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Im November 2002 wurde vom Vorstand des ÖKV eine neue Österr.Prüfungsordnung beschlossen, die im März 2003 als Österr.Prüfungsordnung Ausgabe 2003 veröffentlicht wurde und einige Änderungen enthält.
Begleithundeprüfung Stufe A (BgH-A)
Alter des Hundes: mindestens 12 Monate (auf den Tag genau)
Inhalt des Kurses und der Prüfung: Geradeaus gehen, Wendungen, Gangarten, Sitzen aus der Be-
wegung, Ablegen aus der Bewegung, Stehen aus der Bewegung, Leinenführigkeit unter Ablenkung,
Alleinelassen.Alle Übungen weden mit Leine ausgeführt.
Begleithundeprüfung Stufe 1(BgH-1)
Alter des Hundes: mindestens 12 Monate (auf den Tag genau)
Inhalt des Kurses und der Prüfung: Teil 1 entspricht in etwa der BgH-A es entfallen nur einige Elemente, es wird hier mit der Leine gearbeitet.Der Teil 2 die Freifolge wird, wie der Name schon sagt, ohne Leine ausgeführt und es kommen Elemente wie Absetzen aus der Bewegung und Entfernen des Hundeführers,mit Rückkehr wobei der Hund sitzen bleiben soll, Ablegen aus der Bewegung, Entfernen des Hundeführers und Hereinrufen des Hundes mit anschließenden Vorsitzen und Grundstellung.
Begleithundeprüfung Stufe 2 (BgH-2)
Alter des Hundes: mindestens 14 Monate (auf den Tag genau)
Entspricht mit den Teilen 1 und 2 der BgH-1,als Teil 3 noch bring eines vom Hundeführer geworfenes Bringholzes und Voraussenden mit Hinlegen .
Begleithundeprüfung Stufe 3 (BgH-3) Neu
Alter des Hundes: mindestens 15 Monate (auf den Tag genau) Entspricht der BgH-2 nur entfällt die Leinenführigkeit und es kommt ein Klettersprung über eine Schrägwand (140 cm) mit Bringholz und Rückruf, Vorsitzen, Bringholzübergabe und Grundstellung.Die Reihenfolge der Übungen werden mit Ausnahme der Freifolge vom Leistungsrichter gelost, die dann von allen Teilnehmern gleich durchgeführt werden müssen.
Diese Kurse werden allgemein als Unterordnung bezeichnet.
Je nach Größte, nicht nach Rasse, können die diversen anderen Arbeiten gelehrt werden.Auch auf die Veranlagung des Hundes ist maßgebend.Die jeweiligen Kursleiter werden entsprechend beraten.
Nicht vergessen soll auf den Hundesport werden,wobei Hundeführer und Hund eine Einheit sein sollen.
Breitensport, als Familiensport gerne bezeichnet, kann schon während der Unterordnung betrieben werden.
Agility,ist eine, von vielen Hunden gerne angenommene Sportart.Es geht da über "Stock und Stein".
Slalom, Wippe, Tunnel, Sprung usw.verlangen Hundeführer und Hund einiges an Kondition ab.
Eine Sportart die besonders bei Vorführungen von Zusehern begeistert aufgenommen wird,da der Hund ohne Halsband und Leine, nur durch Zurufe und Handzeichen des Hundeführers die Hindernisse korrekt bewältigen muß.
(ÖPO-1 bis 3) in drei Stufen mit Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzarbeit.
Fährtenhundeprüfung (FH-1 bis 3) in drei Stufen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden.
Ausbildung zum Therapiehund ist eine ausgesprochen soziale Arbeit um alten oder kranken Menschen Freude zu bereiten.
Es gibt dann noch eine Reihe von Spezialausbildung wie Blindenhund, Lawienensuchhund,
Begleithund für Körperbehinderte usw.
Obedience
In Österreich wird seit 1990 Obedience (Gehorsam) gelehrt.Von Englamd kommend, sind heute die nordischen Länder, besonders Schweden, da dieses Land Mitglied der FCI ist, hat man die schwedische Prüfungsordnung übernommen, führend, sie wird aber leider ständig geändert.In Österreich lehrt man drei Prüfungsstufen, wobei GH1 und GH2 national und GH3 inernationale Bestimmungen hat.Das Alter des Hundes 12,14 und 15 Monate für die jeweiligen Prüfungen, wobei es ein rein theoretische Alter ist, da meiner Erfahrung nach eine vorzüglich bestandene BgH-2(Mindestalter 14 Monate), wohl nicht verlangt, aber erforderlich ist.Hundeführer und Hund müssen eine Einheit sein, dazu gehört viel Geduld und Achtung auf die Körpersprache.Eine besondere Rolle spielt hier ein erfahrener Kursleiter oder Trainer, nicht wie es vorkommt,daß er die Kommandos, sogar bei der Prüfung,von einem Zettel herunterlesen muß.Ein Maß an Intelligenz ist eben erforderlich, da die Kommando zum Teil in sehr rascher Folge gegeben werden müssen,wobei bei den Prüfungen auf exakteste Ausführung besonders geachtet wird, also auch vom Leistungsrichter wird ein Maß an Können verlangt.
Aus was besteht nun der ganze jeweilige Durchgang:
GH-1
Ablegen in der Gruppe (mindestens 3 Hunde)
Leinenführigkeit
Freifolge
Absetzen aus der Bewegung
Ablegen mit Herankommen
Freisprung über die Hürde
Voraussenden
Bringen
Identifizieren
GH-2
Ablegen in der Gruppe
Freifolge
Absetzen aus der Bewegung
Absetzen aus dem Schritt
Hereinrufen mit Abstellen
Voraussenden mit Anweisung
Freisprung über die Hürde
Bringen auf Anweisung
Identifizieren
Kontrolle auf Distanz
GH-3
Absitzen in der Gruppe
Ablegen in der Gruppe
Freifolge
Abstellen,Absitzen und Ablegen aus der Bewegung
Hereinrufen mit Abstellen und Hinlegen
Voransenden mit Anweisung
Bringen auf Anweisung
Bringen über die Hürde
Identifizieren
Kontrolle auf Distanz
Die Beschreibung aller dieser Übungen würde den Rahmen dieser Information sprengen.Da sich dafür Hundeführer interessieren werden, die schon einige Kenntnisse haben, auch gar nicht notwendig.Wichtig ist, daß die einzelnen Übungen solange gelehrt werden, bis Hundeführer und Hund sie wirklich einwandfrei beherrschen.Die einzelnen Übungen werden bei einer Prüfung, nach Punkten gewertet,mit einem Koeffizienten von 2 bis 4, dadurch wird die Schwere der Übung gewertet,multipliziert.Von besonderer Wichtigkeit ist, wie schon am Anfang angedeutet, die Bindung zwischen Hundeführer und Hund, wo besonders die Körpersprache besonders wichtig ist.Geduld und Ausdauer ist eine Voraussetzung, aber Überforderung des Hundes ist zu vermeiden.Ein Kursleiter wird da immer mit Rat zur Seite stehen, daher ist es wichtig, daß er nicht nur das nötige Können besitzt, sondern auch im Stande ist das Vertrauen des Hundeführer und des Hundes, zu haben.Also das Vertrauen muß unbedingt da sein.
Die Rasse und Größte des Hundes ist nicht vorgegeben, da aber Sprünge verlangt werden,ist eine Untersuchung auf die Tauglichkeit durch einen Tierarzt dringendst anzuraten.