Psilo
Profi Knochen
Hallo!
So, muss euch mal volljammern:
Meine 5 Schildkröten (2 ganz große, 2 mittlere und 1 ganz kleine) leben bei meinen Eltern im Garten. Bis auf die 2 ganz großen habe ich alle selber im Brutkasten ausgebrütet.
Eine Nachbarin hat 2 Hunde. Die Hunde müssen regelmäßig 2 Tage alleine bleiben und werden in den Keller oder in die Garage gesperrt, wo sie dann die ganze Zeit bellen und heulen und nicht einmal ins Freie können und im Finsteren gefangen sind. Wenn der Nachbarin ein Hund zu mühsahm wird, dann wird er eingeschläfert (das hat sie selber so gesagt) oder verschwindet irgendwie. Diese Situation ärgert mich sehr, sodass ich meiner Mutter geraten habe, diese Dame anzuzeigen oder sie beim Tierschutz zu melden... Meine Mutter jedoch, versuchte mit der Nachbarin zu reden und hat ihr sogar angeboten, sich um die Hunde zu kümmern, wenn sie so lange alleine bleiben müssen, was diese aber abgelehnt hat. Jetzt, nach ein paar Jahren, dürfen die Hunde bei längerer Abwesenheit der Besitzerin in den Garten. Ich hab mir gedacht, dass das besser ist, als im Keller eingesperrt zu sein. Jetzt ist der Garten voller Hundekot, dass man es über mehrere Gärten hinweg riechen kann und der Lärm, den die Hunde (stundenlanges Heulen und Bellen) machen, ist noch lauter, aber das ist nicht das Schlimmste...
Vor ein paar Tagen hat sich einer der beiden Hunde durch den Zaun gegraben, ist durch mehrere Gärten in unseren gekommen und hat ein Schildkrötenmassaker angerichtet: die ganz kleine ist tot, ihr Panzer war noch nicht hart genug, um den Bissen zu widerstehen. Eine der mittleren kämpft jetzt ums Überleben, weil er ihren Panzer komplett zerbissen hat, wie einen Kauknochen. Sie hat beim Tierarzt Antibiotika bekommen und die Wunden wurden gereinigt. Der TA hat gesagt, dass man nicht abschätzen kann, ob sie es überlebt. Gestern bei der Kontrolle, sah es schon etwas besser aus. Wenn sich die Wunden nicht entzünden, kann sie es schaffen. Meine Mutter war zum Zeitpunkt dieses Vorfalls nicht zuhause, aber andere Nachbarn haben die Schildkröten gerettet, bis auf die ganz kleine, die leider nicht mehr zu retten war. Aber alle verbliebenen Schildkröten, auch die, die nix abbekommen haben, sind seitdem etwas verstört und es ist nur langsam eine Besserung sichtbar. Sie hatten nie Angst vor Hunden, weil sie meine Hunde und viele Besucherhunde gewöhnt sind. Ich hab noch nie einen Hund gesehen, der ihnen auch nur irgendwie was antun oder sie als Beute sehen würde...dieser Hund muss echt so gelangweilt, frustriert und unterfordert sein, dass er sowas macht. Den Hund trifft keine Schuld. Schuld hat ausschließlich die Besitzerin. Ich hab jetzt Angst, dass die Schildkröten, wenn sie meine Hunde sehen, einen Herzinfarkt bekommen, vor lauter Angst, obwohl ihnen früher die Hunde voll egal waren und sie nichteinmal den Kopf eingezogen haben, wenn ein Hund an ihnen geschnüffelt hat.
Ich hab meiner Mutter gesagt, sie soll jetzt endlich die Nachbarin anzeigen...sie macht es aber erst dann, wenn die Hunde wiedermal stundenlang heulen...und jetzt sind Besitzerin und Hunde angeblich weg. Also hat sie die Hunde wiedermal entsorgt, weil sie Probleme machten? Aber dann hat sie, obwohl sich es zeitlich mit ihren langen beruflichen Abwesenheiten nicht vereinbaren läßt, sicher bald wieder 2 neue Hunde, so wie es ja schon oft der Fall war. Am liebsten würde ich sie anzeigen oder irgendwo melden und bereue es, dies nicht schon viel früher getan zu haben. Wisst ihr, an welche Stelle ich mich da am besten melde? Polizei? Amtstierarzt? Tierschutzorganisation? andere?
Traurige Grüße
Psilo
So, muss euch mal volljammern:
Meine 5 Schildkröten (2 ganz große, 2 mittlere und 1 ganz kleine) leben bei meinen Eltern im Garten. Bis auf die 2 ganz großen habe ich alle selber im Brutkasten ausgebrütet.
Eine Nachbarin hat 2 Hunde. Die Hunde müssen regelmäßig 2 Tage alleine bleiben und werden in den Keller oder in die Garage gesperrt, wo sie dann die ganze Zeit bellen und heulen und nicht einmal ins Freie können und im Finsteren gefangen sind. Wenn der Nachbarin ein Hund zu mühsahm wird, dann wird er eingeschläfert (das hat sie selber so gesagt) oder verschwindet irgendwie. Diese Situation ärgert mich sehr, sodass ich meiner Mutter geraten habe, diese Dame anzuzeigen oder sie beim Tierschutz zu melden... Meine Mutter jedoch, versuchte mit der Nachbarin zu reden und hat ihr sogar angeboten, sich um die Hunde zu kümmern, wenn sie so lange alleine bleiben müssen, was diese aber abgelehnt hat. Jetzt, nach ein paar Jahren, dürfen die Hunde bei längerer Abwesenheit der Besitzerin in den Garten. Ich hab mir gedacht, dass das besser ist, als im Keller eingesperrt zu sein. Jetzt ist der Garten voller Hundekot, dass man es über mehrere Gärten hinweg riechen kann und der Lärm, den die Hunde (stundenlanges Heulen und Bellen) machen, ist noch lauter, aber das ist nicht das Schlimmste...
Vor ein paar Tagen hat sich einer der beiden Hunde durch den Zaun gegraben, ist durch mehrere Gärten in unseren gekommen und hat ein Schildkrötenmassaker angerichtet: die ganz kleine ist tot, ihr Panzer war noch nicht hart genug, um den Bissen zu widerstehen. Eine der mittleren kämpft jetzt ums Überleben, weil er ihren Panzer komplett zerbissen hat, wie einen Kauknochen. Sie hat beim Tierarzt Antibiotika bekommen und die Wunden wurden gereinigt. Der TA hat gesagt, dass man nicht abschätzen kann, ob sie es überlebt. Gestern bei der Kontrolle, sah es schon etwas besser aus. Wenn sich die Wunden nicht entzünden, kann sie es schaffen. Meine Mutter war zum Zeitpunkt dieses Vorfalls nicht zuhause, aber andere Nachbarn haben die Schildkröten gerettet, bis auf die ganz kleine, die leider nicht mehr zu retten war. Aber alle verbliebenen Schildkröten, auch die, die nix abbekommen haben, sind seitdem etwas verstört und es ist nur langsam eine Besserung sichtbar. Sie hatten nie Angst vor Hunden, weil sie meine Hunde und viele Besucherhunde gewöhnt sind. Ich hab noch nie einen Hund gesehen, der ihnen auch nur irgendwie was antun oder sie als Beute sehen würde...dieser Hund muss echt so gelangweilt, frustriert und unterfordert sein, dass er sowas macht. Den Hund trifft keine Schuld. Schuld hat ausschließlich die Besitzerin. Ich hab jetzt Angst, dass die Schildkröten, wenn sie meine Hunde sehen, einen Herzinfarkt bekommen, vor lauter Angst, obwohl ihnen früher die Hunde voll egal waren und sie nichteinmal den Kopf eingezogen haben, wenn ein Hund an ihnen geschnüffelt hat.
Ich hab meiner Mutter gesagt, sie soll jetzt endlich die Nachbarin anzeigen...sie macht es aber erst dann, wenn die Hunde wiedermal stundenlang heulen...und jetzt sind Besitzerin und Hunde angeblich weg. Also hat sie die Hunde wiedermal entsorgt, weil sie Probleme machten? Aber dann hat sie, obwohl sich es zeitlich mit ihren langen beruflichen Abwesenheiten nicht vereinbaren läßt, sicher bald wieder 2 neue Hunde, so wie es ja schon oft der Fall war. Am liebsten würde ich sie anzeigen oder irgendwo melden und bereue es, dies nicht schon viel früher getan zu haben. Wisst ihr, an welche Stelle ich mich da am besten melde? Polizei? Amtstierarzt? Tierschutzorganisation? andere?
Traurige Grüße
Psilo