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  • #14194
    Anonym
    Inaktiv

    Hallöle,

    ich weiß es ist sicher ein altes Thema aber, mein Max zieht gern mal an der Leine. Aber seit dem ich Ihm gestern doch mal wieder ein Halsband umgemacht habe, zieht er weniger oder sagen wir mal so, er gibt sich mühe selber nicht zu ziehen, weil er das Halsband als unangenhem findet. Vorher hatt er ein K9 getragen. Ich rucke auch nicht am Halsband. Er achtet auch mehr darauf wo ich langgehe.

    Daher meine Frage, würdet iher beim Halsband bleiben, wenn er nicht mehr zieht?

    MFG
    Max und Jens

    #25044
    Anonym
    Inaktiv

    Nunja, wenn der Hund generell nicht zieht, dann spricht wohl nichts gegen ein Halsband, denn es wird ja nun kein Druck auf den Hals ausgeübt. Sobald jedoch wieder die Tendenz zum Ziehen da ist, würde ich sofort wieder auf ein Geschirr umsteigen – der Gesundheit wegen.

    #25046
    Anonym
    Inaktiv

    Mhm, naja ich grundsätzlich gegen Führung am Halsband, Kettenwürger oder Stachelwürger, der Gesundheit wegen. Dass Max NUR nicht mehr zieht, weil er den Zug oder Druck am Hals nicht mag, ist ja nun auch nicht Sinn der Übung. Man sollte nicht nur das “Ziehen an der Leine” maßregeln, sonder auch gucken, wieso! Max eigentlich so wehemend an der Leine zieht. An deiner Stelle würde ich aber zuerst das positive am Halsband laufen regelmäßig loben und wertschätzen und dann probieren wieder auf das Geschirr umzustellen. Das heißt, dem Hund das Gefühl zu geben: Es ist ja vieeel besser wenn ich neben Frauchen laufe, anstatt zu ziehen. Vor allen Dingen lohnt es sich dann auch total, bekomm ja dann immer Lecker und alles. Also wenn er bis jetzt mit dem Halsband gut läuft, dann belasse es nicht so, sondern nutze dieses Verhalten um ihn positiv zu bestärken wenn er neben dir läuft und dich anschaut! Wenn du meinst, dass er das nun verstanden haben könnte, dann wechsle unbedingt wieder aufs Geschirr um, es ist wirklich, wirklich besser für die Gesundheit deines Hundes.

    #25109
    Anonym
    Inaktiv

    Geschirr oder Halsband?

    Da sage ich doch mal ganz klar Halsband. Da Hunde untereinander am meisten am Hals kommunizieren. Und die Leine ist meine Verbindung/ mein Hilfsmittel, um mit dem Hund zu kommunizieren.

    Ein Hund der an der Leine zieht, zieht auch am Geschirr, nur nimmt der mensch das nicht so war.

    Ich denke, ein Hund der zieht, muss erstmal verstehen, das er das ziehen nicht darf, weil nicht er die Richtung anzugeben hat.

    #25116
    Anonym
    Inaktiv

    Ist das wirklich dein Ernst? Du kommunizierst mit deinen Hunden über die Leine bzw. das Halsband? Ich finde da andere Wege der Kommunikation weitaus passender. Und wieso meinst du, nimmt man das Ziehen beim Geschirr nicht so sehr wahr? Natürlich merke ich es, wenn mein Hund ab und an mal entgegen seiner Erziehung an der Leine zieht – auch wenn er das Geschirr um hat. Warum sollte man das auch nicht merken???

    #25150
    Anonym
    Inaktiv

    Huhu,

    Butch zieht auch an der Leine, deswegen trägt er ein Geschirr.
    Ich hab ihm nie beigebracht, “Fuß” zu laufen.
    Ich finde auch nicht, das es unbedingt mit den Rangordnung, oder der Frage Rudelführer oder nicht zu tun hat, sondern das Hunde generell schneller laufen als wir Menschen sie unser Tempo eher langweilt.
    Ich empfinde es als nicht so schlimm, wenn Butch zieht.
    Er schaut dennoch immer zu mir und guckt, wo ich lang laufe und mekt auch sofort wenn ich stehen bleibe oder die Richtung wechsel.
    Ich nehme das nicht so tragisch.

    #25155
    Anonym
    Inaktiv

    Kommt drauf an wie stark der Hund zieht. Also ich halte nix davon Fähnchen im Wind zu spielen und mit dabei an der Schulter weh zu tun. Unser Rüde hat eine Zeitlang extrem gezogen. Ich habe dann für einige Wochen ein Erziehungsgeschirr benutzt. Also nicht jeden Tag. Soll ja nicht gut sein. Aber er hat wenn er nicht gezogen hat, wegen des Geschirrs, immer Leckerlies bekommen und hat das kopfmäßig wohl auf sein K9 projiziert. Klar zieht er heute auch ab und wann. Aber net so heftig das er mir die Schulter auskugelt. Das ist nicht schön kann ich euch sagen. Und seitdem läuft er eigentlich wie ne 1 mit den K9. Das Erziehunggeschirr ist irgendwann in der letzten Ecke des Schrankes gelandet und mittlerweile sogar im Keller.

    #25158
    Anonym
    Inaktiv

    Diese Erziehunggeschirre sind gesundheitlich das letzte für den Hund. Diese Geschirre drücken unter den Achseln die Blutgefäße und nerven ab, sehr gesundheitsschädlich.
    Butch kugelt einem nicht mehr den Arm aus, passt schon.
    In extrem unbekannten und sehr interessanten Gebieten zieht er wieder stärker, als in seiner gewohnten Spazierumgebung.
    Früher haben wir ein Halti benutzt, aber das liegt seit langem unbenutzt irgentwo im Schrank.

    #25160
    Anonym
    Inaktiv

    Bitte keine Starkzwangmittel, wie Erziehungsgeschirr, Kettenwürger oder Stachelwürger! Damit tust du deinem Hund keinen gefallen und der Beziehung zwischen euch beiden auch nicht!

    Versuche es mal mit dem Buch “Hilfe, mein Hund zieht!” von Turid Rugaas. Hab schon viele tolle Erfolgserlebnisse von Menschen gehört, die sich dieses Buch zu Herzen genommen haben!

    Hier ein Infotext über das Buch:

    Die norwegische Hundetrainerin Turid Rugaas, bekannt durch ihre Veröffentlichungen über die Beschwichtigungssignale der Hunde, beschreibt in ihrem neuen Buch die von ihr entwickelte Methode zur Einübung der Leinenführigkeit.

    Den Einsatz von Strafreizen wie Leinenruck, Stachel- oder Würgehalsbändern lehnt sie hierbei kategorisch ab. Sie erklärt, wie man statt dessen mit einfachen Arbeitsmitteln, Ruhe und Gelassenheit Schritt für Schritt das gewünschte Trainingsziel erreicht. Dabei ist ihre Methode nicht nur äußerst effektiv, sondern auch für jeden Hund – ob jung oder alt, groß oder klein – schnell und einfach zu erlernen.

    Alle Übungen werden Schritt für Schritt erklärt und durch zahlreiche farbige Abbildungen ergänzt. Tipps für den Umgang mit alltäglichen Situationen und ein leicht verständlicher Übungsaufbau laden zu einem Training ein, das Hund und Mensch gleichermaßen Spaß macht.

    Viel Geduld und Erfolg wünsche ich Euch!

    #25161
    Wolfgang Hielscher
    Teilnehmer

    Also, ich kommuniziere mit meinem Hund verbal und über andere Geräusche zum Beispiel: schnalzen mit der Zunge oder so.
    Ich habe meinem Hund das Ziehen an der Leine nicht ganz abgewöhnen können, aber ich merke das er für Leckerchen ALLES macht, deswegen arbeite ich gerne damit, dann kann er sogar “bei Fuß gehen”, denn im Grunde ist es egal ob man ein !Normales!!!! Halsband oder ein Geschirr benutzt.
    Gegen Würgehalsbänder oder Krallenhalsbänder bin ich grundsätzlich!!!! Schließlich würden wir das auch nicht wollen!!!!! Und man bedenke: Tu niemandem das, was du selber nicht willst, das man dir tut!!!!
    Schließlich sollte Hund ein Begleiter und nicht Unterlegener sein, wo man seine Macht ausspielen kann, dafür gibt es wohl andere Institutionen 😉
    Also lieber mit Leckerlis versuchen…

    #25163
    Anonym
    Inaktiv

    Hallöle
    Auch wenn ich mich wiederhole weil wir das Thema glaube ich schon hatten aber ich hatte mir von Trixie das Erziehungsgeschirr zulegen müssen (Rücken-OP) und es hat keine 2 Wochen gedauert und das mit dem ziehen an der Leine war Geschichte. Wenn sie jetzt mal wieder ne Phase hat wo sie doch zieht einmal mit Geschirr raus und gut… Bei 33 kg ist das ziehen an der Leine nämlich auch Gift für uns und nicht nur für den Hund…
    Gruß Petra mit Lilly

    #25187
    Anonym
    Inaktiv

    Huhu,

    ich finde statt diesem Erziehungsgeschirr kann man besser ein Halti verwenden.
    Diese Erziehungsgeschirre sind für mich unterste Schublade, da sie Nerven und Blutgefäße abdrücken.
    Das ist Tierquälerei in meinen Augen…

    #25189
    Anonym
    Inaktiv

    Naja, ich bin auch gegen Halti, aber besser als Erziehungsgeschirr. Ich halte von solchen Starkzwangmitteln einfach nichts, da kann man mich einfach nicht überzeugen, sry. Es gibt genug andere Dinge die man ausporbieren kann, man braucht nur ein bisschen Einfühlungsvermögen und Geduld. Wenn man die nicht hat, dann bitte nur Halti, wenn man wirklich weiß wie man damit umgehen soll, sonst tut man dem Hund keinen gefallen und man kann echt viel kaputt machen bei falscher Anwendung.

    @ Sinclair
    Ich stimme dir absolut zu. Jeder sollte sich deine Worte zu Herzen nehmen!

    @Gargamel
    Du kommunizierst mit Halsband und Leine mit deinem Hund? Ja das ist ja toll, dann habt ihr ja echt “nen super Draht zueinander!” Okay, wenn mein Hund auf mich reagiert, wenn ich ihm am Hals rumreisse, das ist keine Überraschung. Ahja, und was ich noch fragen wollte ist: Wie kommunizieren denn bitte Hunde mit dem Hals? Das hab ich ja noch nie gehört! Sry, den Unterton, aber manchmal kann ich echt nicht glauben, was ich hier lese…

    #25269
    Anonym
    Inaktiv

    Naja, aber ich will meinen Hund ja nicht auf Leckerchen kondizionieren. Und ich erlebe es immer wieder bei Hundehaltern, die mit Leckerchen oder Spielzeug arbeiten, das sie selten beim ersten mal kommen, wenn vor ihnen was interessanteres ist.

    Mein Hilfmittel ist die Leine, dabei ist nicht zu verstehen, das ich den Hund durch die Gegend zerre, die Leine ständig rucke oder an ihr reiße.

    Zuerst kommt ein Kommando ohne einwirkung, führt er es aus, wird er durch streicheln belohnt, wenn nicht dann hilft mir die Leine über ganz kurze Signale an der Leine ihn aufmerksam zu machen. (Ist schwierig zu erklären :rolleyes:)

    #25275
    Anonym
    Inaktiv

    Hast du mal heraus gefunden worauf dein hund besonders anspricht? viele Hunde brauchen zum lernen erstmal die Bestätigung durch Leckerchen. es gibt nur wenige die körperlcihes Lob (Streicheln) mit positiven verknüpfen, denn das tust du ja auch am Tag.

    Ein Hund lernt oft nur über Belohnung im sinne von Fressen. Er kann sich sein futter auch damit erarbeiten. Am anfang des Trainings gibt es für jedes Erfolgserlebnis ein Leckerchen. Sitzt das kommando, reduzierst du langsam die Leckerchenmenge. Er wird jedesmal wenn gefordert zu dir kommen und dich erwartungsvoll anschauen. Mal streichelst du ihn oder lobst ihn einfach nur freudig, denn ein hund will ja gefallen oder du gibst ihm ein Leckerchen.
    Der hund verknüft damit, dass die Wahrscheinlichkeit ein Leckerchen zu kriegen fast jedes Mal besteht und wird damit deinen Befehl auch ausführen, nur um an das Leckerchen zu kommen oder um eine positive Bestätigung zu bekommen.
    Leinenruck oder sowas verängstigen nur den Hund.
    Ich zieh meinen auch weg, wenn er an was rum kauen will, was er nicht soll oder er mir zu weit vor läuft. Meisten bleibe ich beim spazieren gehen auch ganz einfach abrupt stehen wenn mal wieder alles andere interessanter ist als ich. So rennt er automatisch in die Leine, da ich meine Arme grundsätzlich dicht am Körper halte und die Leine hier auf dem Weg zum Park nur 1,5 Meter lang ist ( zur sicherheit des Hundes, da LKW Fahrer einen Hund oft übersehen). sollte dennoch irgendwas ganz spannend sein und er reagiert auch nicht auf stehen bleiben gehe ich einfach weiter und wenn es sein muss zerre ich ihn hinter mir her. Besonders dann wenn Passanten vorbei laufen oder andere Hunde kommen. Das mache ich einmal und er weiß wo der Hase langläuft. Klingt vielleicht hart, aber er ist ein kleines Schlitzohr das jede Art von Schwäche ausnutzt.

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