• Dieses Thema hat 21 Antworten und 13 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 10 Jahre von Anonym.
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  • #15420
    Anonym
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    Hi,

    vielleicht kann mir mal jemand helfen.

    Fény würgt seit mehreren Tagen ganz komisch, so als müsse er sich übergeben, tut es aber einfach nicht. Er “pumpt” dann auch wirklich. Es tritt immer mal wieder auf und nicht in bestimmten Kontexten, soweit. Draußen, drinnen, nachts, tagsüber, wenn er liegt, sitzt, geht, spielt, nicht vermehrt an der Leine…. Auch ohne, dass er irgendwie Schnupfen hätte. Tobt, frisst, spielt, schläft ganz normal.
    Ich hatte den TA mal drauf angesprochen, als ich vor ca 2 Wochen da war und er meinte “ja nönö, machen Sie sich mal keine Sorgen… Welpen fressen alles mögliche, da kann das schon mal gut sein, dass er würgt.” So lange der Auswurf nicht seltsam aussähe, gäbe es keinen Grund zur Sorge. Es gibt aber einfach auch keinen Auswurf. Ist das wirklich normal, dass er das macht? Nicht, dass er doch irgendwas hat, Kehlkopf-, Mandelentzündung, (Zwinger-)Husten… ?!

    Über Antworten wäre ich dankbar 🙂

    Liebe Grüße,
    Tjani

    #72064
    Anonym
    Inaktiv

    Hey,

    vielleicht holst Du Dir noch eine 2te Meinung ein. Und äußerst Deine Vermutungen…
    Die Aussage, von dem Doc, ist für mich nicht recht professionell.

    #72066
    Anonym
    Inaktiv

    Würde ich auch machen, und zwar schnell. Würgen ohne etwas zu erbrechen kann auch ein Anzeichen für Darmverschluss etc. sein

    #72069
    Anonym
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    Bloooß nicht, Darmverschluss hatte Fény schon mit 8 Wochen. Ich werd gleich morgen vormittag zum TA düsen. 🙂

    #72070
    Anonym
    Inaktiv

    Ich will Dir jetzt ja keinen Schrecken einjagen – aber ich kenne das Würgen ohne Erbrechen von meinem Schäferhund und die hatten dann eine Magendrehung und das könnten die Vorboten sein

    #72075
    Anonym
    Inaktiv

    Nunja, Magendrehung würde ich jetzt mal ausschließen, weil ja geschrieben steht, dass das hin und wieder mal auftritt. Dann müsste klein Fény ja schon halb tot sein.
    Dieses Würgen wie du es beschreibst klingt für mich ja eher so, als würde sich da Schleim in seinem Rachenraum ansammeln und das kann z. B. durch eine Bronchitis oder ähnliches hervorgerufen werden. Bei manchen Rassen (franz. und engl. Bulldoggen z. B.) passiert das auch, weil es im Rachen ein kleines Platzproblem gibt und durch die ständige Reizung Schleim abgesondert wird, der dann abgehustet oder herausgewürgt wird. Zum Tierarzt würde ich aber definitiv nochmal gehen.

    #72076
    Anonym
    Inaktiv

    Ja, es tritt immer mal wieder auf, aber wird nicht besser / schlechter. Ist auch nicht besonders lange, nur einfach ein Mal kurz ein Würgen. Vielleicht hat er ja wirklich Halsschmerzen…
    Ich würde sagen so durchschnittlich und pi mal Daumen alle 3 Stunden ein Mal… Er quiekt auch nicht und nichts, als ob ihm etwas wehtäte.
    Ich werd morgen hin.

    #72155
    Anonym
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    Geht es Dir wieder besser? Was hat der TA festgestellt?

    #72204
    Anonym
    Inaktiv

    Würde evt mal nen anderen TA aufsuchen und das untersuchen lassen, weil scheinbar nehmen die euch nicht wirklich für voll!

    #72273
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Fény,

    ich würde den Rachen umfangreich untersuchen lassen, insbesondere in Hinblick darauf, dass Fény ein Chihuahua-Jackie Mischling ist und Chihuahuas, wie fast alle Zwergassen, verstärkt zum Trachealkollaps neigen. Trockenes (später auch feuchtes) Husten, Würgen ohne Erbrechen und Rückwärtsniessen mit “Pumpen” des Brustkorbs gehören zu den Symptomen im Frühstadium. Also durchaus die Symptome, die Du beschreibst. Auch die Regelmäßigkeit, ohne dass es sich verbessert oder verschlechtert, könnte dafür sprechen.

    Es kann sich um eine einfache Rachenreizung handeln, kann aber tatsächlich auch eine Tracheenverengung sein. Der Trachealkollaps wird durch eine angeborene Instabilität der Luftröhre ausgelöst. Die Luftröhre kollabiert im Rachenbereich, weil die stützenden Knorpelspangen zu weich sind. Der Hund hat ein beengtes Fremdkörpergefühl im Rachen, würgt und hustet, um dieses Gefühl loszuwerden. Nach einer Weile stabilisiert sich die Luftröhre wieder und alles ist in Ordnung.

    Mit Trachealverengung kann der Hund alt werden. Sie kann nicht wirklich behandelt werden, aber es wäre wichtig, eine klare Diagnose zu haben. Denn wenn Dein Hund darunter leidet, solltest Du sein Leben darauf einstellen. Der Trachealkollaps kann sehr wilkürlich auftreten, aber auch Stress begünstigt ihn. Außerdem kann diese Behinderung mit fortschreitendem Alter massiver werden und man sollte immer ein Auge darauf haben.

    Deshalb würde ich Fénys Rachen gezielt untersuchen lassen. Sollte nicht eine banale Halsentzündung die Ursache sein, würde ich auch röntgen lassen: Den Kehlkopfbereich, aber auch die untere Luftröhre. Bei manchen Kleinhunden (z.B. meinem) ist die Verengung auch weiter unten in der Luftröhre zu finden.
    Manchen Tierärzten ist die Problematik leider nicht wirklich bekannt oder bewusst, deshalb würde ich den Tierarzt bewusst daraufhin ansprechen. Bei einem vagen “Husten” wirst Du sonst manchmal nicht wirklich ernst genommen.

    Ich weiß nicht, ob Du Fény am Halsband oder am Brustgeschirr führst, aber während er diese Symptome zeigt, würde ich auf ein Halsband auf jeden Fall verzichten und das Brustgeschirr vorziehen. (Sollte er unter Tracheenverengung leiden, sollte er nur noch am Brustgeschirr geführt werden.)

    Gute Besserung und halt uns doch bitte auf dem Laufenden.
    Julia & Lupold

    #72316
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Tjani,

    super, dass Ihr noch mal beim TA gewesen seid und dass es Fény offenbar schon besser geht! Auf Zwingerhusten wäre ich jetzt gar nicht gekommen, denn ich kenne das nur so, dass beim Zwingerhusten eine relativ starke Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens neben dem Husten auftritt – also Abgeschlagenheit, Müdigkeit usw. Aber ich bin auch kein Tierarzt 🙂

    Mit Kamillentee machst Du sicher nichts verkehrt 🙂 Und dass Du Fény nur am Geschirr führst, ist super!

    Meine Hündin ist auch ein Mix aus Chihuahua und Jack-Russel. Sie leidet unter einer Verengung der Luftröhre im Bereich des Brustbeins. Das war früher kaum zu merken, aber seit sie älter wird, treten Husten und Atemnot leider öfter auf.

    Diese Hunde müssen so stressfrei wie möglich gehalten werden, weil Aufregung schnell zum Trachealkollaps führt und der im fortgeschrittenen Stadium dann auch mal zu so massivem Sauerstoffmangel, dass der Hund kurzzeitig umkippt. So weit ist es bei ihr glücklicherweise noch nicht. Auf Leinenführigkeit muss man großen Wert legen, natürlich auf ein Halsband verzichten und auch ein Norwegergeschirr kann schwierig sein. Es gibt chirugische Methoden, aber die sind sehr riskant, sehr teuer und wenig vielversprechend.

    LG und weiterhin gute Besserung für Fény,
    Julia

    #72511
    Anonym
    Inaktiv

    Oh man…. Fény hat jetzt 2x Antibiotikum gegen Zwingerhusten bekommen, Montag und Mittwoch, und was macht er? Hustet.

    Unsere hiesige TÄ hat leider nicht die Mittel, um weiter ins Detail zu gehen (Endoskopie), sodass ich mir jetzt einen neuen TA in Bielefeld suchen muss, der da über die entsprechende Ausstattung verfügt.
    Heute Nacht hatten wir hier ein ganz, ganz furchtbares Drama (Fény in der Hauptrolle) und der Hund stand sehr unter Stress, ich bilde mir ein, die Husterei sei nun ein wenig mehr geworden, andererseits gab es die ganze Zeit schon ups and downs.
    Ach Mensch, was soll ich nur mit dem Lütten machen? Gerade mal ein paar Wochen hier und schon so eine Tierarztodyssee- und das auch noch ohne Ergebnis. Schön ist was anderes.
    Lieber, lieber Weihnachtsmann, ich wünsche mir einen gesunden kleinen Hund.

    #72513
    Anonym
    Inaktiv

    Fény, stubs mal dein Frauchen an!
    Ich würde euch den Tipp geben, mal in die Klinik zu fahren und den kleinen Mann mal von oben bis unten richtig unter die Lupe zu nehmen!
    Weil so ist es ja recht sinnlos und vorallem dem hund gegenüber bissl mies, wenn man nie zu nem ergebniss kommt!

    #72515
    Anonym
    Inaktiv

    Also ich weiss, das es wichtig ist bei Zwingerhusten das Immunsystem des Hundes zu stärken, der Welpe von Freunden bekam längerfristig Echinacea-Präparate . Zuerst hat ihm der TA was(?????) zur Immunstärkung gespritzt.Gute Besserung!

    #72522
    Anonym
    Inaktiv

    Fénys Frauchen ist nicht nur angestupst, sondern quasi umgerempelt. Die TÄ meinte noch, es könne sein, dass der Husten eine Reaktion auf irgendwelche Würmer ist und man müsse da noch mal abwarten.. Aber immer diese Abwarterei und das Ganze geht nun schon so lange, finde ich.. nicht mehr verantwortbar. Klar muss man die Reaktion auf Medikation abwarten, aber bei schon soooo lange auftretenden Symptomen?!
    Klar werde ich mich drum kümmern, dass ich ihn noch mal zu einem TA bringe… 🙁

    Echinacea? Davon hat er nichts bekommen, nur das Antibiotikum.

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