes auf einem burgenländischen Bauernhof. Ich habe ihn mit der Hand aufgezogen und wirklich viel mit ihm erlebt (negatives, wie das Erlebnis mit der Stinkwanze, als er meinte, diese fressen zu müssen und dann mit Schaum vor dem Mund vom Balkon zu mir in die Wohnung kam. Ich war total geschockt, denn ich hatte noch nie Katzen, was wußte ich, was ich machen sollte und rief verzweifelt meinen Nachbarn an. Der lachte, als er den Gestank aus seinem Mund wahrnahm und beruhigte mich, dass da nichts sein könne.) aber auch positives, was den Rahmen der Seite sprengen würde. Jacky kam auf Rat meines Tierarztes zu mir, weil ich einen 40 Stundenjob bekam und Josi begann, in die Fersen zu beißen und daneben zu machen. Zu Beginn war Josi fuchsteufelswild auf mich und schaute mich nicht an, doch bald waren die beiden ein Herz und eine Seele. Dort, wo der eine schläft, ist der andere nicht weit entfernt...*ggg*
Deshalb wäre es mir auch ein Anliegen, dass beide zusammen bleiben könnten.

Wenn mich wer sehen könnte... ich heule mir die Augen aus, wenn ich nur daran denke, sie hergeben zu müssen, sie bedeuten mir wirklich sehr viel, aber trotzdem...es geht leider nicht anders.
 
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