dogos verboten!?

devaria

Super Knochen
hi!

nachdem ich das heute erzählt bekommen hab, mir das allerdings völlig neu wäre, dachte ich mir, ich frag mal bei den soka bzw. dogo besitzern nach...


in einem gespräch über hunde und die neuerliche hundepanik heute erzählte mir meine mutter, sie hätte vor kurzem gelesen, dass (im zuge des neuen tierschutzgesetzes ?!) die haltung von dogo argentinos in wien verboten sei :confused:
hab ich ja noch nie gehört, zumal ich einige leute kenne, die dogos halten und damit noch nie probleme hatten!?

wisst ihr da mehr?

lg, dev
 
auf orf.at und news.at steht dies bezüglich was, also nicht wegen dogos, allgemein wegen bestimmten rassen, dass sie eventuell in wien verboten werden und dass ein hundeführerschein kommen soll

wenn ihr unter news.at auf österreich geht findet ihr den beitrag, eine frau sima will diese gesetze einführen

und in nächster zeit müssen wir aufpassen, es wird verschärft beisskorb und leinenpflicht kontrolliert!

in wien muss man eh nur entweder oder haben, oder? schlimm dass ich das gar nicht weiss :o
 
Davon hab ich auch noch nix gehört...kenne auch 2 Leute hier die Dogo´s halten. Ich liebe diese Hunde übrigens ;)
 
so, ich kopiere euch mal den beitrag rein, dass ihr bei interesse nicht extra auf die seite gehen müsst ;)


NEWS: Wiens Umweltstadträtin Uli Sima will einen "Hundeführerschein"

Nach Attacken-Serie: "Aktion scharf" zur Kontrolle von Beißkorb- und Leinenpflicht, "Verbrecherkartei" für auffällige Hunde

In einem Interview mit der aktuellen Ausgabe von NEWS kann sich Wiens ressortzuständige Stadträtin Uli Sima prinzipiell die Einführung eines "Hundeführerscheins" vorstellen. Nach der jüngsten Serie von Biss-Attacken vor allem gegen Kinder, meint die zweifache Mutter: "Das Problem sind nicht die Hunde sondern ihre Halter. Daher befürworte ich prinzipiell die Einführung eines Hundeführerscheins." Schon jetzt gebe es, so Sima, in Wien den Anreiz für Hundebesitzer, bei Absolvierung einer diesbezüglichen Ausbildung ein Jahr von der Hundesteuer befreit zu werden.

Außerdem kündigt Sima für den Herbst eine "Schwerpunktaktion" zur Überwachung des geltenden Beißkorb- und Leinenpflicht an. Sima: "Diese Verordnung ist in Vergessenheit geraten. Wir werden daher ab September verstärkt Kontrollaktionen durchführen."

Simas schärfste Ankündigung betrifft jedoch die Nutzung der "Hundechips" als Verbrecherkartei für Hunde. Problematische Tiere, so Sima, könnten in einer elektronischen Datenbank erfasst werden und bei einschlägigen Vorfällen rasch identifiziert werden.

An ein Totalverbot "gefährlicher" Rassen denkt Sima jedoch nicht: "Das wäre ja so, als würde man bestimmte Automarke verbieten."



von orf.at

Sima überlegt "Hundeführerschein"
Nach Vorfällen mit Hunden überlegt Umweltstadträtin Uli Sima (SPÖ), einen Hundeführerschein einzuführen. Auch eine Schwerpunktaktion zur Überwachung der Beißkorb- und Leinenpflicht ist geplant.


Problem am anderen Ende der Leine
"Nicht die Hunde sind das Problem", zeigt sich Sima überzeugt. Das Problem sei am anderen Ende der Leine. Am Hundehalter liege es, ob ein Hund friedlich oder aggressiv erzogen werde, sagt Sima.

Laut Sima sollte es daher zumindest eine Schulung von Hundebesitzern geben, die problematische Zwischenfälle mit Hunden verhindern sollen. Im Herbst will Sima mit Experten beraten, welche Schulungen sinnvoll wären.

Auch über Totalverbot gefährlicher Rassen diskutieren
Man könne über einen "Hundeführerschein" genauso diskutieren wie über ein Totalverbot bestimmter gefährlicher Hunderassen, so Sima auch in der aktuellen Ausgabe des Wochenmagazins "News".



Anreize schaffen
Eine weitere Bürokratisierung oder "reines Bestrafen" will Sima nicht. Schon jetzt gibt es in Wien aber finanzielle Anreize für Hundehalter, entsprechende Kurse zu besuchen. Jeder, der eine Hundeausbildung macht, wird ein Jahr von der Hundesteuer befreit.

Für den Herbst hat Sima zudem eine Schwerpunktaktion zur Überwachung der Beißkorb- und Leinenpflicht in Wien angekündigt.


schon interessant, zwei beiträge zum selben thema und in deinem einen heisst es zum verbot jein und beim anderen nein. das nein gefällt mir natürlich besser, aber das sieht man mal wieder wie die lieben herrn reporter berichten :mad:
 
Prinzipiell find ich die Sache gar nicht schlecht (natürlich nicht das Dogo-Verbieten!) Immerhin kommen sie den Hundehaltern ja auch entgegen mit der einjährigen Steueraufhebung. Und ich find das gut, an das Problem, das offensichtlich da ist, so heranzugehen. Sie will ja sogar mit Experten beraten, welche Schulung da am besten wäre. Also als Problemlösung würde mir persönlich auch nichts besseres einfallen, eigentlich nur diese Lösung.
Freuen wir uns doch mal, dass wir auch Poltiker haben, die Hunde verstehen (das Problem ist am anderen Ende der Leine usw.)! :)
Es könnte (siehe Deutschland) ja auch viel schlimmer sein.

P.S.: Es zeigt uns nur wiedermal, dass man nicht jedem Bericht gleich Glauben schenken sollte. Wissen ist immer besser als mit halben Infos aufregen.
 
es ist in wien verboten "kampfhunde" zu erwerben/züchten/halten/was immer.

ABER es gibt KEINE rasseliste. also schließe ich daraus, dass es verboten ist, hunde jeder rasse zum zwecke des hundekampfes zu erwerben/züchten/halten/was immer.

klarer?
 
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