Corona Virus 3

Ist natürlich auch ein gutes Argument.

Nachdem bisher das Corona-Virus sehr wandlungsfähig und die Corona-Regelungen sehr kreativ waren, lass ich mich überraschen und entscheide dann wenns akut wird - ist ja noch ein Zeitl bis dahin ;-)
 
Ich muss mich im April impfen lassen, sonst läuft mein grüner Pass aus. Und den brauch ich wegen Beruf. Aber meine „private Virologin“ meint, das wär eh nicht ganz verkehrt, nach allem, was man derzeit weiß. Aber für mich ist es eh erst der erste Booster.
 
Ja wenn man es für den Beruf braucht, schaut es natürlich anders aus. Bei mir ginge es, wenn es zu dem Zeitpunkt dann überhaupt Einschränkungen gibt, höchstens um Restaurantbesuche etc. Auf die kann ich für ein paar Wochen verzichten😉.
 
Meiner läuft auch im August aus, mir wäre es aber auch lieber, erst später zu impfen, um dann im Winter geschützt zu sein. Der grüne Pass wird ja dann hoffentlich wieder aufleben, auch wenn das Intervall zu hoch ist, oder?
Kann ja nicht sein, dass man dann wieder von vorne anfangen muss ...
 
Nein, man muss nicht von vorn wieder anfangen. Aber anscheinend rechnen die Experten damit, dass der Sommer heuer nicht so problemlos sein wird wie letztes Jahr, warum, weiß ich nicht. Also ist es wohl nicht so schlecht, wenn man sich schon im Sommer impfen lässt.
 
Ich glaub das Problem ist, dass derzeit auch Experten nur sehr vage Vermutungen haben wie es weitergehen könnte.

Die WHO vermutet, dass der Trend weiter zu milderen Verläufen gehen wird:


Ja, man kann nur hoffen, dass sie recht behalten. Allerdings gibt es auch Experten, die befürchten, dass die Delta-Variante noch nicht ganz "ausgestorben" ist, sich auch noch weiterentwickeln und zu neuen "Wellen" führen könnte. Ja, hoffentlich nicht, aber wirklich wissen tut man über die weitere Entwicklung des Virus halt leider nichts.

Ein weiteres Problem ist, dass niemand weiß wie es in den Ländern, die bisher eine strikte "Null-Covid-Politik" betrieben haben, weitergehen wird. Es ist nämlich schon zu befürchten, dass sich hochansteckende Varianten wie Omikron auch durch strikteste Massnahmen nicht aufhalten lassen und dort jetzt größere Wellen entstehen (die natürlich nach einer Weile auch wieder zu uns zurückkommen können). Die bisher geringere Durchseuchung (und damit geringere Immunität) in diesen Ländern könnte sich jetzt auch als Problem erweisen.

Wenn ich das lese wird mir gleich schlecht:


Auch wie's mit der Impfstoffentwicklung weiter geht, weiss offenbar niemand - zumindest gibt's kaum Informationen darüber. Hat's Anfang des Jahres noch geheißen, dass es im April einen angepaßten Impfstoff geben wird, ist es jetzt still um das Thema geworden. Gerüchteweise hört man, dass es den Impfstoff möglicherweise im Herbst geben wird - andererseits aber auch, dass man möglicherweise gar keinen an Omikron angepaßten Impfstoff braucht. Keine Ahnung, was da jetzt stimmt.

Das NIG empfiehlt bisher eine 4. Impfung überhaupt nur für Risikogruppen - viele Experten meinen eine jährliche Impfung zum Herbstbeginn wäre richtig.

Wie auch immer - eine Regelung für den grünen Pass wird es relativ zeitnah geben müssen, weil in den nächsten Wochen und Monaten der "Grüne Pass" auch für viele 3-fach-Geimpfte abläuft.

Liebe Grüße, Conny
 
Gültigkeit der Boosterung wird von 9 Monaten auf 1 Jahr verlängert.
Wie ich vermutet hatte😉

Ich kann es mir also aussuchen, mehr oder weniger. Ich bin unter 65, aber hätte ein paar Risikofaktoren…..
Mal sehen, wie es sich entwickelt.

Es ist ja mittlerweile schon ziemlich eindeutig, dass 1.) Long Covid nicht harmlos ist und 2.) die Impfung auch davor messbar schützt.
 
Nein, keine Bedenken. Ich war zwar nach der zweiten Impfung ziemlich krank, hatte Fieber und Schüttelfrost, aber nach einem Tag war das vorbei.
Ich find es halt schade, dass der Genesenenstatus nicht auch verlängert wird. Laut „meiner Virologin“ schützt nämlich eine überstandene Infektion nach 2 Impfungen ähnlich gut wie der Booster. Ich fände es gescheiter, wenn ich mich erst im Herbst boostern müsste, so muss ich es jetzt machen, weil mein grüner Pass ungültig wird.
 
Weit über eine Million Menschen in Österreich sind weder geimpft noch genesen. Wenn man dann noch die dazu rechnet, die nur 2 Mal geimpft sind oder nur genesen, dann seh ich schwarz für das Gesundheitssystem im nächsten Herbst.
 
Weit über eine Million Menschen in Österreich sind weder geimpft noch genesen. Wenn man dann noch die dazu rechnet, die nur 2 Mal geimpft sind oder nur genesen, dann seh ich schwarz für das Gesundheitssystem im nächsten Herbst.

Na ja, wenn ich den Artikel richtig verstehe, bezieht er sich auf die Gesamtbevölkerung. Also inkl. Kinder und Jugendliche - sogar inkl. der Kinder, die noch zu jung sind um geimpft werden zu können. Außerdem vermute ich - nachdem man sich auf Zahlen der Statistik bezieht - dass diejenigen, die bereits "unbemerkt" Covid hatten, hier ebenfalls als "nicht genesen" gerechnet werden.

Wichtig wäre für die (ohnehin kaum vorhersehbare) Prognose für den Herbst mMn wenn sich die Impflücken bei den älteren und chronisch Kranken Menschen noch ein Stück weit schließen lassen würden. Allerdings hab ich da wenig Hoffnung, denn diejenigen die bisher nicht geimpft sind, werden wohl nur noch zu einem kleinen Teil dazu motiviert werden können (und wenn, dann nicht durch Strafandrohung).

Entscheidender wird aber mMn ohnehin sein, wie sich das Virus weiter entwickelt - dass es sich weiterentwickeln wird, ist sicher. Aber die Frage ist eben inwieweit zukünftige Mutationen einerseits in der Lage sein werden eine bereits bestehende (Teil-)Immunität zu umgehen (Omikron konnte das ja recht gut) und wie schwer die Krankheitsverläufe sein werden, die zukünftige Mutationen auslösen.
Entwickelt sich das Virus weiter "in Richtung Erkältungsvirus" - wie das bei Omikron ja ein Stück weit schon der Fall war, wär das schon ein großer Vorteil. Wenn künftige Mutationen vielleicht auch die Immunität weniger gut "umgehen" können, würde das das Problem weiter abschwächen.
Umgekehrt könnten natürlich stärker krank machende Mutationen mit einem ausgeprägten Immunescape auch wieder ein sehr ernsthaftes Problem darstellen. Nur kann die weitere Entwicklung des Virus halt keiner vorhersagen. (Hoffentlich führt man das Abwassermonitoring gewissenhaft weiter um das Infektionsgeschehen "im Auge zu behalten und neue Mutationen schnell zu erkennen).

Eine weitere entscheidende Frage für das Gesundheitssystem wird auch sein, mit welcher Wucht die Influenza im nächsten Winter zurück kommen wird (dass es nächsten Winter wieder eine Influenza-Welle geben wird, ist ja sehr wahrscheinlich). Und natürlich auch wie gut der Influenza-Impfstoff der nächsten Saison wirken wird (heuer hat's ja nicht so ganz gepaßt).

Also ich denk, dass da für den nächsten Herbst / Winter wirklich so ziemlich alles möglich ist - von extrem schwierigen Situationen bis hin zu "weitgehend geschafft" ist da mMn alles drinnen.

Liebe Grüße, Conny
 
Soll wohl ab September verfügbar sein. Die Frage ist nur wieder: wie schafft man den möglichst flott zu verimpfen?
 
Angeblich lt. Medien steht Sie kurz vor der Zulassung. Ich werde mich aber sicher nicht impfen lassen. Die ersten 2 Impfungen habe ich mir ja noch einreden lassen und die haben in meinen Augen auch Sinn gemacht. Die 3. Impfung war dann schon naja, habe ich aber auch noch gemacht. Diese Impfung ist aber für mich völlig Unsinnig und bringt in meinen Augen gar nichts. Eine Impfung die nicht vor einer Infektion schützt und noch dazu nur 2-3 Monate halten soll ist in meinen Augen völlig unsinnig, abgesehen davon das Omikron ja nicht unbedingt tödlich endet, sondern eher einer starken Verkühlung ähneln (zumindestens bei denen die ich kenne). Okay für Ältere und für Kranke ist das ja vielleicht noch okay und würde vielleicht noch etwas Sinn machen. Aber ich gehe sicher nicht alle 3-6 Monate Impfen, mit einem Impfstoff der nicht wirklich erprobt ist und schon gar keine Langzeitfolgen bekannt sind und das bei einer Variante, die in den meisten Fällen keine Langzeitfolgen hat und schon gar nicht tödlich ist (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel). Aber in meinen Augen muss jeder selber wissen was er tut und dann auch sein Handeln selber verantworten. Und nein ich bin kein Impfgegner. Aber was zu viel ist, ist einfach zu viel.
 
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