Hundekenner - welche Rasse sollte nicht zu Katzen&Co.

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TinaB

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Hallo an Alle!

Endlich werde ich auch Hundebesitzer!! Dauert noch ein paar Wochen, aber dann ist es soweit!

Ich fahre mit nach Bratislava und hole mir einen kleineren-mittleren Hund von einem TH, die die Hunde aus der Tötungsstation haben.
Leider weiß ich nicht, ob sie Katzen&Co leiden oder nicht leiden können. :confused:

Die meisten sagen mir immer, daß kleinere Hunde eher kein Problem sind, mit Katzen zusammenzugewöhnen.
Wie sind Eure Erfahrungen??? Schwierig oder??

Ich möchte auch keinen Welpen!!!!

Terrier und kleinere Jagdhunde sollte ich auch ausschließen!?!?!!!!

Wie sieht es mit Spaniel aus??? Der Spaniel meiner Mutter mochte niemanden!!

Danke und liebe Grüße
Tina :D
 
Ich glaub das ist nicht unbedingt Rassebedingt ob ein Hund Katzen mag oder nicht kommt drauf an welche Erfahrungen er damit gemacht hat ob er sie überhaupt kennt usw..
Hab einen Spaniel der fürchtet sich eher vor Katzen bzw. ignoriert er sie.... also das ist auch Charaktersache.
 
Ich hab gelesen, dass die Kombination Jagdhund - Katze eher nicht anzuraten ist und dass Hütehunde (Schäfer etc.) wesentlich leichter an Katzen zu gewöhnen sind.

Ich hab selber einen Golden Retriever (Jagdhund) und vor vier Wochen eine Katze dazu bekommen. Da ist zwar der Jagdinstinkt dagewesen, aber sie hat sehr schnell gelernt, wie sie mit der Katze umgehen soll und dass sie ihr nicht nachlaufen darf.

Somit würd ich sagen - es kommt viel mehr auf den Hund an als auf die Rasse. Wenn ihr in der Eingewöhnungsphase Hund und Katzen nie alleine lässt und dem Hund sofort zeigt, was er darf und wie weit er gehen kann, denk ich mal, dass das jeder Hund lernt, der keine schlechten Erfahrungen mit Katzen gemacht hat.

Haben die in den Tierheim vielleicht auch Katzen? Dann könnte man das ja mal "ausprobieren"!
 
Glaub nicht, dass das von der Rasse abhängig ist, sondern von den Erfahrungen die ein Hund mit Katzen macht. Nando ist ein Spanielmix und liebt Katzen, ebenso kenne ich etliche Terrier, die mit Katzen keine Probleme haben. Es ist wohl eher von dem individuellen Charakter des Hundes abhängig, ob er mit Katzen klar kommt oder nicht - und natürlich auch vom Verhalten der Katze.
 
Also Rasseabhängig ist die Katzenverträglichkeit nicht unbedingt. Es kommt erstmal darauf an, ist der Hund schon an Katzen gewöhnt.
Natürlich kann es bei einem Hund der einen ausgesprochenen Jagdtrieb hat zu Schwierigkeiten kommen.
 
Tina, du möchtest ja eher einen kleineren Hund, also Spaniel oder so!? Spaniels sind zwar Jagdhunde, aber können Katzen gegenüber sehr loyal sein. Unser Goldie liebt unseren Kater, obwohl er ein Jagdhund ist und fürchtet sich der Stubentiger, flüchtet er zwischen die Beine des Hundes.

Frodo hingegen, bellt die Katze zwar aus, traut sich aber nicht hin. Ich muss sagen, er kennt keine Katzen, ausser unsere zu Hause und die sieht er nicht so oft. Dementsprechend interessant ist sie. Nach zwei/drei Tagen aber ignoriert er sie und wenn er ihr zu Nahe kommt dann fährt sie ihre Krallen aus und haut ihm eine. Natürlich kann das bös ausgehen, aber ein Hund, der wirklich die Tendenz hat eine Katze zu JAGEN wird danach nicht so schnell wieder auf dieselbe Idee kommen. So war es bei Frodo, es ist bei einer "Watschen" geblieben. Wenn ich dabei bin, dann liegen die beiden auch schon mal nebeneinander.

Wenn du wirklich einen Hund erwischt, der Katzen hasst, dann wird es allerdings schwieriger. Aber die Katze hat im Normalfall bei kleineren Hunden eh das Sagen. ;)

Das alles sind meine Erfahrungen, kann sein, dass es bei anderen ganz anders war, aber du solltest dich nicht von irgendeiner Rasse abschrecken lassen.
 
ich denke auch, daß es nicht rassenspezifisch ist.

der cocker meiner mutter war sooooooo katzenfreundlich, daß wir die katzen weggeben mußten. der hätte sie zerbissen und das obwohl wir ihn als welpen bekamen und die katzen schon 9 jahre alt waren. ich vezeih das meiner mutter bis heute nicht und dem spaniel auch nicht.

scooby ist ein schäfer-mix und hat leider auch einen sehr ausgeprägten jagdtrieb und will meine katzen fangen. das ist wohl weil wahrscheinlich ein mali mitgemischt hat :(

ich glaube es kommt auf den chrakter vom hund an, egal welche rasse. einer der zu alles und jedem freundlich ist, ob zweibeiner oder vierbeiner, wird wahrscheinlich auch keinen großartigen unterschied machen ob der vierbeiner jetzt bellt oder miaut :)
 
viele von euch kannten meine bedenken. ich lebe leider mit einem katzenmörder zusammen. mein terriermix ist ein extremer jäger und hat schon vieles nachhause gebracht. als wir jeronimo letzten sommer bekommen haben, dachten wir "ob das gut geht". Pepper ist ein Terrier, durch und durch und obwohl er letztes Jahr als schon 6 Jahre ohne Katzen gelebt hat und bisher diese als Beute sah, tat er dem kleinen wehrlosen 10 Wochen alten Marillen :) Kater nichts!!!!

Es geht anscheinend in den seltensten Fällen schief!
 
Habe Pudel und Spaniel und haben gerade ein Kaninchen bekommen und obwohl sie auf der donauinsel hasen jagen (doch noch nie eines erlegt haben), sehen sie ihn eigentlich wie einen Hund, wollen mit ihm spielen und beschwichtigen ihn.

Habe es mit maulkorb und leine einfach ausprobiert und als ich gemerkt hab sie wedelt mit dem Schwanz und winselt und wenn hasi näher kommt, bleibt sie ganz steif und dreht den kopf weg. Und nun ist hasi tag und nacht frei und kein problem und das nach 7 Tagen kennen.

Die wenigsten Hunde haben mit katzen probleme, doch bei Nagetieren ist es eher heikler.

Du mußt es einfach ausprobieren, denn oft merkt man schon in den ersten zehn minuten ob es klappt oder nicht, den das gefühl sagt einem auch ob es klappen kann oder nicht!
Hoffe du findest den passenden Hund!
Liebe Grüße
Michi
 
Florentin schrieb:
Du mußt es einfach ausprobieren, denn oft merkt man schon in den ersten zehn minuten ob es klappt oder nicht, den das gefühl sagt einem auch ob es klappen kann oder nicht!
Hoffe du findest den passenden Hund!
Liebe Grüße
Michi

das ist ja mein problem, wo findet man einen hund, den man ausleihen kann....will ihn ja dann auch nicht zurückgeben müssen :(
 
Habe nur gemeint, dass es keine Garantie gibt, ob es klappt oder nicht, habe eine Bekannte mit Goldie, wo der Hund einfach immer vorm Käfig gesessen ist und sie angebellt hat, und eines Tages war die Käfig Tür offen und sie hat das Meerschweinchen tot gebissen.
Ist vielleicht ne blöde idee, aber im Tierheim Vösendorf gibt es ja auch Hasen und du könntest mit dem Hund ja vorbei gehen und schauen wie er sich verhält, wenn hinter den Gittern die Kaninchen herumhoppeln.
 
Ich denke auch, dass es nicht auf die Rasse ankommt.

Kodo war bei uns, seit er ein Baby war, nach 1/2 Jahr kam Ginger dazu (damals 1 Jahr alt), die vorher noch nie Katzen gesehen hat und es klappte wunderbar! Kodo beschützt Ginger und umgekehrt genauso :D

Geh einfach positiv an die Sache ran, wird schon schiefgehen :p
 
JETO schrieb:
Hab einen Spaniel der fürchtet sich eher vor Katzen bzw. ignoriert er sie.... also das ist auch Charaktersache.

Und ich hab einen, der nicht um die burg versteht, das Katzen ihre Spielaufforderung nicht verstehen,bzw.nicht verstehen wollen..;)
So unterschiedlich können hunde von der gleichen rasse sein..

Im übrigen,wird in den meisten Tierheimen und Auffangstadionen ein Katzenverträglichkeits-Test durchgeführt, (auf den man aber nicht immer bauen kann)..

Wünsch dir auf alle fälle alles gute und nur das beste mit deinem neuen Freund!!

Lg,Nina
 
Hallo!
Mit der Rasse hat es wirklich nicht viel zu tun.Wir hatten einen Magyar Vizsla-Podenco Mix und da waren Katzen oder unsere Zwergkaninchen (laufen frei herum) nie ein Problem.Wenn du auch einen Hund aus einer spanischen Tötungsstation helfen willst,der auch Katzenverträglich ist,melde dich bei Yera Halabi. www.tierhilfe-aktiv.de von dort hatten wir unseren Bailey.Sie lebt in Competa,das ist bei Malaga/Spanien.Die Hunde leben dort im Rudel und mit Katzen und sind daher sehr verträglich.Wenn du ihr deine Situation schilderst(was du dir von deinem zukünftigen Hund erwartest,Grösse,Katzenverträglich,Geschlecht,Alter,....)hilft sie dir gerne deinen "passenden" Hund zu finden.
L.G.Elke
 
Ich war vor zwei Monaten in der ähnlichen Situation wie du, Tina. Da mir aber schon gesagt wurde, dass Nikita sich mit Katzen versteht, war das Problem eher bei den Katzen. Ich hatte schon Angst, dass sie die volle Panik bekommen und hätte dann auch auf den Hund verzichtet. Glücklicherweise ist es so, dass Niki die Katzen ignoriert. Lucy und Luki haben die ersten Tage etwas höher verbracht (Waschmaschine, Sessel, usw.) und nach ca. einer Woche war es überhaupt kein Problem mehr.
Nikita ist ein Pinscher-Mischling, im Freien der volle Jäger, zu Hause weiß sie aber, dass die Katzen zu uns gehören.

Ich glaub auch, dass es keine speziellen Rassen gibt, die Katzen hassen. Auch muß es nicht sein, dass ein Jagdhund Katzen tötet. Eine Bekannte von mir ist Jägerin und ihr Jagdhund schläft mit der Katze zusammen im Körbchen.
Hingegen der Pudel meiner Nachbarn braucht nur das Wort Katze zu hören dreht er schon durch.

Wünsch dir viel Glück bei der "Hundesuche" :)
 
Ich würde dir grundsätzlich von einem Hund mit übermäßigen Temperament abraten und das kann man schnell erkennen.
Wenn der Hund, den du dir aussuchst sehr unruhig ist und nicht leicht zu beruhigen ist, dann werden es die Katzen, Meerschweinschen oder Kaninchen nicht leicht haben.

Ein Foxl oder ein JacRussel zum Beispiel ist so ein Energiebündel.

Aber das hängt natürlich von jedem Hund individuell ab, ich kenne Terrier, die sehr nervös und unruhig sind aber zuhause sehr gut mit anderen Tieren auskommen, die Norm ist das aber nicht.

Ich wünsche dir viel Glück und hoffe, dass du die richtige Entscheidung triffst.

LG
 
Jetzt laß ich euch etwas lesen, damit ihr mich versteht, warum ich so verunsichert bin!!

Hallo Frau Buchmann,
ich hatte noch nie ein Problem mit den Hunden, die ich geholt habe. Auch ich
habe Katzen (11 Stück) und habe mir vor 2 Jahren einen schwarzen Riesen
gehgolt, der anfänglich auf die Katzen ziemlich losgegangen ist, aber in der
Zwischenzeit funktioniert es ganz gut, im Garten passe ich stets auf, damit
ihn nicht der Jagdtrieb überkommt.
Auch andere Leute, die sich einen Hund genommen haben, haben Katzen, es
kommt immer auf die Rasse an. Einen Jagdhunf mit ausgeprägtem Jadgtrieb
würde ich mir nicht nehmen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der
arme ältere Spaniel jemandem etwas zuleide tut. Katzen gibt es nicht sehr
viele im Tierheim, die sind in Käfigen untergebracht, ich schicke Ihnen ein
Foto.....
Wie gesagt, überlegen Sie es sich und geben Sie mir Bescheid. Ich bin noch
bis Dienstag da und dann erst wieder ab dem 6.Mai.
 
Hallo Tina!
Ist wirklich schwierig!
Aber auch ein Spaniel ist oder war einmal ein Jagdhund.Er wurde speziell zum Apportieren gezüchtet.(von kleinem Wild natürlich).Da er aber etwas in Mode gekommen ist,vergessen das die Leute.Ich würde sagen,bei einem älteren Hund kommt es auf seine Erfahrungen mit Katzen an.Könnte der Hund in Österreich einen Pflegeplatz bekommen,falls es bei dir nicht klappt??Wenn ja,könntest du es probieren.Denn den Charakter eines Hundes kann man in diesen Tötungsstationen nur schwer erahnen.Sie sind natürlich alle verängstigt und unsicher.
Wie reagieren denn deine Katzen auf Hunde?(falls sie "Freigänger" sind)
L.G.Elke
 
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