Ersthund - ältere Hund - Bedenken?

zicke28

Junior Knochen
Da ihr ja schon wisst, das ich gerade auf der suche nach dem richtigen Hund für mich bin, würde mich mal wieder eure Meinungen/Erfahrungen interessieren.
Da diese vielleicht eine Hilfe für meine Entscheidung sein könnten.

Diese Frage richte ich an alle Ersthundbesitzer, oder Leute die wenig Hundeerfahrung hatten.
Habt ihr euch dafür entschieden einen ältern Hund zu adoptieren?
Wenn ja warum?
Vielleicht auch noch wenn ihr Kinder habt, hatte ihr dabei Bedenken?
Sollte man einen älteren Hund als Ersthundebesitzer nur von privat übernehmen, wo man wirklich alles über den Hund erfährt, oder ist das eurer Meinung nach nicht so wichtig?

Freu mich sehr auf eure Antworten, denn diese könnten mir wirklich weiterhelfen.
Danke für eure Hilfe
 
ich will dir ja nix aufs auge drücken, aber schau dir mal benji an ("terriermix sucht platz"):D
mein ersthund war vom tsh, die haben nicht wirklich viel gewußt/erzählt? er war aber sehr lieb und alles, die macken hat er erst durch unsere unerfahrenheit gekriegt (alleinbleiben:( :( )
die hundeangst die er hatte haben wir ihm allerdings weitgehendst abgewöhnt (naja, bis auf "killerzwerge") er war angeblich 8monate alt, also noch kein "älterer" hund, er dürfte aber geschlagen worden sein und schon einiges mitgemacht haben.
mir wär schon lieber gewesen wenn ich ein bisschen mehr von seinem vorleben gewusst hätte:confused:
andererseits hätt ich in meiner unerfahrenheit totzdem nix anders gemacht (damals war ich 18 und hatte außer einem gelesenen hundebuch überhaupt keine ahnung!)

ich wollte damals keinen welpen,weil ich angst hatte bei der aufzucht etwas falsch zu machen.
ich finde es gut,dass du dir im vorhinein so viele gedanken machst!!
 
*g* wem sagst du das,liebe pitzel!bin ja selbst leidgeprüfte terriermix untertanin! ich will halt benji helfen, und so wie ich ihn kennengelernt hab und was sein pflegepapa sagt ist er schon ein ganz lieber!
 
Also ICH persönlich würde mich wenn ich ein Kind habe entweder für einen jungen Hund entscheiden oder bei einem älteren verdammt aufpassen. Damit meine ich das ich dann schon wissen wollen würde was in seinem Vorleben so geschehen ist....also dann eher von privat.
 
als es damals (nach dem tod der 2.katze) daran ging einen passenden hund zu finden, war für mich klar, keinen welpen!!
1. weil ich echt keinen bock hatte nachts 3-12mal aufzustehen
2. die ganze arbeit eh an mir hängen bleibt
3. ich einfach einem hund aus dem tierheim ne chance geben wollte.:)

so haben wir dann halt gesucht, der hund sollte max. 18 mon. alt sein, geschlecht egal, größe bis 40 cm, helles event. struppiges fell!.....und was haben wir gekriegt BRUNO, 13 mon., rüde, damals 53 cm hoch, zwar helles fell, aber glatt und rauh, an der leine ein wahnsinniger, zu menschen eher unfreundlich, kinder naja...aber mein sohn hat sich in ihn verliebt, damals im fernseh (WDR3-tiere suchen ein zuhause!) ..und dann ich als ich im tierheim war, nur um mal zu gucken;) schon wars passiert!!

heute wollen wir ihn trotz aller probs nicht missen, er ist ein braver, verschmuster hund, der artig sein heim bewacht...nur an der leine halt...tststst. meine schwiegermutter sagt immer, wer weiß was aus ihm geworden wäre, wenn ihr ihn nicht geholt und behalten hättet! ....und genau das möchte ich mir nicht vorstellen wollen.

in diesem sinne
gute nacht
 
Original geschrieben von ratgirl
*g* wem sagst du das,liebe pitzel!bin ja selbst leidgeprüfte terriermix untertanin! ich will halt benji helfen, und so wie ich ihn kennengelernt hab und was sein pflegepapa sagt ist er schon ein ganz lieber!

Was soll ich sagen.. Das kläffen vom Shelti, der Mut vom Terrier und der Rest Dackel.
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ohje, dann steck in bruno auch ein sheltie mit drin:( kläfft er doch auch oft so....der mutige,braune terrier!!;)
 
Larry ist auch mein erster Hund und ich habe ihn mit 14 monaten geholt. Ich habe ihn zuerst auf Probe genommen um zu sehen wie er sich im Alltag benimmt, denn mir war es wichtig, daß er absolut Kinderfreundlich ist (obwohl ich zu dieser Zeit noch keine hatte) und man ihn überall mitnehmen kann. Von seiner Vorgeschichte habe ich recht viel vom Vorbesitzer und von dem TA von dem ich ihn habe erfahren.
Ich wollte auch keinen Welpen, da ich ja Berufstätig war und Angst hatte etwas in der Erziehung falsch zu machen. Ich muß sagen ich habe es nie bereut einen erwachsenen Hund genommen zu haben. Larry ist der absolute Traumersthund den ich mir vorstellen kann. Stubenrein, stundenlanges alleinlassen war kein Problem, Grundkommandos kannte er alle und man konnte ihm alles wegnehmen.....Fressen, Spielzeug usw.

Würde mir immer wieder einen ausgewachsenen Hund nehmen.

lg Nunu
 
hi!

1) besito war 5 wochen alt als ich ihn bekam. ein sandler hat ihn mir geschenkt. mittlerweile ist der gute 16. er ist ein zwergpudel-rauhhaardackelrüde.

2)tina, hsh-schäfermix, war schon 9 als ich sie bekam und lebte dann noch ganze 6 jahre bei mir, bevor ich sie einschläfern lassen musste.

3)mischa, jagdterrier-dackelmixrüde war ca 6 monate alt und ein tschechischer streuner. er wurde leider nach 1 1/2 jahren in der burggasse überfahren.

4)koffer, schäfer-dobermannrüde war 12 wochen alt wie ihn sich mein ex genommen hat. er hat ihn einem jungpunk abgenommen, der ned wirklich gut auf ihn geschaut hat. welpen nur 1x am tag füttern, ned impfen, 2 tage allein lassen usw. koffer wird im mai 8.

5)siri, mudihündin, sie war auch ca 12 wochen alt als ich sie bekam. sie ist mein erster hund den ich mir wirklich selbst ausgesucht habe. sie ist ein AL hund und aus ungarn und ist jetzt 4.

lg
 
Also meinen ersten Hund "Roxy" bekam ich ald Welpen da hatte ich noch keine Kinder.
Als die Kinder kamen hat der Hund sie zwar akzeptier aber nicht respektiert. Spielte nicht mit ihnen ließ sich auch nicht streicheln.

Als Roxy alt war nahm ich Jenny mit nach Hause (damals ca. 9 Monate)und die liebt die Kinder heiß. Allerdings mag sie fremde Kinder nicht.
Als Roxy starb nahm ich Toby(mit 2 Jahren) zu Jenny dazu, der liebt alle ob fremd oder Familie.
Also ich denke der Charakter des Hundes ist wichtiger als das Alter.
 
ich denke die wichtigste fragestellung bevor ich mir einen hund nehme,ist die "Was erwarte ich mir von meinem hund?" und zwar egal ob ersthund uder nicht.
ich wollte einen familienhund,der lustig und lebhaft ist,mit den kindern spielt,tobt und sich auch wohlfühlt dabei.ich bin ein unsportlicher mensch,also war klar,dass kein "hundesport"gemacht wird,ich spiele aber gerne mit dem hund,also eine neugierige rasse,die geistig gefordert werden muss.für mich kam auch nur eine mittlere größe in frage,vor zu großen hunden fürchte ich mich ein bissl und zu kleine gefallen mir eben nicht so gut.
wahrscheinlich könnte ich jetzt noch viel aufzählen,was für mich persönlich entscheidend war,nur eines nicht-das alter.klar wollte ich kein 13,14jähriges tier,schließlich möchte ich nicht bald wieder abschied nehmen müssen,außerdem hätte es eben nicht in meine familie gepasst.
dass mein hund fast 2 jahre war als ich ihn bekommen habe ,hat große vorteile(keine lackis am teppich...) und kaum nachteile.
dass ich nicht genau weiß was mein hund bisher erlebt hat,ist ein nachteil,weil ich ihm schlechter helfen kann seine angstknurrerei in den griff zu bekommen.aber da er menschen gegenüber so unglaublich freundlich ist,dass meine kleine ihm jeden brösel aus dem maul nehmen kann,relativiert sich für mich auch dieser nachteil,außerdem bin ich sicher,dass wir das in den griff bekommen.
zur hundeerfahrung möchte ich noch sagen,sindy ist mein dritter eigener hund,aber erst bei ihr lerne ich wirklich etwas dazu,die anderen waren eben unkompliziert!
 
falscher thread

eigentlich gehört mein unten geposteter beitrag
in "wie alt war euer hund usw"

lg
 
Für die Auswahl von meiner Hündin war mir eigentlich wichtig, dass der Hund kinderfreundlich ist (auch wenn ich noch keine habe), dass er relativ leicht zu erziehen ist (bzw. sich Fehler nicht gleich so gravierend auswirken), dass er so um die 50 cm Schulterhöhe hat und dass ich mir den Hund auch zutraue. Sind dann zu einem Golden Retriever gekommen und haben uns einen Welpen mit 8 Wochen genommen. (Hündin deshalb, weil bei dem Wurf nur ein Rüde war und der war schon vergeben.)

Im Nachhinein muss ich sagen, Golden Retriever-Hündin war die optimalste Entscheidung für mich, Welpenzeit war dafür anstrengend. Bis sie stubenrein war, bis man auch mal drei Schritte gehen konnte, ohne dass einem wer anquatscht und den Hund von oben bis unten abschmust... Dafür kann man halt sehen, wie der Hund aufwächst, kann ihn selber erziehen und freut sich über jeden auch noch so kleinen Fortschritt. Nur: Zeit braucht man halt.

Ich würde an deiner Stelle mir zuerst überlegen, was ich genau von dem Hund haben möchte - unabhängig vom Alter. Soll er extrem freundlich sein, extrem wachsam, willst du Hundesport machen, willst du eine Ausbildung mit dem Hund machen, willst du Schutz machen...
Und wenn du ungefähr einen Charakter vom Hund weißt, würde ich ins Tierschutzhaus fahren und mich dort beraten lassen! Im Moment sind dort 450 Hunde und bei allen, über die ich mich erkundigt habe, erhielt ich eine super Auskunft bezüglich Verhalten und Vorgeschichte (soweit bekannt)! Probier's einfach mal - ruf vorher an, mach dir einen Termin aus mit einer Dame von der Vergabe, damit sie auch genug Zeit hat!
 
Ja klar im Tierschutzheim wird man gut beraten..
Bitte die haben doch keine Ahnung, von den Hunden dort.
Mit viel Glück erwischt man mal eine kompetente Pflegerin.
 
Das ist dort Tagesverfassung....ob man Infos bekommt oder nicht..hatte zwar noch keine Probleme...aber viele andere haben da schon einigen mitgemacht.
 
Nachdem ich immer Welpen hatte, war mir diesmal klar: kein Welpe, weil ich auch nicht nachts 3-12 mal aufstehen wollte, und weil Welpen eben tierisch anstrengend sind - wie ein Säugling eben. Mir war wichtig, mittelgroß, sozial verträglich und kinderlieb sollte er sein. Genau das habe ich gefunden und nebenbei auch noch ein gutes Werk getan.
 
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