pinkSogg
Super Knochen
Ich muss mir nur Luft machen, weil ich sonst echt implodiere. Braucht niemand antworten, ich muss es mir nur von der Seele schreiben.
Gestern waren mein Freund und ich bei seinem Bruder nebst Familie. Diese besteht eben aus dem Bruder, seiner Gattin, der 3Mon. alten Tochter und dem 5 Jahre alten Sohn. Letzterer ist für mich das beste Verhütungsmittel, denn ich kann ihn wirklich nicht ausstehen. Und die Erziehungsmethoden der Eltern noch weniger.
Mimi habe ich wohlweißlich zu Hause gelassen, da es einfach keinen Sinn hat, ihr diese Belastung aufzuhalsen, wenn ich schon so genervt bin.
Und gut wars.
Zwar wurde ich noch ganz mitleidig gefragt, wo denn der Hund wäre, aber ich habe nur ausweichend gemeint, dass es mir zu ansträngend wäre, mich hier auf sie zu konzentrieren...
Jedenfalls ging das Theater von der ersten Minute an los. Klein Moritz springt kreischend meinen Freund an (ich muss gestehn, dass ich nicht weiß, wie Mimi da reagiert hätte...), klettert auf ihm herum, kreischt, kreischt kreischt.....
Nicht, dass ich nicht durchaus verständnis dafür habe, dass Kinder irgendwo ihre Energien loswerden müssen - und wo, wenn nicht bei ihnen zu Hause. Aber nicht 24/7.
Er kann nicht eine Minute ruhig sitzen bleiben, muss ständig für Geräusche sorgen, quatscht ständig irgendwas dazwischen. Er hat NULL konzentration (wir wollten ein Brettspiel spielen und nachdem sich der Trend abzeichnete, dass der kleine Prinz nicht gewinnen wird, hat er ständig mit dem Würfel die Figuren umgeschossen).
Der Vater "Moritz, wenn du nicht mehr magst, dann räumen wir das Spiel wieder weg."
Na 5 oder 6 Mal ist das so gegangen, bis Moritz sich endlich erbarmt hat, dieses Drama zu beenden, indem er einfach alle Figuren umgeschmissen hat und ich dann kommentarlos das Brett zusammengeklappt und die Figuren in die Schachtel getan hab. Bis dahin hat er aber natürlich noch die Schachtel mit den Spielfiguren umgeschmissen und musste auf seinem Vater herumturnen (O-Ton: "Moritz, ich bin kein Kraxelbaum" ).
Wirklich, es kotzt mich richtig an, auf welchem Stresslevel die kleine zu sein scheint. Und alles was die Eltern tun, ist alle 3 Stunden mal ein "hach, die Energie hätt ich gern" von sich zu geben. Statt dass sie mit ihm üben, sich zu konzentrieren bzw dass man nicht immer wie von der Tarantel gestochen herumruden und springen muss... Noch dazu wo er jedesmal wenn wir zu besuch sind die ganze einrichtung ruiniert.
Was wird das arme Kind in der Schule machen, wenn es von jetzt auf gleich auf einmal eine ganze Stunde lang ruhig sitzen muss? Wenn es sich länger als 2 Minuten auf etwas konzentrieren muss oder wenn er was machen muss, was ihm jetzt grad nicht passt?
Für mich fällt das direkt unter vernachlässigung und ich bin äußerst ungerne bei denen. Moritz wäre eigentlich ein liebes Kind, aber ich verstehe nicht, warum es niemand der Mühe wert findet, ihm irgendwelche Werte und Richtlinien vorzuzeigen oder ihm zu helfen, denn dieses "Maß an aktivität" ist absolut nimma normal....
Gestern waren mein Freund und ich bei seinem Bruder nebst Familie. Diese besteht eben aus dem Bruder, seiner Gattin, der 3Mon. alten Tochter und dem 5 Jahre alten Sohn. Letzterer ist für mich das beste Verhütungsmittel, denn ich kann ihn wirklich nicht ausstehen. Und die Erziehungsmethoden der Eltern noch weniger.
Mimi habe ich wohlweißlich zu Hause gelassen, da es einfach keinen Sinn hat, ihr diese Belastung aufzuhalsen, wenn ich schon so genervt bin.
Und gut wars.
Zwar wurde ich noch ganz mitleidig gefragt, wo denn der Hund wäre, aber ich habe nur ausweichend gemeint, dass es mir zu ansträngend wäre, mich hier auf sie zu konzentrieren...
Jedenfalls ging das Theater von der ersten Minute an los. Klein Moritz springt kreischend meinen Freund an (ich muss gestehn, dass ich nicht weiß, wie Mimi da reagiert hätte...), klettert auf ihm herum, kreischt, kreischt kreischt.....
Nicht, dass ich nicht durchaus verständnis dafür habe, dass Kinder irgendwo ihre Energien loswerden müssen - und wo, wenn nicht bei ihnen zu Hause. Aber nicht 24/7.
Er kann nicht eine Minute ruhig sitzen bleiben, muss ständig für Geräusche sorgen, quatscht ständig irgendwas dazwischen. Er hat NULL konzentration (wir wollten ein Brettspiel spielen und nachdem sich der Trend abzeichnete, dass der kleine Prinz nicht gewinnen wird, hat er ständig mit dem Würfel die Figuren umgeschossen).
Der Vater "Moritz, wenn du nicht mehr magst, dann räumen wir das Spiel wieder weg."
Na 5 oder 6 Mal ist das so gegangen, bis Moritz sich endlich erbarmt hat, dieses Drama zu beenden, indem er einfach alle Figuren umgeschmissen hat und ich dann kommentarlos das Brett zusammengeklappt und die Figuren in die Schachtel getan hab. Bis dahin hat er aber natürlich noch die Schachtel mit den Spielfiguren umgeschmissen und musste auf seinem Vater herumturnen (O-Ton: "Moritz, ich bin kein Kraxelbaum" ).
Wirklich, es kotzt mich richtig an, auf welchem Stresslevel die kleine zu sein scheint. Und alles was die Eltern tun, ist alle 3 Stunden mal ein "hach, die Energie hätt ich gern" von sich zu geben. Statt dass sie mit ihm üben, sich zu konzentrieren bzw dass man nicht immer wie von der Tarantel gestochen herumruden und springen muss... Noch dazu wo er jedesmal wenn wir zu besuch sind die ganze einrichtung ruiniert.
Was wird das arme Kind in der Schule machen, wenn es von jetzt auf gleich auf einmal eine ganze Stunde lang ruhig sitzen muss? Wenn es sich länger als 2 Minuten auf etwas konzentrieren muss oder wenn er was machen muss, was ihm jetzt grad nicht passt?
Für mich fällt das direkt unter vernachlässigung und ich bin äußerst ungerne bei denen. Moritz wäre eigentlich ein liebes Kind, aber ich verstehe nicht, warum es niemand der Mühe wert findet, ihm irgendwelche Werte und Richtlinien vorzuzeigen oder ihm zu helfen, denn dieses "Maß an aktivität" ist absolut nimma normal....