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Fahrradfahren mit Hund

  • Ersteller Ersteller inko
  • Erstellt am Erstellt am
I

inko

Guest
Hallo Forum,
bräuchte einen fachmännischen Rat, und zwar:

Ich hab einen 8 jährigen Husky mit mehreren "Vorbesitzern" zu mir genommen.
Er ist an und für sich recht brav, Bindung haben wir allerdings nicht die allerbeste. Beim Wandern und am Fahrrad neigt er dazu, das Tempo bestimmen zu wollen, sprich manchmal drängt er stark nach vor und dann wieder trödelt er und bremst mich sozusagen. Er hat gern das Ruder in der Hand.

Grad am Fahrrad neigt er bei normalen Touren dazu, wirklich sehr langsam und ohne Zug neben mir herzutrotten. Wäre grundsätzlich ok, vor allem weil er ja doch schon etwas älter ist.
ABER: Wenn uns andere Radfahrer überholen oder er einen Zug oder Autos mit Anhänger oder sonstwas sieht, beginnt er in enormen Tempo (komm mit Rad fast nicht nach) zu ziehen und würd das Tempo auch lange durchziehen.

Meine Frage nun: Soll ich ihn, natürlich aufgewärmt, sein Renntempo laufen lassen oder kanns sein dass er sich dabei sozusagen übernimmt weil er da ja eher aus einem Trieb raus Vollgas gibt?

Ich hoffe ich hab mich verständlich ausgedrückt.

Gruss, Inko
 
Grundsätzlich, wenn er aufgewärmt und gesund (Rücken, Gelenke, Kreislauf) ist, würde ich ihm durchaus wechselnde Tempi anbieten, um sein Interesse am Radfahren wachzuhalten und zu fördern. Wie lang er durchziehen darf, mußt Du natürlich entscheiden, bis zum Umfallen sicherlich nicht. Er sollte sich auf einer ruhigen Strecke anschließend schnell erholen können, ohne eine halbe Stunde pusten zu müssen.

Allerdings liesse ich mir nicht diktieren, WANN die Speedstrecke kommt, und schon gar nicht, irgendwas Interessantem nach-/entgegenzuhetzen.

Vielleicht findest Du einen anderen Hundebesitzer, der an gemeinsamen Touren Interesse hat, und kannst damit Deinem Husky das anregende Gruppengefühl bieten?
 
Hallo Vesta,

dank dir für deine Antwort.

Das was du ansprichst, nämlich dass er praktisch das Tempo diktiert, ist der Knackpunkt und ich glaub dass ich da ansetzen muss.
Wenn kein Reiz von Aussen da ist, müsste ich ihn anfeuern damit er konstant läuft. Beim Joggen ists auch nicht anders, unendliche stop-and-gos.
Dabei wärs halt schon gut, wenn er sich hie und da ein wenig auspowert.

Dass er bewegten Dingen nachhetzt dürfte irgendwie konditioniert sein. Speziell das Geräusch von rumpelnden Auto-Anhängern lässt ihn auf Hochtour fahren. Ist nicht so dass er einfach ziehen würd, er haut sich winselnd und brüllend mit aller Macht ins Zuggeschirr.
Weiss leider von seiner Vorgeschichte nix.

Gruppengefühl mit anderen Huskies wär sicher eine gute Idee, ich hab zwar eh einen zweiten Hund der frei mitläuft, dem ist das Huskygehabe aber meist ein wenig zu rauh. Ich werd mal recherchieren.

Gruss, Inko
 
Wenn er (wie beim Bikejöring üblich) dein Fahrrad ziehen soll, dann darf das nicht aus einer kurzfristigen Hetzlaune heraus passieren, sondern er sollte das als seinen "Job" ansehen. Alles andere ist nicht nur für dich als Radfahrer gefährlich, sondern stellt auch eure Beziehung auf den Kopf.

Mein Tipp: Schau erst einmal, dass das gemeinsame Laufen unter konstanter Zuglast (sprich Canicross) inklusive aller notwendigen Kommandos funktioniert, ohne dass dein Wauzel den Ton angibt, und erst dann mach dich an die Perfektionierung eurer gemeinsamen Biketechnik!

Falls du mit Husky einen Siberian Husky meinst, ist deren primäre Laufmotivation nicht das schnelle Hetzen einer Beute, sondern das Ablaufen langer Jagdpfade (und zwar im Trab). Das ist auch der Grund, warum fürs Bikejöring Hunderassen, die auf Sicht jagen und in höheren Geschwindigkeiten galoppieren, besser geeignet sind als die (allerdings ausdauernd) trabenden Sibs.

Viel Spaß beim gemeinsamen Sporteln wünsche ich euch aber schon mal!

PS.: Vielleicht wäre das was für dich, dort bekommst du kompetenten Rat!
http://www.wuff-online.com/forum/showthread.php?t=120371
 
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