.
und auch die ersten 2-3 Jahre sind für Väter häufig mit einem Ohnmächtigkeitsgefühl verbunden. Die "primitiven" Bedürfnisse eines Säuglings (also Bedürfnis nach Nähe, Nahrung, Wohlbefinden) sind nicht immer leicht nachzuvollziehen. also da kann der Vater aber genauso viel tun, wie die Mutter...wenn er nur will....wickeln, in den Schlaf wiegen etc. baden, sind Sachen, die Väter auch machen können..die meisten drücken sich aber...den eine volle Windel iehhh...
Ich höre immer wieder von Jungmüttern, dass die Väter sich vor sowas einfach drücken....mein Mann war da übrigens auch nicht anders...ich musste schon wirklich sauer werden, damit er in die Gänge kam.....
Und wenns dann zum großen Bruch kommt, bleibt ein Vater, der sein Kind kaum kennt. Gerne auch von der Ex wie eine Kuh gemelkt wird und der sich den Kontakt zu seinem Kind nur gegen die Alimente erkaufen kann. Von den nach wie vor bestehenden alltäglichen Streiterein red ich mal garnicht.
Außerdem werden viele Scheidungskinder dann von dem Partner, bei dem sie leben, gegen den weggegangenen Partner aufgehusst (meine Mutter hat das bei mir auch gemacht und tlw sogar geschafft).
Was also soll ein Vater machen, dem sozusagen nur noch gesagt wird "Zahl die Alimente, weil das ist deine Pflicht und alles andre ist ein großzügiges Wohlwollen".
ICH würde als Vater in einer solchen Situation wahrscheinlich auch früher oder später kapitulieren und meine Schuldigkeit finanziell decken. Wie schon auf vorheriger Seite erwähnt: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Die Problematik ist sicher da..dass die Erwachsenen nicht in der Lage sind, die Kinder aus den Streitereien raus zu lassen....
Und ich weiß, dass viele geschiedne Mütter überfordert sind...wenn die Kinder dann beim Vater den ganzen Spaß haben...weil ja nur Wochenend- und Ferienleben stattfindet und bei den Mütter heißt es gehorchen, aufräumen, sparen..den ich hab noch keine geschiedene Mutter gesehen, die durch die Alimentezahlung reich geworden ist