• Liebe WUFFler, Clubber und andere Forum-Nutzer!

    Leider müssen wir euch mitteilen, dass dieses Forum zum 31. März 2026 dauerhaft abgeschaltet wird.

    Bedingt durch interne Umstrukturierungen (und u.a. auch geplante Seitenmigrationen) werden wir das Forum ab dem 01.04.2026 leider nicht mehr weiter betreiben. Die Seite wird ab diesem Datum nicht mehr aufrufbar sein. Wenn ihr mit Bekannten und Freunden aus diesem Forum weiter in Kontakt bleiben möchtet oder andere Inhalte habt, die euch wichtig sind, sichert diese bitte bis spätestens zu diesem Datum! Danach kann nicht länger auf die Inhalte zugegriffen werden. Selbstverständlich werden nicht nur alle Beiträge und Medien dauerhaft entfernt, sondern auch alle Nutzer- und personenbezogenen Daten.

    Wir sagen DANKE an euch für die Zeit bei- und miteinander und würden uns freuen, den einen oder anderen vielleicht im DER HUND Club oder auf derhund.de einmal wiederzusehen!

    Liebe Grüße und au revoir!

    Euer Team von DER HUND Club

Dogge greift Kind an

JoyShela

Profi Knochen
Es war gegen 17.45 Uhr, als in der Polizeiinspektion in Giesing ein Notruf einging: Ein Hund habe ein Kind angefallen. Als die Beamten am Waldrand bei der Unterhachinger Isartalstraße eintrafen, fanden sie das Mädchen reglos am Boden liegend vor. Es blutete am Kopf, so Polizeisprecher Damian Kania. Eine Frau warf sich immer wieder schützend über das Kind, um die Attacken des Hundes abzuwehren. Die etwa einen Meter große und gut einen Zentner schwere Dogge aber ließ sich nicht beruhigen. Erst den Polizisten gelang es, das Tier wegzutreiben. Um Schlimmeres zu verhindern, sahen sie sich gezwungen, die Dogge zu töten.
Wie sich herausstellte, handelte es sich bei der Frau, die das Mädchen schützte, um die Hundehalterin. Die 41-Jährige hatte zusammen mit der Vierjährigen und deren elfjährigen Schwester im Perlacher Forst ihre drei Hunde, darunter zwei Doggen, ausgeführt. Die Mutter der Kinder sei mit dem Ausflug einverstanden gewesen, die Familie sei offenbar mit der Hundebesitzerin befreundet. Eineinhalb Stunden lang hatte der Spaziergang schon gedauert, ohne dass es Probleme gegeben hätte. Das änderte sich, als die Vierjährige sich nach einer Blume bückte. Unvermittelt griff die offenbar nicht angeleinte schwarz-weiße Deutsche Dogge an. Auch unabhängige Zeugen, die der Frau helfen wollten, bestätigten, dass die Dogge nicht mehr ablassen wollte. Die Herkunft des Tieres ist bislang nicht geklärt. Laut Polizei habe die Besitzerin es von einer fremden Familie vermittelt bekommen, die Dogge sei erst seit einer Woche beim neuen Frauchen gewesen.
Ein Rettungswagen brachte das Kind ins Krankenhaus. Dort stellte sich heraus, dass seine Verletzungen nur leicht waren: Biss- und Risswunden an Armen, Kopf und Rumpf. Die Frau sei von ihrem Tier leicht an Kopf und Rücken verletzt worden. Die psychischen Folgen dürften jedoch enorm sein, ein Kriseninterventionsteam musste alle Beteiligten betreuen. Um den Hund abzutransportieren, bedurfte es dreier Männer der Freiwilligen Feuerwehr Unterhaching. Bei der Obduktion soll nun geklärt werden, ob womöglich eine Krankheit den Hund so aggressiv gemacht hat. Gegen die Tierhalterin erging Anzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung.
 
Oben