Mein 1. Hund - Was sollte ich alles wissen?

Betty Moose

Anfänger Knochen
Liebe Hundefreunde,

seit längerer Zeit wünsche ich mir schon einen Hund!
Mitlerweile habe ich schon einige Hundezeitschriften bzw. Hundbücher gelesen, dennoch hab ich noch immer das Gefühl ich weiß viel zu wenig.
Hoffentlich könnt iihr mir etws weiterhelfen.
Eventuell auch mit Buchtipps.

Zurzeit wohne ich mit meinem Freund in einer 93qm Wohnung, denke das ist groß genug für einen Hund. Weiters haben wir schon ein fast 6 Jahre junges Häschen, welches sehr interessiert an anderen Tieren ist. Neulich beim Tierarzt war er sorag von den 5 Hunden begeistert und wollte mit ihnen spielen. Und das schönste ich kann den Hund mit in die Arbeit nehmen.

Bei der Rasse bin ich mir noch nicht ganz sicher, sollte aber auf keinen Fall ein Jagdhund sein, schon wegen dem Hasen nicht.
Mein Freund würde gerne mit unserem Hund laufen gehen und ich möchte gerne mit ihm Agility machen.
In die engere Auswahl wäre der Langhaar Collie bzw. der Aussie.

Ganz wichtig ist mir auch eine gute Hundeschule, möglichst in Wien!
Ich hoffe ich habe nicht allzu dämliche Fragen gestellt.:)

Danke für eure Hilfe
Liebe Grüße
 
Hallo Betty
Wenn du ein wenig Lektüre gelesen hast und dich über Rassen richtig informierst, kann nicht all zu viel schief laufen. Agility, Hundeschule und einen Arbeitsplatz bei dem man den Hund mitnehmen kann... Das sind alles gute Voraussetzungen und Ideen.

Wenn du dich für einen Aussi entscheidest solltest du dich sehr gezielt über die Rasse informieren. Du wirst dir ein Arbeitstier ins Haus holen welches eine Alternativ Beschäftigung haben möchte. Agility ist da eine gute Idee.

Was den Hasen angeht. Da würde ich nicht zu viel erwarten.
Ob Jagdhund oder nicht. Hasen sind "eigentlich" Futter. Hart aber ist so.
Aber du kannst ja beiden ein schönes Leben bieten ohne das sie miteinander "spielen" he he he.

Kosmos führt über sehr viele Hunderassen Bücher. Diese liegen nicht ganz verkehrt in dem was sie schreiben und gerade beim "Arbeitenden" Hunden solltest du dich wirklich gut informieren.

Aber ich finde was du schreibst hört sich klasse an.
Wenn denn nur jeder angehende HH solche Möglichkeiten seinem Hund bieten könnte :-D.

Ganz viel Glück mit der Wahl der Rasse und speziell dem Hasen drücke ich die Daumen :sweatdrop:
 
Ich drau mich mal als erstes :o
Also was ich immer allen sage, wenn sie sich überlegen ihren (1. Hund wohlgemerkt) zu holen ist - bitte, bitte nehmt euch keinen Welpen, sondern einen älteren, gereifteren Hund.
Auch um ein Gefühl dafür zu bekommen und die Erfahrungen, dann später an einem jungen Welpen weiterzugeben.
Und am besten hierfür, dann ins Tierheim gehen, es ist pumpvoll mit älteren Hunden, und auch unsere Oldies brauchen Liebe und ein Leben mit ein bisschen Wärme. (ein wenig pathetisch ich weiß :o).
Aber wenn ich das was ich dir rate nicht ernst meinen würde, würde ich es auch nicht schreiben.
Vorher ein gutes Buch über Hunde besorgen, da können dir aber andere besseres Tipps geben.
Und am allerbesten, Spaziergehfreunde finden, zum gemeinsamen Austausch und zur allgemeinen Gaudi der Hunde, dann sollt nicht mehr viel schief gehen. Viel Spaß :D

Oh doch nicht die erste - zu spät ;-))
 
Hallo Betty.

Als erstes find ich es mal ganz toll dass du dich informieren willst und dies nicht erst dann tust, wenn der Hund schon eingezogen ist.
Ich denke, die Voraussetzungen sind super, dennoch sollte der Hund lernen auch mal alleine zu bleiben ohne dir die Wohnung umzubauen.

Mit den beiden Rassen kann ich leider nicht all zu viel anfangen, aber der Aussie ist meines Wissens nach ein recht arbeitsfreudiger Hund. (Clau04 hier im Forum züchtet Collies und kann dir bei dieser Rasse sicherlich weiterhelfen)

Wenn du einen Rassehund willst, dann bitte nur über einen seriösen Züchter (ÖKV/FCI), und nicht von Vermehrern. Oder aber du nimmst dir einen bereits erwachsenen Hund aus dem Tierheim, erwachsene Hunde haben auch sehr viele Vorzüge. :D

Generell würde ich mir noch über die Finanzen Gedanken machen, was ist wenn der Hund krank wird, was ist wenn er sich was bricht usw., das geht gleich mal in den 4-stelligen Bereich.
Ansonsten wäre es sinnvoll sich auch noch über Futter zu informieren, was ist gut, was ist weniger gut oder sogar schlecht.

Liebe Grüße
 
Zurzeit wohne ich mit meinem Freund in einer 93qm Wohnung, denke das ist groß genug für einen Hund. Weiters haben wir schon ein fast 6 Jahre junges Häschen, welches sehr interessiert an anderen Tieren ist. Neulich beim Tierarzt war er sorag von den 5 Hunden begeistert und wollte mit ihnen spielen. Und das schönste ich kann den Hund mit in die Arbeit nehmen.
Danke für eure Hilfe
Liebe Grüße

Hallo,

Hat zwar absolut nix mit dem Thema zu tun, aber sitzt das arme Häschen allein? :o

Lg
 
Wenn du einen Rassehund willst, dann bitte nur über einen seriösen Züchter (ÖKV/FCI), und nicht von Vermehrern.

Der Tipp ist gut, bedarf aber einer Konkretisierung: nur weil ÖKV/FCI draufsteht, ist ein Züchter noch nicht seriös! Also auch unter den ÖKV-Züchtern aufpassen.

Hallo,
Hat zwar absolut nix mit dem Thema zu tun, aber sitzt das arme Häschen allein? :o
Lg

Ja, und worauf Elchen raus will, ist dass die Haltung nur eines Hasen in Ö unter Tierquälerei fällt.
 
Ich konnte jetzt keine Frage erkennen *grübel*
Wenn du Fragen speziell zum Langhaar Collie hast, kann ich dir sicher helfen ;)
beim Aussie nicht.

Und zum Hasen, bitte aufjedenfall zu 2. halten.
 
Also ich würde bei einem Ersthundebesitzer jetzt nicht unbedingt von einem Welpen abraten.

Bei einem Welpen ist nur wichtig, dass man bedenkt, dass man hier anfangs viel viel Zeit braucht und wenn da beide Vollzeit arbeiten lässt sich das kaum machen mit einem Welpen, weil auch wenn man sich 2 Wochen Urlaub nimmt zum eingewöhnen, das ist für einen Welpen zu wenig.

Auch wenn du den Welpen mit in die Arbeit nehmen kannst: hier sollte man bedenken, dass ein WElpe einige Wochen (bzw. manchmal auch Monate - je nach Hund bzw. hängt auch damit zusammen wie du es ihm beibringst) braucht, bis er stubenrein ist, kannst du jederzeit mit deinem Welpen rausgehen wenn du in der Arbeit bist, damit er es auch möglichst schnell lernt stubenrein zu werden? Können der Chef und die Mitarbeiter mit einem Lackerl im Büro (oder wo immer du arbeitest) leben? Das wären so meine Überlegungen bei einem Welpen wenn du ihn mit in die Arbeit nimmst, auch wenns natürlich super ist wenn man den Hund mit in die Arbeit nehmen kann, aber grad ein Welpe kann am Anfang (und auch die Monate danach) keine 8 Stunden ruhig neben dem Schreibtisch liegen. Grad Aussies sind sehr bewegungsfreudig und wollen gefordert werden, das sind Arbeitshunde, die aber supertolle, sensible und ausgeglichene Hunde sind, wenn sie genügend Beschäftigung bekommen!

Ich hab mich bei meinem ersten Hund auch bewusst für einen Welpen entschieden, erstens wegen meiner Katzen (ist immer besser, wenn ein Welpe mit den Katzen aufwächst find ich) und zweitens weil ich seine ganze Entwicklung mit beeinflussen und ihn wachsen und gedeihen sehen wollte. Viele Erfahrungen im Welpenalter zwischen Mensch und Hund schweißen einfach zusammen, das war zumindest meine ERfahrung und viele Sachen im Welpenalter sind für einen Hund für sein restliches Leben prägend.
Man kann nicht das ganze Wissen in Büchern finden, es ist auch viel Gefühlssache und learning by doing, weil jeder Hund reagiert anders, jeder Hund ist anders vom Charakter her. Wenn man halbwegs ein Gespür für Hunde hat und darauf achtet, wie der Hund reagiert, dann kann man nicht viel falsch machen.

Ich hab auch die Erfahrung machen müssen, dass es sehr schwierig ist eine gute Hundeschule zu finden, weil viele Hundeschulen gehen nicht auf den Hund individuell ein, sondern predigen für jeden Hund dasselbe und arbeiten teilweise mit Methoden, wo ich gemerkt habe, da ist mein Hund zu sensibel dafür und es macht ihm keinen Spaß (die erste Hundeschule wo ich war, hat z.B. mit Leinenruck gearbeitet oder ein Trainer hat einmal geglaubt, er kann meinen Hund anschrein weil er ihm nicht gehorchte - das war wohlgemerkt ein Junghundekurs und mein Hund erst 5,5 Monate alt! Er hat sich dann permanent gekratzt und stark zu schuppen angefangen - ist ein Zeichen von Stress und Überforderung . Da hab ich die Notbremse gezogen und mir eine andere Hundeschule gesucht, weil ich lass mir meinen Hund net von schlechten Trainern verhunzn). Sowas mein ich mit: auf den Hund schaun und auf ihn eingehen, also ein Gespür für den Hund bekommen was ihm gut tut und was nicht, es waren einige Hunde in dieser Hundeschule dabei, die sich absolut net wohl gefühlt haben und die Hundebesitzer haben das einfach nicht gemerkt bzw. einfach auf den Trainer gehört, weil der ist ja ein Hundetrainer und muss recht haben. Nur zwei Leute (mich eingeschlossen) haben den Kurs verlassen, weil der Trainer einfach sehr ruppig war und wir das nicht für richtig fanden. Daher ist eine gute Hundeschule wirklich was sehr wichtiges. Ich kann dir in Wien leider keine empfehlen, weil ich nicht von dort bin, aber es gibt hier sicher einige Foris, die dir in Wien gute Hundeschulen empfehlen können!

Was ich damals vor der Hundeanschaffung gemacht hab: ich hab mich auch informiert bzw. ich wollte ja schon jahrelang einen eigenen Hund und hab immer alle Bücher verschlungen, dann hab ich mich über die verschiedenen Rassen informiert (also welche zu mir passen würden und was die verschiedenen Rassen an Bewegung und Beschäftigung brauchen) und als ich mich dann gezielt auf Hundesuche gemacht habe bin ich eigentlich eher durch Zufall auf diese süßen Mischlingswelpen gestoßen, hab mich über die Rasse nochmal genau informiert (ich wusste es war ein Münsterländermix), den Welpen dann besucht, dann hab ich nochmal zwei Nächte drüber geschlafen und nach 3 Tagen hab ich ihn dann nachhause geholt.

Ein Welpe ist schon sehr anstrengend, grad am Anfang, aber es macht auch sehr viel Spaß und mein Chico war von Anfang an ein sehr braver, intelligenter, sensibler und lernbegieriger Hund. Dass ich mir ein Energiebündel ins Haus hole, der viel Beschäftigung braucht, das wusste ich vorher, weil ich mich vorher über die Rasse informiert habe. Meine gesamte Freizeit widme ich eigentlich meinem Hund und richte ich nach meinem Hund.

Man muss sich halt der Verantwortung bewusst sein, ein Hund wird im Durchschnitt 15 Jahre alt und sollte nicht wieder leichtfertig abgeschoben werden wenn kleine Probleme auftauchen.

Drum find ich es gut von dir, wenn du dich im Vorhinein so gut es geht informierst!
 
ich schliesse mich hier mal antwort 2 an...
ich würde auch für den ersthund zu einem älteren (betonung auf älteren und nicht auf problemhund;)) raten...grad weil die schon das wichtigste können (in der regel), sie in ihrem wesen schon gefestigt sind...und trotzdem noch lernfähig sind...
es gibt in den heimen viele ruhige, soziale, aber sportliche hunde, die eben keine welpen mehr sind, aber durchaus noch viel lernen können...sie sind einfach nur schon etwas grunderzogen...(und wenns nur stubenreinheit is:D)
sicher sieht man den hund dann nicht aufwachsen, aber man kann an und mit ihm lernen, was zum leben mit hund dazugehört...grad wenn man noch null erfahrung in der aufzucht von welpen hat...
(und ich wette, da gibs auch von den genannten wunschrassen exemplare...gibt doch für jede rasse eine notseite...)

auf jeden fall toi toi toi, und viel spass dabei!
 
Falls du dir noch nicht ganz schlüssig bist, es gibt soeinige Threads über ältere Hunde, da kannst du ja mal alles zum Thema nachlesen.
Wenn du wirklich keine Erfahrungen mit Hunden hast, würd ich dir einfach raten auch unter anderem aus den Hinweisen die mein Vorvorposter geschrieben hat, dir einen älteren Hund zu holen.
Ein Welpe ist enorm viel Arbeit, auch wenn er es dir doppelt,dreifach zurückgibt, als völlig unerfahrener Hundefreund, wärs einfach mal ein Tipp von mir, zu schauen und abzuwägen.
Und tolle, gemeinsame Erfahrungen kannst du allemal auch mit einem älteren Hund sammeln, das eine schließt das andere nicht aus, ich hab schon 12-jährige Riesenbabys erlebt, da ziagts da die Patschen aus, der süß, agil und lustigfaktor, endet nicht beim 2 Lebensjahr,...Aber nur meine Erfahrung

@ Vorposter: ganz klar, Betonung liegt auf "kein" Problemhund", aber auch ein Welpe, kann sich "trotz" dem er von Anfang an dabei war - liebevoll, konsequente Erziehung genossen hat usw., aus genetischen, pathologischen Gründen, zu einem sogenannten "Problemhund" entwickeln, eh klar.
 
Ein paar Anmerkungen zu "Welpe":

in den ersten Wochen braucht ein Welpe sehr intensive Betreuung. Man kann ihn fast keine Minute allein lassen. Da er viel schläft, ist nicht immer etwas zu tun, aber wenn er zum Beispiel aufwacht, ist SOFORT Gassigehen angesagt, sonst mach er das Lackerl im Haus. Damit man diesen Zeitpunkt nicht versäumt, ist es empfehlenswert, den Welpen sowohl im Büro als auch daheim im Schlafzimmer neben dem Bett in einem Käfig oder einer Kuststoff-Transportbox schlafen zu lassen. Hunde lieben Höhlen, und sie machen wenn möglich nicht auf ihr "Bett". Eingesperrt winselt der Welpe deshalb nach dem Aufwachen, damit man ihn aus der Box läßt um seine Blase leeren zu können. Die ersten Wochen wäre es besser, sich Urlaub zu nehmen und zu Hause mit dem Welpen zu verbringen. Ein Hund ist nur ein Promille seines Lebens beim HH der kleine Welpe - es lohnt sich, diese Zeit zusammen zu verbringen. Dabei auch nicht vergessen: bis zum Tag des Abholens hat der Welpe seine Hundemutter, meist weitere Hunde, die Familie des Züchters, meist einge Geschwister zum Spielen. Das verliert er plötzlich. Um in den nächsten Wochen Ersatz dafür zu sein braucht man schon Zeit, die man dem Welpen widmet.

Für fast jede Rasse gibt es einen Verein, der dem ÖKV angehört. Auf dessen Website findet man meist eine Liste der Verbandszüchter. Es lohnt sich, deren Webseiten intensiv zu studieren, sich zirka eine Handvoll auszuwählen und diese Züchter zu besuchen. Ziel dieser Besuche ist das Gespräch mit dem Züchter, die Aufzuchtbedingeungen und vor allem die erwachesenen Hund des Züchters anzusehen. Sie vermittel ein Bild welchen Hund Du bekommst. Welpen dagegen sollte man nur kurz ansehen: sie sind so süß, daß man schnell sein Herz verliert und jede Vernunft ausgeschaltet wird.

Bei manchen Rassen gibt es zwei Typen: eine Showlinie, die auf besonders schöne Hunde gezüchtet wird. Diese sind manchmal weniger gesund und haben auch einen Teil des rassetypischen Verhaltens nicht mehr (ganz). Und eine Arbeitslinie, die auf Verhalten gezüchtet wird. Diese Hunde sind meist gesünder, aber sehr triebstark. Dieser Trieb muß durch rassegerechte Beschäftigung (zB Hundesport) befriedigt werden, sonst sucht sich der Hund selbst eine Aufgabe (die oft destruktiv ist). Dabei geht es nicht nur um körperliche Auslastung, Arbeitshunde möchten auch ihr Gehirn entsprechend ihrer Veranlagung gebrauchen. Bei manchen Rassen gibt es auch einen Kompromiss zwischen Arbeits- und Showtype, die Dual-Purpose Züchter.

Weiters ist zu bedenken, dass ein Welpe im ersten Jahr nur sehr wenig Bewegung verträgt: Anfangs ein Viertel Stunde pro Tag. So lange das Knochenwachstum anhält, also ca ein Jahr, nur langsam steigern auf ein halbe oder ganze Stunde (je nach Rasse verschieden). Diese Zeit verteilt sich auf Training, Spielen und freies Laufenlassen. Im zweiten Lebensjahr wird dann die Bewegung gesteigert bis zum je nach Rasse verschiedenen Höchstwert. Als Begleiter beim Laufen oder Sporthund taugt der Hund also erst wenn er zwei JAhre alt geworden ist. Zu viel Bewegung im Welpenalter begünstigt Gelenkserkrankungen (Hüftdisplasie, Ellenbogendisplasie).

Ein schon erwachsener Hund ist einfacher, wenn es sich um einen Hund handelt, bei dem gesichert ist, daß er gut sozialisiert und erzogen wurde und liebevoll und artgerecht gehalten wurde. In Tierheimen sind aber auch viele Hunde mit einer traurigen Lebensgeschichte. Leider ist es so, dass die Sozialisierung als Welpe, also was er von Geburt bis ca 16 Woche erlebt, den Hund für sein ganzes Leben prägt. Mit viel Liebe, Geduld und richtiger Behandlung läßt sich auch beim erwachsenen Hund viel verändern, aber er wird meist nicht ganz so wie ein von vornherein gut sozialisierter Hund. Für mich ein Grund, mir auch als Hundeanfänger einen Welpen zu kaufen, bei dem die Züchterin bis zur 9. Woche eine gute Sozailisierung macht und der Welpe schon fast stubenrein ist und an Menschen (Männer, Frauen, Alte, Kinder, ...), Tiere, Autofahren gewöhnt ist. Wenn dann der HH in den nächsten 8 Wochen diesen Weg fortsetzt sind die Chancen groß, einen freundlichen, selbstsicheren, angenehmen Hund zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für eure tollen Denkanstöße!

Find es auch super, dass ihr euch um meinen Hasen "sorgt". Leider ist der beste Freund meines Hasen (ein Meerschweinchen) letzten Monat im alter von 9Jaren verstorben :( Da mein Hase bereits in der Tierhandlung von den anderen Hasen stark verletzt wurde (3cm große Fleischwunde am Rücken), hat er leider totale angst vor anderen Hasen. Aber sein Käfig ist 1,40x1,40 und er kann jeden Tag min. 4Stunden im Wohnzimmer frei herumhoppeln. Doch sein liebster Platz ist auf der Schmuseecke am Sofa :)

Älterer Hund
Auch mit dem Gedanken einen älteren Hund aus dem Tierheim zu holen habe ich schon gespielt. Da meine Schwester und mein Cousin bereits als Kind von fremden Hunden gebissen wurden, sind sie eher ängstlich bei fremden bereits ausgewachsenen Hunden. Und ich möchte nicht das sich irgendwer unwohl fühlt. Weder Hund noch Mensch!
Aus dem Grund denk ich ist es vielleicht leichter mit einem Welpen, weil man ihn doch von klein auf kennt.
Leider kennt man bei einem Tier aus dem Tierheim auch selten die Vorbesitzer und weiß nicht wie die Tiere geprägt sind.
Beispiel einer Freundin: Hat sich einen Hasky aus dem TH geholt, der war der liebst verschmuste Hund den man sich vorstellen kann....leider wurde er immer scharf, wenn er dunkelhäutige Personen auf der Straße sah.
Vermutlich vom Vorbesitzer antrainiert....so musste sie den Hund leider wieder zurück ins TH bringen. (und es war auch nicht ihr erster Hund)

Menü für den Hund
Da ich schon oft gelesen habe, dass Collies einen sehr sensiblen Magen haben und eher mit selbst zubereiteten Essen gefüttert werden sollen, habe ich auch schon ein paar Hundkochbücher durchstöbert. Denke aber, dass der Züchter mir sicher sagen wird was am besten ist.

Hund im Büro
Da sehr viele Kollegen ihre Hunde (auch schon als Welpen) im Büro dabei haben, ist das Lackerl am Boden schein ein bekanntes Hopala :)
Und das kann ja nicht nur einem Welpen sondern auch mal einem Senior passieren.

Zeit für den Welpen
An der Zeit dürfte es nicht mangeln. Ich habe im Sommer immer 6Wochen am Stück frei und auch noch einige Überstunden gut, die ich mir jederzeit gerne zurücknehemen kann. Auch mein Freund wird ab August wieder auf die Uni gehen und seinen Dr. machen.
 
Betty Moose;1782093 leider wurde er immer scharf schrieb:
Das find ich trotzdem ziemlich:thumbsdown:wenn man wegen sowas einen Hund wieder abschiebt !

Sorry aber wenn ich mir einen Hund aus dem TH holen , dann bin ich bereit mit dem Hund auch zu arbeiten und ihm etwaige Unarten abzutrainieren !

Kein Hund is von Haus aus perfekt ohne , dass man etwas dafür tut !!!!

Und wenn er eben gewisse Menschen anknurrt oder davor offensichtlich Angst hat , dann muss man eben daran was ändern !

Speziell kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen , dass jemand einem Husky antrainiert , dass er auf dunkelhäutige Menschen losgeht :rolleyes::afro:
 
@Jasibaby

Ich find es auch echt doof Tiere ins Heim zu gehen, egal aus welchem Grund.
Nur:

1) War es nicht mein Hund
2) Muss ich es glauben, wenn sie es mir erzählt, auch wenn ich es auch irre unwahrscheinlich find
3)Auch wenn ich keine Rechtfertigung für ihr Verhalten suchen will, aber sie konnte mit diesem Hund einfach nicht mehr auf der Straße gehen. Sie hatte am Ende echt Angst, dass der Hund jemanden verletzen könnte. Und ich weiß icht, ob schon viele mit einem Problemhund zu tun hatten, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Situation einem schnell über den Kopf wachsen kann. Und wir sind auch nur Menschen und machen Fehler.
4) ist mir auch klar, dass man einen Hund erziehen muss und das mit sehr viel Liebe und Geduld

Aber wie gesagt nicht mein Hund und auch nicht meine Entscheidung!!!
Hätte vorher noch einen Hundetrainer aufgesucht.

Weiß nur nicht ob vor 10-15 Jahren das wissen über speziele Hundetrainer/ Hundepsychologie schon so in den Köpfen der Hundehalter verankert war.

Aber vielleicht kannst du mir auch Tipps für meinen zukünftigen Hund geben, damit ich soviele Fehler als möglich vermeiden kann.
Mein Wuffi würd es dir danken

Liebe Grüße
 
Grundsätzlich muss ich ehrlich sagen , dass ich bis auf unsere Rottweiler Hündin Ginger bisher ALLE Hunde aus dem TH oder aus schlechter Haltung habe .

Und etwas dankbareres und schöneres als ein Hund aus dem TH habe ich noch nie erlebt .

Das Gefühl ist unbeschreiblich , wenn sich ein verletztes geschundenes Seelchen dir anvertraut und Dir zeigt , wie sehr es auf Dich baut .

Egal was manche von ihnen schon erleben mussten - sie bauen weiterhin auf den Menschen .


Gerade als Anfänger würde ich jederzeit wieder auf eine reifere Seele zurückgreifen - So ein Hund wird eher nachsichtig sein mit den kleinen Fehlern , die ein Neuling macht - vorausgesetzt er bekommt dafür viiiiiiiiiiiiiiiiiel Liebe,
 
Und ich bin jemand, ich hätte mir nen Welpen als 1. hund gewünscht..denn meine Lafe hatte ausser macken nur Macken, obwohl sie als völlig problemlos vergeben wurde ;)
 
Zum Glück gibt es verschidene Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema .:rolleyes:
Ich hab mir auch bei jedem Hund minimum 2 Monate Zeit genommen um ihn kennenzulernen bevor ich ihn zu mir geholt habe !! und wenn ich 2 Monate fast täglich Zeit mit dem Wauz verbringe kann ich mir schon ein Bild über seinen Charakter machen..........Bei uns im TH gibt es diese Option und sie wird auch von vielen genutzt



Ps :@Clau: Könnte auch eventuell an der Rasse liegen ?!?!Der Cocker is generell auch net unbeding so der unkomplizierte Anfängerhund (erfahrungsgemäss, meine Grosseltern haben seit Jahrzehnten Cocker ....)
 
Klar kanns an der Rasse liegen =)

Lafe hätte ich keine minute länger dort gelassen, also wäre näheres Kennenlernen keine Option gewesen ;)
 
Leider weiß ich nicht, ob es im Wiener Tierheim auch diese Möglichkeit gibt. Da werd ich mich gleich morgen Vormittag schlau machen. Wäre auch schön wenn ich einem älteren Hund ein schönes zuhause geben könnte.

Weiß nur nicht ob ein älterer Hund, der vielleicht noch keinen Kontakt mit Hasen hatte mein süßes Häschen nicht doch eher als "lecker Futter" sieht.
 
Es gibt hier im Forum genügend Mitarbeiter vom Wiener-TSH(User :Orkan , Daniela Verall usw ) schau mal beim Tierschutzforum hier , da sind teilweise sogar Hunde , die sind erst 1-2 Jahre alt !!!! Wünsch Dir alles Liebe für deine Suche !
 
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