Hundesitter - Wie den richtigen finden?

Sabine&Sammy

Medium Knochen
Eigentlich habe ich ja mit meinen Eltern Traumsitter für meinen Sammy, aber was ist wenn diese mal nicht können oder sogar was mit ihnen ist? Schon länger denke ich darüber nach, einen Sitter zu finden und ihn hin und wieder zu beschäftigen, damit Sammy ihn im Notfall kennt und liebt.

Doch wie???

Wir lernten einmal eine Frau kennen, die ihr Geld mit Hundesitten verdient. Unser gemeinsamer Ausflug war privater Natur, aber ich beobachtete sie auch mit ihren Sitterhunden, ob sie denn "die Richtige" wäre. Natürlich habe ich ihr nichts davon gesagt. Lange dachte ich, es wäre okay, doch dann flippte Sammy wegen einem entgegenkommenden Hund aus. Ich erfuhr also von dieser Frau einiges über Dominanz und dass ich Sammy jetzt auf den Rücken werfen und in den Hals beissen soll.

Natürlich war das Thema "diese Sitterin" für mich erledigt. Aber was wäre, wenn ich sie durch eine Anzeige gefunden hätte, in der sie sich als "hundeerfahren" und die Betreuung als liebevoll bezeichnet hätte? Wir wären gemeinsam ein paar Mal spazieren gegangen und ich hätte mit ihr über meine Abneigung gegenüber Dominanztheorien und Gewalt gesprochen und sie hätte mir, der Kundin mit "Ja und Amen" geantwortet. Alleine mit Sammy hätte sie ihr Ding abgezogen, da sie ja so erfahren ist und ich meinen Hund ja verscheißerl.

Wie also erkennt man in einem Fremden die richtige Person zum sitten? Wie kann man wissen, dass die Person sich an meine Regeln hält, selbst wenn sie ihr vielleicht blöd vorkommen?

Oder gibt es diese Sicherheit nicht?
 
hast du denn keine Freunde mit Hunde bzw hast du vl eine gewisse "Hunderunde" mit der du regelmäßig unterwegs bist? Dann würde ich dort mal jemanden ansprechen und vl auch anbieten ihren hund zu nehmen falls sie mal dringend jemanden brauchen.

ich lernte meine hundesitterin in der hundezone kennen, sie macht das privat geht aber ansonsten nicht arbeiten und kommt jeden tag zu mittag um meinen hund zu bespaßen. ich vertrau ihr total und sie ist echt eine ganz ganz liebe. mein hund ist auch total begeistert von ihr und flippt teilweise richtig aus wenn sie hört, dass ihre geliebte sitterin gleich mit ihr raus geht :D
dank der hundezone hab ich sie schon oft gesehen und beobachten können und sie ist echt eine sehr geduldige. einmal wollte ein hund nicht kommen, rufen, leckerlie nichts hat gebracht, ist sie näher gekommen ist der hund wieder weggegangen etc aber die kam nicht aus der ruhe und hat gewartet bis sie ihn in einen geeigneten augenblick schnappen konnte ;)
 
hast du denn keine Freunde mit Hunde bzw hast du vl eine gewisse "Hunderunde" mit der du regelmäßig unterwegs bist? Dann würde ich dort mal jemanden ansprechen und vl auch anbieten ihren hund zu nehmen falls sie mal dringend jemanden brauchen.

ich lernte meine hundesitterin in der hundezone kennen, sie macht das privat geht aber ansonsten nicht arbeiten und kommt jeden tag zu mittag um meinen hund zu bespaßen. ich vertrau ihr total und sie ist echt eine ganz ganz liebe. mein hund ist auch total begeistert von ihr und flippt teilweise richtig aus wenn sie hört, dass ihre geliebte sitterin gleich mit ihr raus geht :D
dank der hundezone hab ich sie schon oft gesehen und beobachten können und sie ist echt eine sehr geduldige. einmal wollte ein hund nicht kommen, rufen, leckerlie nichts hat gebracht, ist sie näher gekommen ist der hund wieder weggegangen etc aber die kam nicht aus der ruhe und hat gewartet bis sie ihn in einen geeigneten augenblick schnappen konnte ;)
Wir kennen aus irgendeinem Grund hauptsächlich Katzenmenschen oder Hundebesitzer, denen wir unseren Hund nicht anvertrauen würden. Die paar, die vielleicht in Frage kommen würden, sind nicht so mobil, dass sie vom Gemeindebau, wo wir wohnen, zu meinem Arbeitsplatz, in dessen Nähe Sammys Ausflugszonen sind, kommen würden. Ich wart halt wohl noch bis Sammys beste Menschenfreundin (14) etwas reifer ist oder hoffe auf eine wundersame Begegnung.
 
hallo

ich kanns dir nur von der anderen seite her sagen ;)
ich nehm ab und zu hunde zum sitten (urlaub oder spazieren gehn)

Prinzipiell schauts bei mir so aus das ich einmal zu den besitzern komm oder sie zu mir und man mal guckt ob die chemie zwischen allen stimmt.
Bei Tieren die in urlaubsbetreuung bleiben is ein probetag pflicht!

Desweiteren gibts noch nen "probespaziergang" das war entweder das der besitzer den hund führt und wir uns abwechseln oder ich bin auch schon allein gegangen um zu sehen ob der hund und ich klar kommen .

ich denk mir halt wenn ich einen sitter brauch dann muss ich auch ein gutes gefühl dabei haben und die chemie muss stimmen und der hund muss mit aussuchen ;)

Lg
 
Dass dir jemand ins Gesicht lügt kannst du nicht 100%ig ausschließen, aber ich würde auch sagen vorher unbedingt zum Spaziergang und plaudern treffen und grundsätzlich klären, was die Person unter einer Mensch-Hund-Beziehung versteht. Am Besten ohne dir Anmerken zu lassen wie du das siehst - so bekommst du am ehesten eine ehrliche Antwort!
Und Erfahrungsberichte einholen! Ich würde meine Hunde niemals einem fremden Sitter anvertrauen, auch nicht nach kurzem Kennenlernen, sondern nur einer Person die ich persönlich lange genug kenne, oder die mir von vertrauenwürdigen Personen die meine Einstellung kennen, empfohlen wurde.
Leicht ist es sicher nicht einen passenden Sitter zu finden, wenn man keinen im persönlichen Umfeld hat...
 
Wenn die Chemie stimmt, ist das ja sehr schön, aber wie kann ich sicher sein, dass meine Regeln eingehalten werden, selbst dann, wenn der Sitter sie als dumm ansieht?

Ich weiß, dass Sammy in ihm neuen Situationen (vor allem wenn er Fremde an der Leine führt) lammfromm sein kann, sich aber in ihm trotzdem wieder Stress aufbaut. Jetzt sag ich zum Beispiel: "Bitte den Hund nicht mit Kindern zusammen bringen." Der Sitter probierts einfach aus und siehe da - Sammy lässt sich von den lieben, eh so vorsichtigen Kindern streicheln. Und ich wunder mich dann, warum er plötzlich Kinder wieder auf zehn Meter Entfernung verbellt.

Oder: Ich hab furchtbare Angst, dass Sammy vom Jäger erschossen wird. Lach mich ruhig aus, aber so wie der kleine Depp absolut taub wird, wenn irgendwo Wild ist. . . Woher weiß ich, dass so ein Sitter meine Regel "Wald ist immer Leine" ernst nimmt? "So a klana Hund, der mocht jo nix." höre ich ständig als Argument dafür, dass ich Sammy freilassen soll.

Wie also weiß ich, dass meine Regeln eingehalten werden, selbst wenn der Sitter den Kopf darüber schüttelt?
 
Dass dir jemand ins Gesicht lügt kannst du nicht 100%ig ausschließen, aber ich würde auch sagen vorher unbedingt zum Spaziergang und plaudern treffen und grundsätzlich klären, was die Person unter einer Mensch-Hund-Beziehung versteht. Am Besten ohne dir Anmerken zu lassen wie du das siehst - so bekommst du am ehesten eine ehrliche Antwort!
Und Erfahrungsberichte einholen! Ich würde meine Hunde niemals einem fremden Sitter anvertrauen, auch nicht nach kurzem Kennenlernen, sondern nur einer Person die ich persönlich lange genug kenne, oder die mir von vertrauenwürdigen Personen die meine Einstellung kennen, empfohlen wurde.
Leicht ist es sicher nicht einen passenden Sitter zu finden, wenn man keinen im persönlichen Umfeld hat...

Ich befürchte das auch. Danke trotzdem.
 
hi

natürlich kann man in keinen menschen reinsehen und jeder kann dir was vorlügen.
ich las prinzipiell keinen sitterhund von der leine- egal wie brav er ist (hab deswegen auch schon hunde abgelent)

was hat man als sitter davon die regeln nicht zu befolgen?
wenn der besitzer nicht zufrieden ist hat der sitter keinen hund mehr ;)

Wobei ich sagen muss ich würd gewisse regeln auch nicht befolgen- ich schlage keinen hund und nehm kein teletakt oder der gleichen da kann der besitzer hoch und nieder hüpfen.

allerding nehme ich mir das recht raus wenn zb ein hund einen kettenwürger trägt den besitzer zu fragen ob ich das gegen ein BG austauschen darf usw.
dennoch ist und bleibt es er hund des besitzers dh es gelten - in gwissen rahmen- seine regeln!

lg
 
Zuletzt bearbeitet:
hi

natürlich kann man in keinen menschen reinsehen und jeder kann dir was vorlügen.
ich laa prinzipiell keinen sitterhund von der leine- egal wie brav er ist (hab deswegen auch schon huned abgelent)

was hat man als sitter davon die regeln nicht zu befolgen?
wenn der besitzer nicht zufrieden ist hat der sitter keinen hund mehr ;)

Wobei ich sagen muss ich würd gewisse regeln auch nicht befolgen- ich schlage keinen hund und nehm kein teletakt oder der gleichen da kann der besitzer hoch und nieder hüpfen.

allerding nehme ich mir das recht raus wenn zb ein hund einen kettenwürger trägt den besitzer zu fragen ob ich das gegen ein BG austauschen darf usw.
dennoch ist und bleibt es er hund des besitzers dh es gelten - in gwissen rahmen- seine regeln!

lg

Wärst Du unter Umständen bereit, nach Wien zu übersiedeln?
 
hi

*lach* was die sitterjobs angeht wäre das sicher lohnender für mich *g*
aber haus und freund sind dagegen ;)

mußt du in mei gegend kommen *g*

lg
 
Ich habe 3,5 Jahre lang in Wien Hunde gesittet, bevor wir hier raus gezogen sind und ich kann mich Nicky nur anschließen...

ein Sitter ist nicht dazu da deinen Hund zu erziehen und ich wäre nie im Leben auf die Idee gekommen irgendetwas zu tun, was nicht abgemacht war. Ist ja nicht mein Hund :o ... abgesehen natürlich von der Idee auf Anweisung irgendwie Gewalt anzuwenden, aber ich denke Sitterhunde mit solchen Besitzern lehnt man prinzipiell ab, genauso wie solche, wo die Hunde nur 2x am Tag über ein ganzes Wochenende zum Pinkeln in den Garten gelassen werden sollen und halt noch gefüttert und Wasser gewechselt :mad:.

Ich hatte bei meinen Kennenlerntreffen in der Regel einen Fragebogen dabei, wo alles vermerkt wurde, was ich und/oder HH für wichtig empfanden. Ich fand das nicht nur für den Besitzer eine wichtige Sache sondern auch für mich. zB! Sollte der Hund Kinder gar nicht mögen, der Besitzer hat mir das aber nicht mitgeteilt und es passiert dann irgendwas, hab ich zumindest irgendwas in der Hand, weil das hätte man mir sagen müssen :o.

Hineinschaun kannst du in niemanden, das ist nunmal so. Aber prinzipiell würd ich sagen, wenn man sich die Person gut anschaut ist die Chance einen wirklich gewaltigen Fehlgriff zu machen nicht so groß. Kein Sitter hat was davon Dinge zu tun, die du nicht willst und so nebenbei ist es auch einfach nicht seine Aufgabe einen Sitterhund zu erziehen, er heißt nicht umsonst Sitter und nicht Trainer... ;)
 
Ich habe 3,5 Jahre lang in Wien Hunde gesittet, bevor wir hier raus gezogen sind und ich kann mich Nicky nur anschließen...

ein Sitter ist nicht dazu da deinen Hund zu erziehen und ich wäre nie im Leben auf die Idee gekommen irgendetwas zu tun, was nicht abgemacht war. Ist ja nicht mein Hund :o ... abgesehen natürlich von der Idee auf Anweisung irgendwie Gewalt anzuwenden, aber ich denke Sitterhunde mit solchen Besitzern lehnt man prinzipiell ab, genauso wie solche, wo die Hunde nur 2x am Tag über ein ganzes Wochenende zum Pinkeln in den Garten gelassen werden sollen und halt noch gefüttert und Wasser gewechselt :mad:.

Ich hatte bei meinen Kennenlerntreffen in der Regel einen Fragebogen dabei, wo alles vermerkt wurde, was ich und/oder HH für wichtig empfanden. Ich fand das nicht nur für den Besitzer eine wichtige Sache sondern auch für mich. zB! Sollte der Hund Kinder gar nicht mögen, der Besitzer hat mir das aber nicht mitgeteilt und es passiert dann irgendwas, hab ich zumindest irgendwas in der Hand, weil das hätte man mir sagen müssen :o.

Hineinschaun kannst du in niemanden, das ist nunmal so. Aber prinzipiell würd ich sagen, wenn man sich die Person gut anschaut ist die Chance einen wirklich gewaltigen Fehlgriff zu machen nicht so groß. Kein Sitter hat was davon Dinge zu tun, die du nicht willst und so nebenbei ist es auch einfach nicht seine Aufgabe einen Sitterhund zu erziehen, er heißt nicht umsonst Sitter und nicht Trainer... ;)


Und wie haben Dich Deine Kunden gefunden? Wenn ich mich umsehe, suchen vor allem Hausfrauen mit kleinen Kindern solche Jobs (was bei unserer Kinderproblematik nicht geht) oder es gibt Organisationen/Firmen, bei denen wahrscheinlich die Gefahr besteht, nicht die eine, regelmäßige Bezugsperson zu haben.
 
Also bei mir war´s so, dass ich meine Sitte über´s Internet gefunden habe. Wie eh schon von einigen geschrieben, gab´s auch bei mir Vorgespräche, Probespaziergänge usw.

Ich hab aber dann relativ schnell an Rocky´s Verhalten gemerkt, ob das passt, oder nicht. Er ist generell ein sehr freundlicher Hund und freut sich über alle Menschen. Vor allem über die, die ihn bespaßen oder mit ihm spazierengehen.
Ich war dann einmal krank zu Hause und da ist die eine Sitterin auch gekommen. Rocky ist kurz zu ihr hin, hat sie aber weder richtig begrüßt noch sich gefreut. Das war für mich ein Zeichen, dass da was nicht passt.

Meine jetzige Sitterin, Petra, hab ich auch über´s Internet gefunden. Mittlerweile sind wir gut befreundet und unternehmen auch oft gemeinsam was. Rocky (und jetzt auch Sally) lieben sie über alles. Wenn ich nur sage "Petra kommt" oder "fahren wir zur Petra" zuckens beide aus und vollführen einen Freudentanz :D

Und wenn sie mich besuchen kommt, bin ich bei meinen Hunden eh "abgemeldet" :D

Also ich denke, dass Dir Dein Hund da schon auch zeigt, ob´s passt oder nicht, zumindest war´s halt bei mir so :)
 
Ich kann auch nur von der anderen Seite sprechen, mein Mann sittet Hunde, da er schon in Pension ist hat er Zeit und es macht Spaß, ein bißchen Geld bringt es auch noch ein.

Mein Mann trifft sich immer vorher mit Hund und Halter, klärt alles genau ab und schaut ob die Chemie passt.
Wobei die Hunde ihn lieben, er hat einfach ein Händchen dafür, von der Leine lässt er Sitterhunde niemals, außer er ist mal in einer eingezäunten Hundezone.
Er erzieht die Hunde nur, wenn die Besitzer das auch gerne hätten, also z.B. Leinenführigkeit trainieren, allerdings massregelt er die Hunde schon, geht ja nicht, dass sie einfach machen was sie wollen. Bitte nicht falsch verstehen, nicht mit Gewalt, aber einfach mit Regeln.
Alle Hunde und Halter sind begeistert, kommt er bei der Türe rein, dann kennen die Hunde keine Besitzer mehr und sind total begeistert jetzt mit ihm raus zu gehen.

Das ist doch ein Zeichen dafür, dass die Hunde sich wohl fühlen und alles stimmt, ich an Deiner Stelle würde so etwas einfach mal arrangieren, sehen wie verhält sich der Hund wenn er vom Sitter abgeholt wird.
Schau doch einfach mal in div. Anzeigenportalen od. im Supermarkt, da sind immer viele Hundesitter drinnen und dann muss man einfach ein Gespräch führen und einen Spaziergang machen.
Den Hund auch gut beobachten, Hunde spüren sehr gut ob jemand Tiere wirklich mag od. nur so tut als ob.
LG Ingrid
 
Und wie haben Dich Deine Kunden gefunden? Wenn ich mich umsehe, suchen vor allem Hausfrauen mit kleinen Kindern solche Jobs (was bei unserer Kinderproblematik nicht geht) oder es gibt Organisationen/Firmen, bei denen wahrscheinlich die Gefahr besteht, nicht die eine, regelmäßige Bezugsperson zu haben.

ich habe damals diverse Anzeigen im Internet geschaltet und mit der Zeit hat es sich auch rumgesprochen und der eine kannte mich dann, weil er auf der Hundewiese eine andere HH mit einem Sitterhund von mir getroffen hat, etc.

wär vielleicht auch eine Möglichkeit für dich einfach mal andere Hundebesitzer bei dir in der Gegend zu fragen, wie sie das handhaben oder ob sie wen kennen, den sie dir empfehlen können. ;)
 
ich hatte übrigens mit ca 16 jahren einen Sitterhund, Labrador. Habe eine Anzeige im Internet gelesen und hatte natürlich auch Schulferien und somit Zeit :). Der Hund kam dann zu mir (uns) in die Wohnung, davor gab es auch ein Treffen zum Kenennlernen, der Hund war allerdings total brav und mit allem und jedem verträglich.

Als wenn es vielleicht wirklich nur mal für einen Notfall sein sollte oder für ein paar Tage könntest du dich auch an junge Erwachsene, oder zB Studenten wenden.
 
Tja, wird wohl lange dauern, bis ich (zufällig?) die richtige Person treffe. Ist ja - wie gesagt nur für den Notfall, jedoch würde ich denjenigen vorher alle paar Wochen anheuern, dass er im Falle eines Falles schon Sammys Freund ist. Und wer sein Freund ist, das erkennt man sehr gut, weil mein Hund jodelt, wenn er wen mag. Meine Chefin ist jeden Morgen ganz gerührt deshalb.
 
Ich kann auch nur von der anderen Seite sprechen, mein Mann sittet Hunde, da er schon in Pension ist hat er Zeit und es macht Spaß, ein bißchen Geld bringt es auch noch ein.

Mein Mann trifft sich immer vorher mit Hund und Halter, klärt alles genau ab und schaut ob die Chemie passt.
Wobei die Hunde ihn lieben, er hat einfach ein Händchen dafür, von der Leine lässt er Sitterhunde niemals, außer er ist mal in einer eingezäunten Hundezone.
Er erzieht die Hunde nur, wenn die Besitzer das auch gerne hätten, also z.B. Leinenführigkeit trainieren, allerdings massregelt er die Hunde schon, geht ja nicht, dass sie einfach machen was sie wollen. Bitte nicht falsch verstehen, nicht mit Gewalt, aber einfach mit Regeln.
Alle Hunde und Halter sind begeistert, kommt er bei der Türe rein, dann kennen die Hunde keine Besitzer mehr und sind total begeistert jetzt mit ihm raus zu gehen.

Das ist doch ein Zeichen dafür, dass die Hunde sich wohl fühlen und alles stimmt, ich an Deiner Stelle würde so etwas einfach mal arrangieren, sehen wie verhält sich der Hund wenn er vom Sitter abgeholt wird.
Schau doch einfach mal in div. Anzeigenportalen od. im Supermarkt, da sind immer viele Hundesitter drinnen und dann muss man einfach ein Gespräch führen und einen Spaziergang machen.
Den Hund auch gut beobachten, Hunde spüren sehr gut ob jemand Tiere wirklich mag od. nur so tut als ob.
LG Ingrid

Auch wenn ich Deinem Mann wahrscheinlich Unrecht tu, wäre ich schon abgeschreckt. Maßregeln. Was bedeutet das? Ich würde mir erwarten, dass der Sitter Situationen ausweicht, die schwierig werden könnten und wenns doch passiert und Sammy ausflippt, klingt "maßregeln" nach noch mehr Stress und ich müßte wieder monatelang Männern ausweichen, wie nach dem einen Vorfall, als ihn ein fremder Hundebesitzer "gemaßregelt" hat.
 
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