Ihr geht auch im Maurer Wald spazieren?

Isetta

Super Knochen
Ich gehe eher unregelmäßig im Maurer Wald spazieren, und trotzdem konnte ich selbst nun bereits 2 x denselben Hund beim Wildern bzw. Hetzen von Rehen beobachten. Und weit und breit niemand, kein Rufen, gar nix! Es handelt sich um einen großen, braunen, sehr schlank gebauten (ähnlich einem Windhund), kurzhaarigen Hund.
Und ein weiteres Mal bekam ich mit, wie ein Hundehalter den Halter eben dieses Hundes darauf ansprach, dass er ähnliche Szenen beobachtet hätte. Die Reaktion war erschreckend gleichgültig.


H A L L OOOOOOOOOOOOOOOO DA DRAUSSEN!

Was denkt sich dieser Jemand, der seinen Hund offensichtlich regelmäßig völlig unkontrolliert im Wald frei laufen lässt (natürlich auch ohne Maulkorb, was in diesem Fall aber sowieso egal ist).
Und dieser Hund ist schnell - beim letzten Mal war geschätzte 5 m hinter dem Reh, und das trotz besch...... Bodenverhältnisse (der ganze festgefrorene Haxnbrecherschnee).

Ist das notwendig?

Ist da jemand, der diese/n Hundehalter/in kennt und ihm/ihr ins Gewissen reden kann?

Oder gar diese Person selbst? Dann möchte ich Ihnen hier gar nicht sagen, was ich von Ihnen halte. Passieren kann jedem mal etwas. Aber genau 1 x!

Ich muss gestehen, ich bin derart wütend, was diese Geschichte betrifft...

Wir haben´s eh schon so schwer mit unseren Hunden. Offensichtlich zu Recht - wegen ein paar schwarzen Schafen, die weder andere Menschen noch die Natur respektieren. Das bestätigt sich leider immer wieder.

Traurige Grüße
Nicole & Isetta
 
Kann deinen Ärger verstehen.

Vorigen Sommer ließ ein Hundehalter, im Wienfluß seinen Hund Enten hetzen.
Es war eine Entenmama, die ihre kleinen Küken natürlich beschützen wollte. Was das für ein Stress, für das Muttertier und ihre Küken war, kann sich jeder gut vorstellen.
Die kleinen versteckten sich im Schilf die Mutter flatterte im letzten Moment hoch um nicht erwischt zu werden. Sie kam aber sofort wieder runter um den Hund abzulenken.
Ich stand oberhalb des Wienflusses auf einer Brücke und schrie runter er soll seinen Hund zurückrufen und ob das notwendig ist eine Entenmutter mit Jungen derart zu erschrecken.

Der Typ schimpfte aber hat sich Gott sein Dank geschlichen.
Die Entenfamilie war völlig fertig.

Es gibt leider solche Idioten. :mad:
 
Ich bin oft im Maurerwald, aber eher zu "unchristlichen" Zeiten, wo man niemanden mehr trifft - aber ich werde die Augen offen halten!!

Letztes Jahr gabs da doch auch ein Problem bei dem kleinen Bauernhof, wo frei laufende Hunde das Federvieh gerissen haben :mad:

Nein, solche Leute sind echt das letzte!!!
 
Ich wohn zwar gleich ums Eck, aber ich hab den Maurer Wald abgehakt. Nachdem mein Zwerg schon 2x von Hunden angegangen worden ist, hab ich keine Lust mehr. Genau von solchen Hunden, die frei rumrennen, ohne Beißi und sich weder abrufen lassen, noch sonst wie folgen.
Besitzer weit weg, keine Reaktion und ich bin jedes Mal dagestanden mit meinen 2 Hunden und dem fremden, der angegriffen hat. Super, da stehst mit 3 Hunden in einem Catch und der Besitzer reagiert nicht.

Nicole, kann das ein großer, brauner, schlanker Deutsch Kurzhaar oder Deutsch Drahthaar sein??? So auf die Entfernung seh ich das auch nicht so genau. War der mit einem Mann oder einer Frau unterwegs?

lg
Forintos
 
Hallo Forinthos,

nein, es war definitiv kein Jagdhund im klassischen Sinn (also was wir im Allgemeinen unter der Bezeichnung verstehen - wie eben Dt. Kurzhaar, Drahthaar, Pointer, Magyar Viszla, Weimaraner etc....).

Ich würde eher auf einen Windhundmischling tippen, vielleicht sogar reinrassig (Körperbau ähnlich einem Azawakh oder Sloughi o. ä.). Bin aber kein Windhundkenner und möchte hier keine falschen Beschuldigungen oder Verurteilungen loslassen. Freilich hab ich ihn auch nur für ein paar Sekunden gesehen.

Es war nicht viel los, als ich mit meiner Hündin spazieren war. Plötzlich ein Knacksen und dann querte etwa 50 m vor uns ein Reh in einem einzigen mächtigen Satz unseren Weg. Ich sagte nur "bleib da" und Isetta, die keine 2 m von mir entfernt war, schaute ebenfalls etwas betropetzt und blieb wie ich stehen. Natürlich spielte sich das binnen ein paar Sekunden ab. Dann seh ich ein paar Meter dahinter ein 2. Reh - NEIN - eben nicht, das war der Hund. Also farblich war er dem Reh sehr ähnlich, vielleicht etwas rötlicher.

Naja, meine Hoffnung, dass man den- bzw. diejenige(n) findet und zur Vernunft bringen kann, ist verschwindend klein.

Aber trotzdem @ALL:

Bitte Augen offen halten!!!

Die gleiche Rücksichts- und Respektlosigkeit widerfährt mir und wahrscheinlich vielen anderen hier täglich bei diversen (ungewünschten) Hundebegegnungen und Begegnungen mit Kindern, von Joggern und Radfahrern ganz zu schweigen.
Hab ich doch ernsthaft schon mehrmals zu hören bekommen: "Also wenn´s nicht wollen, dass Ihr Hund mit anderen spielt, dann dürfen´s halt da net gehen, da gehen alle ohne Leine".

Ich meine, wo sind wir hier eigentlich???

Da fehlen mir echt die Worte und ich geh weiter. Mit solchen Menschen zu diskutieren ist wohl die reinste Zeit- und Nervenverschwendung.

Das war jetzt ein - bewusst gesetzter - Seitenhieb auf die von mir "geliebte" "DER-TUT-NIX-FRAKTION". Der net, aber vielleicht meiner? Ich meine, wenn ich meinen Hund anleine, um ohne Nervenbelastung an anderen Hunden vorbeizukommen und ungestört meinen Spaziergang fortsetzen zu können, dann habe ich - verdammt noch mal - einen Grund dafür. Und ich bin weder verpflichtet, diesen irgendjemandem mitzuteilen noch mich sonst ständig mit irgendwelchen wildfremden Leuten austauschen zu müssen.
Zeit ist heute ohnehin Luxus, und die Zeit, die mir bleibt, um mich mit meinem Hund zu beschäftigen, möchte ich bitteschön genießen und mir die Leute/Hunde, mit denen ich plaudere, aussuchen dürfen.

Ich empfinde es wirklich als Nötigung, wenn mir 8 von 10 Hunden, denen ich pro Tag begegne, zum Spielen geschickt werden. WAS SOLL DAS??? Kann man bitte vorher fragen? Haben die Leute um ihre eigenen Hunde keine Angst?

So, das wars vorerst - obwohl ich schreiben und schreiben und mich ärgern und ärgern könnte.

Bin überzeugt, dass mich einige von Euch verstehen werden, denen es Tag für Tag genauso ergeht.

Die, die mir den Spaß an der Hundehaltung verderben, sind NICHT DIE BEHÖRDEN, sondern - jaja im Ernst - DIE HUNDEHALTER SELBST.

Und die, die sich im negativen angesprochen fühlen, bitte ich: Nehmt ein bisschen Rücksicht und fangt an, Verantwortung zu tragen! Ihr habt mit dem Tag, an dem Ihr Euch Euren Hund angeschafft habt, die VOLLE Verantwortung für den Hund und auch gegenüber Euren Mitmenschen und der Umwelt übernommen.

Wenn wir Hundehalter uns schon ständig in die Haare kriegen und Unfrieden herrscht: WIE SOLL DANN JEMALS FRIEDEN MIT NICHT-HUNDEHALTERN HERRSCHEN?????

Einen schönen Tag Euch allen und viel Spaß mit Euren Vierbeinern!

Liebe Grüße
Nicole & Isetta
 
Kann dich gut verstehen Nicole :mad: werde auch die Augen offenhalten, da ich auch öfter mal im Maurer Wald unterwegs bin (wenn wenig los ist) ...
 
ich kenne einen verdächtigen, auf den diese beschreibung
isetta schrieb:
Es handelt sich um einen großen, braunen, sehr schlank gebauten (ähnlich einem Windhund), kurzhaarigen Hund.
fast 100%ig zutrifft, ziemlich gut, doch dieser mir bekannte verdächtige ist nie im maurer-wald unterwegs und somit aus dem schneider ;)...

isetta schrieb:
Passieren kann jedem mal etwas. Aber genau 1 x!

hiermit muss ich gestehen, dass dem mir bekannten verdächtigen dies in den letzten 6 monaten seines hierseins beiteits zweimal passiert ist.
einmal auf einen feld bei süßenbrunn (mein fehler, dort muss man im spätherbst wohl mit hasen rechnen...), seither geht der mir bekannte verdächtige dort auch nimmer spazieren...und einmal auf der donauinsel (dort wo alle hunde rennen und von 365 tagen im jahr sich eh nur mehr 10 mal ein hase hinwagt)
bei den anderen 3 hasenbegegnungen auf der insel war das "andere ende ohne leine" schneller und der mir bekannte verdächtige wurde festgehalten.

Isetta schrieb:
Und weit und breit niemand, kein Rufen, gar nix!
wenn der (sicht)jagende hund das wild einmal gesehen hat, wird auch ein hysterisch schreiender halter nix ausrichten können (vielleicht hat er eh 2 km entfernt nach dem hund geschrien...), also mich wunderts nicht, wenn ich da nix seh oder hör...

isetta schrieb:
Und ein weiteres Mal bekam ich mit, wie ein Hundehalter den Halter eben dieses Hundes darauf ansprach, dass er ähnliche Szenen beobachtet hätte. Die Reaktion war erschreckend gleichgültig.

du wirst es nicht glauben, bei hase nr. 2 oder anders ausgedrückt bei erst und einziger gejagter hase auf der donauinsel (natürlich am we) bauten sich auch 2m und 100kg mann vor mir auf und brüllten:
"ihr hund hat einen hasen gejagt, mit dem dürfens da nur mehr an der leine gehen!!!"
und ich asoziales gfrast hab auch erschreckend gleichgültig mit einem ruhigstimmigen "ich weiß..." reagiert.

denn hätt ich zurückbrüllen sollen (am besten ebenfalls rotkopfig),
dass der mir bekannte verdächtige im abruf und auch teilweise anti-jagd-training steht?
hätt ich zurückbrüllen sollen, dass es in 365 tagen auf diesem inselteil vielleicht 10 sichtbare hasen gibt, von denen er (wenn ma den schnitt halten ;)) 2 jagen wird, was zwar für die beteiligten hasen zugegebenermaßen ziemlich scheiße is, der mir bekannte verdächtge aber trotzdem bei 2 (inselhasen) von 365 tagen dort net an der leine gehen wird?
(...und die hoffnung auf weitgehend 0 zu kommen is ja mit training a no vorhanden..)
also natürlich hätt ich zurückbrüllen können, aber wozu, der 2m mann und ich wären glaub i auf keinen grünen zweig gekommen, da der 2m mann gerade noch größeren streß als ich hatte (er musste sich zu diesem zeitpunkt aufregen - ich hatte den hund zu diesem zeitpnkt ja schon wieder) und mir vermutlich netamoi zugehört hätte (streß und lernen/zuhören schließen sich bei hund und mensch ja aus...)

wenn ich persönlich dem herrn im maurerwald sehen würde (was aber leider nie passieren wird, da der mir bekannte verdächtige ja net im maurer-wald spazieren gehen darf, da er dort nicht ohne leine laufen könnte...), den ich vermutlich daran erkennen tät, dass er MIT leine OHNE hund unterwegs is, würd ich
- freundlich ein gespräch mit ihm beginnen
- ihm voller begeisterung von plätzen erzählen, wo die hasen schon fast ausgestorben sind (siehe insel floridsdorfer brücke)
- ihm schmackhaft machen, wie toll und streßfrei dort ein spaziergang für ihn und seinen hund wäre
- ihm erzählen, wie bindungsfördernd doch ein "abruf-training" mit seinem hund sein kann
- und wenn ich raushöre, dass er doch ein tierfreund und ka reiner egoist is, ihm was von den streß der waldtiere erzählen (bei egozentrikern glaub i sinnlos...)

nein, es is nicht notwendig, dass die hundsviecher hasen jagen, und wenn dem herrn, der einen verdächtigen hält, der dem mir bekannten verdächtigen scheinbar sehr ähnlich schaut, dies 20 leute ruhig und sinnvoll erklären (vor allem ihm auch für ihn stressfreiere alternativen schmackhaft machen), hab ich in meinem (oft grundlosen) optimismus die hoffnung, dass ers auch noch mal einsehen wird...

alles liebe
mia
 
mia schrieb:
nein, es is nicht notwendig, dass die hundsviecher hasen jagen
aber ich denke bei einem reh ist das (v.a. für den jäger, wenn einer das sehen sollte :eek: ) ein bissi was anderes ...
 
Hallo Mia,

ich weiß gerade nicht, ob ich mich bestätigt oder verarscht fühlen soll. Musste ziemlich schmunzeln bei Deinen Ausführungen.

Fest steht, dass ich nicht die Zeit und auch habe, für solche Leute den Verhaltens-Therapeuten zu spielen, das überlasse ich gerne Menschen wie Dir.

Und fest steht auch, dass - sollte ich diesen Jemand jemals irgendwie festnageln können, mich kaum etwas davon abhalten wird, Anzeige wegen Tierquälerei zu erstatten. Punkt.

Denn, wie gesagt, habe allein ich ihn bereits 2 x beim Wildern gesehen, also gehe ich davon aus, dass es sich um einen verantwortungslosen Jemand handelt, der seinen Köter absolut regelmäßig quer-wald-ein rennen lässt.

lg
Nicole
 
Elli_Buddy schrieb:
aber ich denke bei einem reh ist das (v.a. für den jäger, wenn einer das sehen sollte :eek: ) ein bissi was anderes ...

...also wenns scho net notwendig is, dass die hundsviecher hasen jagen, is (daraus resultierend ;)) NATÜRLICH a net notwendig, dass die hundsviecher rehe jagen :o

wollte eigentlich
a) nur zeigen, dass jedes ding 2 seiten hat (a jagende hunde ;)) und
b) zsammscheißen der leut selten einen effekt hat (nur falls das jemand im maurer wald vorgehabt haben sollte, der dem halter begenet wäre etc. ;) - was jetzt mal a unbewiesene eventuallität is :) )

greez
mia
 
Isetta schrieb:
Fest steht, dass ich nicht die Zeit und auch habe, für solche Leute den Verhaltens-Therapeuten zu spielen, das überlasse ich gerne Menschen wie Dir.

danke, auf das mein idealismus mich noch viele jahre begleitet ;)

Und fest steht auch, dass - sollte ich diesen Jemand jemals irgendwie festnageln können, mich kaum etwas davon abhalten wird, Anzeige wegen Tierquälerei zu erstatten. Punkt.

lg
Nicole

das problem ist halt meines erachten, dass es so gut wie unmöglich ist, diese leute rechtlich zu verfolgen. du brauchst die daten, die der/diejenige sicherlich nicht freiwillig raus rückt oder du brauchst die polizei, die diese daten aufnimmt.
hab die obengenannten einmalig versucht bezüglich eines verbotenen stachelhalsbandes in ner hz zu verständigen -FALSCH - ich HAB sie verständigt, dachte aber mit leuten vom mars zu sprechen.
ich konnte ihnen schließlich aber ein "jaaaaaaaa...komma halt vorbei" abringen, das über ne halbe stunde später immer noch nicht eingehalten wurde. (obs jemals passiert is weiß ich nicht, da dann der typ mit hund samt dem stachler und eine dreiviertel stunde später auch ich weg waren...)

tja - seither verleg ich mich halt wieder aufs reden, was vielleicht auch nix bringt, aber teilweise (so traurig es sein mag) zumindest einen unterhaltungswert für mich hat uuuuuuuund vielleicht, vielleicht hilfts ja doch bei irgend jemand ;)!

freut mich dich a bisserl amüsiert zu haben :)!
alles liebe
mia
 
Also ich geh auch öfter in den Maurer Wald!
Hab aber gott sei dank nur gute Erfahrungen bis jetzt gemacht!
Aber ich geh auch meistens wenn nicht so viel los ist!
Da mein Hund ein gefährliches Monster ist :D
Wer die Meli kennt weiß was ich mein, gell Mona?! *gg*


lg elli
 
mia schrieb:
das problem ist halt meines erachten, dass es so gut wie unmöglich ist, diese leute rechtlich zu verfolgen. du brauchst die daten, die der/diejenige sicherlich nicht freiwillig raus rückt oder du brauchst die polizei, die diese daten aufnimmt.

drum hab ich ja gesagt: "sollte ich ihn jemals festnageln können...."

Ich bezweifle das natürlich selbst, musste mir einfach ein bisschen Luft machen.

Die Wahrheit ist doch, dass wahrscheinlich jedem von uns schon mal der Hund abgehauen ist, wenn´s bei mir auch schon sehr sehr lange her ist :cool: . Aber doch nicht ständig und immer in derselben Gegend. Ich würd mich in Grund und Boden genieren, wenn mich schon die Leut´ drauf ansprechen.

Dir auch alles Liebe,

vielleicht plaudern wir ja wieder mal, war echt erfrischend ;)

Nicole
 
Hallo!

Wir sind sehr oft im Maurer Wald, aber dieser Hund ist uns noch nicht untergekommen. Leider gib es im Maurer Wald, einige HUndehalter, welche ihre UNVERTRÄGLICHEN Hunde ohne Leine und Beißkorb herumlaufen lassen und auch unsere bereits einige Mal fast angefallen wurden. Mir sind bereits einige Hunde aufgefallen, welche im Wald herumliefen ohne Besitzer weit und breit, aber diese waren meit total verschreckt und ängstlich.

Wahrscheinlich wohnt der Besitzer gleich ums Eck und schickt den Hund alleine in den Wald, von diesen Personen gibt es im 23. Bezirk leider sehr viele.

Liebe Grüße
 
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