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Rheinschnecke
Guest
Hallo, ich weiß nicht, ob dies das richtige Forum ist aber ich hoffe, hier Antworten auf eine mir sehr wichtige Frage zu bekommen
Also, ich habe seit 4 Monaten eine Hündin, meine Boni, von einem Tierschutzverein gekauft, unkastriert. Sie ist bereits bei der ersten Läufigkeit (in Bosnien) gedeckt worden und wurde Mutter von 9 Welpen. Davon erfroren 6 und sie ist mit dreien nach Deutschland gekommen. Von Mitte Mai bis vor einer Woche war sie wieder läufig, wird aber nicht scheinschwanger o.ä. Sie wird wohl gemerkt haben, dass es anders war als bei ihrer Trächtigkeit.
Der Tierschutzverein drängt ständig auf Kastration von Boni und ich habe - zugegebener Maßen
- nicht das Kleingedruckte im Vertrag gelesen: so bin ich verpflichtet dafür zu sorgen, dass Boni nicht gedeckt und innerhalb eines halben Jahr kastriert wird (volle Kostenübernahme durch mich).
Nach langen Für-und-Wider Diskussionen um eine Kastration neige ich dazu, Boni nicht kastrieren zu lassen. Es liegt keine medizinische Notwendigkeit vor und Hunde können auch Krebs aus anderen Gründen als eine Unkastriertheit bekommen (Haltung, Ernährung usw.). Zudem gerät der ganze Hormonhaushalt durcheinander und das halte ich nicht für positiv. Im übrigen hatte ich nicht den Eindruck, dass es eine besonders große "Leidenszeit" o.ä. für Boni war.
Nun endlich die Frage
: Kann der Tierschutzverein mich zwingen, Boni kastrieren zu lassen? Sicher habe auch ich kein Interesse daran, dass sie gedeckt wird und darauf zu achten soll nicht das Problem sein. Aber ich möchte sie nicht den Risiken einer OP aussetzen, solange das nicht nötig ist, und der Natur auch nicht ins Handwerk pfuschen.
Muss der Tierschutzverein meine Einstellung akzeptieren? Ich habe ehrlich Angst, dass mir evtl. der Hund wieder weggenommen wird.
Für viele Antworten/Ratschläge schon mal danke im Voraus.
Grüße vom Niederrhein Rheinschnecke
Also, ich habe seit 4 Monaten eine Hündin, meine Boni, von einem Tierschutzverein gekauft, unkastriert. Sie ist bereits bei der ersten Läufigkeit (in Bosnien) gedeckt worden und wurde Mutter von 9 Welpen. Davon erfroren 6 und sie ist mit dreien nach Deutschland gekommen. Von Mitte Mai bis vor einer Woche war sie wieder läufig, wird aber nicht scheinschwanger o.ä. Sie wird wohl gemerkt haben, dass es anders war als bei ihrer Trächtigkeit.
Der Tierschutzverein drängt ständig auf Kastration von Boni und ich habe - zugegebener Maßen
Nach langen Für-und-Wider Diskussionen um eine Kastration neige ich dazu, Boni nicht kastrieren zu lassen. Es liegt keine medizinische Notwendigkeit vor und Hunde können auch Krebs aus anderen Gründen als eine Unkastriertheit bekommen (Haltung, Ernährung usw.). Zudem gerät der ganze Hormonhaushalt durcheinander und das halte ich nicht für positiv. Im übrigen hatte ich nicht den Eindruck, dass es eine besonders große "Leidenszeit" o.ä. für Boni war.
Nun endlich die Frage
Muss der Tierschutzverein meine Einstellung akzeptieren? Ich habe ehrlich Angst, dass mir evtl. der Hund wieder weggenommen wird.
Für viele Antworten/Ratschläge schon mal danke im Voraus.
Grüße vom Niederrhein Rheinschnecke