Hund vom Jagen abhalten, wie konkret?

Ore-sama

Gesperrt
Super Knochen
So, einige haben ja mitgekriegt, dass meine Mutter ein Problem mit ihren neuen Nachbarn hat.

Mittlerweile kenn ich auch ein paar mehr Details.
Also, die Leute kamen aus Afrika mit ihrem dort als Wahhund (WAHAHA!!) gebrauchten Huskyrüden. Das Tier wird weder ausgeführt, noch gehört es allzusehr zur Familie, ein Hofhund eben, der ihnen ans Herz gewachsen ist.

Diesem Hund war meine Mutter so nett, ein Stück ihres Gartens abzutreten: das sind 2 Wohnugnen übereinander, meine Mutter im EG, ihr gehört der Garten, die Nachbarn über ihr hätten eine schöne große Dachterrasse.
ABER diese Leute haben sich einfach gut 10m² MEHR eingezäunt :mad: Leider steht im Mietvertrag nix von Garten und meine Mutter kann sich also auf nix berufen, damit die Leute den Zaun nach hinten verlegen müssen.
Das Vieh hat inzwischen 2 Katzen, davon ihre Lieblingskatze getötet und bis er die hochschwangere Miez, die meine Mutter jetzt auf ihrem Teil zu halten versucht, erwischt, ist nur eine Frage der Zeit :(
Außerdem brauch sie die Katzen als Schlangenfernhalter. Ich hatte ihr zwar schonmal zur Not einen kleinen Hund empfohlen, aber für Hunde is sie halt nicht zu haben.

Ich finde, diese Leute MÜSSEN Rücksicht nehmen. Meine Mutter und die Katzen haben da zuerst gewohnt und sie haben schon mehr Garten als sie durften UND meine Mutter hätte ihnen GARNICHTS abtreten müssen!!
Der Hund ist eine Innenhaltung nicht gewöhnt, macht Terz. Also kläfft und jault er, wenn er mal eingesperrt wird. Am Telefon hör ichs manchmal, muss ja ätzend sein, dadrunter zu wohnen!
Überhaupt, plötzlich taucht da ein Hund auf und macht meiner Mutter die Katzenhaltung unmöglich, kann doch nicht sein..? Is doch irgendwie rücksichtslos von den Leuten..? Auch läuft er frei durchs Treppenhaus. Meine Mutter hat Angst vor großen Hunden und müsste aber mal an die Heizung, die sich im Treppenhaus befindet.

Ich hab folgende Möglichkeiten überlegt:
1. Den Hund an eine Leine legen, die lang genug ist, dass er sich die Füße vertreten, aber keinen Schaden anrichten kann
2. Einen Maulkorb anlegen, mit dem er noch trinken und hächeln kann, nachts in einen Zwinger oder ins Haus. Und ihn herrgottnochmal erziehen, damit er auch drinnen die Klappe hält.
3. Einen Zwinger, groß genug für den Hund und katzensicher
4. Dem Hund die Dachterrasse einrichten, halt so, dass er Zuflucht vor der Sonne hat.
5. Den Hund abgeben. Was sollen die in einer so hundefeindlichen Gegend mit einem Hund, der als Wachhund einen Feuchten taugt und mit dem ja nichtmal rausgegangen wird??

Fällt euch noch was ein? Oder habt ihr Egänzungen für die Ideen oben?
 
macht ne anzeige wegen ruhestörung wenn das vieh terror macht.nebenbei kann ich mir vorstellen das man auch was machen kann wenn der hund fremdes eigentum frisst/umbringt...jeder hat seinen hund so zu verwahren das er niemanden belästigt oder schadet.....meldet es mal bei der polizei, dem ordnungsamt und dem vermieter des hauses.
 
cinqueterre schrieb:
macht ne anzeige wegen ruhestörung wenn das vieh terror macht.nebenbei kann ich mir vorstellen das man auch was machen kann wenn der hund fremdes eigentum frisst/umbringt...jeder hat seinen hund so zu verwahren das er niemanden belästigt oder schadet.....meldet es mal bei der polizei, dem ordnungsamt und dem vermieter des hauses.

das ganze spielt sich halt nur in einem land ab wo hunde nichts wert sind, so wie ich das verstanden habe...
nicht das das tier dann noch in ein th dort kommt, oder so?!? der hund kann ja nichts dafür das seine besitzer zu blöd waren ihn richtig zu erziehen.
 
Ore-sama schrieb:
Ich hab folgende Möglichkeiten überlegt:
1. Den Hund an eine Leine legen, die lang genug ist, dass er sich die Füße vertreten, aber keinen Schaden anrichten kann
2. Einen Maulkorb anlegen, mit dem er noch trinken und hächeln kann, nachts in einen Zwinger oder ins Haus. Und ihn herrgottnochmal erziehen, damit er auch drinnen die Klappe hält.
3. Einen Zwinger, groß genug für den Hund und katzensicher
4. Dem Hund die Dachterrasse einrichten, halt so, dass er Zuflucht vor der Sonne hat.
5. Den Hund abgeben. Was sollen die in einer so hundefeindlichen Gegend mit einem Hund, der als Wachhund einen Feuchten taugt und mit dem ja nichtmal rausgegangen wird??

Also du hast weiter oben geschrieben, dass sie sich ein Platzerl eingezäunt haben - stimmt das jetzt oder rennt der Hund im gesamten Garten herum?

Denn:

1. Wenn der Hund seinen eigenen Garten hat (eingezäunt) dann tut es mir leid wenn die Katzen noch extra dort reinspringen aber dann sind sie selbst schuld...
Da wird dann auch keine Leine nützen wenn die Katzen zu dem Hund hin gehen..., sowie wird eine Leine auch leicht durchgebissen...
2. Ein Maulkorb ist schnell mal unten und schaltet auch das eigentliche Problem nicht aus... Sowie Hunde bellen nun mal bzw. ein Husky jault - da kann deine Mutter eigentlich froh sein, dass es "nur" 1 Husky ist... Andererseits wenn sich die Besitzer nicht um den Hund kümmern dann werden sie ihn auch nicht erziehen...
3. Man kann wirklich alles noch so katzensicher machen, passieren kann es immer mal dass die Katze hinschaut bzw. durchkommt...
4. Dann steht er auf der Terasse und jault dort herum - ist auch nicht recht
5. Also bevor deine Mutter oder Du darüber bestimmen was die mit ihrem Hund machen sollen, dann würd ich lieber sagen - Mietvertrag aufkündigen und rausschmeißen...

@Cinquettere: Soviel ich weiß gehören die Katzen nicht mal ihrer Mutter, sie kümmert sich aber um diese...

Ich würde auch keinen Hund "Vieh" nennen welcher seine Instinkte auslebt (Husky - Jagdtrieb), welchen es durch die Katzen welche von selbst zum Hund gehen leicht gemacht wird und um den man sich erziehungstechnisch nicht kümmert...

Lg Lisa
 
ja schon,dennoch würd ich sowas in die richtung machen. wie kommen die leute dazu sich vom eigentum des nachbarn die katzen umbingen zu lassen und sich gekläffe anzuhören.ne bei aller tierliebe aber sowas muss man sich nicht aus rücksicht bieten lassen.die katzen haben der dame sicher auch was bedeutet
 
cinqueterre schrieb:
ja schon,dennoch würd ich sowas in die richtung machen. wie kommen die leute dazu sich vom eigentum des nachbarn die katzen umbingen zu lassen und sich gekläffe anzuhören.ne bei aller tierliebe aber sowas muss man sich nicht aus rücksicht bieten lassen.die katzen haben der dame sicher auch was bedeutet

Ja nur schätze ich mal dass die zuständige Polizei in Beit Hanina nicht mal ein Lächeln dafür übrig haben werden wenn ihre Mutter mit dem Problem anrückt.. Wir sprechen hier von einer Gegend in Isreal in welcher Tiere leider einen Sch****dreck wert sind... Da wird wohl Keiner weiterhelfen...

Lg Lisa
 
Also, das is so, meine Mutter is auch nur Mieterin.
Polizei und die anderen Behörden gibt's da nur andeutungsweise, so im Hitnergrund, trauen sich ab und zu mal, zu Vorschein zu kommen :rolleyes: Also "behördlich" gibts herzlich wenig, woran man sich wenden könnte.

Das Grundstück sieht so aus: 4eckig, in der Mitte das Haus. Unten meine Mutter, obendrüber diese Leute. Das Haus is komplett von Garten umgeben, der eigentlich fast ganz meiner Mutter gehört. Sie hat dann aus Gutmütigkeit eine Ecke von dem Garten abgetreten, damit der Hund Auslauf hat. Allerdings haben die Leute sich dann ne ganze Ecke mehr genommen, ohne Erlaubnis. Der Hund läuft also auf der ganzen abgetrennten Hälfte des Gartens rum, und zwar haben sie sich noch genau DIE Stelle dazu gekrallt, wo die Katzen ihren Haupteingang draus gemacht hatten.

Zum Verständis:
hund.gif


Ich nenne generell jedes Tier ein Vieh und jeden Menschen ein A-Loch, das/der mir oder denen, die mir was bedeuten, das Leben schwermachen, aus welchem Grund auch immer. Ich muss den Hund, nur weil's in seiner Natur liegt, noch lange nicht dafür mögen, dass er eine Katze, die ich mochte und auf deren Babies ich mich gefreut hab, getötet hat.
Sieh's mal so, ein etwas komisch tickender Hund könnte deinem überlegen sein, ihn für Beute halten und töten - würdest du dann immer noch ihn und seine Natur verteidigen, wenn er dein geliebtes Tier anfällt? Dazu müssen die Katzen nicht mal meiner Mutter gehören, sie kommen zu ihr, gesellen sich dazu.. wie eigene Katzen, nur mit etwas mehr Abstand eben. Sie hängt mindestens genauso an diesen Straßenkatzen, wie die Nachbarn an ihrem Hund, und so wie ich mir die Beziehung vorstelle, mehr sogar :rolleyes:

@Lisa
Tiere sind da einen Dreck wert, aber Hunde erst.. alle möglichen Haustierchen haben sie da, vom eingepferchten Vogel bis zum Kamel, aber mein Toya wurde mit Steinen beworfen und die Hunde von Kollegen vergiftet... noch so'n Grund, warum die Leute den Husky besser abgeben würden, ehe der der Nächste is.
 
E-Zaun. Katze klettert nicht mehr drüber, Hund auch nicht wenn er eine gewischt bekommt (bitte unbedingt zuerst selbst hingreifen und testen wie stark das ist, bevor ihr den in Betrieb nehmt!). Ist die einfachste Lösung, wenn auch nicht sehr "nett". Aber wenns der Sicherheit aller Beteiligten dient und der Zaun einfach nicht hoch genug ist... so eine Litze (wie bei den Weidezäunen) einziehen kostet net so viel.

Oder nen höheren Zaun machen über den der Hund nicht mehr springen kann.
 
Kurenai schrieb:
E-Zaun. Katze klettert nicht mehr drüber, Hund auch nicht wenn er eine gewischt bekommt (bitte unbedingt zuerst selbst hingreifen und testen wie stark das ist, bevor ihr den in Betrieb nehmt!). Ist die einfachste Lösung, wenn auch nicht sehr "nett". Aber wenns der Sicherheit aller Beteiligten dient und der Zaun einfach nicht hoch genug ist... so eine Litze (wie bei den Weidezäunen) einziehen kostet net so viel.

Oder nen höheren Zaun machen über den der Hund nicht mehr springen kann.
Da dachte ich auch schon dran! Der Hund kommt eh nirgends drüber, die Gärten dort sind Festungen :rolleyes: Wär natürlich ideal, die Katzen wären nicht mehr in Gefahr, der Hund kann frei laufen.
 
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