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Heißhunger wechselt mit Appetitlosigkeit

OldHag

Super Knochen
Wir, inkl. TA, sind im Moment etwas ratlos, Tessa verweigert seit ein paar Wochen immer mal wieder für ein bis zwei Tage ihr Futter, um dann alles, was ihr angeboten wird oder erreichbar ist in sich rein zu stopfen und wenn es nach ihr ginge noch mehr.
Nach dem Befund.vor einem Jahr hat sie wieder etwas über 3 Kilo zugenommen, die Blutwerte, auch die Leberwerte sind ausnahmslos alle im grünen Bereich, Zähne altersgemäß okay, Arthrose noch ohne große Beeinträchtigungen. Kurzum keiner kann sich ihr Verhalten erklären. Das Problem ist, dass sie über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen fressen soll, um die Verdauung bzw die Leber nicht zu sehr zu belasten.
Vielleicht hat ja hier jemand eine Idee, weshalb sie das tut.
 
Schilddrüse?
Fremdkörper im Magen? (Das hatte Kiki mal - man konnte im Röntgen sehen dass da irgendwas zusammengeballtes drin war. Sie bekam dann Sauerkraut in Mengen, was das Problem glücklicherweise gelöst hat)

Wie geht es ihr sonst? Übelkeit, Unruhe?
 
Blutwerte sind alle gut, auch Schilddrüse und gsd auch Leberwerte. Fremdkörper eher nicht, sie ist altersentsprechend munter und frech, nur nach einer längeren Ruhephase hechelt sie, meistens an den Fredstagen, Herz ist aber auch abgeklärt.
 
Weil du schreibst Heißhunger - hat sie denn früher ein anderes Fressverhalten gehabt? Kiki frisst auch alles was sie nur erwischen kann, da gibts keine Grenze für sie. Mäkeln ist nicht ihr Ding. Ist bei ihr aber ihr normales Verhalten - umso besorgter bin ich wenn sie mal nicht fressen will.
 
In den ersten paar Tagen bei uns hat sie alles inhaliert, was sie als fressbar ansah. Aber das hat sich gelegt und sie hat dann meistens zügig, aber nicht gierig gefressen. Erst sie die schlechten Leberwerte hatte, hat sie Fressen verweigert. Aber das hat sich nach der OP wieder gegeben. Im Moment schwankt sie zwischen stehenlassen und runterschlingen inkl. mehr verlangen,
 
Nachtrag, wenn sich die Toni anschleicht, um im Napf zu picken oder sogar nur durch die Terrassen das Futter anpeilt, frisst Madame ein paar Happen und steht dann drüber und fixiert das Huhn, bis die Leine zieht.
 
Kiki würde sich auch nie und nimmer von jemandem (außer mir) was Fressbares wegnehmen lassen.
Tatsächlich gabs mal beim Gassi eine ziemlich unerwartete Beinahe-Keilerei mit einem andern (bis dahin nicht beachteten) Hund, als beide im gleichen Moment ein verwaistes Keks auf dem Gehsteig erspähten.
Sagenhaft, diese blitzartige Eskalation. Zum Glück haben beide Fraulis schnell genug reagiert und ihren jeweiligen Drachen zurückgerissen, es gab keine Verletzten
 
Ich hab da jetzt natürlich auch überhaupt keine Fachkenntnis. Aber folgender Gedanke: Bei einem Menschen (wenn er nicht sprechen kann und daher nicht sagen kann, warum er an manchen Tagen nichts zu sich nehmen will) würde ich als erstes an Beschwerden denken, die eben nur fallweise auftreten - z.B. "Sand" in der Gallenblase, was an manchen Tagen eben Choliken und Übelkeit machen kann - und wenn der "Sand" dann durch den Gallengang durch ist, sind die Beschwerden weg und der Appetit wie üblich da - u.U. sogar mit "Aufholbedürfnis".
Angeblich gibt's Gallensteine ja auch bei Hunden - vielleicht wäre etwas in diese Richtung denkbar?

Liebe Grüße, Conny
 
Der Gedanke stand auch im Raum, aber alle Nieren- und Leberwerte sind im Moment gut. Tüddelig wird sie schon ein bisschen, aber das haben wir mit Karsivan gut im Griff und dagegen spricht auch, dass sie sich offensichtlich abends an den "Hungertagen" nicht wohl fühlt.
Wie gesagt auch der TA findet nichts, wir beobachten weiter. Blut wird ja eh relativ engmaschig überprüft.

Futterdemenz hatte sie übrigens im Gegensatz zu den Kindern, Hühnern und Terrortieren nie,
;)
 
Oje, was muss die Arme für Schmerzen gehabt haben! Wie schade dass sie nichts sagen konnte - aber doch wie gut dass du sie so beobachtet hast und doch noch erkannt hast was los ist!
 
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