Lernen es manche Eltern denn nie?

@kinder einfach anfassen lassen unduneinsichtige eltern

mein rüde hat angst und da braucht ihn kein kind und sonst auch keiner angreifen, weil wenn er beisst bin ich schuld und ich seh nicht ein warum ich ihm dieser gefahr aussetzen sollte nur weil das kind jetzt auf der stelle einen hund angrapschen muss.

meine tochter (6mon.) will auch dauernd unsere hunde und die katze angrapschen, ja wenn sie dann gehen weils nicht mehr wollen und sie beginnt zu weinen, na dann hat sie ein pech. unsere tiere haben ein recht auf ihre ruhe und sollen sich selber aussuchen dürfen ob sie jetzt abgeknuddelt werden oder nicht. da riskier ich halt die weinerei meiern tochter.

würde ich meine tiere nicht respektieren udn sie von jedem abgrapschen lassen und nur vorführen lassen würde ich unglückliche und bissige tiere haben.


@topic

letztens läuft in der ubahn ein junge zu mir und tisha (4/5 jahre) und wollte tisha angreifen, er stand vor ihr und sie schaut nur, dahinter die mutter und schimpft, er wollte tisha angreifen und die mutter fragt mich (hat ihm vorher noch die hand weggezogen weil sie meinte es sei unhöflich ausserdem weiss man ja nicht ob der hund beisst) hab aber dann gesagt mir wäre es lieber wenn nicht weil tisha an dem tag schmerzen hatte und auch ziemlich spinnert war (waren auf dem weg in TSH zur kontrolle) mutter hat gemeint okay dann schaust halt nur mit den augen. sohn hat geweint und gebrüllt, mutter hat ihn weggezogen und ihm erklärt das der hund schmerzen hat und das jetzt nicht will. dann hat er einen anderen hund gesehen... weiter hab ichs nicht mitverfolgt.


ich lass tisha schon ab und an streicheln, wenn sie es will und hingeht. ansonsten nicht eben wenn sie schmerzen hat,da weiss ich sie will lieber ihre ruhe haben. da ist sie zu hause auch immr so das sie alleine im bett liegt und fussl und sally wegknurrt.

fussl wird nie gestreichelt...wäre zu riskant für beide seiten
 
Wie ist eigentlich die Rechtslage in solchen Fällen?
Zb gestern: Wir waren als größere Gruppe im Schloss Orth und haben auf unsere Au-Führung gewartet. Hund eng angeleint neben mir. Dort ist im Hof als Schutz der Mülleimer eine großflächige, sehr hohe (ca. 3-4 m) Schräge. Wir standen also dort, als eine Mutter ihr ca. 15 Monate altes Kind auf der deinen Seite hinaufklettern hat lassen. Es kam natürlich so, wie es kommen musste, das Kind rutschte auf der anderen Seite runter und mit vollem Karacho meinen Hund in die Rippen hinein. Den hat es mal ausgehoben und Kind lag unter dem Hund. (Kind war heil und fröhlich, Hund stand)
Da mein Hund Kinder absolut ned gewohnt war, war ich gelinde gesagt SEHR erschrocken. Aber Hund schaute nur etwas verdutzt aufs Kind und ging einen Schritt zur Seite. Die Mutter reagierte übrigens gar ned...
So ist nix passiert. Aber was wäre gewesen, wenn er, der von dem Zwerg ja auch heftig getreten wurde, sich so erschrocken hätte, dass er zugeschnappt hätte?
Muss immer der Hund schuld sein? Oder sollten Eltern ned auch Aufsichtspflicht haben? Wobei es mir tatsächlich um die rechtliche und ned um die moralische Seite geht? Hat jemand Ahnung?
 
ich glaub die mutter, wegen der aufsichtspflicht. dein hund war ja an der leine somit hat er sich in der hinsicht nur gewehrt. kenn mich aber nicht wirklich aus mit der rechtslage :o

ABER sei froh das es "Nur" so ausging, will gar nicht wissen wie arg es hätte werden können (zb bei meinen)
 
im endeffekt kommts wahrscheinlich darauf hinaus, dass auf kinder ja zb. der vertrauensgrundsatz nicht zutrifft, die können sich ja auch mir nix dir nix vor dein auto haun und du bist schuld:o deswegen denke ich dass das einem kind eben passieren kann(genauso auch dass es herrennt und den hund streicheln will) und dann ist es meine Pflicht als Hundebesitzer den Hund sicher zu verwahren und das heisst dann halt mit Beisskorb zu gehen wenn man nicht denkt,dass der hund mit solchen situationen zurecht kommt:o
 
Ich hab so einen Horror auch schon öfter erlebt... leider... :o

Mein Hund mag keine Kinder, knurrt sie an und schnappt auch nach ihnen, daher meide ich ja generell alle Plätze wo viele Kinder herumlaufen...

Aber erst unlängst steh ich mit meinem Hund (angeleint) vor einem Geschäft und warte auf eine Bekannte die dort was eingekauft hat, als ein kleines Mädchen (keine Ahnung wie alt) auf meinen Hund zuläuft und sich ans Fell hängt... ich hab gedacht mein Herzschlag setzt aus... :eek:

Nur durch schnelle Reaktion meinerseits (hab die kleine an der Kapuze hochgezogen und weggeschubst) konnte schlimmeres verhindert werden, Thyson hat sie Gott sei Dank nicht erwischt... :o Die kleine ist natürlich umgefallen und auf den Hosenboden geknallt, als ich sie so "rüde" weggeschubst hab...

Darauf hin konnte ich mir dann von der Mutter (die irgendwo weit weg ihren Einkauf eingeräumt hat) anhören, was mir denn einfällt ihr Kind auf den Boden zu stossen... im Zorn hab ich ihr dann gesagt, dass sie froh sein kann, dass ihrem Kind nicht das halbe Gesicht fehlt und ob das normal ist das man auf einen Hund zuläuft und sich ins Fell krallt? :rolleyes:

Daraufhin meinte die Gute, wenn Hunde keine Kinder wollen, dann gehören sie sowieso erschossen - weil sie "eine Gefahr für die gesamte Gesellschaft" sind... :eek: weiters sagte sie muss jeder Hund Kinder lieben - nur die gestörten Bestien mögen keine Kinder... :(

Ich bin in solchen Momenten immer sprachlos - mein Hund ist keine Bestie... im Gegenteil er ist ein gutmütiger Volltrottel der für mich und meine Familie durchs Feuer gehen würde, wenn nötig - er hat halt Angst vor Kindern und kriegt regelrecht Panik - ich weiß nicht, was daran so schwer zu verstehen ist?

Aber ist eh normal, ein Schuldiger muss es ja immer sein, wenn man als Mutter nicht fähig ist auf sein Kind aufzupassen weil man gerade besseres zu tun hat und wenn das Kind net folgt oder bei einem bleibt wenn man den Einkauf einräumt, dann setz ich es ins Auto, dass eben nix passieren kann... ich mein die Kleine ist quer über den Parkplatz gelaufen, da hätte sie auch vor ein ausparkendes Auto laufen können... :(

Solche Erlebnisse tragen bestimmt nicht dazu bei, dass Thyson seine Abneigung Kindern gegenüber verliert... im Gegenteil... :(

dann ist es meine Pflicht als Hundebesitzer den Hund sicher zu verwahren und das heisst dann halt mit Beisskorb zu gehen wenn man nicht denkt,dass der hund mit solchen situationen zurecht kommt

Glaub mir, auch mit Beisskorb kann ein Hund sehr viel Schaden anrichten wenn er auf ein Kind hinfährt - da genügt das Gewicht, die Krallen und die Metallkanten vom Beisskorb um ein Kind ein Leben lang zu entstellen wenns blöd hergeht... :(
 
naja, aber davon auszugehen dass es mit beisskorb auch schlimm sein kann kann ja kein grund sein keinen beissi raufzugeben oder?:confused:
stell da mal vor du triffst kinder die von der schule heimgehen etc. da sind oftmals keine eltern dabei.

und dadurch dass meine beiden patenhunde ja unverträglich sind und murphy es auch nicht unbedingt mit allen männern hat konnte ich mit beisskorb schon viele schlimme sachen verhindern. will gar nicht wissen wievielen hunden pia schon im hals gehangen wäre zb. (sowas ist uns eine halbes jahr bei jedem spaziergang 5-10 mal passiert weil andere leute ihren hund herlaufen lassen...und im prinzip ist das ja genau dasselbe.)

im normalfall passiert mit einem beissi(der auch sitzt und nicht nur lose herumhängt und mit jeder bewegung abgeschliffen werden kann) deutlich weniger. und mir ist immer noch lieber kratzer und abschürfungen als das halbe gesicht weg.(zwei meiner freunde wurden vom einem schäfer als kind ins gesicht gebissen... keiner kann mir erzählen, dass sie die selben narben hätten wenn die hunde beisskörbe oben gehabt hätten... von den ernormen schmerzen mal ganz abgesehen)

lg sandra
 
Mein Dari hat auch ein bisschen Angst vor Kindern, vorallem vor solchen, deren Kopfhöhe genau der seinen entspricht.
Er kann mit solchen Kindern aber, wenn sie sich ruhig verhalten und ihm z.B. ein Leckerli geben und macht sogar Sitz dafür. :)
Er lässt sich sogar von kleinen Kindern an der Leine führen und ist dann extra vorsichtig.
Aber er will nicht von vorne von Kindern angefasst werden. Schon gar nicht "patsch" mitten auf den Kopf.

Leider hat er eine magische Anziehungskraft auf Kinder mit seinem süßen Teddybären-Wuschelgesicht. :(

Letztens waren wir bei einem neuen TA bei uns in der Gegend. Im Behandlungsraum befanden sich TA, TÄ und Tierarzt-Kind (herumquengelnderweise).
Ich hab mir ehrlich gesagt nicht viel dabei gedacht, weil das Mädchen auf der anderen Seite vom Tisch war und der Dari sie ignoriert hat.
Dann hat die Tierärztin ihn gestreichelt und er war total lieb und freundlich. Gut, so schnell konnt ich gar nicht schauen, war die Kleine auch schon neben und hat ihm von oben auf den Kopf getatscht. :mad:
Ich kann nur sagen, gsd kenn ich meinen Hund. Man sieht ihm an den Ohren an wann er sich nicht wohlfühlt. Er klappt seine Ohren zurück,
ich sag noch, "bitte nicht angreifen, er kennt keine Kinder", Kleine macht einen Schritt zurück und Dari schnappt hinterher.
Und das ganze in der TA-Praxis. :eek:
Man würde sich schon denken, dass wenigstens Tierärzte soweit denken, dass sie ihr quengeliges Kind nicht einen Hund angreifen lassen, der gerade behandelt wird und eh unter Stress steht, weil er ja nicht blöd ist und weiß, dass er beim TA ist. :(

Es war zum Glück nur ein warnender Luftschnapper, die Kleine hat sich natürlich fürchterlich erschreckt und geweint aber die Tierärzte haben sie nur rausgebracht und kein Wort darüber verloren. Ich denk, sie haben verstanden, dass es auch ihr Fehler war und sie vielleicht ihr Kind jetzt nicht mehr zu jedem Hund hinlassen.

Bei uns waren bisher die Kinder immer so gut erzogen, dass sie erst gefragt haben, ob sie ihn streicheln dürfen und es auch verstanden haben, dass und warum das nicht geht. Und sich stattdessen sehr gefreut haben, wenn der Dari für sie "sitz" oder "platz" gemacht hat und sie ihm ein Leckerli zuwerfen durften. :)
Auf Eltern wirken große Hunde anscheinend eh eher abschreckend. ;)
 
Ich habe selber einen kleinen Sohn aber er weis, dass man sich einem fremden Hund nicht nähert geschweige denn ungefragt anfasst. Und er tut es auch nicht.

Eigentlich lasse ich meinen Hund schon von Kindern streicheln, wenn diese MIT DEN ELTERN (wer gerade dabei ist) gefragt haben. Sie geniest die Streicheleinheiten von Kindern besonders und ist auch sehr vorsichtig. Aber es gibt auch Situationen wo ich niemanden meinen Hund streicheln lasse, und da sind wir schon oft blöd angemacht worden.

1. Wir waren auf nem Ausflug und am Rückweg sind wir bei einem Möbelkaufhaus stehen geblieben (JAA es war Abverkauf :D). Hochsommer, also konnte man den Hund nicht im Auto lassen. Wir mit dem Hund hinein und es war echt die Hölle los, aber das macht meiner Maus normal nicht wirklich etwas. Kommt eine Mutter mit Kind und Mutter sagt: Ja klar geh hin und streichel den Hund. Kein Fragen..nichts!!! Ich habe dann der Mutter deutlich gesagt, das das Kind den Hund nicht streicheln darf. Das war von meiner Seite anscheinend ein Verbrechen denn dann ging die Streiterei schon los: "Wenn der Hund beißt, warum hat er dann keinen Beißkorb?; Wenn sie mit dem Hund auf einen öffentlichen Platz (Kauffhaus) gehen dann dürfen Kinder den Hund auch anfassen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!" Ich hab gedacht ich höre nicht richtig :D Mir war die streiterei dann aber zu blöd.

2. In der UBahn. Mein Hund mag den Beisskorb nicht so sehr und deswegen ist sie da etwas genervt. Mutter mit Kind gegenüber und meint das Kind dürfe den Hund ruhig streicheln weil der hat ja eh einen Beisskorb. Ich gebeten den Hund nicht zu streicheln meinte die Mutter. Das ist ihr egal, da kann nix passieren aber ihre Kleine liebt Hunde nun mal. Tja...was soll man da drauf noch sagen. Ich hab einfach gemeint ob ihr das recht ist wenn wildfremde ihr Kind einfach so anfassen??!!!

Leider kommt sowas ziemlich oft vor...naja..ich kann nur sagen zum Glück ist noch nie etwas passiert.
 
Voriges Wochenende im Tierpark erlebt.

Wir treffen 2 Mütter mit 3 Kleinkindern. Die Kinder sehen die Hunde und meinen: Mama gell, genauso schaut unserer auch aus!
Gut - Fakt: Kinder kennen Hunde, haben selber einen...

1 Stunde später treffen wir die 5 wieder. Kleinstes (konnte grad mal laufen) kommt auf Kaya zugestürmt und zwickt ihr ins Ohr - so schnell hab ich gar nicht reagieren können. Kaya ist seeeeeeeeeeeeeehr kinderlieb aber wenn sie sich schreckt kann man für nichts garantieren.

Boah... ich hab die Kleine an die Hand genommen, meinem Freund Kaya in die Hand gedrückt, bin zur Mama hin, hab ihr die Kleine übergeben und gemeint ich versteh es nicht, wieso sie ihr Kind ohne fragen zu einem fremden Hund lässt, obwohl sie selber einen Hund zu Hause hat und es eigentlich besser wissen müsste. Sie drauf: aber sie tut ja eh nix.
Ich drauf: Ihr Kind vielleicht nicht, aber mein Hund...
 
Mir ist noch etwas eingefallen:

Meine erste Hündin (nochimmertrauer) war eine hübsche, liebe aber auch nervöse Zicke :D Sie hatte Kinder gerne, aaaaaaaber nur wenn sie wollte:cool:

Naja, wir waren unterwegs und ein Kind läuft auf meinen Hund zu (war ca. 4-5 Jahre alt). Meine Hündin hat mit der Pfote "hingeprazelt", das war bei ihr immer eine Aufforderung zum spielen. Da sie groß war und das Kind noch dementsprechend klein, gab es einen Kratzer auf der Wange. Das Kind geschrien wie am Spieß die Mutter hysterisch und ich war etwas verwundert.

AAAABER...obwohl die Polizei gerufen wurde, wurde ich nicht als schuldig abgestempelt (Das Glück war aber eine beherzter alter Mann der das beobachtet hat und dem Polizisten gesagt hat, dass die Mutter hier nachweislich ihre Aufsichtspflicht verletzt hat) sondern die Mutter wurde verwarnt. Mein Hund war zu dem Zeitpunkt ordentlich verwart (kurz an der Leine). Wie es dann aber wirklich bei einem Biss aussieht, weis ich nicht.
 
naja, aber davon auszugehen dass es mit beisskorb auch schlimm sein kann kann ja kein grund sein keinen beissi raufzugeben oder?
stell da mal vor du triffst kinder die von der schule heimgehen etc. da sind oftmals keine eltern dabei.

Wir treffen nicht auf Kinder... zumindest nur sehr, sehr wenig ;) Ich vermeide alle Gassirunden bei Schulen, Kindergärten, Spielplätzen, Streichelzoos etc.

Außerdem sind Schulkinder schon was anderes als 1-5 jährige Knirpse. Sollten mir doch mal Kinder entgegen kommen wechsle ich die Strassenseite oder weiche sehr grossräumig aus und bevor auch nur ein Kind einen Schritt auf den Hund zumachen kann sag ich schon er beisst... ;)

Wir fahren nie mit den Öffis, ich gehe mit meinen Hund weder in Restaurants, Heurigen etc, ich meide alle Einkaufszentren und sonstige belebte Plätze wenn ich mit dem Hund unterwegs bin... das ist aber eine Prinzipsache von mir und hat mit seiner "Kinderangst" nur wenig zu tun.

Mein Hund ist auch keinen Beisskorb gewöhnt, er trägt ihn maximal beim TA.
Und das ist schon Hölle genug wenn er sich mit dem Kopf auf dem Boden schleifend fortbewegt und den Beisskorb ständig gegen Gegenstände oder Menschen (mein Schienbein ist da sehr beliebt) rammt um ihn loszuwerden...:rolleyes:

Davon abgesehen ist Thyson immer an der Leine - so wie es das Gesetz eben vorschreibt - Leine oder Beisskorb ;)

Frei laufen lasse ich Thyson nur in der Hundezone oder bei uns am Feld wo man das Gelände gut einsehen kann wo eben keine anderen Menschen/Kinder rumlaufen.

Nachdem mein Hund weder mit anderen Hunden noch mit Menschen Probleme hat - genügt für mich die Leine. Außerdem hört er Gott sei Dank sehr gut und folgt - im Gegensatz zu anderen Hundebesitzern kann ich meinem Hund aus einer spielenden Hundegruppe problemlos abrufen und ihn aus mehr als 30 Metern Entfernung ins "Platz" bringen wo er auch nicht mehr aufsteht bis ich dort bin.

Auch läufige Hündinnen stellen für mich kein Problem da, auch Jagd er nicht... er hat einzig eben ein "Kinderproblem" und daher versuche ich solchen Situation aus dem Weg zu gehen.

Nach der Sache beim Einkaufen, bleib ich auch nicht mehr vor einem Geschäft stehen sondern stelle mich mit Hund immer abseits weiter weg, wenn ich auf jemanden warte.

Ich bin wirklich sehr vorsichtig was das Thema "Kind" angeht und würde es mir wünschen, dass manche Eltern das genauso sehen würden und ihre Kinder unter Kontrolle kriegen und wenn sie das nicht können die Kinder wenigstens "sicher verwahren" und ihnen erklären, dass eben nicht alle Hunde freundlich sind und nicht jeder Hund gestreichelt werden will.

Meine Mutter jedenfalls hat mir das schon sehr früh beigebracht, nicht nach einem Hund zu grapschen und die Besitzer vorher um Erlaubnis zu bitten, wenn ich einen Hund streicheln wollte.

sowas ist uns eine halbes jahr bei jedem spaziergang 5-10 mal passiert weil andere leute ihren hund herlaufen lassen...und im prinzip ist das ja genau dasselbe

Nein ist es nicht... ein Kind ist völlig wehrlos, ein anderer Hund nicht ;) - ich lasse auch meinen Hund nicht zu anderen Hunden hinlaufen - und wenn bei uns einer herläuft und es kommt zu einer Rauferei, dann ist zumindest die "Schuldfrage" eindeutig geklärt... aber das ist nicht vergleichbar, ein anderer Hund hat zumindest die Chance sich zu wehren, aber ein Kind ist schneller verletzt als man "baff" sagen kann... :(

und mir ist immer noch lieber kratzer und abschürfungen als das halbe gesicht weg

Gar keine Frage... da hast du vollkommen recht... aber ich habe schon Kinder gesehen die von Hunden mit Beisskorb "angefallen" wurden und das waren keine Kratzer oder Abschürfungen - da war das Nasenbein und Jochbein gebrochen, ein Auge fast weg (Kante ins Auge), ein paar Zähne ausgeschlagen etc. Von Prellungen und Blutergüssen mal abgesehen... :rolleyes:

Man muss das immer in der Relation sehen, beissen kann der Hund nicht mehr, aber das Gesicht eines 3-jährigen Kindes ist schnell zertrümmert wenn ein 40kg Hund tobend "drauffährt".

Im Prinzip dreht sich die Diskussion sowieso im Kreis, Kinder sowie Hunde sollten nie unbeaufsichtigt sein und egal was passiert, der Hund hat immer Schuld nicht das Kind.

Aber als Mutter würde ich auf mein Kind aufpassen und es niemals fremde Hunde streicheln lassen ohne zu Fragen und selbst dann nur mit Bauchweh (man weiß ja nie ob die Angaben des Besitzers stimmen).
 
Am WE war ich mit meinen beiden unterwegs. Die HÜndin ist leider eine sehr unsichere Hündin und wann immer fremde Leute sie ansehen
beginnt sie zurückzuweichen und verunsichert zu "wuffeln" wenn die Fremden sie dan gar nicht beachten, hört das auf und sie kommt hervor und beguggt sich die Leute. Aber angreifen lässt sie sich nicht.
Nun den ich war in einem Stall und bin dort auf einer Bank gesessen und meine beiden vor mir. Kommt ein kleines Kind so ca 4 Jahre (Eltern waren nicht zu sehen) und steht vor meinen beiden hunden. Die kleine "wuffelt" ich hatte sie an der leine. das kind kommt näher. Hebt das bein und steigt einen großen schritt auf sie zu. die hündin knurrt. das kind bleibt stehen und schaut und geht dann weg. 10 minuten später kommt die kleine wieder und es spielt sich das gleiche ab.
die hündin knurrt wieder und weicht zurück und ich sehe wie das kind wieder ansetzt zum näherkommen. da hab ich sie gefragt ob sie dumm oder behindert sei. (Weiss schon hat die kleine nicht verstanden) hab ihr dann gesagt, dass der hund sie jetzt zum zweiten mal anknurrt. ob sie denn nicht sieht dass der hund jetzt bösartig wird. wenn sie gebisssen werden will dann soll sie nur näher kommen.
daraufhin war endlich ruhe.

sowas gibt es denke ich leider immer wieder.
 
Da ich selber Mutter bin, kann ich nur sagen (meine Meinung), daß es an den Eltern liegt dem Kind solche Dinge beizubringen.

Vielleicht ein blöder Vergleich, aber man bringt ja den Kindern auch bei, nicht alleine über die Straße zu laufen.

Ich habe mit meiner ersten Hündin Schulbesuche gemacht (Projekt: Keine Angst vorm großen Hund), wo den Kindern erklärt wurde, was der Hund eigentlich mit seiner Körpersprache "sagt". Die Grundregeln bei einem Hund etc....das erschreckende, viele Kinder wussten nicht mal Ansatzweise wie man mit einem Hund richtig umgeht (und das obwohl paar selber einen daheim hatten).

Mein Sohn darf mit meinem Hund spielen WENN ICH DANEBEN STEHE.
Das spielen beschränkt sich aber auf Balli werfen. Zerrspiele etc sind für ihn absolut tabu. Das einzige wann mein Sohn mit dem Hund alleine ist, ist Nachts. Mein Kleiner schläft in seinem Hochbett und mein Hund darunter. Wacht mein Sohn auf, kommt Kalypso zu mir und weckt mich auf. Wenn der Hund auf seinem Platz liegt, ist er absolut tabu darf weder geweckt, gestreichelt oder sonst was werden. Mein Sohn kann diese Grundregeln ohne Probleme einhalten...und ich verstehe nicht wieso andere Eltern ihren Kindern das nicht beibringen können :confused:
 
Es gibt zur zeit wieder so viele beißunfälle, so viele kinder sind ihr leben lang entstellt oder gar tot, doch manche eltern lernen es einfach niemals ihr kind nicht an fremde hunde hinzulassen.
gestern im biergarten: meine mutter, meine schwester, der sohn von meinem freund, mein hund und ich. nike sitzt bei mir. auf der bank hinter uns eine mutter mit einem baby und einem kleinkind. kind spurtet richung nike. mutter hält ihn fest. kind quängelt. mutter sagt:"na dann geh hin, aber schön ei machen". ich hab dann den nike auf die seite und hab nur zu ihr gesagt" ich hätte es eigentlich schon gern wenn man mich vorher frägt, schließlich könnte mein hund auch beißen". klar, das ende vom lied war mutter zieht ihr kind weg und ist tödlich gekränkt. kein thema, das kind hätte nike gern streicheln können, aber ist es echt zu viel verlangt vorher den besitzer zu fragen? sich zu erkundigen ob der hund was tut? Wieso nimmt man das risiko einfach so in kauf?
wie gut ich das doch kenne, da meine wie ein kuschelhund aussieht, scheint sie für alle ein freibrief zu sein, und wie du hab ich auch schon gesagt, bitte vorher fragen, sie könnte ja beissen, als antwort kam dann nur, na dann muss er ja einen beißkorb tragen :o :rolleyes: sie lernen es nie - erst wenn was passiert aber dann ist es leider zu spät und der leidtragende ist der hund und besitzer :(

noch etwas, das mir immer häufiger auffällt, kleinkinder in hundezonen spielen und kugeln auf der wiese rum.. schreien toben und laufen mit stecken herum, die eltern denken nicht weiter, das zb. andere hunde kleinkinder nicht kennen oder kaum kennen und wenns dann noch am boden herumrollen kanns ins auge gehen! möchte gerne wissen was die eltern dieser kinder sagen würden, wenn am kinderspielplatz ein hund herumhüpft!
 
Ich bin zwar keine Hundebesitzerin , aber ich habe einen ziemlich hübschen Sitterhund, Labrador-Rotti-Mischling.
Und mir ist es erst 2 mal passiert, dass mich wirklich jemand gefragt hat bevor er angegriffen wurde.
Ich würde nie auf die Idee kommen einen fremden hund einfach mal so anzugreifen.
Also wundere ich mich nicht, wenn die Kinder es dann auch nicht gelernt bekommen, zum Teil.
 
Mir ist gerade noch so ein Erlebnis eingefallen, das hätte tierisch ins Auge gehen können, wenn der Hund meiner Eltern nicht so
absolut gutmütigst und kinderlieb wäre. (er steht tooootaaaal auf Kinder und mag alle am liebsten küssen und abschlecken :))

Auto meiner Eltern stand auf einem Parkplatz wo sie immer spazieren gehen in der Nähe. Kofferraumtür offen, Abedi (Rhodesian Ridgeback)
im Kofferraum liegend, meine Eltern neben dem Auto im Gespräch mit einer anderen Hundebesitzerin.

Kommt ein Bub daher (ca. 10 Jahre?), hin zum Auto, Abedi gestreichelt, ohne sich vorher auch nur bemerkbar zu machen bei meinen Eltern.

Mein Papa hat ihm dann versucht zu erklären, dass man das nicht macht und was alles passieren hätte können, aber da ist dann auch
nur eine patzige Reaktion gekommen. :(
 
Ich weiche Kindern fast schon grundsätzlich aus. Und wenn sie meinen Hund wirklich streicheln wollen, dann fragen sie auch ^^

Allerdings gehts mir auch oft so, dass ich einen fremden Hund streicheln will, wenn ich mal unterwegs bin... dann hock ich mich einfach in die Nähe des Hundes und mach ihn auf mich aufmerksam, der Besitzer schaut dann zu..
Wenn der Hund nicht will ists auch in Ordnung und ich ziehe von dannen. :D
 
Ich hab diesen Thread verfolgt und mich immer gefreut, dass ich keinen Beitrag dazu leisten konnte - mir ist eigentlich nie was Nennenswertes mit Kindern passiert.

Heute allerdings ist mir das Herz vor Schreck stehen geblieben. Wir waren in einer Gruppe von sieben Hunden auf der Hundewiese und drei junge Leute mit Kleinkind (Lauflern-Alter) haben Drachen steigen lassen. Der Kleine ist meist zwischen ihnen herum gekrochen und ich war froh, dass die Frau ihn auf den Arm genommen hat als wir kamen.

Jamie hat nämlich panische Angst vor Kindern (wurde als Welpe von ihnen gequält) und zögert auch nicht vor einem "Verwarnungsschnapper"- Sheila hat sowieso Angst vor allem und jedem und bellt/knurrt sich die Seele aus dem Leib, wenn sie sich bedroht fühlt.

Als wir dann an den jungen Leuten vorbei gegangen sind, setzt die Mutter den Zwerg plötzlich auf den Boden und säuselt "na wooo sind die Hundii? Na schneeell, lauf hin!!" Im ersten Reflex hab ich die Sheila grad noch am Kragen erwischt und hochgehoben und seh aus dem Augenwinkel, dass der Kleine direkten Kurs auf Jamie nimmt (der grad halb im Gebüsch gehangen ist und aufgrund seiner Schwerhörigkeit nichts mitbekommen hat). Ich bin natürlich sofort hingelaufen - aber so schnell konnt ich gar nicht reagieren, wie der Bub auch schon fröhlich glucksend Jamies Schwanz gepackt hat - mir ist das Herz stehen geblieben, dass Jamie jetzt zuschnappen würde war mir klar, allein schon vor Schreck. Und ich weiß nicht, was in den Hund gefahren ist - er ist nur wie von der Tarantel gestochen herumgefahren und hat geknurrt und gleichzeitig gewinselt und versucht, seinen Schwanz aus der Kinderhand zu winden. So hatte ich Zeit genug, ihn zu schnappen und aus der Gefahrenzone zu bringen.. mir ist ein ganzer Gebirgszug vom Herzen gefallen..

Aber nicht, dass die Mutter ihr Kind jetzt endlich hochgenommen hätte. Er ist weiter rumgewankt, über seine eigenen Beinchen gestolpert und direkt auf die Roxy draufplumpst. Roxy lag erst wie erstarrt da und hat mich total verzweifelt angeschaut - ist dann unter ihm rausgekrochen, hat ihn entgeistert angestarrt und es dann für ratsamer gehalten, sich erstmal vor der Gefahrenquelle Kind zu unterwerfen :D Hochgezogen hat sich der Kleine im Fell eines großen Mischlings, der ihm auch sofort die Zähne gezeigt hat. Bevor ich etwas sage, das ich nachher noch nicht mal bereuen würde, bin ich lieber schnell von dannen gezogen.. und habe allen Göttern gedankt, dass das so glimpflich ausgegangen ist.

Beim Nachhause-Gehen begegnen wir dann noch einer jungen Mutti mit kleinem Kind auf so einem Tretauto, das mit einer langen Stange von der Mutter geschoben werden kann. Kind sieht die Hunde, kreischt begeistert, fuchtelt mit Händen und Füßen. Meine drei waren alle an der Leine und ich bin in die Wiese ausgewichen. Was macht die Frau? Dreht mit der Stange das Auto zu uns und steuert den Sohnemann genau auf uns zu. Sheila hat gebellt, Roxy wollte flüchten und Jamie ist ganz steif geworden. Ich hab die Hunde ganz kurz genommen, das Tempo erhöht und die Straßenseite gewechselt - und von der lieben Dame ein "blöder Trampel, Hunde ham - aber Kinder hassen!!" nachgeworfen bekommen... manchmal fehlen einem die Worte.. :eek::o
 
@Jarosh
ich weiche solchen situationen so gut es geht auch aus, um meinen hund vor kleinkindern zu schütz:o in deinem fall hätt ich vermutlich der mutter freundlich aber bestimmt hingewiesen, das sie sich in einer hundezone aufhält und dementsprechend ihr kleinkind gefährdet sein kann!
falls du die hundewiese am wienerberg meinst, da ist mir auch schon öfters aufgefallen, das die hundezone scheinbar immer mehr zum kinderspielplatz wird, oder letztens auch mit kleinem motorflugzeug,drachen, herumgespielt wird - ist ja echt toll, das dann die hundebesitzer richtig flüchten mussten weil entweder ihre hunde angst hatten von dem geräusch oder hunde diesem flieger nachgelaufen wären und versucht hätten es zu erwischen

so beschimpfungen hab ich auch schon gehört..wo sie dann meinte das ist eine böse frau, die mag keine kinder oder sonstiges...:confused::rolleyes:
 
Es ist in dem Sinn keine Hundezone - einfach nur eine große Wiese/Feld, wo sich die Hunde der Umgebung austoben können. Also von daher kann man den Leuten ja auch keinen Vorwurf machen, dort kann jeder hinkommen und es spielen ja auch oft genug Kinder dort. Aber wenn ich sehe, dass vier Hundebesitzer hektisch versuchen ihre tw. bellenden/knurrenden Hunde einzusammeln, würde ich doch mein Kind zu seiner eigenen Sicherheit wieder hochheben.

Hätte sie den Zwerg von Anfang an auf dem Boden gelassen, hätten wir alle die Hunde an die Leinen genommen und die Sache wäre erledigt gewesen - aber so hat eben keiner damit gerechnet, weil sie das Kind ja (scheinbar extra wegen den Hunden) auf den Arm genommen hat.
 
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